DE264734C - - Google Patents

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DE264734C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/20Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts engaging holes or the like in strap
    • A44B11/24Buckle with movable prong

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  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264734 KLASSE 56 a. GRUPPE
Schnalle mit Dorn aus mehreren Gliedern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1913 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900
auf Grund der Anmeldung in Österreich für die Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 (Ansprüche 1
und 2) vom 5. April 1912 anerkannt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schnalle mit einem aus mehreren zusammengelenkten Gliedern bestehenden Dorn, insbesondere zur Verbindung der Teile von Zugsträngen oder des Brustriemens mit dem Seitenblatte des Zugstranges, durch die ein rasches Lösen der Verbindung unter der Last ermöglicht wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die beiden äußeren Glieder des aus drei Gliedern bestehenden Domes mit dem mittleren Gliede durch zwei senkrecht zur Schnallenebene stehende Bolzen derart drehbar verbunden sind, daß durch Seitwärtsdrehen des mit einer Handhabe versehenen mittleren Gliedes um den an der Dornwurzel befindlichen Drehbolzen die Dornspitze in der Schnallenebene seitwärts gedreht und aus dem Riemen gezogen wird.
Um die Zugtiere mit einem Zug vom Wagen ausspannen zu können, kann die Schnalle auch mit zwei zwei Riemen kuppelnden Dornen versehen sein, so daß beide durch die Schnalle verbundenen Riementeile gleichzeitig gelöst werden können. Das an die beiden Dorne angelenkte Mittelstück ist bei dieser Ausführungsform auf einem mittleren Steg des Schnallenbügels derart drehbar gelagert, daß beide Dorne durch Drehung des Mittelgliedes in der Schnallenebene seitwärts gedreht und aus den Riemen gezogen werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Schnalle mit einem Dorn in Draufsicht in den beiden Endstellungen. Fig. 3 ist eine Seitenansicht dieser Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Schnalle an einem Pferdegeschirr. Fig. 5 und 7 veranschaulichen die Schnalle mit zwei Dornen in Draufsicht in den beiden Endstellungen der Dornteile. Fig. 6 ist eine Seitenansicht und Fig. 8 ein Querschnitt dieser Schnalle.
Die Schnalle (Fig 1 bis 3) besteht aus dem Bügel a, der an dem Seitenblatt b befestigt ist. Der zum Eingriff mit den Löchern e des zweiten Teiles c des Zugblattes bestimmte Dorn der Schnalle, der mittels der öse ä drehbar mit dem Schnallenbügel verbunden ist, besteht aus den drei miteinander gelenkig verbundenen Gliedern f, g und h. Die Verbindungsgelenke sind derart angeordnet, daß sie die Beweglichkeit der Glieder g und h nur in der Schnallenebene oder parallel zu dieser gestatten*·. Das mittlere Glied g des Domes ist mit dem Griff i versehen. Es wäre auch möglich, den Dorn aus nur zwei Gliedern herzustellen, von welchen das den Griff tragende mit dem Bügel durch ein Universalgelenk ο. dgl. verbunden ist.

Claims (3)

Zur Lösung der Verbindung wird das Glied g seitwärts in der Pfeilrichtung (Fig. 2) gedreht, so daß das Ende der Dornspitze von dem Bügel abgezogen wird und aus dem Loche e des Zugblattes c heraustritt. Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zu verhindern, ist es zweckmäßig, den Griff i in der Gebrauchsstellung zu sichern. Zu diesem Zwecke genügt beispielsweise eine Feder, die den Griff i in der Gebrauchsstellung der Schnalle an den Bügel α andrückt. Bei der Ausführungsform mit zwei Dornen (Fig. 5 bis 8) ist der mittlere Bewegungsteil g drehbar auf dem Schraubenbolzen k gelagert, der auf dem mittleren Quersteg I (Fig. 8) des Bügels α sitzt. Die beiden Dorne f, h werden in der Eingriffsstellung dadurch festgehalten, daß sie in Vertiefungen m der Bügelstirnwände greifen. Die gelenkige Verbindung der Dorne f, h mit dem Mittelteil g ist dadurch erreicht, daß die hakenförmigen Enden der Dorne in die ösen η des Mittelteiles g eingehängt sind. An dem Mittelteil g des Domes ist wiederum der Griff i befestigt, an dessen öse ein Zugorgan angreift. Außerdem besitzt der Mittelteil g den Fortsatz /, der in der Eingriffsstellung der Dorne in eine Vertiefung 0 an einem Schenkel des Bügels a greift und dadurch den Mittelteil mit den Dornen in der Eingriffsstellung sichert. Für den Bewegungsarm i ist ebenfalls eine Vertiefung p im anderen Schenkel des Bügels a vorgesehen, in welche der Arm zu seiner Feststellung eingreift, wenn die Dorne f, h sich in der Eingriffsstellung befinden. Wenn die Doppelschnalle verwendet wird, um ein leichtes Ausspannen von Pferden vom Wagen zu ermöglichen, sind beispielsweise zwei Doppelschnallen mit den Kammdeckel- und Bauchgurtenden (Fig. 4) verbunden. Die Dorne f greifen dann in die Enden des Brustblattes r und die Dorne h in die Enden der Zugstränge s, während die Arme i durch den gemeinsamen Hilfszügel u verbunden sind. Paten τ-Α ν Sprüche:
1. Schnalle mit Dorn aus mehreren Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß "die beiden äußeren, die Dornspitze und die Dornöse bildenden Glieder des dreiteiligen Dornes (f, g, h) mit dem mittleren Gliede (g) durch zwei senkrecht zur Schnallenebene stehende Bolzen derart drehbar verbunden sind, daß durch Seitwärtsdrehen des mittleren Gliedes (g) um den Bolzen am Dornösenteil die Dornspitze (f) in der Schnallenebene seitwärts gedreht und aus dem Riemen gezogen wird (Fig. 1 bis 3).
2. Schnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelglied (g) einen den Schnallenbügel seitlich überragenden Bewegungshebel (i) trägt, der am Schnallenrahmen feststellbar ist.
3. Doppelschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endglieder (f, h) als Dorne ausgebildet sind und das Mittelglied^ auf einem Zwischensteg
(I) des Schnallenrahmens mittels eines Bolzens (k) drehbar gelagert ist, in der Weise, daß beide Dorne durch Drehen des Mittelgliedes in der Schnallenebene seitwärts gedreht und zwei Riemen verbindungen gleichzeitig gelöst werden (Fig. 5 bis 8).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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