DE366404C - Schnalle mit Klemmplatte - Google Patents

Schnalle mit Klemmplatte

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DE366404C
DE366404C DEC31500D DEC0031500D DE366404C DE 366404 C DE366404 C DE 366404C DE C31500 D DEC31500 D DE C31500D DE C0031500 D DEC0031500 D DE C0031500D DE 366404 C DE366404 C DE 366404C
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DE
Germany
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clamping plate
frame
buckle
tongue
spring
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Expired
Application number
DEC31500D
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English (en)
Original Assignee
Arthur Lewis Cochrane
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Publication date
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Publication of DE366404C publication Critical patent/DE366404C/de
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Description

  • Schnalle mit Klemmplatte. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnalle mit in eineni Rahmen drehbarer, in den Endstellungen durch Federkraft festgehalt,ener Klemniplatte, insbesondere zum Befestigen von Riemen und Gurten.
  • Es sind' bereits# dornlose Schnallen in Vorschlag, gebracht worden, die einen Rahmen mit zwei parallelen Stegen und einer Klemmplatte besitzen, welch letztere an den hinteren Teil des Rahmens angelenkt ist und eine Zunge hat, die sich nach vorn zum vorderen Steg des Rahmens hin erstreckt, sowie eine federnde Zunge, die sich rückwärts erstreckt und auf eine glatte Fläche auf dern, hinteren Steg des Rahmens drückt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine kantige Drehachse vorgesehen, die einerseits von, einer durch Schlitzung der Klemmplatte gebrildeten federnden Zunge, andererseits durch die winklig abgebogene Klemmplatte gelenkartig umfaßt wird. Die federndeZunge kannnachgehen, so daß die Klenimplatte beqdem in und außer Eingriff mit dem hinteren Steg des Rahmens gebracht werden kann, ohne daß man Werkzeuge zu Hilfe nehmen muß. An dein Teil der Klenimplatte, der sich hinter der Abblegung befindet, wird einer der miteinander zu vereinigenden Riemen befestigt; dieser Teil besitzt eine glatte Fläche, die durch die Feder mit einer glatten Fläche auf der Unterseite des hinteren Steges des Rahmens in Eingriff gehalten wird, um die sich nach vorn. erstreck-ende Zunge der Klemmplatte in ihrer geschlossenen Lage zu halten. Die genannte Fläche der Klemmplatte wird durch die Feder mit einer zweiten Abflachung der hinteren Stange des Klemmenrahrnens in Eingriff gebracht, um, die sich nach vorn erstreckende Zunge in, ihrer offenen Lage festzuhalten.
  • Das hintere Ende des Rahmens kann verlängert werden, um eine Öse zu bilden, durch welche der Riemen o. dgL hindurchgezogen werden kann, oder es kann eine besondere Öse vorgesehen werden, um den Riemen aufzunehmen.
  • Die neue Klemme kann vorteilhaft zum Befestigen der Riemen von Stiefeln, Schuhen, Halbschuhen, Gamaschen ' Gürtel, Hosen, Seilen, Sattelzeug o. dgl. Verwendung finden.
  • In der Zeichnung ist die Schnal-le in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Schnalle im Grundriß, Abb. 2 im Längsschnitt, Abh. 3 eine etwas abgeänderte Ausführung der Schnalle im Grundriß, Abb. 4 diese in Seitenansicht und Abb. 5 im Längsschnitt die beiden Teile der Klemme gemäß Abb. i und :2 in offener Stellung.
  • Zur Verdeutlichung der Erfindung sind die Abbildungen in vergrößertem Maßstabe gezeichnet.
  • Mit i ist die Klemmplatte der Schnalle bezeichnet, die vorteilhaft aus ausgestanzteni Metallblech besteht und eine sich nach vorn erstreckende Zunge 2 besitzt. Außerdem ist sie mit einem, winklig abgebogenen Schulterteil 3 versehen, der einen Anschlag bildet. 4 ist der Rahmen, der viereckig ist. Während gewöhnlich alle vier Schenkel bei diesem Rahmen vorhanden sein werden, könnte gewünschtenfal,ls ein Seitenschenkel weggelassen werden (Abb. 3), um das Einführen des zu erfassenden Riemens o. dgl. 5 in den Rahmen zu erleichtern. Der vordere Schenkel des Rahmens 4 kann mit dein äußeren Ende der Zunge -2 zusammenwirken und den Riemen 5 festklemmen (Abb. 2). Der hintere Schenkel 6 bildet die Drebachse, gegen welche sich der Schulterteil 3 legt. Das hintere Ende der Klemniplatte i ist mit einem! Schlitz 7 versehen, der ein dauerndes Befestigen des einen Endes des Riemens o. dgl. 5 ermöglicht. Die Klemmplatte i wird mit der Drehachse 6 durch eine federnde Zunge8, die vorteilhaft mit der Klemmplatte i aus einem Stück besteht und mit ihrem freien Ende über die Achse 6 hinausragt, in Eingriff gehalten. Durch diese Anordnung können die Klemmplatte und der Rahmen4 leicht miteinander vereinigt -,verden, ohne daß man hierzu eines Werkzeugs bedarf. Vorteilhaft wird die Feder dazu benutzt, die beiden Rahmen in ihrer Klemmstell,'ung festzuhalten. Dies wird in einfachster Weise dadurch erreicht, daß man die Abflach-angg auf der Unterseite der Achse6 angeordnet, um mit dem darunterliegenden Teil der Klemniplatte i in Eingriff zu treten, während die Feder 8 inzwischen mit einer Abflachungg" auf dem, oberen Teil der Achse 6 in Eingriff tritt. Es ist klar, daß die Klemmplatte i auf der Achse 6 nicht geschwungen werden kann, ohne die Feder 8 durchzuhiegen. Auf diese Weise wird die erstrebte Klenimwirkung erzielt. Eine zweite Abflachung io ist auf der vorderen Seite der Achse 6 vorgesehen" die sich flach gegen die Kleminplatte legt, wenn diese in die in Abb. 5 veranschaulichte Stellung aufwärts geschwungen ist, wobei gleichzeitig aie Feder 8 mit einer Abflachung io" auf der andern Seite der Achse 6 in Eingriff tritt. Die Kleminplatte- i kann dann nicht abwärts geschwungen werden, ohne die Feder 8 durchzublegen. Die Schnalle kann auf diese Weise in offener Stellung festgehalten werden, um das Einführen des Riemenendes zu erleichtern. Die Klemmplatte i kann dann abwärts geschwungen werden und wird alsdann in der Klemmstellung nachgiebig festgehalten. Es könnten auch andere Fornibildungen der Achse 6 oder der berührenden Teile vorgenommen werden, um den Zwecken der AbflachAgen 9, gl, io, iol zu dienen, ohne daß man dadurch aus dem Rahmen der Erfindung heraustreten würde.
  • Vorteilhaft bedient man sich einer Öse, um das freie Ende des Riemens o. dgl., bei welchem die Vorrichtung Änwendung findet, festzuhalten. Zu diesem Zwecke wird mit dem Rahmen 4 eine Öse i i aus einem Stück hergestellt. Gemäß Abh. 4 kann aber auch eine besondere Öse 1:2 Anwendung finden, die in einer Schlaufe festgehalten wird, welche durch Umbiegen des Endes des Riemens 13 gebildet wird.
  • Bei dem Ausführungsb#eispiel nach, Abb. 4 ist das hintere Ende der Klemmplatte i mit Ansätzen 14 versehen, die umgebogen werden, um das Ende des Riernens 13 zu befestigen. Durch Niete oder Krampen können diese Teile fest miteinander verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATF,NT-ANspr,ucii: Schnalle mit in einem Rahmen drehbarer, in den Endstellungen durch Federkraft festgehaltener Klem-niplatte, dadurch gekennzeichnet, daß eine kantige Drehachse (6) des Rahmens (4) einerseits von einer durch Schlitzung der Kleminplatte gebildeten federnden Zunge (8), andererseits durch die winklig abgebogene Klem,mplatte (i) selbst gelenkartig umfaßt wird.
DEC31500D 1921-08-22 1921-12-22 Schnalle mit Klemmplatte Expired DE366404C (de)

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US366404XA true 1921-08-22 1921-08-22

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ID=21889773

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DE (1) DE366404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933487C (de) * 1951-05-02 1955-09-29 Gutscher & Hoch K G Guertelschliesse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933487C (de) * 1951-05-02 1955-09-29 Gutscher & Hoch K G Guertelschliesse

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