DE26346C - SelbstthätigeMaschinezurErzeugung von Schrauben durch Eindrücken der Gewindegänge mittelst dreier Rollen - Google Patents
SelbstthätigeMaschinezurErzeugung von Schrauben durch Eindrücken der Gewindegänge mittelst dreier RollenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
- B21H3/04—Making by means of profiled-rolls or die rolls
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
mittelst dreier Rollen.
Das Gestell A der Maschine besteht aus einer von Füfsen getragenen Platte, auf welcher
sich ein Ständer erhebt. Auf der Seite dieses Ständers läuft die vertical stehende Welle e in
dem Lager J, während oben auf dem Ständer die Treibwelle B in den Lagern K1 horizontal
montirt ist.
Die feste Riemscheibe C übermittelt die bewegende
Kraft auf die Welle B und durch die Kegelräder D und N auf die verticale Spindel
E, welche vor dem Ständer in den Lagern K geführt ist. Aufser der drehenden Bewegung
um ihre Achse kann die Spindel E aber auch eine vertical auf- und abgehende Bewegung
erhalten. Es geschieht dies durch den Eingriff der Mutter R in das auf der Spindel E
angebrachte Schraubengewinde L. Diese Mutter besteht aus dem Segment einer mit innerem
Gewinde versehenen Hülse; dieselbe ist fest mit dem am Ständer A drehbaren Hebel R
verbunden, wie Fig. 6 zeigt.
' Dieser Hebel wird durch eine am Ständer gefestigte Feder Q" von der Spindel weggezogen, durch die Wirkung der unrunden Scheibe Q der Welle e aber nach dieser Spindel hin bewegt. So lange wie die Mutter R gegen das Gewinde L gedrückt wird, steigt die Spindel E in die Höhe, der Steigung des Schraubenganges folgend, wobei eine in den oberen Theil der Spindel E eingesetzte Leiste in einer Nuth der Nabe des Rades N gleitet.
' Dieser Hebel wird durch eine am Ständer gefestigte Feder Q" von der Spindel weggezogen, durch die Wirkung der unrunden Scheibe Q der Welle e aber nach dieser Spindel hin bewegt. So lange wie die Mutter R gegen das Gewinde L gedrückt wird, steigt die Spindel E in die Höhe, der Steigung des Schraubenganges folgend, wobei eine in den oberen Theil der Spindel E eingesetzte Leiste in einer Nuth der Nabe des Rades N gleitet.
Kommt aber bei fortgesetzter Drehung der Welle e die Scheibe Q' aufser Berührung mit
dem Ende des Hebels Q, welche Stellung Fig. 6 zeigt, so wird durch die Feder Q" die
Mutter R von dem Gewinde L weggezogen und die Spindel E fällt von selbst wieder herab.
Um einestheils den der freien Herabbewegung der Spindel entgegenwirkenden Reibungswiderstand
zu überwinden und den Fall von E zu beschleunigen, andererseits aber das durch ein
Herabfallen bewirkte Schlagen und Stofsen auf die Lager der Spindel zu verhindern, dient
folgende Vorrichtung:
Am oberen Ende der Spindel ist ein mit einer Nuth versehener Ring G auf derselben
befestigt; in die Nuth greift das gabelförmige Ende eines an dem Lager K' der Treibwelle
angebrachten, um den Zapfen i drehbaren Winkelhebels E ein, dessen anderes Ende mit
einer Leitrolle i' versehen ist, welche in die schräge Bahn der am oberen Ende der Welle e
sitzenden Hülse H eingreift. Durch das Drehen der Welle e wird das gabelförmige Ende des
Winkelhebels und somit auch die Spindel E nach abwärts gedrückt.
Am unteren Ende der Spindel E ist ein Schraubenzieher / befestigt, dessen Bahn sich
in den Einschnitt auf dem Kopf der Schraube T': einsetzt, wie Fig. 1 zeigt. Rings um den für
den Kopf der zu schneidenden Schraube bestimmten Raum sind Klauen oder Zangen T
angebracht, welche um Zapfen t an ihrem oberen Ende drehbar sind und mit' dem unteren
Theil den Kopf der Schraube packen.
Das Schliefsen der Zangen T auf dem Schraubenkopf geschieht durch das Herabschieben
eines mit einer Furche versehenen Ringes O' vermittelst eines Hebels O, welcher mit
einer Gabel in die Furche des Ringes O' eingreift, während das andere Ende desselben von
der Hülse P herabgedrückt wird. Durch die letztere Wirkung wird aber der Ring O' nach
abwärts geschoben, und es werden die drei Klaue,n T nach einwärts geprefst.
In dieser Stellung werden sie durch den Ring O' gehalten, so lange das eine Ende des
Hebels auf dem Kamm der Hülse P gleitet. Sobald aber letzteres nicht mehr stattfindet,
kommt die Feder r zur Wirkung, reifst die Gabel mit dem Ring nach oben und die
Klauen T öffnen sich, durch eine Feder getrieben, welche zwischen den Klauen im Innern
der Spindel angebracht ist. Dieselbe ist auf der Zeichnung nicht dargestellt und kann auf
beliebige AVeise ihrem Zweck entsprechend construirt sein.
Am Fufse. des Ständers der Maschine, concentrisch mit der Achse der Spindel E, und
unmittelbar über der Platte des Gestelles ist eine die Schneidzeuge enthaltende Scheibe oder
Büchse montirt.
Die Schneidzeuge bestehen aus Stahlbacken b, welche in radialen Einschnitten der Büchse verschiebbar
angebracht sind. Die Stahlbacken tragen an ihrem inneren Ende die das Gewinde
schneidenden rotirenden Rollen b', deren Umfang dasjenige Profil hat, welches dem
Querschnitt des einzuschneidenden Schraubenganges entspricht.
Die äufseren Flächen der Stahlbacken b sind alle in der nämlichen Richtung gebogen, wie
Fig. 4 zeigt.
In Berührung mit diesen Flächen sind die Druckschrauben /, welche an drei Stellen in
den Ring U eingeschraubt sind. Dieser Ring umschliefst die die Schneidrollen b' enthaltende
Büchse und empfängt eine hin- und zurückdrehende Bewegung vermittelst der Hülse U",
welche, sich nach der Richtung des Pfeiles drehend, auf den Arm U' des Ringes drückt.
Bei der hieraus entstehenden Drehung des Ringes pressen die Schrauben j auf die äufseren
Flächen der Backen b und drücken die Schneidrollen b' in den Schraubenkörper, welcher von
der Klaue der Spindel E in der Mitte zwischen den Schneidrollen gehalten wird. Die Feder U'"
verursacht die Rückwärtsdrehung des Ringes U1 sobald der Kamm U" nicht mehr auf den
Arm U' wirkt, ebenso wie die Federn h, welche an Nasen ν der Stahlbacken befestigt
sind, diese Backen mit den Rollen b' nach aufsen ziehen, sobald die Schrauben j sich mit
dem Ring U nach der entgegengesetzten Richtung oder rückwärts drehen.
Unmittelbar unter der Mitte der Schneidrollenbüchse und in einer Linie mit der Spindelachse
ist die Stange W in der Hülse X unter der Platte geführt und mit ihrem unteren Ende
mit dem um α drehbaren Hebel Y verbunden. Durch die Feder Z wird das vordere Ende des
Hebels Y und die Stange W aufwärts gezogen, während die Hülse d die entgegengesetzte Wirkung
auf die Stange W ausübt.
Unmittelbar unter der Schneidbackenbüchse, dicht an dem oberen Ende der Stange W, befindet
sich eine schräg laufende Rinne e1, auf welcher die abgedrehten, aber noch ungeschnittenen
Schrauben c1 nach der Stange if gleiten,
wie Fig. 2 zeigt. Diese Stange ist oben hohl, um die Schrauben aus der Rinne aufnehmen
zu können.
Der Stofs des Kammes der Hülse d gegen den Hebel Ybewirkt eine Erschütterung, welche
genügt, um die Schraube aus dem unteren Ende der Rinne e' in die Höhlung der Stange W
bei der tiefsten Stellung der letzteren herabfallen zu lassen.
Die Bewegung der Welle e wird von der Spindel E aus durch eine Schraube ohne
Ende M bewirkt, welche mit der Nabe K" des Rades N aus einem Stück gegossen ist und in
die Zähne eines Schraubenrades S eingreift. Letzteres sitzt auf einer vorgelegten Welle J,
welche vermittelst der Kegelräder die Welle e treibt.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Durch den Kamm der Hülse d wird der Hebel Y gedreht, die Stange W sinkt infolge
dessen und nimmt die unterste der auf der Rinne e1 befindlichen Schrauben auf. Die
Schneidbacken öffnen sich gleichzeitig durch die Wirkung der Federn U'" und h; die Feder Z
reifst Hebel Y und Stange W aufwärts, und die aus dem oberen Ende dieser Stange hervorragende
Schraube c' gelangt zwischen die Schneidrollen b'.
Die Spindel E fällt nun, durch die Kammhülse
H und den Hebel T getrieben, herab, so dafs der Schraubenzieher f in den Einschnitt
des Schraubenkopfes, die Klauen T aber um den Umfang des Schraubenkopfes greifen. Die
letzteren legen sich durch die Herabbewegung des Ringes O' fest an den Kopf der Schraube
an. Durch den Kamm U" und den Ring U werden die Schneidrollen b' fest gegen den
Körper der Schraube geprefst; gleichzeitig bringt die Hülse Q' die Mutter R in Eingriff mit dem
Gewinde L der Spindel E, letztere hebt sich infolge dessen, den Schraubengängen folgend
und sich drehend empor, wobei die Schraube c' durch die Schneidrollen b' diesen Schrauben-,
gang eingeschnitten erhält. Durch den Schraubenzieher / und die Klaue T wird bei dem
Einschneiden die Schraube fest mit der Spindel verbunden.
Sobald die Schraube T' über die Schneidbüchse gehoben ist, wie Fig. ι zeigt, bewirkt
die Hülse P und die Feder r ein Emporsteigen des Ringes O', die Klauen T lassen die fertige
Schraube T' fallen, wie Fig. 2 zeigt', und dieselbe wird von einer kleinen hin- und herschwingenden
Pfanne, welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist, aufgefangen und abgeführt.
Durch die Feder Z ist eine elastische Stellung der Stange W erzielt, wodurch der Vortheil
erreicht wird, dafs bei Schrauben, welche etwas länger sind und demnach mehr aus der
Stange W herausragen, der Fall der Spindel nicht mit dem Schraubenzieher auf den Kopf
der Schraube gedämpft, dieser Kopf vor Beschädigungen durch den Schraubenzieher geschützt
und ein sicheres Einfallen des Schraubenziehers in den Schlitz des Kopfes bewirkt wird.
Die Zähnezahl des Schraubenrades 5 ist so gewählt, dafs etwa auf 36 Umdrehungen der
Spindel B eine einzige Drehung der Welle e kommt; jedoch kann dieses Geschwindigkeitsverhältnifs
je nach Umständen geändert werden.
Claims (3)
1. einer unteren, durch.die Kammhülse d nach
abwärts bewegten verticalen Stange W, welche durch den Hebel · Y und die Feder Z gehalten
wird und die Schraube zwischen die Rollen hebt;
2. einer sich auf- und abwärts bewegenden verticalen, mit Schraubenzieher und Klaue
versehenen Spindel E, durch welche die Schraube gefafst und zwischen den Rollen
aufwärts gezogen und gedreht wird;
3. den radial gegen die Schraubenachse gerichteten federnden Backen b b b, auf deren
äufseren, gekrümmten Flächen die in dem hin- und herschwingenden Ring U befindlichen
Schrauben i drücken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26346C true DE26346C (de) |
Family
ID=302730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26346D Active DE26346C (de) | SelbstthätigeMaschinezurErzeugung von Schrauben durch Eindrücken der Gewindegänge mittelst dreier Rollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26346C (de) |
-
0
- DE DENDAT26346D patent/DE26346C/de active Active
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