DE31505C - Decoupirsäge - Google Patents

Decoupirsäge

Info

Publication number
DE31505C
DE31505C DENDAT31505D DE31505DA DE31505C DE 31505 C DE31505 C DE 31505C DE NDAT31505 D DENDAT31505 D DE NDAT31505D DE 31505D A DE31505D A DE 31505DA DE 31505 C DE31505 C DE 31505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw
spindle
connecting rod
lower spindle
upward movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31505D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. BAUER in Ehrenfeld, Johannisstr. 45
Publication of DE31505C publication Critical patent/DE31505C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D59/00Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
    • B23D59/006Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices for removing or collecting chips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B19/00Other reciprocating saws with power drive; Fret-saws
    • B27B19/10Fret-saws, i.e. with bilaterally chucked saw blade in a manually-guided bow
    • B27B19/12Fret-saws, i.e. with bilaterally chucked saw blade in a manually-guided bow with power drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/007Jig saws, i.e. machine saws with a vertically reciprocating narrow saw blade chucked at both ends for contour cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
LUDWIG BAUER in EHRENFELD. Decoupirsäge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1884 ab.
Der auf dem Tisch T befestigte Ständer 5 ist in der Richtung seiner Achse durchbohrt und trägt den verstellbaren Arm A. In dem Kopf k des letzteren wird die obere Spindel 0 geführt, in welcher das eine Ende des Sägeblattes eingespannt ist. Diese Spindel ο ist durch ein sich in dem auf dem Kopf k feststehenden, vierkantigen Kasten K auf- und abführenden Verbindungsstück ν mit einer an dem Deckel d des Kastens K befestigten Gummischnur g verbunden. Diese bewirkt die Aufwärtsbewegung der Säge. Die Verbindung der oberen Spindel 0 mit dem Stück ν ist derart, dafs bei einer durch das auf der Spindel 0 sitzende konische Rädchen c hervorgerufenen Drehung derselben das Verbindungsstück ν in Ruhe bleibt. Die an einer Seite des Kastens K angebrachte, mit Sperrzähnen versehene Stange \ hat den Zweck, das Verbindungsstück und damit die obere Spindel, nachdem die Gummischnur g etwas angespannt worden ist, in der betreffenden Stellung festzuhalten, um das Einspannen einer neuen Säge zu erleichtern.
Das andere Ende der Säge ist in der unteren Spindel u eingespannt, deren flach abgesetztes Ende e sich in den Rinnen der beiden auf einer Platte ρ angebrachten Rollen r r führt. Durch ein unter der Platte ρ sitzendes konisches Rädchen c kann dieselbe und mit ihr die beiden Rollen r r in Rotation versetzt werden; durch letztere wird die Spindel u gedreht.
Diese Anordnung gestattet auch ein gleichzeitiges Heben oder Senken der Spindel u.
Die Traverse t, welche sich mittelst der an ihren Enden angebrachten Rollen zwischen den beiden Führungsstangen ff leicht auf- und abbewegen läfst, überträgt die ihr durch die mit einem Schlitz versehene Kurbelstange a mitgeth eilte Bewegung durch eine an ihr befestigte Hülse b auf die Spindel u und bewirkt die Abwärtsbewegung der Säge. Die Hülse b und mit ihr die Traverse t ist auf der Spindel u, dem Hub entsprechend, durch die Muttern m verstellbar. Durch den Schlitz der Kurbelstange wird eine Aufwärtsbewegung der Säge durch die Kurbel vermieden, und es geht die Maschine, wenn sich das Blatt im Holz klemmen sollte, weiter, ohne einen Einflufs auf das Sägeblatt auszuüben. Der Hub der Kurbelscheibe ist verstellbar.
An dem Arm A ist der je nach der Dicke des zu schneidenden Holzes hoch oder tief stellbare Halter H befestigt, welcher ein Anheben des Holzstückes durch die Säge verhindert. Dieser Halter H ist ebenfalls in der Richtung seiner Längsachse durchbohrt, durch einen Schlauch mit der Oeffnung im Ständer S und weiter mit einem durch die Maschine getriebenen Ventilator oder Blasebalg verbunden, welcher das beim Sägen entstehende Sägemehl fortbläst. Durch das auf der Welle w sitzende Handrad h wird mittelst der fünf Paare konischer Räder c sowohl die obere als auch die
untere Spindel gedreht, und zwar, da die Bewegung durch die Uebertragung der Räder c erfolgt, gleichmäfsig und in derselben Richtung, so dafs also auch ein gleichmäfsiges Drehen der in den beiden Spindeln ο und u eingespannten Säge erfolgen mufs und ein Verdrehen des Sägeblattes, wodurch leicht ein Brechen desselben erfolgen könnte, vollständig ausgeschlossen ist.
Dadurch, dafs die Aufwärtsbewegung der Säge nur von oben durch die Gummischnur g, die Abwärtsbewegung der Säge dagegen nur von unten durch die .Kurbel erfolgt, ist auch ein Brechen der Säge, welches leicht beim Klemmen derselben im Holz vorkommt, vollkommen vermieden.
Die Tischplatte T besteht aus zwei Theilen, von denen der vordere ausgezogen und fortgenommen werden kann, so dafs die Säge leicht zugänglich ist. Diese Einrichtung gestattet auch eine möglichst kleine Oeffnung in der Tischplatte zur Durchführung der Säge, was beim Schneiden von kleinen Holzstücken von Wichtigkeit ist.
Der Antrieb der Säge erfolgt von der Welle W aus entweder durch maschinellen oder Fufsbetrieb; diese Bewegung wird durch die Riemscheiben R R' auf die Kurbelscheibe übertragen. Durch das Abwärtsziehen· der Säge mittelst der Kurbelstange und Traverse wird die Gummischnur g gespannt und bewirkt später die Aufwärtsbewegung der Säge.

Claims (4)

Patent-Anspruch: Eine Laubsäge, welche sich durch die aus der Zeichnung ersichtliche Verbindung folgender Einrichtungen kennzeichnet:
1. die durch Kurbelscheibe s, die mit Schlitz versehene Kurbelstange α und Traverse t von unten aus hervorgerufene Abwärtsbe^ wegung der Säge, wodurch die Gummischnur g gespannt und hierdurch die Aufwärtsbewegung des Sägeblattes von oben aus bewirkt wird, infolge welcher Einrichtung eine Aufwärtsbewegung der Säge durch die Kurbelscheibe selbst infolge des in der Kurbelstange vorhandenen Schlitzes absolut ausgeschlossen ist;
2. die zwischen den Stangen ff mittelst Rollen geführte Traverse t mit der auf der unteren Spindel u durch Muttern in η verstellbaren Hülse b\
3. die auf der Platte ρ angebrachten, mit Rinnen versehenen Rollen r r, welche die untere Spindel u um ihre Achse drehen und gleichzeitig ein Heben oder Senken dieser Spindel u gestatten;
4. die gleichzeitige, gleichförmige und nach derselben Richtung erfolgende Drehung der oberen Spindel ο und der unteren Spindel ie, zwischen welchen das Sägeblatt eingespannt ist, mittelst Handrades h und der fünf Paare konischer Räder c.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT31505D Decoupirsäge Expired - Lifetime DE31505C (de)

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