DE258674C - - Google Patents

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DE258674C
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DE
Germany
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gun
platform
bolt
lashing
rod
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DENDAT258674D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/50Travelling locks; Brakes for holding the gun platform in a fixed position during transport
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/34Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 258674 -KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Automobil mit Pivotgeschiitz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Automobile mit Pivotgeschütz, bei welchen für das Geschütz und dessen drehbare Plattform auf dem Automobilrahmen getrennte Drehlager vorgesehen sind. Die Erfindung besteht in einer besonderen Anordnung von Zurrvorrichtungen für das Geschütz und die Plattform, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß beim Zurren des Geschützes gleichzeitig die ausgerückte Zurrvorrichtung für die Plattform eingerückt wird, daß aber die Zurrvorrichtung für das Geschütz unabhängig von der eingerückten Zurrvorrichtung für die Plattform ausgerückt werden kann.
Auf der Zeichnung zeigen
Fig. ι einen Teil einer Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß,
Fig. 3 und 4 einen Teil der Fig. 1 bei anderen Stellungen einzelner Teile.
Der Pivotbock A (Fig. 1) des Geschützes ist mit dem Rahmen B des Automobils starr verbunden. In dem Pivotbocke ist die gabelförmige Oberlafette D mittels eines Kugellagers a1 und eines senkrechten Zapfens d1 drehbar gelagert.
Auf dem Rahmen B ist ferner eine Plattform E für das Geschütz drehbar gelagert, und zwar mittels eines besonderen, konzentrisch zur Achse des Geschützpivots angeordneten Kugellagers (e1). Die Plattform E trägt einen Panzer .F.
An der Oberlafette D ist ein Ansatz d2 vorgesehen, der zur Aufnahme eines Mitnehmerbolzens d3 dient. Dieser Bolzen greift mit etwas Spiel in eine Aussparung der Plattform E ein.
Für das Geschützrohr C ist eine Zurr vorrichtung vorgesehen, die dazu dient, das um die Achse der wagerechten Schildzapfen dA und die Achse des Pivotzapfens dl schwingende System des Geschützes (das Geschützrohr, dessen Gleitbahnträger usw.) beim Fahren des Fahrzeuges gegenüber diesem festzulegen und dadurch die Richtmaschine des Geschützes zu entlasten. Diese Zurrvorrichtung besteht aus einer Klappe K, die mittels einer Welle k2 an einem Lager J1, das an einer senkrechten Wand / des Fahrzeuges sitzt, angelenkt und mit einer dem Mündungsende des Geschützrohres nachgebildeten Höhlung k1 versehen ist. Mit der Welle k2 der Klappe K ist ein Hebel ks starr verbunden, der an eine Stange M angelenkt ist. Die Stange M steht in gelenkiger Verbindung mit einem an dem Lager J1 schwingbar angeordneten Winkelhebel H. Zum Ein- und Ausrücken der Klappe K dient ein Handhebel &4, der auf der Welle k2 sitzt Und eine unter der Wirkung einer Feder A6 stehende Klinke ks trägt, die, wenn die Klappe K das Mündungsende des Geschützrohres C umgreift, unter eine an der Wand / angeordnete Nase iz greifen kann.
Zum Zurren der Plattform E gegenüber dem Fahrzeuge dient ein Riegel N, der in Lagern is i4 des Fahrzeuggestelles verschiebbar, aber undrehbar gelagert ist. Der Riegel N ist dazu bestimmt, mit seinem vierkantig ausgebildeten Ende n1 in eine Rast ez (Fig. 4) einzugreifen,
die in einem an der Unterseite der Plattform E angeordneten Körper e2 vorgesehen ist. In der eingerückten Stellung (Fig. ι bis 3) und in der ausgerückten Stellung (Fig. 4) kann der Riegel N mittels eines unter Federwirkung stehenden Bolzens i5 festgelegt werden, der an der einen Wand des Lagers J1 verschiebbar angeordnet ist. Der Riegel N besitzt zu diesem Zwecke zwei Rasten n2 n3, in welche der Bolzen i5 eingreifen kann.
Das untere Ende des Bolzens ib ist abgerundet oder kegelförmig gestaltet, um zu ermöglichen, daß der Bolzen is durch von Hand erfolgendes Verschieben der Stange N außer Eingriff mit den Rasten n2 n3 gebracht werden kann.
An der Unterseite der Plattform E ist in dem Körper e2 und in einem Lager e4 eine Stange P verschiebbar angeordnet. Eine Schraubenfeder Q, die sich einerseits gegen den Körper e2 und andererseits gegen einen Bund p1 der Stange P stützt, sucht diese in einer solchen Stellung zu halten, in welcher ihr Bund ft1 an dem Lager el anliegt (Fig. 3). Bei dieser Stellung reicht das eine Ende der Stange P gerade bis zum Boden der Rast e3. Das andere Ende der Stange P steht unter Vermittelung eines gabelförmigen Lenkers p2 in Verbindung mit einem Hebel R, dessen Welle r1 an der Plattform gelagert ist und einen Handgriff S trägt.
Bei gezurrtem Geschütze und gezurrter Plattform nehmen die einzelnen Teile die Stellung nach Fig. 1, 2 ein. Die Klappe K befindet sich in Eingriff mit dem Mündungsende des Geschützrohres C und wird in dieser Lage durch die Klinke ks des Hebels A4 und die Nase i2 festgelegt. Das freie Ende h1 des Winkelhebels H legt sich hierbei gegen den Riegel N, der so weit nach rechts verschoben ist, daß sein Ende n1 mit der Rast e3 des Körpers e2 in Eingriff steht und dadurch die Plattform E mit dem Fahrzeuge verriegelt. Der Bolzen i5 greift in die Rast n2 des Riegels N ein, und die Stange P befindet sich in der Stellung, welche sie unter der Wirkung der Feder Q einzunehmen bestrebt ist.
Soll die Zurrung für das Geschütz ausgerückt werden, so bringt man zunächst die Klinke k5 außer Eingriff mit der Nase i2 und legt dann mittels des Hebels kl die Klappe K in die Lage nach Fig. 3, 4 um. Dem Geschützrohre kann dann Erhöhung erteilt werden. Beim Ausrücken der Zurrklappe K gelangt der Winkelhebel H unter Vermittelung des Hebels k3 und der Stange M in eine solche Lage, in welcher sein freies Ende h1 vom Riegel N abgehoben ist (Fig. 3).
Soll auch die Zurrung für die Plattform E ausgerückt werden, so legt man den Handgriff S bis in die Stellung nach Fig. 4 um. Hierdurch wird die Stange P unter Vermittelung des Hebels R und des Lenkers p2 entgegen der Wirkung der Feder Q nach links verschoben. Der Bewegung der Stange P folgt der Riegel N, so daß dieser die Rast e3 verläßt und in eine Stellung gelangt, in welcher er an dem freien Ende h1 des Winkelhebels H anliegt (Fig. 4). Bei diesem Vorgange ist der Bolzen ih aus der Rast »2 ausgetreten und in Eingriff mit der Rast n3 gelangt. Das Gesperre i6 n3 sichert dann die Stange N gegen jede Verschiebung unter der Wirkung der beim Fahren auftretenden Stöße. Gibt man den Hebel 5 frei, so kehrt er mit der Stange P unter der Wirkung der Feder Q in seine ursprüngliche Lage zurück. Nach Auslösen der Zurrung N e3 kann das Geschütz zusammen mit der Plattform um die Achse des Pivots A d1 verschwenkt werden.
Sollen beide Zurrungen eingerückt werden, so wird das Geschützrohr C in die wagerechte Lage gebracht und das Geschütz mit der Plattform E in die Lage geschwenkt, bei welcher die Rast sich in der Bahn des Riegels N befindet. Sodann wird der Hebel Ä4 so weit umgelegt, daß die Klappe K das Mündungsende des Geschützrohres C umgreift und die Klinke k5 mit der Nase i2 in Eingriff tritt. Beim Umlegen des Hebels Ä4 schwingt der Winkelhebel H in die Stellung nach Fig. 1 und drückt mit seinem freien Ende hx den Riegel N nach rechts. Der Riegel N tritt hierbei mit seinem Ende n1 in die Rast e3. Gleichzeitig gelangt der Bolzen ib in Eingriff mit der Rast w2; das Gesperre i5 n2 sichert dann die Stange N gegen jede Verschiebung unter der Wirkung der beim Fahren auftretenden Stöße.
Wie sich aus Vorstehendem ergibt, arbeiten beide Zurrvorrichtungen in der Weise zusammen, daß beim Zurren des Geschützes gleichzeitig die Plattform gezurrt wird. Dabei ist aber die Anordnung so getroffen, daß die Zurrvorrichtung für das Geschütz unabhängig von der Zurrvorrichtung für die Plattform ausgerückt werden kann. Diese letztere Anordnung bietet den Vorteil, daß dem Geschützrohre (nach Auslösen der Zurrvorrichtung für das Geschütz) bereits beim Fahren die für das Schießen voraussichtlich erforderliche Erhöhung erteilt werden kann, ohne daß es nötig wird, die Zurrvorrichtung für die Plattform auszurücken. Die Wirkung der Zurrvorrichtung für die Plattform (Entlastung des Drehlagers der Plattform von den beim Fahren auftretenden Stoßen) kann also bis zu dem Augenblicke bestehen bleiben, in welchem das Fahrzeug die zum Schießen erforderliche Stellung einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Automobil mit Pivotgeschütz, bei welchem für das Geschütz und dessen drehbare Plattform getrennte Drehlager und Zurrvorrich-
    tungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurr vorrichtung für die Plattform (E) einen mittels Gestänges (P Q ■p% R S) auszurückenden Riegel (N) besitzt, ■ und daß mit der Zurrvorrichtung (K) für das Geschütz ein Organ (H) verbunden ist, welches beim Einrücken der Geschützzurrvorrichtung den Riegel (N) kraftschlüssig in Eingriff mit der Plattform bringt und beim Ausrücken der Geschützzurrvorrichtung den Riegel für das Ausrücken der Plattformzurrvorrichtung freigibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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