DE247482C - - Google Patents

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DE247482C
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handlebar
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compressed air
handlebars
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B29/00Apparatus for mountaineering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J9/00Program-controlled manipulators
    • B25J9/0006Exoskeletons, i.e. resembling a human figure

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICH E'S
PATENTAMT
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die beim Strecken des im Kniegelenk gebogenen und mit dem Körpergewicht belasteten Beines durch die Streckmuskeln zu leistende Arbeit teilweise übernimmt.
Der Erfindung gemäß wird an jedes Bein ein Lenker mit einem Ende in der I Lohe des Rollhügels und mit dem anderen Ende in der Höhe des Sprungbeines an festsitzende Umhüllungen des betreffenden Körperteiles angelcnkt, welcher Lenker aus zwei einander übergreifenden und längs einander verschiebbaren Längenabschnitten zusammengesetzt ist, so daß er sich beim Biegen des Kniegelenkes verkürzt, wobei ein arbeitliefernder Mechanismus vorhanden ist, welcher beim Zusammenschieben der beiden Lenkerabschnitte auf ein bestimmtes Maß in Tätigkeit tritt, um die Lcnkcrabschnittc mit einem gewissen Kraftaufwand ausefnanderzuschieben und dadurch das Bein in die Strecklage zu bringen.
Als Mechanismus für letzteren Zweck kann
zwischen den beiden Lenkerabschnitten eine Zahnrad- und Zahnstangenübertragung eingeschaltet sein, wobei zwischen der Zahnradwelle und der biegsamen Welle eines vom Bergsteiger am Rücken getragenen kleinen Benzinmotors
L eine durch Federdruck ausgerückt erhaltene -; Kupplung angeordnet ist. Sobald das Zusamj 30 menschieben des Lenkers auf das gewünschte ■) Maß eintritt, rückt ein einstellbarer Daumen, ■ welcher auf dem die Zahnstange tragenden Lenkerteil angebracht ist, die Kupplung ein und sperrt sie, und sobalddas folgende Strecken : 35 des Lenkers beendet ist, löst ein anderer, am ] freien Ende des Lenkerabschnittes angebrachter
Daumen die Sperre der Kupplung.
Eine andere Form des Mechanismus besteht in der Ausbildung des Endes des einen Lcnkcrabschnittes zu einem Kolbcnzylindcr, in welchem ein am anderen Lenkerabschnitt angebrachter · Kolben gleitet, wobei der Bergsteiger einen l'reßluftbehältci" trägt, dessen Verbindungen mit dem Zylinder in ähnlicher Weise gesteuert werden, wie oben für die Kupplung angegeben.
In der Zeichnung sind Fig. 1 und 2 schematische Darstellungen eines mit der Vorrichtung ausgerüsteten Bergsteigers, die Ausführung zweier aufeinanderfolgender Schritte versinnlichend. Fig. 3 zeigt beispielsweise die selbsttätig ein- und auszurückende Kupplung im Längenschnitt, und Fig. 4 und 5 zeigen den pneumatischen Streckmechanismus.
Aus Fig. ι und 2 ist ersichtlich, daß die beiden Lenker, welche aus den aufeinander verschiebbaren und geführten Längenabschnitten 1 und 2 bestellen, oben in der Höhe des Rollhügels an das Verbindungsstück 3 eines Gürtels 4 und eines Schenkelbandcs 5 angelenkt sind, während die Drehzapfen für die unteren Enden an entsprechend beschlagenen Schuhen 6 angebracht sind. Am Lenkerabschnitt 1 ist · zunächst seinem unteren Ende ein Zahnrad 7 gelagert, welches in eine auf dem Lenkerabschnitt 2 angebrachte Zahnstange 8 eingreift. An der Welle 9 des Zahnrades 7 sitzt ein fester Kuppelmuff 10 und ein drehbarer Kuppelmuff 11, an welchen die vom Motor 12 kommende biegsame Welle 13 befestigt ist. Die in den Kuppelmuffen angebrachte Schraubenfeder 14 ist beständig bcstrebt, die Kupplung ausgerückt zu erhalten, wobei der an der Welle 9 angebrachte Kopf 15 das Auseinanderschicben begrenzt. Zum Einrücken der Kupplung in dem Moment, wo sich
der Lenker ι, 2 auf das vorausbestimmte Maß zusammengeschoben hat, ist der zweiarmige Hebel 16,17 vorhanden, dessen Drehachse auf dem an den Lenkerabschnitt 1 befestigten Arm 18 angebracht ist. Der Hebelarm 16 besitzt die Form einer Gabel, an welcher innen zwei in die Ringnut 19 des Kuppelmuffes 11 eingreifende Stifte sitzen. Das Umstellen des Einrückhebels 16, 17 geschieht durch einen keilförmigen, auf dem Lenkerabschnitt 2 verstellbaren Daumen 20, welcher den Hebelarm 17 nach außen dreht. Dabei gleitet der Hebelarm längs einer an dem Arm 18 befestigten Blattfeder 21, hinter deren Sperrnase er schließlieh einfällt. Das nun angetriebene Zahnrad 7 rollt längs der Zahnstange 8 hinauf, wodurch der Lenker 1, 2 gestreckt wird. Sobald das eintritt, muß die Kupplung wieder ausgerückt werden, wozu am oberen Ende des Lenkerabschnittes 2 ein Anschlag 22 vorhanden ist, auf welchen die Blattfeder 21 auftrifft. Dadurch wird der Arm 17 des Aus- und Einrückhebels freigegeben, und die Feder 14 kann nun den beweglichen Kuppelmuff 11 wieder zurückschieben.
Es ist selbstverständlich, daß zur Benutzung der Vorrichtung eine gewisse Übung gehört. So muß der Bergsteiger in dem Moment, wo das Auseinanderschieben der Lenkerabschnitte 1 und 2 beginnt, sich mit dem tiefer stehenden Fuß vom Boden abstoßen, so daß der vordere Lenker im Sinne des Pfeiles 23 geschwenkt wird.
Wie schon eingangs gesagt, kann der Streck-
■ mechanismus auch so eingerichtet sein, daß er durch in Form von Preßluft aufgespeicherte mechanische Energie in Tätigkeit zu setzen ist. In diesem Falle kann, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, das untere Ende des oberen Lenkerabschnittes ι die Form eines Kolbenzylinders 24 besitzen und am unteren Lenkerabschnitt der zugehörige Kolben 25 angebracht sein. Durch die Öffnung 26 strömt während des Zusammenschiebens der Lenkerabschnitte 1 und 2 die verdrängte Luft aus, während 27 die Einströmungsöffnung für Preßluft ist. Zum Verschließen der Öffnung 26 und Verbinden der öffnung 27 mit dem Druckluftbehälter dient der Ringschieber 28, an dessen Stutzen 29 der Schlauch zum Zuleiten der Preßluft befestigt wird. Der Mitnehmer zum Umstellen des Schiebers 28 wird durch einen Ring 30 gebildet, welchen die Stangen 31 mit dem auf dem Lenkerabschnitt 2 verstellbaren Kreuzkopf 32 verbinden. Ist durch das Einströmen von Preßluft der Lenker I, 2 auf die größte Länge gebracht, so wird der Schieber 28 wiederumgestellt, zu welchem Zweck er zwei kurze Radialarme 33 mit 90 ° Abstand vom Preßlufteinströmungskanal trägt. Diese Arme 33 greifen in die Langlöcher 34 am Ende von Stangen 35 ein, welche an einem zweiten, . unvorstellbaren Kreuzkopf 36 des Lenkerab- ; schnittes 2 sitzen. Der Absatz 38 und der Flansch 39" begrenzen die Verstellungen des ' Rundschiebers 28.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Erleichterung des Bergsteigens, dadurch gekennzeichnet, daß an jedes Bein ein Lenker mit einem Ende in der Höhe des Rollhügels und mit dem an-,deren Ende in der Höhe des Sprungbeines an festsitzende Umhüllungen des betreffenden Körperteiles angelenkt ist, welcher Lenker aus zwei einander übergreifenden und längs einander verschiebbaren Längenabschnitten zusammengesetzt ist, so daß er sich beim Biegen des Kniegelenkes verkürzt, wobei ein arbeitliefernder Mechanismus vorhanden ist, welcher beim Zusammenschieben der beiden Lenkerabschnitte auf ein bestimmtes Maß in Tätigkeit tritt, um die Lenkerabschnitte mit einem gewissen ' Kraftautwand auseinanderzuschicben und dadurch das Bein in die Strecklage zu bringen. 8
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zum Auseinanderschieben der Lenkerabschnitte aus Zahnrad und Zahnstange und einem Benzinmotor zum Antreiben des Zahnrades besteht, wobei eine aus- und einrückbare Kupplung vorhanden ist, welche durch Daumen an dem die Zahnstange tragenden Lenkerteil beim Eintreten der stärksten Verkürzung des Lenkers eingerückt und beim Erreichen seiner
    wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zum Auseinanderschieben der Lenkerabschuitte aus einem Kolbenzylinder und Kolben und einem Preßluftbehälter besteht, aus welchem der Zylinder gespeist werden kann, wobei zum öffnen und Schließen der Verbindung zwischen dem Zylinder und Preßluflbehälter einerseits und Zylinder und Außenluft anderseits ein Schieber vorhanden ist, wel-
    •cher durch an dem den Kolben tragenden Lenkerteil angebrachte Mitnehmer so umgestellt wird, daß er beim Eintreten der stärksten Verkürzung des Lenkers die Verbindung des Zylinders mit der Außenluft absperrt und jene mit dem Preßluftbehälter herstellt und bei Beendigung des Ausschiebens des Lenkers auf die größte Länge die entgegengesetzten Verbindungen bewirkt.
    größten Länge ausgerückt
    IIicr7.11 1 Bkitt Zeichnungen.
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