DE2550498A1 - Aufzeichnungsmaterial-transportvorrichtung - Google Patents

Aufzeichnungsmaterial-transportvorrichtung

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DE2550498A1 DE19752550498 DE2550498A DE2550498A1 DE 2550498 A1 DE2550498 A1 DE 2550498A1 DE 19752550498 DE19752550498 DE 19752550498 DE 2550498 A DE2550498 A DE 2550498A DE 2550498 A1 DE2550498 A1 DE 2550498A1
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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/36Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller
    • B41J11/38Manually-operated feeding devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/10Arrangements for feeding single sheets or continuous web or tape, e.g. ejection device; Line-spacing devices
    • GPHYSICS
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Description

NCR CORPORATION Dayton, Ohio (V.St.A.)
Patentanmeldung
Unser Az.: Case 1916/GER
AUFZEICHNUNGSMATERIAL-TRANSPORTVORRICHTUNG
Die Erfindung betrifft eiiE Aufzeichnungsmaterial-Trans port vorrichtung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann beispielsweise in Geschäftsmaschinen, wie Registrierkassen und Datenterminals verwendet werden, in denen bei Dateneingabe Operationen auf einem Beleg in gleich weit voneinander beabstandeten Druckzeilen Druckvorgänge durchzuführen sind, wobei während jeder Maschinenoperation der Beleg in eine Druckstellung transportiert wird, in welcher Daten in eine Druckzeile gedruckt werden und wonach dieser Beleg in eine für die Bedienungsperson sichtbare Stellung zurücktransportiert wird. Eine solche Maschine ist beispielsweise dann von Bedeutung, wenn auf einem Beleg in aufeinanderfolgenden Zeilen Informationen, zeB. einzelne Verkaufsposten, angegeben sind, zu denen entsprechende Beträge, beispielsweise die Verkaufspreise, eingegeben werden müssen, da es in diesem Fall erforderlich ist, daß der Beleg für die Bedienungsperson bei jeder Eingabeoperation sichtbar ist.
Bei einer solchen Maschine besteht ein Problem in ■der genauen Einstellung des Beleges auf die jeweils als nächstes zu bedruckende Zeile. Zur Erzielung einer solchen genauen Positionierung eines Beleges ist es bereits bekannt, mittels eines Stanzstempels bei jeder Druckoperation
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ein Steuerloch in den Beleg zu stanzen. Mittels einer Abtastvorrichtung wird die jeweils zuletzt eingestanzte Öffnung abgetastet, um auf diese Weise die als nächstes zu bedruckende Zeile zu bestimmen und eine genaue Lageeinstellung des Beleges in Bezug auf die Druckvorrichtung zu erreichen» Diese bekannte Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß durch Beschädigungen des Beleges oder durch ein unvollständig ausgestanztes Loch der Abtastmechanismus ein Loch nicht richtig erkennt und dadurch eine falsche Positionierung des Beleges erfolgt. Es ist auch bereits ein Transportmechanismus bekannt, mit dem ein Beleg in die Druckstellung, von da zurück in die Ausgangsstellung und anschließend um einen Zeilenabstand bewegt wird. Eine solche Vorrichtung ist jedoch kompliziert und teuer.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung zu schaffen, die die obengenannten Probleme beseitigt und einfach, zuverlässig und billig ist.
Die Erfindung betrifft somit eine Transportvorrichtung zum wiederholten Transportieren eines Aufzeichnungsmaterials um eine erste vorbestimmte Strecke in die eine Richtung und um eine zweite vorbestimmte Strecke in die Gegenrichtung mit Fördermitteln zum Herbeiführen der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch erste und zweite hin-und her^bewegbare Antriebsglieder, welche mit den Fördermitteln in Wirkverbindung gebracht werden können, wobei die Fördermittel das Aufzeichnungsmaterial in Ab-
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hängigkeit von der Bewegungsrichtung der Antriebsglieder entweder in die eine Richtung oder in die Gegenrichtung transportieren, und durch Steuermittel, welche eine Relativbewegung der beiden Antriebsglieder zueinander während jedes Bewegungszyklus derselben bewirken, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß Teile der genannten Antriebsglieder während der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials in der einen Richtung mit den genannten Fördermitteln nacheinander und während der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials in der Gegenrichtung gleichzeitig in Eingriff kommen, so daß das Aufzeichnungsmaterial in der einen Richtung um eine größere Strecke gefördert wird als in der Gegenrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. In diesem zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Registrierkasse, die mit einem Belegdrucker ausgestattet ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Transportmechanismus gemäß der Erfindung, welcher in der in Fig. 1 dargestellten Registrierkasse angeordnet ist und zum Transportieren eines Beleges dient;
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Transportvorrichtung; und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Transportvorrichtung, wobei hier eine andere Phase eines Operationszyklus als in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
In Fig. 1 ist eine Registrierkasse 20 dargestellt, die mit einem Tastenfeld 21 zur Eingabe von Verkaufsdaten
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und mit einem Anzeigefeld 22 zur Darstellung der eingegebenen Daten versehen ist. An der linken Seite der Registrierkasse 20 ist ein Belegtisch 23 angeordnet, auf dem sich ein Aufzeichnungsmaterial 24 (Fig. 2) befindet, auf welchem sich eine Vielzahl von Druckzeilen (nicht gezeigt) befinden, in die Daten von Geschäftsvorgängen zu drucken sind. Das zu bedruckende Aufzeichnungsmaterial bzw. der Beleg 24 wird von der Bedienungsperson längs einer Führungsschiene 25 (Fig. 2) in der Weise auf den Belegtisch 23 gelegt, daß die erste zu bedruckende Zeile mit einer auf dem Belegtisch 23 vorhandenen Bezugsmarkierung (nicht gezeigt) ausgerichtet ist» Nachdem die Daten eines Geschäftsvorgangs über das Tastenfeld 21 in die Registrierkasse eingegeben wurden und die Bedienungsperson eine Maschinenoperation der Registrierkasse eingeleitet hat, wird der Beleg 24 durch einen Transportmechanismus (Fig. 2 bis 4 ) um einen bestimmten Transportweg bis zu der Druckstellung, wo die zu druckende Information auf die erste Druckzeile des Belegs gedruckt wird, in eine erste Richtung bewegt. Nach erfolgter Druckoperation wird der Beleg 24 durch den Transportmechanxsmus in die Gegenrichtung transportiert und zwar um eine Strecke, die um eine Druckzeile kürzer ist als die erste Förderbewegung, so daß der Beleg für die Bedienungsperson wieder sichtbar ist. Nach der Zurückbewegung ist nunmehr die zweite Druckzeile des Beleges 24 mit der Bezugsmarkierung ausgerichtet. Bei weiteren Maschinenoperationen der Registrierkasse 20 werden Informationen in aufeinanderfolgende Zeilen
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des Beleges 24 gedruckt, bis der Geschäftsvorgang abgeschlossen ist. Der Beleg 24 wird dann vom Belegtisch 23 entfernt und kann dem Kunden übergeben werden.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, besitzt die Aufzeichnungsträger-Transportvorrichtung eine Förderrolle 26, die auf eine Antriebswelle 27 verstiftet ist. Diese ist in an den Seitenrahmen 32 bzw. 33 der Maschine befestigten Lagerbuchsen 30 und 31 gelagert. Die Förderrolle 26 wirkt in bekannter Weise mit einer nicht gezeigten Gegendruckrolle zusammen, um den Beleg 24 in die Druckposition des nicht dargestellten Druckers der Registrierkasse und wieder zuruckzutransportieren. Die Förderrolle 26 wird über einen Zahnradantrieb in Bewegung gesetzt. Dieser besteht aus einem angetriebenen Zahnrad 34, welches neben dem Seitenrahmen 33 auf der Antriebswelle 27 verstiftet ist und sich durch einen in dem Belegtisch 23 vorhandenen Schlitz 35 (Fig. 2) erstreckt, wo es mit einem antreibenden Zahnrad 36 (Fig. 3) in Eingriff steht. Dieses Zahnrad 36 ist auf einer Welle 37 verstiftet, welche in an den Seitenrahmen 33 bzw. 42 der Maschine befestigten Lagerbuchsen 40 und 41 (Fig. 2) gelagert ist. Auf dem anderen Ende der Welle 37 ist neben den Seitenrahmen 42 ein weiteres Zahnrad 43 verstiftet, welches so angeordnet und ausgestaltet ist, daß es mit den gezahnten Teilen zweier als Zahnsegmente 44 und 45 ausgebildeter Antriebsglieder in Eingriff gehen kann. Die Zahnsegmente sind nebeneinander auf einer zwischen Seitenrahmen 42 und 47 (Fig. 2) der Maschine befestigten Welle 46 drehbar gelagert.
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Wie aus Fig. 4 ersichtlich, besitzen die Zahnsegmente 44 und 45 jeweils einen nach unten gerichteten Arm 48 bzw. 50, zwischen denen eine Feder 51 gespannt ist. Auf dem Zahnsegment 44 ist eine Rolle 52 drehbar gelagert, die durch die Feder 51 gegen eine auf einer Welle 54 befestigte erste Kurvenscheibe 53 gedruckt wird. In ähnlicher Weise ist an dem Zahnsegment 45 eine Rolle 55 drehbar befestigt, welche ebenfalls durch die Feder 51 gegen eine zweite auf der Welle 54 befestigte Nockenscheibe 56 gedruckt wird. Wie im folgenden noch im einzelnen beschrieben wird, bewirkt eine Drehung der Welle 54 im Uhrzeigersinn (in bezug auf die Fig. 3 und 4) um 360° mit Hilfe der Nockenscheiben 53 und 56, daß zunächst die Zahnsegmente 44 und 45 im Gegenuhrzeigersinn und anschließend im Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Während der ersten 180°-Drehung der Welle 54 werden die Zahnsegmente 44 und 45 aus der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Stellung in die in Fig. 4 gezeigte Stellung geschwenkt. Durch diese Bewegung der Segmente 44 und 45 wird das Zahnrad 43 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Beleg 24 durch die Förderrolle 26 in die Druckposition gebracht wird. Nach erfolgtem Druckvorgang wird die Welle 54 um die zweiten 180° gedreht, wodurch die Zahnsegmente 44 und 45 durch die Nockenscheiben 53 und 56 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Durch diese Verschwenkbewegung wird eine Drehung des Zahnrades 43 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, wodurch der Beleg 24 zurückbewegt wird uad zwar in eine Stellung, in der die nächste zu bedruckende Zeile mit der auf dem
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Belegtisch 23 vorhandenen Bezugsmarkierung ausgerichtet ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Zahnsegmente 44 und 45 zu Beginn der ersten Transportbewegung infolge der Nockenscheiben 53 und 56 hintereinander angeordnet, so daß während der ersten Gegenuhrzeigerbewegung der Segmente die Zähne 57 der beiden Segmente nacheinander mit dem Zahnrad 43 in Eingriff gelangen, wodurch der Beleg 23 um eine vorbestimmte Strecke in die Druckstellung bewegt wird. Zwischen 165° und 175 der ersten l8O°-Drehung der Welle 54, d.h. während demjenigen Zeitraum, in dem sich das Zahnsegment 45 mit dem Zahnrad 43 in Eingriff befindet und das Zahnsegment 44 nicht mehr in Eingriff mit dem Zahnrad 43 ist, wird das Zahnsegment 44 durch die Nockenscheibe 53 in bezug auf das Zahnsegment 45 unter dem Einfluß der Feder 51 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch einige Zähne 57 des Zahnsegments 44 mit einigen Zähnen 57 des Zahnsegments 45 in Deckung gelangen. Durch diese Bewegung wird somit die Zahl der wirksamen Zähne 57 für die Gegenuhrzeigerbewegung des Zahnrades 43 vermindert, da während der zweiten 18O°-Drehung der Welle 54 einige der Zähne 57 des Segments 44 und einige der Zähne des Segments 45 gleichzeitig und nicht mehr nacheinander in das Zahnrad 43 eingreifen«, Daraus ergibt sich, daß die Strecke, um die der Beleg 24 aus der Druckposition zurückbewegt wird, kürzer ist, als die Transportstrecke in die Druckposition, so daß jeweils die nächste zu bedruckende Zeile mit der auf dem Belegtisch 24 vorhandenen Bezugsmarkierung ausgerichtet ist. Zwischen 270° und 355° der Drehung der Öle 54, d.h. während desjenigen Zeitraums, in dem das Segment 44 sich in Eingriff mit dem Zahnrad 43 befindet, das Segment 45 jedoch nicht mehr mit dem Zahnrad 43 in Eingriff steht, wird
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das Segment 45 durch die Nockenscheibe 56 in bezug auf das Segment 44 im Uhrzeigersinn bewegt, so daß am Ende einer vollständigen Umdrehung der Welle 54 die Segmente 44 und 45 in der in Fig. 3 gezeigten Weise wirkungsmäßig wieder hintereinander angeordnet sind und für die nächste Druckoperation bereitstehen.
Wie insbesondere aus Fig. 2 entnommen werden kann, ist die Welle 54 drehbar in Lagerbuchsen 60 und 61 gelagert , wobei die Lagerbuchse 60 an dem Seitenrahmen und die Lagerbuchse 61 an dem Seitenrahmen 47 der Maschine befestigt ist. Ein selektiver Antrieb der Welle 54 ist über ein Zahnrad 62 möglich, welches auf der Welle 54 verstiftet ist und mit einem auf einer Kupplungswelle 64 drehbar gelagerten Kupplungszahnrad
63 in Eingriff steht. Ein Ende der Kupplungswelle 64 ist in einer an dem Seitenrahmen 42 befestigten Lagerbuchse 65 gelagert. Das andere Ende der Kupplungswelle
64 ist in einer an dem Seitenrahmen 33 befestigten Lagerbuchse 66 drehbar gelagert. Auf der Kupplungswelle 64 ist eine Kupplungstrommel 67 verstiftet, welche mit einem Federkupplungsglied 68 zusammenarbeitet, das einen Schlitz aufweist, in den das eine Ende einer Kupplungsklinke 70 (Fig. 2 und 3) eingreift, um das Federkupplungselement 68 normalerweise in einer solchen Stellung zu halten, daß es bekannterweise außer Eingriff mit der Kupplungswelle 64 ist.
Die Kupplungsklinke 70 (Fig. 2 und 3) ist auf einer Welle 72 verstiftet, welche in einer in dem Seitenrahmen 33 befestigten Lagerbuchse 73 drehbar gelagert ist.
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An dem anderen Ende dieser Welle 72 ist ein Arm 74 befestigt, an dem sich ein Stift 75 befindet. An diesem Stift 75 ist das äußere Ende eines Tauchankers 76 eines am Maschinenrahmen befestigten Elektromagneten 77 drehbar befestigt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die Kupplungsklinke 70 normalerweise durch eine Feder 78 in Eingriff mit der Federkupplung 68 gehalten, wodurch die Kupplung wirkungslos bleibt. Wird jedoch der Elektromagnet 77 kurzzeitig erregt, dann wird über den Tauchanker 76 und den Arm 74 die Welle 72 und damit auch die Klinke 70 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 78 verschwenkt, wodurch die Klinke 70 von dem Federkupplungsglied 68 entfernt wird. Dadurch wird die Federkupplung freigegeben, so daß zur Durchführung einer Drehbewegung die Kupplungswelle 64 mit dem Kupplungszahnrad 63 gekuppelt wird.
Während des Betriebes wird die Kupplungswelle durch ein Antriebssystem ständig angetrieben. Dieses besteht aus einem am Ende der Welle 64 befestigten Zahnrad 80, welches mit einem auf der Hauptantriebswelle befestigten Zahnrad 81 in Eingriff steht. Die Hauptantriebswelle 82 ist in einer an dem Seitenrahmen 33 befestigten Lagerbuchse 83 gelagert. Die Welle 82 wird ständig im Uhrzeigersinn angetrieben. Infolge der Freigabe der Federkupplung durch die Kupplungsklinke 70 gelangt das Kupplungsglied 68 in Eingriff mit der Kupplungswelle 64 und dreht das Kupplungszahnrad 63 im Gegenuhrzeigersinn und das Zahnrad 62 sowie die Kurvenscheiben-
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welle 54 im Uhrzeigersinn. Durch eine Drehung des Zahnrades 63 um 360° wird das Zahnrad 62 und die Welle 54 um 180° gedreht. Die Erregung des Elektromagneten 77 erfolgt nur kurzzeitig, d.h. sobald sich das Kupplungsglied 68 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen beginnt, wird der Elektromagnet 77 entregt, so daß die Kupplungsklinke 70 durch die Wirkung der Feder 78 wieder im Gegenuhrzeigersinn gegen das Kupplungsglied 68 gedrückt wird. Nach der Beendigung der 360°-Umdrehung des Kupplungsgliedes 68 schnappt die Kupplungsklinke 70 infolge der Wirkung der Feder 78 wieder in den nicht gezeigten Schlitz des Kupplungsgliedes 68 ein, wodurch die Federkupplung wieder von der Kupplungswelle 64 entkuppelt wird«, Die Klinke 70 hält das Kupplungsglied 68 und das Kupplungszahnrad 63 in einem wirkungslosen Zustand, bis der Elektromagnet 77 den nächsten Erregungsimpuls erhält,
Der Funktionsablauf der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung sieht folgendermaßen aus: Nachdem ein Aufzeichnungsträger 24 auf dem Belegtisch 23 in die richtige Lage gebracht wurde, werden von der Bedienungsperson über das Tastenfeld 21 (Fig. 1) Daten in die Registrierkasse eingegeben und in bekannter Weise eine Maschinenoperation ausgelöst, was die kurzzeitige Erregung des Elektromagneten 77 zur Folge hat. Wie bereits oben beschrieben, wird durch die Erregung des Elektromagneten 77 das Federkupplungsglied 68 für eine 360°-Umdrehung freigegeben, wodurch die Kurvenscheibenwelle 54 über das Kupplungszahnrad 63 um 180° gedreht wird. Während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung der Kurvenscheiben 53 und 56 durch die Welle 54 um 180°
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greifen die Zahnsegmente 44 und 45 nacheinander in das Zahnrad 43 ein, wodurch die Antriebsrolle 26 den Beleg 24 mit der zu bedruckenden Zeile zum Druckwerk der Registrierkasse fördert, wonach die genannte Zeile bedruckt wird. Gegen Ende der ersten 18O°-Drehung der Welle 54 werden die Segmente 44 und 45 in ihre einander überlappende Stellung bewegt.
Nach der Beendigung des Druckvorganges wird der Elektromagnet 77 nochmals kurzzeitig erregt, wodurch das Kupplungszahnrad 63 nochmals um 360° und die Kurvenscheibenwelle 54 im Uhrzeigersinn in der oben beschriebenen Weise um weitere 180 gedreht wird. Durch die durch die einander überlappenden Segmente 44 und 45 bewirkte Drehung des Zahnrades 43 wird der Beleg 24 aus der Druckstellung in eine Ausgangsstellung bewegt, die um einen Zeilenabstand geringer ist als die Ausgangsstellung des Beleges vor seiner Einzugsbewegung in die Druckposition.
Die erfindungsgemäße Transportvorrichtung ist somit in der Lage, einen Beleg 24 selbsttätig für aufeinanderfolgende Operationen der Registrierkasse 20 in aufeinanderfolgende Druckzeilen einzustellen.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    Transportvorrichtung zum wiederholten Trans-
    eines Aufzeichnungsmaterials um eine erste vorbestimmte Strecke in die eine Richtung und um eine zweite vorbestimmte Strecke in die Gegenrichtung mit Fördermitteln zum Herbeiführen der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials, dadurch gekennzeichnet, daß durch erste und zweite hin-und herwbewegbare Antriebsglieder (44,45), welche mit den Fördermitteln (43) in Wirkverbindung gebracht werden können, wobei die Fördermittel das Aufzeichnungsmaterial (24) in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung der Antriebsglieder entweder in die eine Richtung oder in die Gegenrichtung transportieren, und durch Steuermittel (53, 56), welche eine Relativbewegung der beiden Antriebsglieder (44, 45) zueinander während jedes Bewegungszyklus derselben bewirken, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß Teile der genannten Antriebsglieder (44, 45) während der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials (24) in der einen Richtung mit den genannten Fördermitteln (43) nacheinander und während der Bewegung des Aufzeichnungsmaterials (24) in der Gegenrichtung gleichzeitig in Eingriff gekommen, so daß das Aufzeichnungsmaterial in der einen Richtung um eine größere Strecke gefördert wird als in der Gegenrichtung.
    2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder (44, 45) aus einem ersten und einem zweiten Zahnsegment bestehen,
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    die nebeneinander drehbar angeordnet sind und mit einem gezahnten Antriebsglied (43) der genannten Antriebsmittel in Eingriff gehen können.
    3. Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel (53, 56) die Relativbewegung der Antriebsglieder (44, 45) bewirken, während sich das eine Antriebsglied mit dem genannten gezahnten Glied (43) in Eingriff und das andere außer Eingriff mit dem gezahnten Glied befindet.
    4. Transportvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gezahnte Glied durch ein drehbar gelagertes Zahnrad (43) gebildet wird.
    5. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeiclmet, daß die Steuermittel aus einer ersten und einer zweiten Kurvenscheibe (53, 56) bestehen, welche auf die ersten und zweiten Antriebsglieder (44, 45) einwirken und deren Hin- und Herbewegung steuern,
    6« Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine ständig rotierende Antriebswelle (82) und eine Kupplung (68) vorgesehen ist, welche vorzeitig betätigbar ist, um die Antriebswelle (82) mit einer die Kurvenscheiben (53, 56) tragenden Kurvenscheibenwelle (54) zu kuppeln.
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    7. Geschäftsmaschine, welche auf einem Aufzeiehnungsmaterial in gleichmäßig voneinander beabstandeten Druckzeilen Druckvorgänge durchzuführen vermag, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche enthält, welche während jeder Maschinenoperation das Aufzeichnungsmaterial (24) in eine Druckposition fördert, in welcher Daten auf eine zu bedruckende Zeile gedruckt werden und anschließend das Aufzeichnungsmaterial in eine für die Bedienungsperson sichtbare Stellung zurückbringt.
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DE2550498A 1974-11-12 1975-11-11 Vorrichtung zum Transportieren eines Aufzeichnungsträgers Expired DE2550498C3 (de)

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DE2550498B2 DE2550498B2 (de) 1978-03-30
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JP (1) JPS5158997A (de)
CA (1) CA1026391A (de)
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FR (1) FR2291551A1 (de)
GB (1) GB1481660A (de)

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