DE2536680C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Betätigung von Kolbenpumpen bei Düsenwebmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Betätigung von Kolbenpumpen bei Düsenwebmaschinen

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DE2536680C2
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Karel Rychnov nad Kneznou Basek
Fratisek Tyniste nad Orlici Koza
Vladislav Borohradek Ruta
Hubert Albrechtice nad Orlici Svoboda
Stanislav Krub Zahradnik
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Elitex Koncern Textilniho Strojirenstvi
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • F04B9/06Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means including spring- or weight-loaded lost-motion devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
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Description

Die Erfindui:o betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Betätigung einer G'uppe von Kolbenpumpen bei einer hydraulischen Düsenwebmaschine.
In einer Gruppe von KoiöenprTipen soll bei jeder Umdrehung der Hauptwelle der Düsenwebmaschine lediglich eine Pumpe Flüssigkeit für eine ausgewählte Düse dosieren und unter Druck setzen. Die übrigen Pumpen sind entweder in ihrer Funktion mechanisch ausgeschaltet, oder sie können arbeiten, sind aber in ihrer Wirkung ausgeschaltet. In diesem Fall kann jedoch die aus ihnen austretende Druckflüssigkeit entweder in einem Auffangbehälter oder zurück in eine zentrale Fk~ssigkeitszuführung für die Pumpen fließen, gegebenenfalls in ein Druckgefäß gedrückt werden, aus welchem die Flüssigkeit nach Druckausgleich in die zentrale Wasserzuführung überführt werden kann. Die Druckflüssigkeit kann auch in einen Behälter geführt werden, aus welchem die Flüssigkeit durch ihr eigenes Gewicht in die zentrale Flüssigkeitszuführung zurückkehrt.
Der Mechanismus zur mechanischen Ausschaltung von Pumpen aus dem Betrieb ist verhältnismäßig kompliziert und muß mit dem Mechanismus zur Pumpenauswahl synchronisiert werden.
Bei sündiger Tätigkeit aller Pumpen einer Gruppe ist es nicht möglich, die Druckflüssigkeit von sämtlichen Pumpen auszunutzen. Die Ableitung der Druckflüssigkeit zurück in die zentrale Flüssigkeitszuführung ist eine Vergeudung von aufgewendeter Energie. Es muß dabei auch eine vielfache Menge an Flüssigkeit in Umlauf sein. Es kommt dabei auch zu einem erhöhten Verschleiß der Pumpen und zu unerwünschten Druckschwankungen in der zentralen Flüssigkeitszuführung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, die Kolben sämtlicher Pumpen in arbeitsbereitem Zustand zu halten und für jeden Schußeintrag eine Pumpe auswählen zu können, ohne daß sich die Kolben der anderen Pumpen dabei bewegen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Kolben aller Pumpen nach dem Ansaugen von Flüssigkeit infolge der Wirkung des Gegendruckes der angesaugten Flüssigkeit in ihrem Ruhezustand belassen werden und nur bei der für den Schußeintrag ausgewählten Pumpe der Zylinderauslaß geöffnet wird, wonach auch bei dieser Pumpe deren Kolben bei geschlossenem Zylinderauslaß den Saughub ausführt und danach im Ruhezustand belassen wird.
ίο Hierbei ist unter dein »Ruhezustand« ein Arbeitsbereitschaftszustand verstanden, in welchem sich sämtliche Pumpen einer Gruppe in arbeitsbereitem Zustand befinden, bis auf ihren Abruf aber in dieser ihrer arbeitsbereiten Ruhestellung verharren. Auf diese Weise ist
is erreicht, daß vom Antrieb immer nur eine einzige Pumpe betätigt wird, nämlich diejenige, deren Flüssigkeitsinhalt zuvor dem Schußeintrag gedient hat.
Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht darin, daß den Kolben der Pumpen ein gemeinsames, rückstellbares Druckglied zugeordnet ist, welches den Saughub aller Kolben unter gleichzeitigem Spannen von auf die Kolben einwirkenden Kraftspeichern bewirkt und daß jeder Zylinderauslaß mittels eines Drehschiebers steuerbar ist.
Diese Vorrichtung läßt sich so sehr einfach aufbauen. Der Antrieb ist dabei so ausgelegt, daß lediglich eine Pumpe während eines jeden Saughubes betätigt und in die Arbeitsbereitsehaftsstellung in Ruhe eingestellt wird.
Zweckmäßig ist es, wenn der Kraftspeicher eine an der Kolbenstange angreifende Spiralfeder ist und wenn das Druckglied auf Schwenkhebel einwirkt, die an den Spiralfedern angreifen. Auf diese Weise v/ird der Aufbau der Vorrichtung weiter vereinfacht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt.
Auf einer Welle 1 ist ein Hebel 3 und ein Druckhebel 5 befestigt. Der Hebel 3 trägt an seinem Ende eine P.olle6, auf die eine Kurvenscheibe 7 einwirkt. Die sich in Pfeilrichtung drehende Kurvenscheibe 7 betätigt über die Rolle 6 des Hebels 3 die Welle 1 und somit auch den Druckhebel 5, welcher mit seinen Armen 5a und 5b zwei auf der Welle 1 lose drehbar gelagerte Eintraghebel 2 und 2' betätigt. In der Zeichnung nimmt der Hebel 3 nach seiner Freigabe in Pfeilrichtung durch die Kurvenscheibe 7 eine Stellung ein, in der sich Wells 1, Druckhebel 5 und Eintraghebel 2' in Richtung der {.■ingezeichneten Pfeile bewegen. Der Eintraghebel 2 verbleibt in seiner unteren Stellung, wenn der zugehörig« Kolben 8 im Zylinder der Pumpe 9 die angesaugte Flüssigkeit über einen geschlossenen Verteiler 10 nicht verdrängen kann. Der Verteiler 10 ist ein Drehschieber, der mit Hilfe eines Drehzapfens 11 betätigt wird und der die: Rohrleitung 17 vom Verteiler 10 zur Düse 15 verschlossen hält oder öffnet.
Der Eintraghebel 2' folgt durch die Kraft seiner Druckfeder 18', die sich gegen eine ortsfeste untere Auflagefläche 19' abstützt, dem Druckhebel fi in Pfeilrichtting. Der Kolben 8' bewegt sich im Körpe- seiner Pumpe 9' in Richtung nach oben, weil sein Verteiler 10' durch die Einstellung seines Drehzapfens 11' offen ist, wobei die Druckflüssigkeit aus der Rohrleitung 16' in die Rohrleitung 17' und in eine Düse 15' für den Schußeintrag fließt. Das öffnen des Verteilers 10' durch Verdrehung des Drehzapfens 11' erfolgt mit Hilfe eines Nockens 14'. der auf einer Nockenwelle 20 festsitzt. Der Nocken 14' schwenkt über eine Rolle 13' einen Hebel 12' aus, welcher auf dem Drehzapfen 11' festsitzt. Die
Nockenwelle 20 ist in einem nicht dargestellten Nokkengehäuse angeordnet und von einem Motorgetriebeblock angetrieben, wobei sie z. B. mit halber Drehzahl der Webmaschine umläuft. Die Hebel 12' und 12 können jedoch mit Hilfe eines beliebigen Mechanismus betätigt werden, welcher gemäß einem ausgewählten Programm in Abhängigkeit von der Wahl des eingetragenen Schusses arbeitet
Der Druckhebel 5 kann durch ein anderes Druckmittel, z. B. ein durchgehendes, rückläufig sich bewegendes Lineal ersetzt sein, welches periodisch die Eintraghebel 2 oder 2' und weitere, nicht dargestellte Eintraghebel bei Pumpen niederdrückt, die im Rahmen einer Gruppe von Pumpen zur Tätigkeit ausgewählt sind.
Der Kolben 8, 8' von Pumpen, welche gemäß dem Programm nicht in Tätigkeit sein sollten, verbleiben nach Vollzug des Saughubes infolge der Wirkung des Gegendruckes der angesaugten Flüssigkeit in einem Ruhezustand.
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Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Betätigung einer Gruppe von Kolbenpumpen bei einer hydraulischen Düsenwebmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben aller Pumpen nach dem Ansaugen- von Flüssigkeit infolge der Wirkung des Gegendruckes der angesaugten Flüssigkeit in ihrem Ruhezustand belassen werden und nur bei der für den Schußeintrag ausgewählten Pumpe der Zylinderauslaß geöffnet wird, wonach auch bei dieser Pumpe deren Kolben bei geschlossenem Zylinderauslaß den Saughub ausführt und danach im Ruhezustand belassen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Kolben (8, 8') der Pumpen (9, 9') ein gemeinsames, rückstellbares Druckglied (5) zugeordnet ist, welches den Saughub aller Kolben unter gleichzeitigem Spannen von auf die Kolben einwirkenden "rCraftspeicherc bewirkt und daß jeder Zylinderauslaß mitteis eines Drehschiebers (10,10') steuerbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher eine an der Kolbenstange angreifende Spiralfeder (18, 18') ist und das Druckglied (5) auf Schwenkhebel (2,2') einwirkt, die an den Spiralfedern (18,18') angreifen.
DE2536680A 1974-09-04 1975-08-18 Verfahren und Vorrichtung zur Betätigung von Kolbenpumpen bei Düsenwebmaschinen Expired DE2536680C2 (de)

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US (1) US3977443A (de)
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CH (1) CH595559A5 (de)
CS (1) CS175085B1 (de)
DE (1) DE2536680C2 (de)
FR (1) FR2283969A1 (de)
GB (1) GB1508819A (de)
IT (1) IT1044028B (de)

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