DE145692C - - Google Patents

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DE145692C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/03Stopping, starting, unloading or idling control by means of valves
    • F04B49/035Bypassing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe für Flüssigkeitsspeisung, bei welcher der Speisebetrieb selbsttätig geregelt wird und welche für die Förderung von Speisewasser zu Dampferzeugern oder von Öl zu Öldruckbehältern bestimmt ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise "Ausführungsform der neuen Pumpe dargestellt; Fig. ι ' ist ein Längsschnitt, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 20-20 von Fig. i.
Die Erfindung ist insbesondere anwendbar in Verbindung mit zu Dampfmaschinen gehörigen Schnelldampferzeugern, deren Erhitzung mittels eines Ölbrenners geschieht, der die Ölzufuhr von einem Druckkessel erhält. Indessen eignet sich die Pumpe auch zur Wasserspeisung für hydraulische Akkuinitiatoren und zu anderen Zwecken.
An die mit dem Kolben α verbundene Kolbenstange b ist ein Hebel c angelenkt, der seinen Drehpunkt an dem um einen Festpunkt am Pumpengestell bezw. Pumpenstiefel d schwingbaren Gliede e hat und dessen anderes Ende in gelenkige Verbindung mit einem Lenker f gebracht ist. Letzterer überträgt die Hin- und Herbewegung auf die angelenkte, durch eine Stopfbuchse g in die Saugkammer h hineinführende Stange i, deren innerhalb genannnter Kammer h gelegener Kopf mit einem darin lagernden Ventilsteuerungshebel k gelenkig verbunden ist. Derselbe erhält folglich, aus Anlaß der Hubbewegungen des Kolbens α und durch Vermittlung der Teile b, c,f, i, kurze Schwingbewegungen, wodurch bei Berührung des Hebelendes mit dem von einer Feder belasteten Regulierventil / zeitweise ein Weg zwischen der Saugkammer h und dem Pumpenstiefel d geöffnet gehalten wird. Der eigentliche Saugkanal m ist mit einem Kugelventil η versehen und verbindet ebenfalls die Kammer h mit dem Pumpenstiefel d. Der Hebel k ist in Zapfenverbindung mit einer aus der Saugkammer durch eine Stopfbüchse herausführenden Stange 0, welche durch eine Feder ρ beeinflußt wird, die gegen ein Querhaupt q an der Stange 0 und mittelbar gegen eine Membran r wirkt. Letztere verschließt den Kanal .? nach der Kammer x, der mit dem zu speisenden Dampfkessel oder Öldruckbehälter oder einem andern Gefäß in Verbindung steht, so daß Druckschwankungen sich in der Bewegung der Membran und in der Verschiebung der Stange 0 äußern. Der Federgegendruck kann durch eine Vorrichtung geregelt werden, die aus einem hinter dem Federwiderlager angreifenden Hebel t in Verbindung mit einer Schraubstange besteht, auf welcher sich eine Mutter u verstellen läßt, um den von der Feder t ausgeübten Druck verändern zu können.
Wenn sich der Druck in dem zu speisenden Kessel bezw. Öl- oder anderen Behälter erhöht, so wird die Membran r und die Stange ο einwärts bewegt und entsprechend der Drehpunkt des Hebels k verlegt. Je nach dem Mehr- oder Minderdruck wird folglich das Regulierventil / mittels des unteren Hebelendes für eine längere oder kürzere Periode angehoben, so daß das
Wasser oder Öl im Pumpenstiefel d durch den am Ventil / geschaffenen Nebenweg während des Druckhubes zurückfließen kann. Sobald das Ventil Z sich auf seinem Sitz lagert, wird der übrige Wasser- oder ölinhalt des Pumpenstiefels d durch das Druckventil ν, eventuell auf dem Wege durch einen Vorwärmer oder dergl., in die Schlangenrohre des Dampferzeugers bezw. in den Druck-ίο oder anderen Behälter gefördert.
Durch diese Einrichtung ist es möglich, den Betrieb der Pumpe sich selbst zu überlassen, wobei der Druck im Behälter oder Kessel die mittels der Pumpe geförderte Flüssigkeitsmenge regelt.
Die dargestellte Pumpe hat eine besondere
Bauart, die der Anwendung in Verbindung mit einem Schnelldampferzeuger angepaßt ist.
Sobald der erforderliche Dampfdruck vorhanden ist, so arbeiten die von irgend einem geeigneten Teil des Motors angetriebenen Pumpen selbsttätig und drücken je nach dem
im Kessel oder Öldruckbehälter vorhandenen Druck mehr oder weniger Flüssigkeit in den
Kessel und Öldruckbehälter oder in ein anderes Gefäß.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Pumpe für selbsttätig' sich regelnde Flüssigkeitsspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenstiefel (d) durch zwei Wege mit der Saugkammer (h) verbunden ist, nämlich durch den das selbsttätige Saugventil bezw. Rückschlagventil (n) enthaltenden Saugkanal (m) und durch einen Nebenweg mit durch eine Feder belastetem, gewöhnlich geschlossenem Ventil (I), welches mittels eines entsprechend dem Pumpenantrieb durch ein Gestänge hin- und herbewegten Hebels (k) dadurch für längere oder kürzere Zeit während jedes Hubea geöffnet werden kann, daß der Hebelschwingpunkt mittels einer Druckübertragungsstange (0) gemäß dem Druck in dem zu speisenden Behälter oder Kessel verlegt wird.
2. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verlegung des Schwingpunkts des Ventilsteuerhebels dienende Druckübertragungsstange (o) unter Federdruck steht und mit einem gegen eine Membran (r) anliegenden Querhaupt (q) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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