DE147753C - - Google Patents
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- DE147753C DE147753C DENDAT147753D DE147753DA DE147753C DE 147753 C DE147753 C DE 147753C DE NDAT147753 D DENDAT147753 D DE NDAT147753D DE 147753D A DE147753D A DE 147753DA DE 147753 C DE147753 C DE 147753C
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- piston
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- cataract
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/08—Distributing valve-gear peculiar thereto
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVf 147753 KLASSE 886.
Mit der -vorliegenden Steuerung soll der Kolben einer hydraulischen Hebevorrichtung
oder einer anderen hydraulischen Einrichtung so gesteuert werden, daß die Geschwindigkeit,
unabhängig von der Geschicklichkeit der Bedienung und auch unabhängig von der Größe
der Belastung, in einer ganz bestimmten Weise sanft von Null bis zum Maximum ansteigt
und eventuell auch bei Beendigung der Bewegung von der Maximalgeschwindigkeit allmählich
wieder auf Null zurückgeführt wird. Zu diesem Zwecke wird in die Druckleitung zwischen Absperrorgan und Kolben der Hebevorrichtung
o. dergl. noch ein besonderes zweites Absperr- bezw. Steuerorgan eingeschaltet.
Dieses wird durch einen Kataraktkolben , dessen Bewegung durch, besondere,
von der Hebevorrichtung o. dergl. ange-. triebene Druck- oder Pumpenkolben beeinflußt
wird, gesteuert.
Würde man das zweite Absperr- oder Steuerorgan dem Einflüsse des Kataraktkolbens
allein überlassen, so würde zwar auch die Bewegung allmählich anfangen, aber sie würde, dem Sinken des Kataraktkolbens
entsprechend, gleichförmig oder nahezu gleichförmig zunehmen, und diese Zunahme würde
je nach der Größe der Belastung schneller oder langsamer erfolgen, und zwar würde
bei großer Belastung das Heben langsamer und das Sinken schneller erfolgen und bei
geringer Belastung das Umgekehrte der Fäll sein. Drückt man aber durch einen von der
Hebevorrichtung· bewegten Kolben Wasser in den Kataraktzylinder, so kann man die Wirkung
des Kataraktkolbens in beliebiger Weise beeinflussen.
Drückt der Kolben z. B. mit gleichförmiger Be\vegung ebensoviel Druckflüssigkeit in den
Kataraktzylinder, als durch die Regelungs-Öffnung des Kataraktkolbens entweicht, so
bleibt dieser stehen, und die Durchflußöffnung bleibt dieselbe, also auch die Geschwindigkeit
der Hebevorrichtung. Diese Geschwindigkeit kann hier weder durch größere oder geringere
Belastung, noch durch höheren oder geringeren Druck oder Massenwirkung usw. beeinflußt werden; denn sobald die Geschwindigkeit
durch irgend einen Einfluß zu- oder abnimmt, wird mehr oder weniger Druckflüssigkeit
durch den Reglerkolben unter den Kataraktkolben gedrückt, so daß derselbe sich hebt oder senkt und dadurch durch das
Steuerorgan den Durchgang entsprechend verengt oder erweitert, bis wieder die Geschwindigkeit
eintritt, bei der der Reglerkolben so viel Druckflüssigkeit liefert, als der Kataraktkolben
durchläßt.
Die Geschwindigkeit der Hebevorrichtung o. dergl. ist also nur abhängig von der Geschwindigkeit
des Sinkens des Kataraktkolbens und der jeweiligen Geschwindigkeit des Reglerkolbens
und kann durch Veränderung beider verschieden eingestellt werden.
Ist die Bewegung des Reglerkolbens eine ungleichförmige, so wird auch die Bewegung
der Hebevorrichtung o. dergl. eine ungleichförmige, jedoch in umgekehrtem Sinne, denn
je größer die Geschwindigkeit des Reglerkolbens ist, desto mehr wird der Kataraktkolben
zurückgehalten und die Durchflußöffnung durch den Steuerkolben verengt und umgekehrt. Wird also der Reglerkolben z. B.
durch eine Kurbel bewegt, sojentspricht auch die Bewegung des Kolbens der Hebevorrichtung
vollkommen oder annähernd der eines durch Kurbel bewegten Kolbens. Steht also
ίο bei Beginn des Hubes die Kurbel des Reglerkolbens
auf dem größten Hube, so nimmt die Geschwindigkeit des Kolbens der Hebevorrichtung
in dem Maße zu, wie die Geschwindigkeit des Reglerkolbens abnimmt, und erreicht, wenn dieser im toten Punkt
steht, ihr Maximum. Auch hierbei kann eine größere oder geringere Geschwindigkeit
nur durch Verstellen des Hubes des Reglerkolbens und des Durchgangs des Kataraktkolbens
erreicht werden, während Zu- oder Abnahme der Geschwindigkeit durch andere Einflüsse sofort wieder entsprechende Verengung
oder Erweiterung des Durchgangs durch das mit dem Kataraktkolben verbundene Steuerorgan bedingen würde, also
eine Abweichung von der einmal eingestellten Geschwindigkeit unmöglich ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der bezw. die Regler-
kolben durch von der zu steuernden Hebevorrichtung o. dergl. beeinflußte Kurbeln bewegt
werden. Es ist α das von Hand oder auf sonstige Weise bewegte Absperrorgan,
b das zwischen α und die Hebevorrichtung
o. dergl. eingeschaltete und die Bewegung der letzteren regelnde zweite Absperrorgan,
dessen Bewegung sowohl von der des Kataraktkolbens c als der der Reglerkolben d dl
beeinflußt wird. In der gezeichneten Stellung stehen die Kurbeln ee{, welche von der
Scheibe f bewegt werden, horizontal. Die Scheibe f steht mit der Hebevorrichtung
o. dergl. durch Seil, Kette usw. so in Verbindung, daß sie bei einem Hube eine halbe
Umdrehung macht, also auch die Kurbeln um eine halbe Umdrehung verdreht, und zwar
die Kurbel e in dem unteren, die Kurbel e1 in dem oberen Halbkreis. Nach jeder halben
Umdrehung ist die Kolbenstellung wieder dieselbe, die Kurbelstellung allerdings die entgegengesetzte,
aber die Wirkung dieselbe.
(In Wirklichkeit liegt nämlich die Achse der Kurbeln und Scheibe gegen die Bildebene
um 900 verdreht, so daß sie durch beide Zylinderachsen hindurchgeht und der
Ausschlag der Pleuelstangen in der Anfangsund Endstellung derselbe ist. Die gezeichnete
Darstellung wurde gewählt, um in einer Figur Kurbel- und Kolbenstellung sehen zu können.)
In der gezeichneten Stellung steht ferner das Absperrorgan α in der Mittelstellung, in
welcher Ein- und Austritt geschlossen sind. In dieser Stellung wird das Absperrorgan b.
mit Kataraktkolben c durch einen mit dem Steuerhebel in Verbindung stehenden Kniehebel
in seiner höchsten Stellung gehalten, wenn aber der Steuerhebel aus der Mittelstellung
gebracht wird, freigelassen. Dieser Kniehebel kann durch eine beliebige andere geeignete Vorrichtung ersetzt werden oder
ganz fehlen, in welchem Falle vor Öffnen des Ein- oder Austritts das Anheben von b
von Hand erfolgen müßte.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Soll Druckwasser in den Zylinder der Hebevorrichtung o. dergl. eintreten, so kann von
Hand, durch den Steuerhebel oder auf sonstige Weise das Absperrorgan α für den Eintritt
ganz geöffnet werden. Es ist dann zunächst der Durchgang durch b ganz oder annähernd
geschlossen, und der Kataraktkolben bewegt sich durch sein eigenes Gewicht bezw. auch
unter Zuhilfenahme besonderer Belastung nach unten und gibt den Durchgang allmählich frei.
Sobald sich nun die Hebevorrichtung in Bewegung setzt, dreht sie die Scheibe/ in der Richtung
des Pfeiles, und der Kolben dl wird durch die Kurbel e1 nach oben bewegt und drückt
das über ihm befindliche Wasser durch ein Ventil unter den Kataraktkolben. Die Dirnensionen
können nun so gewählt und der Hub kann so eingestellt werden, daß das Sinken des Kataraktkolbens nahezu aufgehoben wird
und die Bewegung der Hebevorrichtung ganz allmählich beginnt. In dem Maße, wie die
Bewegung fortschreitet, nimmt die Bewegung des Kolbens dl ab und die von b und c
und somit auch die der Hebevorrichtung" zu, bis die Geschwindigkeit des Kolbens dl nach
Y4 Umdrehung der Kurbel e1 gleich Null
wird und die der Hebevorrichtung ihr Maximum erreicht. Soll die Geschwindigkeit auf der zweiten Hälfte des Hubes wieder
verzögert werden, so tritt der zweite Kolben d in Tätigkeit. Er hat während der
ersten Y4 Umdrehung Wasser aus dem Raum g
angesaugt und drückt auf der zweiten 1J4. Umdrehung
das Wasser mit zunehmender Geschwindigkeit unter den Kataraktkolben, so daß dieser am Ende der Bewegung wieder
in seiner höchsten Stellung steht. Der Kolben d muß natürlich mehr Wasser unter den
Kataraktkolben drücken, da er die Wirkung desselben nicht nur verzögern oder aufheben,
sondern ihn heben muß, und es müssen die Größenverhältnisse des Kolbens d dementsprechend
bemessen sein.
Die Rückwärtsbewegung der Hebevorrichtung o. dergl. kann in genau derselben Weise
wie die Vorbewegung beeinflußt bezw. geregelt werden.
Statt der verschieden großen Kolben ddl
können natürlich auch gleich große mit verschiedenem Hube oder ein Differentialkolben
angewendet werden.
Ferner kann die Bewegung der Kolben dd'
statt durch Kurbeln auch durch eine Kurvenschiene bewirkt werden, bei der man es in
der Hand hat, die Bewegung in ganz beliebiger Weise zu- und abnehmen zu lassen. Endlich können auch die Kolben d d' oder
ίο die ganze Vorrichtung horizontal oder schräg
angeordnet werden, wobei natürlich der Kataraktkolben durch besondere Belastung, z. B.
Federbelastung, bewegt werden muß.
Die konstruktiven Einzelheiten der Vorrichtung werden naturgemäß der Eigenart
der hydraulischen Anlage, für welche die Vorrichtung benutzt werden soll, in jedem
Falle zweckentsprechend anzupassen sein. So kann die Vorrichtung sowohl für einen wie
auch für mehrere hin- und hergehende Kolben benutzt werden, die z. B. eine rotierende
Welle antreiben. Die Bewegung der Kolben d und d1 wird man dann vorteilhaft von
der Welle ans durch einen Schneckentrieb oder bei Fördermaschinen etwa durch den
Teufenanzeiger erfolgen lassen. Es ist auch nicht erforderlich, die Kolben d und dl während
einer Regelungsperiode nur je einen Hub machen zu lassen, es können vielmehr auch mehrere Hübe während jeder Periode
erfolgen.
Claims (1)
- Patent-AnSPRUcη :Steuerung für Kolben hydraulischer Kraftanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Absperrorgan (a) und die Kraftanlage ein zweites Absperrorgan (b) eingeschaltet ist, welches mit einem Kataraktkolben (c) verbunden ist, dessen Bewegung durch ein oder mehrere Steuerkolben (dd1), die von der Kraftanlage bewegt werden, direkt beeinflußt wird, derart, daß Anfang oder Ende der Bewegung oder Anfang und Ende der Bewegung des Kolbens der Kraftanlage in einer bestimmten, aus der Art des Antriebs der Steuerkolben (dd1) sich ergebenden Weise zu- bezw. abnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE147753C true DE147753C (de) |
Family
ID=414901
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT147753D Active DE147753C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE147753C (de) |
-
0
- DE DENDAT147753D patent/DE147753C/de active Active
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