DE26656C - Heifsluftmotor - Google Patents
HeifsluftmotorInfo
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- DE26656C DE26656C DENDAT26656D DE26656DA DE26656C DE 26656 C DE26656 C DE 26656C DE NDAT26656 D DENDAT26656 D DE NDAT26656D DE 26656D A DE26656D A DE 26656DA DE 26656 C DE26656 C DE 26656C
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- DE
- Germany
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- hot air
- piston
- displacer
- arrangement
- chamber
- Prior art date
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Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die Construction eines Heifsluftmotors sowohl als einfache
wie als Zwillingsmaschine dar.
A ist der Cylinder mit einer, wie gezeichnet, oder mehreren Oeffnungen a, welche zwischen
den beiden Endstellungen des Kolbens angebracht sind und durch den mit einer gleichen
Anzahl Oeffnungen versehenen Schieber P zeitweise mit der Kammer E in Verbindung gesetzt
werden. Letztere hat eine durch das Gleitstück g und die Schraube ί regulirbare
Oeffnung e. Der Schieber P wird durch ein Excenter von der Schwungradwelle H bewegt.
Der Cylinder A ist luftdicht verschraubt mit dem Feuertopf B, unter welchem sich eine beliebige
Feuerung befindet. Der Kolben D ist mit einer Durchbohrung versehen zur Geradführung
der durchgleitenden Stange C des Verdrängers C.
F ist ein Kühlwasserbehälter, auf welchem die zur Aufnahme der Schwungradwelle H dienenden
Lagerböcke G G1 aufgeschraubt sind. Die Welle H ist bei H1 gekröpft zur Aufnahme
der Pleuelstange H"1, welche durch den als
Kreuzkopf dienenden Bolzen H% mit dem Kolben
D verbunden ist. Zur Bewegung des Verdrängers C befindet sich ani Ende der Welle H
eine Kurbelscheibe J mit dem Kurbelzapfen K. Letzterer ist als Rolle ausgeführt, welche um
einen Bolzen drehbar ist und sich in der mit der Stange des Verdrängers verbundenen Kurbelschleife
L bewegt (s. Fig. 2).
Um den Voreilwinkel des Verdrängers leicht verstellen und reguliren zu können, wird die
Scheibe J nicht auf der Welle H festgekeilt, sondern durch die Stellschraube q, Fig. 2,. festgestellt,
welche in der Verkröpfung der Welle ihr Muttergewinde findet.
Bei der Verstellung der Scheibe J bewegt sich die Schraube q in einem mit der Welle
concentrischen Schlitz v.
Der Kopf der Schraube q ist in einer Erweiterung des Schlitzes ν versenkt. Bei der Zwillingsmaschine,
Fig. 3 und 4, wird der Verdränger des zweiten Cylinders durch eine excentrische Scheibe bewegt, in deren ringförmiger Nuth sich
die mit der Stange des Verdrängers verbundene Rolle T bewegt.
Die Geradführung wird bewirkt durch die Leisten X und L1 welche an der Welle H entlang
gleiten.
Die beiden Cylinder erhalten einen gemeinschaftlichen Kasten E, worin sich beide Schieber
befinden.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Durch die im Vergleich zu den bisherigen Constructionen
bedeutend vereinfachte Einrichtung zur Bewegung des Verdrängers erfolgt. die relative
Bewegung von Verdränger und Kolben in der bekannten Weise. Die treibende Luft bleibt
jedoch nicht während der ganzen Aufwärtsbewegung des Kolbens unter demselben im Cylinder
eingeschlossen, sondern, wenn sich die Kurbel etwa um 30 bis 40 ° vom unteren todten Punkte
entfernt hat, tritt der Kolben über die vom Schieber P bereits freigegebene Oeffnung a, so
dafs die stark geprefste heifse Luft theilweise in die (vorläufig geschlossen gedachte) Kammer
E übertreten kann. Das Excenter des Schiebers P eilt der Kurbel etwa um 120 bis
1300 voran, woraus folgt, dafs im Anfange des
Kolbenganges der Schieber sich ebenfalls auf-
wärts bewegt und also mit der unteren Kante seines Schlitzes die Cylinderöffhung abschliefsen
wird. Die Dimensionen sind nun so gewählt, dafs der Schieber bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung
die Cylinderöffnung eine Zeit lang geschlossen hält und erst bei seinem darauf folgenden Niedergange wieder öffnet, wenn der
Kolben bereits über seine mittlere Stellung hinausgegangen ist. Es tritt also jetzt die in dem
Raum E aufgespeicherte, stark gespannte Luft wieder unter den Kolben, worauf die obere
Kante des Schieberschlitzes die Cylinderöffnung wieder abschliefst und beim weiteren Aufgange
und dem darauf folgenden Niedergange des Kolbens geschlossen hält, aber wieder rechtzeitig
öffnet, um beim nächsten Aufgange des Kolbens, wie schon beschrieben, die stark gespannte
Luft in den Behälter E treten zu lassen. Durch diese Einrichtung wird eine gleichmäfsigere
Vertheilung der in der heifsen Luft disponiblen Arbeit erreicht, da der Druck auf den
Kolben nicht allmälig während des Aufganges abnimmt, sondern in den mittleren Kolbenstellungen,
wo die Pleuelstange in Bezug auf die Achse gröfsere Hebelarme hat, entsprechend geringer ist als in den unteren und oberen
Stellungen, so dafs das auf die Welle übertragene Torsionsmoment geringeren Schwankungen
unterworfen ist.
Der über die Oeffnung e der Luftkammer E durch eine Schraube bewegliche Schieber^ dient
zur Regulirung der Geschwindigkeit bezw. Arbeitsleistung des Motors. Je mehr man nämlich den
Querschnitt von e durch Drehung der Schraube vergröfsert, desto schneller entweicht ein Theil der
in E aufgespeicherten und später wieder unter den Kolben tretenden heifsen Luft, wodurch der
Effect bezw. die Geschwindigkeit der Maschine in sehr einfacher und bequemer Weise reducirt
werden kann. Der Handgriff zu der Schraube j kann entweder, wie gezeichnet, dicht neben der
Kammer E angebracht sein, um bei ziemlich gleichmäfsigem Widerstände der zu betreibenden
Apparate zeitweise von Hand bewegt zu werden, oder die Schraube ί ist mit irgend
einem Centrifugalregulator verbunden, damit die beabsichtigte Regulirung eine selbstthätige. sei.
Claims (4)
1. die Anordnung einer oder mehrerer Oeffnungen α am Cylinder innerhalb des Kolbenhubes
in Combination mit dem Schieber P, welcher während des Kolbenaufganges die
Kammer E zweimal mit der treibenden Luft in Verbindung setzt, wodurch eine gleichmäfsigere
Uebertragung der in der heifsen Luft disponiblen Arbeit auf die Kurbelwelle
stattfindet;
2. an der Kammer E die Anordnung einer Oeffnung e, durch deren Erweiterung bezw.
Verengung die Geschwindigkeit oder die Leistung der Maschine regulirt wird;
3. die Bewegung des Verdrängers durch die in Fig. 2 dargestellte Schleife L und die
um den an der Kurbelschleife J befestigten Zapfen K drehbare Rolle ;
4. an der Kurbelschleife J die Anordnung eines
concentrischen Schlitzes υ und einer Stellschraube q, wodurch der Voreilwinkel des
Verdrängers regulirt werden kann;
in der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellten Gesammtanordnung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26656C true DE26656C (de) |
Family
ID=303019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26656D Active DE26656C (de) | Heifsluftmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26656C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2616251A (en) * | 1943-08-25 | 1952-11-04 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Apparatus for controlling the power of hot-gas motors |
| DE1238274B (de) * | 1961-11-06 | 1967-04-06 | Harald Schulze | Heissluftmotor |
| US4339960A (en) * | 1980-06-30 | 1982-07-20 | Sunpower, Inc. | Drive mechanism for Stirling engine displacer and piston and other reciprocating bodies |
-
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- DE DENDAT26656D patent/DE26656C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2616251A (en) * | 1943-08-25 | 1952-11-04 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Apparatus for controlling the power of hot-gas motors |
| DE1238274B (de) * | 1961-11-06 | 1967-04-06 | Harald Schulze | Heissluftmotor |
| US4339960A (en) * | 1980-06-30 | 1982-07-20 | Sunpower, Inc. | Drive mechanism for Stirling engine displacer and piston and other reciprocating bodies |
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