DE482152C - Steuerung fuer das Ein- und Auslassventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer das Ein- und Auslassventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE482152C
DE482152C DEB136050D DEB0136050D DE482152C DE 482152 C DE482152 C DE 482152C DE B136050 D DEB136050 D DE B136050D DE B0136050 D DEB0136050 D DE B0136050D DE 482152 C DE482152 C DE 482152C
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DE
Germany
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valve
control
rod
inlet
outlet valve
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Expired
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DEB136050D
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CORNELIUS R KENNEDY
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CORNELIUS R KENNEDY
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
    • F01L1/06Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like the cams, or the like, rotating at a higher speed than that corresponding to the valve cycle, e.g. operating fourstroke engine valves directly from crankshaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Steuerung für das Ein- und Auslaßventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen Vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerung für das Ein- und Auslaßventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen, bei welchem das eine Ende eines an sich bekannten, am Gestell angeordneten zweiarmigen Schwinghebels das Auslaßventil steuert, während das andere Ende dieses Hebels mit der Steuerexzenterstange gelenkig verbunden ist, die während der Drehung des Exzenters gleichzeitig eine Längs- und eine Schwingbewegung erhält, und das :Neue der Erfindung besteht darin, daß die Exzenterstange bei ihrer Schwingbewegung auf einen seitlich liegenden und einstellbaren Stift eines am Gestell angebrachten einarmigen Schwinghebels einwirkt, dessen freies Ende - das federbelastete Einlaßventil steuert.
  • Diese Vorrichtung hat über das Bekannte den Vorteil, daß sämtliche Steuerungsorgane bedeutend kürzer sind, so daß die Steuerung der beiden Ventile völlig zwangsläufig erfolgt und die durch die langen üblichen Gestänge verursachten Vibrationen gänzlich beseitigt sind, welche nach kurzem Gebrauch der Maschine die genauen Bewegungen der Ventile stark in Anspruch nehmen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i den Querschnitt eines Arbeitszylinders der Kraftmaschine in der Stellung, bevor das Auslaßventil geöffnet wird, wobei die Verbindung des Gaseinlasses mit dem Gasbehälter und einem Kontrollventil auch dargestellt ist, Abb.2 eine ähnliche Ansicht der Kraftmaschine, deren Teile in der Stellung bei geöffnetem Einlaßventil sind, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch ein Drossel- oder Gaskontrollventil.
  • i bezeichnet ein zweckmäßig ausgebildetes Kurbelgehäuse, in dem eine Kurbelwelle 2 in irgendwelcher Weise gelagert ist. Auf dem Kurbelgehäuse ist ein Zylinder 3 mit üblichen Kühlrippen q. angeordnet. Obschon hier nur ein einziger Arbeitszylinder ; dargestellt ist, kann selbstredend die Maschine irgendwelche gewünschte Anzahl Zylinder mit der- zugehörigen Teilen besitzen, wobei diese Zylinder als zusammenhängender Block gegossen werden können. Jeder Arbeitszylinder besitzt einen üblichen, verschiebbaren Kolben 5, der mittels Stange C mit der entsprechenden Kurbel 7 der Welle 2 verbunden ist.
  • In dem Kurbelgehäuse auf einer Seite der Kurbelwelle befindet sich eine Nockenwelle 8, die durch ein Zahnradgetriebe 'g o. dgl. mit derselben Geschwindigkeit wie die Welle 2 angetrieben wird. Auf der Nockenwelle ist eine Exzenterscheibe io befestigt, die mit einem Ring i i versehen ist. An diesem Ring ist eine Stange i2 befestigt, die nach oben durch das Kurbelgeäuse hindurch in gewissem Abstand von der Zylinderwand ragt. An ihrem oberen Ende ist die Stange 12, durch ein Kugeigelek 12" mit einem zweiarmigen Hebel 13 verbunden, der auf dem Zylinderkopf 14 schwingbar angeordnet ist. In dem Zylinderkopf ist ein Auslaßkanal 15 vorgesehen, der mittels eines federbelasteten Ventils 16 normal geschlossen ist, wobei dieses Ventil als übliches, sich nach dem Zylinderinnern hin öffnendes Rohr oder Kegelventil ausgebildet sein kann. Die Ventilspindel 17 ragt aus dem Zylinderkopf heraus und kann durch den Schwinghebel 13 abwärts gerückt werden, wenn das freie Ende desselben durch die Aufwärtsbewegung der an dem anderen Ende des Hebels- angreifenden Exzenterstange 12 niederbewegt wird.
  • Über der obersten Kolbenstellung befindet sich ein Einlaßkanal i8, der mit einer an dem Zylinder befestigten Kammer i9 in Verbindung steht, in die ein von einem weiter unten näher beschriebenen zentralen- Ventil ausgehendes Zuführungsrohr 2o mündet. Von dem Ventilgehäuse 21 führt ein Rohr 2o, zu einem Behälter, der gasförmigen, bereits mit einer genügenden Menge Luft gemischten Brennstoff in für eine längere Betriebsdauer ausreichender Menge unter hohem Druck enthält. Auf dem Rohr 2o" kann ein den Druck im Behälter 22 anzeigender Druckmesser 23 angeordnet sein.
  • In der Kammer i9 befindet sich ein federbelastetes, sich nach innen öffnendes Kegelventil 2q., das die Verbindung zwischen dem Kanal 18 und dem Rohr 2o normal abschließt. Die Spindel des Ventils 24 ist wagerecht angeordnet und ragt aus der Kammer i9 heraus. Ein etwa senkrechter Hebel26 ist an seinem oberen Ende mit dieser Spindel verbunden, während sein unteres Ende auf dem Kurbelgehäuse i drehbar angeordnet ist, wobei der Hebe126 zwischen dem Zylinder und der Stange i2 in gerader Querlinie zu letzterer angeordnet ist.
  • In der Nähe seines unteren, etwas über der Exzenterscheibe i i liegenden Endes besitzt der Hebel 26 einen nach der Stange 12 hinragenden Stift 27, der in Eingriff mit der Stange 12 kommen und in der Längsrichtung des Hebels 26 eingestellt werden kann.
  • Die Kurbelwelle und die gleichzeitig mit derselben mit gleicher Geschwindigkeit drehende Exzenterscheibe sind derart zueinander angeordnet, daß, wenn der Kolben sich seinem unteren Hubende nähert, die Exzenterscheibe ii die Stange 12 aufwärts bewegt, der Doppelhebel 13 das Ventil 16 niederdrückt und öffnet.
  • Die Stange i2 schwingt naturgemäß in der Querrichtung während der Drehung der Exzenterscheibe, die in solcher Richtung gedreht wird, daß die Stange 12 während ihrer Aufwärtsbewegung sich von dem Stift 27 entfernt und denselben nicht beeinflußt. Die Stange 12 schwingt hierbei um das verhältnismäßig feste Kugelgelenk an ihrem oberen Ende als Achse. Während dei- Abwärtsbewegung der Exzenterscheibe auf der entgegengesetzten Seite der Welle io wird die Stange 1:2 abwärts bewegt und das Ventil 16 geschlossen; gleichzeitig schwingt die Stange 12 so lange nach dem Stift 27 hin, bis die Exzenterscheibe ihre wagerechte Stellung auf dieser Seite erreicht, wodurch der Stift 27 in Eingriff mit der Stange 12 kommt und durch letztere zurückgestoßen wird. Der Hebel 26 schwingt dann nach dem Zylinder hin und öffnet das Ventil2q.. Die Eingriffsdauer zwischen Stange r2 und Stift 27 ist sehr kurz, jedoch ausreichend, um eine (bereits unter Druck stehende) Brennstoffladung durch das Rohr 20 in den Zylinder einzulassen. Gleichzeitig ist durch die Drehung der Kurbelwelle der Kolben derart verschoben, daß derselbe sich beim Eintreten der Brennstoffladung an dem obersten Ende seines Hubes befindet. Die Ladung wird dann sofort durch die übliche Zuckerkerze 28 entzündet, deren Arbeitsweise durch irgendwelche Einstellvorrichtung kontrolliert wird, die auf einer der beiden Wellen 2, 8 derart angeordnet ist, daß dieselbe einen Zündfunken bei jeder Umdrehung der Welle oder nach jedem zweiten Hub des Kolbens erzeugt.
  • Dadurch, daß das Auslaßventil durch eine Exzenterscheibe gesteuert wird, erhält die Stange 12 dauernd eine hin und her gehende Längsbewegung. Zum Ausgleich dieses Umstandes befindet sich das die Ventilspindel 17 beeinflussende Ende des Schwinghebels 13 in genügender Entfernung von der Ventilspindel, um die Bewegung der Stange 12 auf eine gewisse Entfernung zu beiden Seiten der unteren Stellung der Exzenterscheibe zu ermöglichen (während dieser Zeit ist das Ventil 16 geschlossen), ohne das Ventil 16 zu beeinflussen.
  • Das Ventil 24 befindet ;sich zweckmäßig nahe beim oberen Zylinderende, wodurch die Länge des Kanals 18 möglichst verkürzt wird und in dein Kanal 18 eine möglichst geringe Gasmenge während der Zündung der Ladung vorhanden ist. Der Stift 27 befindet sich jedoch viel tiefer oder näher beim Kurbelgehäuse als die Ventilspindel, um von der näher bei der Exzenterscheibe verhältnismäßig größeren Schwingbewegung der Stange 12 beeinflußt zu werden. Dies ist erforderlich, da bei einem unmittelbaren Eingriff zwischen der Stange i2 und der Ventilspindel die Schwingbewegung der Stange 12 an dieser Stelle nicht zur richtigen Betätigung des Ventils ausreichen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für das Ein- und das Auslaßventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen, bei der das eine Ende eines am Gestell angeordneten zweiarmigen Schwinghebels das Auslaßventil steuert, während das andere Ende des Hebels mit der Steuerexzenterstange gelenkig verbunden ist, die während der Drehung des Exzenters gleichzeitig eine Längs- und eine Schwingbewegung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterstange (12) bei ihrer Schwingbewegung auf einen seitlich liegenden, einstellbaren Stift (27) eines am Gestell angebrachten einarmigen Schwinghebelis (26) einwirkt, dessen freies Ende mit der wagerechten Spindel das federbelastete Einlaßventil (2q.) steuert.
DEB136050D 1928-02-19 1928-02-19 Steuerung fuer das Ein- und Auslassventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen Expired DE482152C (de)

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DEB136050D DE482152C (de) 1928-02-19 1928-02-19 Steuerung fuer das Ein- und Auslassventil von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE482152C true DE482152C (de) 1929-09-07

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DE (1) DE482152C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138981B (de) * 1954-05-25 1962-10-31 Folke Carl Erik Mannerstedt Ventilsteuervorrichtung mit Exzenterstange und Kipphebel
WO1996019650A3 (de) * 1994-12-22 1996-08-29 Martin Wimmer Jr Verfahren zum erzeugen von physikalischer leistung mit einer hubkolben-brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138981B (de) * 1954-05-25 1962-10-31 Folke Carl Erik Mannerstedt Ventilsteuervorrichtung mit Exzenterstange und Kipphebel
WO1996019650A3 (de) * 1994-12-22 1996-08-29 Martin Wimmer Jr Verfahren zum erzeugen von physikalischer leistung mit einer hubkolben-brennkraftmaschine

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