DE976779C - Hydraulisch betaetigte Maschine zur spanlosen Formung - Google Patents

Hydraulisch betaetigte Maschine zur spanlosen Formung

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DE976779C
DE976779C DEM31A DEM0000031A DE976779C DE 976779 C DE976779 C DE 976779C DE M31 A DEM31 A DE M31A DE M0000031 A DEM0000031 A DE M0000031A DE 976779 C DE976779 C DE 976779C
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DE
Germany
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centrifugal pump
ram
line
machine
drive
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Expired
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DEM31A
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English (en)
Inventor
Erwin Morgner
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Maschinenfabrik Weingarten AG
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Maschinenfabrik Weingarten AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/266Drive systems for the cam, eccentric or crank axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätigte Maschine zur spanlosen Formung Die Erfindung betrifft eine hydraulische Kraftübertragung für den Antrieb von Arbeitsmaschinen der spanlosen Formung mit hin- und hergehendem Stößel, die mittels Kurbel, Exzenter, Spindel oder Zahnstange betätigt werden, wie Pressen, Scheren, Stanzen u. dgl.
  • Derartige Maschinen werden bisher im allgemeinen nur durch mechanische Übertragung angetrieben. Dabei ist ein verhältnismäßig großes Schwungrad vorgesehen, aus welchem die überschußenergie für die nur kurze Zeit in Anspruch nehmende Formung entnommen wird. Der Antriebsmotor braucht auch während der Formung nur eine verhältnismäßig geringe Leistung abzugeben und hat vor allem die Aufgabe, nach dem Arbeitshub das Schwungrad rasch wieder auf die für einen folgenden Arbeitshub erforderliche Drehzahl zu beschleunigen. Hinter dem Schwungrad sind bei diesen Arbeitsmaschinen eine Kupplung und eine Bremse angeordnet, welche zur Ingang- und Stillsetzung der Maschine abwechslungsweise ein- und ausgerückt werden. Die Kupplung ist als Reibkupplung ausgeführt und überträgt ein konstantes maximal begrenztes Drehmoment. Bei den Arbeitsmaschinen, die mittels Exzenters oder Kurbel betätigt werden, erzeugt das durch den Antrieb eingeleitete konstante Drehmoment in jeder Stellung des hin- und hergehenden Stößels infolge des Kurbeltriebs einen verschieden hohen Arbeitsdruck, der gegen Hubende des Stößels (in den Totlagen der Exzenter- oder Kurbelwelle) einen unendlich hohen Wert erreicht. Überdrucksicherungen, die zur Begrenzung des vom Stößel ausgeübten Arbeitsdruckes vorgesehen werden müssen, erfordern, wenn sie hydraulischer Art sind, komplizierte und teure Einrichtungen, während mechanische Einrichtungen, wie Abscherbolzen, Bruchplatten u. dgl., beim Auftreten eines Überdruckes zerstört werden und wieder erneuert werden, müssen, was längere Betriebsunterbrechungen zur Folge hat.
  • Die Geschwindigkeit dieser Maschinen mit mechanischen Antrieb ist üblicherweise nicht veränderlich. Mittels Wechselgetriebe kann in Sonderfällen für leichtere und schwerere Formarbeiten die Geschwindigkeit des Stößels in geringem Umfange verändert werden. Auch wurde schon- vorgeschlagen, zum Zurücklegen des Leerweges einen vom Arbeitsantrieb getrennten Schnellgangantrieb vorzusehen.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Kraftübertragung bei den genannten Maschinen der spanlosen Formung behoben und eine verhältnismäßig kleine und einfache, den verschiedenen Anforderungen des Stößelhubes sich selbsttätig anpassende Kraftübertragung angegeben, die große Vorteile bei derartigen Maschinen bietet. Sie ermöglicht eine weitgehende Veränderung der Geschwindigkeit über den ganzen Stößelhub, z. B. einen vorausbestimmten zwangläufigen Verlauf der Stößelgeschwindigkeit während der Formung und ein Durchfahren der Leerwege mit beschleunigter Stößelgeschwindigkeit.
  • Neben der sicheren selbsttätigen. Begrenzung des eingeleiteten Drehmomentes kann dasselbe für jede Stellung des Maschinenstößels genau auf einen beliebig gewünschten Wert festgesetzt werden und vermeidet damit jede Überlastungsbeanspruchung im Antrieb selbst sowie in den Druckelementen der Maschine.
  • Die Kraftübertragung nach der Erfindung erfordert keine besonderen Überdrucksicherungen, auch keine Auswechslungen von Sicherungsteilen. Sie arbeitet mit kleinen umlaufenden Massen und ge@-währleistet dadurch rasche und präzise Wirkung, erfordert kein großes Schwungrad, da dieses im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen auf einer schnellaufenden Welle angeordnet sein kann. Auch die Bremseinrichtung zum Stillsetzen des Antriebs kann bei ausreichender Wirkung klein sein oder ist überhaupt nicht notwendig.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einer hydraulisch betätigten Maschine zur spanlosen Formung, z. B. Presse, bei der das Druckmittel von einer Zentrifugalpumpe gefördert und seine Wirkung in Abhängigkeit vom Arbeitsvorgang gesteuert wird, für den Antrieb einer Kurbelpresse die Zentrifugalpumpe hydraulisch mit einem Verdrängermotor verbunden, dessen Rotor mit der den Stößel der Kurbelpresse antreibenden Welle gekuppelt ist.
  • Vorzugsweise dient zur vom Arbeitsvorgang abhängigen Steuerung ein den Druckmittelstrom kurzschließendes Stellglied. Es kann auch zur vom Arbeitsvorgang abhängigen Steuerung ein den Hub des Verdrängermotors veränderndes Stellglied dienen. Im Antrieb der Zentrifugalpumpe ist vorzugsweise in bekannter Weise ein Schwungrad angeordnet, das als Energiespeicher dient.
  • Es ist bei hydraulischen Pressen bekannt, das Druckmittel zur Beaufschlagung des Pressenstempels durch eine Zentrifugalpumpe zu liefern. Nach der Erfindung soll dagegen für mechanische Pressen ein hydraulischer Antrieb an Stelle des bekannten mechanischen Antriebs geschaffen werden. Für diesen Gegenstand der Erfindung hat auch die Anordnung eines Schwungrades eine von der bekannten. Anordnung im Antrieb von Zentrifugalpumpen für hydraulische Pressen besondere Bedeutung. Gemäß der Erfindung kommt dem Schwungrad die gleiche Aufgabe wie den oben geschilderten Schwungrädern in mechanischen Pressenantrieben zu und dient nicht nur zur Verbesserung des Gleichförmigkeitsgrades der Pumpe, sondern als Speicher für Preßenergie. Da das angeordnete Schwungrad sich wesentlich schneller dreht als die Schwungräder in bekannten mechanischen Antrieben, kann seine Masse und damit das Gesamtgewicht der Maschine- ganz wesentlich vermindert werden.
  • Als Übertragungsflüssigkeit kann Wasser oder Öl gewählt werden. Die Zentrifugalpumpe ist klein und paßt sich den auftretenden Anforderungen zum Teil selbsttätig an. Vor allem ergibt sie zwangläufig keinen höheren Druck als den der Pumpe eigenen Maximaldruck, der nur wenig über dem höchsten Arbeitsdruck liegt.
  • Eine Übertragung mit einer Primärmaschine in Form einer Zentrifugalpumpe und einem Verdrängermotor wurde für Wechsel- und Wendegetriebe schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, sie hat sich aber nicht einführen können, im wesentlichen wegen Fehlens brauchbarer Regeleinrichtungen. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Anordnung für Arbeitsmaschinen für spanlose Formung besondere Bedeutung hat und große Vorteile bietet. Durch die Erfindung wird diese Anordnung erstmals für solche Arbeitsmaschinen verwertet, wobei die Regelung des Flüssigkeitsdruckes in Abhängigkeit von dem Arbeitsvorgang noch weitere vorteilhafte Möglichkeiten bietet. Zum Beispiel kann die Geschwindigkeit des Leerweges beim Anlegen und beim Rückweg durch entsprechende durch den Arbeitsvorgang gesteuerte Ouerschnitte auf beliebig gewünschte Werte eingeregelt werden.
  • Im einzelnen kann die von dem Arbeitsvorgang abhängige Regeleinrichtung nach der Erfindung ein Stellglied für die Arbeitsflüssigkeit, z. B. in einer Leitung zwischen der Zentrifugalpumpe und dem Verdrängermotor, beeinflussen, oder es kann durch diese Regeleinrichtung der Verstellhub des Verdrängermotors verändert werden.
  • In dem Antrieb der Zentrifugalpumpe wird ein Schwungrad angeordnet, das mit der hohen Drehzahl des Antriebs der Zentrifugalpumpe umläuft. Es hat deshalb nur einen Bruchteil des Gewichtes von Schwungrädern bei üblichen Antrieben. Auf den Maschinenstößel können keine größeren Kräfte übertragen werden als die durch den Fördercharakter der Zentrifugalpumpe gegebenen Höchstdrücke.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Antrieben von Kurbelpressen mit Kraftübertragungen nach der Erfindung und der Verwendung von Drucköl als Arbeitsflüssigkeit schematisch, teilweise im Schnitt, dargestellt. Bei der Ausführung der Fig. i wird von der den Maschinenstößel bewegenden Exzenterwelle aus ein Stellglied in einer Leitung für die Arbeitsflüssigkeit bewegt. Bei der Ausführung der Fig. 2 wird ebenfalls von der den Maschinenstößel antreibenden Welle aus die Exzentrizität des. Flügelsterns des Verdrängermotors verstellt.
  • In Fig. i bedeutet i einen Elektromotor, 2 ein Schwungrad, 3 eine Zentrifugalpumpe mit dem Laufrad 4, das auf der von dem Elektromotor i angetriebenen Welle 5 sitzt. Durch die Leitung 6 und den Anschlußstutzen 7 wird der Zentrifugalpumpe 3 Öl zugeführt. 8 ist das Spiralgehäuse der Zentrifugalpumpe 3, aus. welchem das Drucköl durch den Stutzen 9 in die Leitung io übertritt. i i, 12, 13, 14 sind weitere Leitungsstücke, 15 und 16 sind Anschlußstutzen an dem Gehäuse 17 eines Kapselmotors 40. Das Regelglied 18 umfaßt ein Gehäuse i9, in dem ein Ventil 2o angeordnet ist, dessen Schaft 21 einen Ansatz 22 besitzt und durch eine Druckfeder 23 belastet ist, an deren unterem Ende über eine Muffe 24 ein Hebel 25 angreift, der über einen Hebel 26 und über eine Stange 27 mit einem Hebel 28 verbunden ist. An dem Ende des mit diesem verbundenen Hebels 30 sitzt eine Rolle 31 drehbar. Die Rolle 31 liegt an dem Umfang der Nockenscheibe 32 an. Diese ist auf der Antriebswelle 33 mit der Kurbel 34 für den Antrieb des Pressenstößels 36 über die Pleuelstange 35 befestigt. 38 und 39 sind zwei um i8o° gegeneinander versetzte Einbuchtungen an der Nockenscheibe 32.
  • Das Gehäuse 17 des Kapselmotors 40 besitzt einen Zulaufraurn 41 und einen Ablaufraum 42, an die die Stutzen 15 und 16 anschließen. 43 sind Flügel, die auf dem Bolzen 44 drehbar und in Pfannen 45 der Trommel 46 ebenfalls drehbar sowie verschiebbar angeordnet sind. 47 ist die Mittelachse des Bolzens 44, 48 die der Trommel 46; die letztere ist mit der Welle 33 verbunden.
  • 5o ist ein Absperrhahn, der in dem Gehäuse 51 durch den Handhebel 52 gedreht werden kann. Der Handhebel 52 ist durch die Stange 53 mit einem Hebel 54 verbunden, der um die Achse 55 drehbar ist und an dessen Ende eine Rolle 56 angeordnet ist, die an der Nockenscheibe 57 anliegt. 58 ist eine Zugfeder.
  • Wenn die Einrichtung stillgesetzt ist, liegt die Rolle 56 im tiefsten Punkt des Umfangs der Nokkenscheibe 57. Über das Gestänge 54, 53, 52 ist der Absperrhahn 5o geschlossen gehalten. Der Handhebel 52 steht in der durch die Mittellinie 52' angedeuteten Stellung. Die Kurbel 34 steht im oberen Totpunkt, der Stößel 36 in seiner obersten Stellung. Durch das Laufrad 4 der Zentrifugalpumpe 3 wird aus der Leitung 6 durch den Stutzen 7 zutretendes Öl über den Stutzen 9 in die Leitungen io und ii gefördert, dieses kann durch den Absperrschieber 5o nicht in die Leitung 12, sondern nur in die Leitung 14 und nach der Leitung 6 übertreten. Da die Rolle 3 i in der Einbuchtung 38 der Nockenscheibe 32 steht, ist durch das Gestänge 25, 26, 27, 28, 30 über den Ansatz 22 der Ventilschaft 21 nach rechts verschoben und das Ventil 2o geöffnet. Es wird also auch durch die Leitung 13 C51 nach der Leitung 6 zurückgefördert. Der Kapselmotor 40 steht still, da er kein Drucköl zugeführt erhält.
  • Die Einbuchtungen 38 und 39 sind so bemessen, daß in der Nähe der Totpunkte des Kurbeltriebs der dem Kapselmotor zugeführte Druck entsprechend der durch das Ventil 2o treten.den Menge herabgesetzt wird, damit der Druck auf den Maschinenstößel in diesen Bereichen keine unzulässig hohen Werte annimmt. Wenn zum Inga.ngsetzen der Handhebel 52 aus der strichpunktiert angedeuteten Stellung nach unten bewegt wird, kann Drucköl zunächst in der durch die Öffnung des Ventils 2o bestimmten Menge und j e nach der Größe der Öffnung des Absperrhahns 5o in die Leitung 12 und den Raum 41 und von dort in die Zellenräume zwischen dein Flügeln 43 der linken Hälfte des Kapselmotors 4o gelangen, so daß sich die Flügel 43 und damit die Trommel 46 in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung drehen. Dadurch wird die Welle 33 in der ebenfalls durch einen Pfeil angedeuteten Richtung und entsprechend der Stößel 36 bewegt. Beim Übertritt der Flügel nach der rechten Seite des Verdrängermotors tritt das Öl aus den Zellen in den Raum 42 über, aus dem es durch den Stutzen 16 und die Leitung 6 dem Laufrad 4 der ZentrifugalpumPe 3 wieder zugeführt wird.
  • Bei der in der Figur gezeigten Stellung des Hebels 52 ist die Rolle 31 in der Stellung wiedergegeben, in der sie eben den Außendurchmesser des Nockens erreicht hat'. Bei der weiteren Drehung der Welle 33 legt der Arbeitsstößel 36 der Presse den Arbeitshub zurück und geht, nachdem die Rolle 31 die Einbuchtung 39 durchlaufen, also die entsprechende Druckminderung veranlaßt hat, wieder nach oben. Kurz vor Erreichen des oberen Totpunktes tritt die Rolle 31 wieder in die Einbuchtung 38 ein, gleichzeitig gelangt die Rolle 56 in die Vertiefung der Nockenscheibe 57. Es wird nun also das Ventil 2o geöffnet und außerdem der Handhebel 52 in die strichpunktierte Stellung gebracht und damit der Absperrhahn 5o geschlossen. Es gelangt kein Drucköl mehr nach der Leitung 12. Der Kapselmotor 4o bleibt sofort stehen. Erst wenn der Maschinenwart den Handhebel 52 wieder nach unten umlegt, wird durch Zufuhr von Drucköl nach der Leitung 12 ein neues Arbeitsspiel eingeleitet.
  • Durch die Form der Nockenscheibe 32 und dennentsprechende Verminderung des Ölzutritts zu der Leitung i i können die Geschwindigkeiten für die Zuführung und die Rückführung des Maschinenstößels beliebig abgestimmt werden. Wenn der Handhebel 52 in der gestrichelt gezeichneten Stellung 52' steht, fördert die Zentrifugalpumpe leer.
  • Wenn bei einem plötzlich auftretenden hohen Widerstand an dem Pressenstößel dieser stehenbleibt, können keine abnorm hohen Drücke auftreten, wie dies bei andern Ausführungen möglich ist und besondere Sicherungsmaßnahmen erfordert. Die Gefahr von Brüchen, im Maschinengestell besteht nicht.
  • In Fig. 2 bedeuten außer auch in Fig. i angegebenen und bezeichneten Teilen: 6o ein an der Zentrifugalpumpe 3 anschließendes kurzes Leitungsstück, das an dem Gehäuse 61 eines Hahns 62 anschließt, der durch einen Handhebel 6,3 bewegt werden, kann. An das Gehäuse 61 schließt oben eine Leitung 64 an, von der aus durch ein weiteres Leitungsstück 65 über ein Anschlußstück 69 die Verbindung mit dem Gehäuse eines Kapselmotors 70 hergestellt wird. 67 und 68 sind Steuerquerschnitte für die Zuleitung und Ableitung zu dem Gehäuse des Kapselmotors 70. 71 ist ein einen Teil des Gehäuses. des Kapselmotors 70 bildender Kapselring, in dem die Flügel 72 des Kapselmotors 70 umlaufen. 73 ist die Trommel des Kapselmotors 70, in der die Flügel 72 verdrehbar und verschiebbar geführt sind. 74 ist ein an dem Kapselring 71 angebrachtes Auge, mit dem dieser auf dem Bolzen 75 gelagert ist. 76 ist ein an dem Kapselring 71 angeordneter Hebel, der an seinem Ende einen Handgriff 77 sowie eine Rolle 78 trägt, die unter dem Druck der Feder 79- an der Nockenscheibe 8o anliegt. Die Nockenscheibe 8o ist auf der Antriebswelle 33 der Presse angeordnet, die mit der Trommel 73 in Verbindung steht.
  • Bei dem in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Teile der Einrichtung nach der Erfindung ebenfalls in den Stellungen gezeigt, die sie kurz nach Ingangsetzen einnehmen.
  • Im Stillstand liegt die Rolle 78 an dem Grund der Nockenbahn an. Dadurch ist der Kapselring 71 des Kapselmotors 70 gegenüber der gezeigten Stellung entgegen dem Uhrzeiger um so viel um die Achse 75 verdreht,. daß die Mittelachse 82 des Flügelsterns mit der Mitte 83 der Trommel 73 und der Welle 33 gleich ist. Zum Ingangsetzen wird durch Umlegen des Handhebels 63 aus der gestrichelten Stellung, in welcher der Hahn 62 geschlossen war, in die ausgezogen wiedergegebene Stellung der Durchgang durch den Hahn 62 freigegeben und gleichzeitig durch Abheben der Rolle 78 vermittels des Hebels 77 von dem Grund der Nockenbahn die Mitte des Flügelsterns von, dem Punkt 83 nach rechts in den Punkt 82 verschoben. In dieser in der Figur gezeigten Lage des Kapselrings und damit auch der Flügel kann in den obenstehenden Zellen des Kapselmotors 7o der von der Leitung 64, 65 durch die Steueröffnung 67 zugeführte Überdruck des Drucköls auf die Flügelwände zur Wirkung kommen und dreht die Flügel und damit die Trommel im Uhrzeigersinn. Bei dieser Ausführung ist also eine Zweihebelbedienung vorhanden, wie dies auch sonst üblich ist. Durch die mit der Trommel 73 verbundene Welle 33 wird der Maschinenstößel über den Kurbelzapfen 34 und die Stange 35 nach unten bewegt. In der unteren Hälfte des Umfangs des Kapselmotors gießen die Zellen durch die Steueröffnung 68 einen Teil ihres Inhaltes in die Leitung 69 a, 66 aus, von wo die Flüssigkeit durch die Zentrifugalpumpe 3 angesaugt wird.
  • Durch Abschließen des Hahns 62 vermittels des Handgriffs 63 kann die Bewegung des Pressenstößels an jedem beliebigen Punkt des Hubes stillgesetzt werden.
  • Auch bei der Ausführung der Fig. 2 ist es durch entsprechende Form der Nockenkurve möglich, den Druck und die filmenge, die von der Zentrifugalpumpe abgegeben werden, und damit die Geschwindigkeit und die Kraftäußerung des Maschinenstößels. in weiten Grenzen zu beeinflussen. Bei kleiner Kraftäußerung ist ein rasches Anlegen, im Anschluß daran eine große Fördermenge bei hohem Druck, damit Formungsvorgang mit großer Kraftwirkung möglich.
  • Die Abhängigkeit von dem Arbeitshub kann beispielsweise auch durch Kontakte elektrisch auf das Regelorgan übertragen werden, das besonders auch in diesem Falle als Ventil ausgebildet werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisch betätigte Maschine zur spanlosen Formung, z. B. Presse, bei der das Druckmittel von einer Zentrifugalpumpe gefördert und seine Wirkung in Abhängigkeit vom Arbeitsvorgang gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb einer Kurbelpresse die Zentrifugalpumpe hydraulisch mit einem Verdrängermotor verbunden ist, dessen Rotor mit der den Stößel der Kurbelpresse antreibenden Welle gekuppelt ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur vom Arbeitsvorgang abhängigen Steuerung ein den Druckmittelstrom kurzschließendes Stellglied (i8) dient.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur vom Arbeitsvorgang abhängigen Steuerung ein den Hub des Verdrängermotors veränderndes Stellglied dient.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Antrieb der Zentrifugalpumpe in bekannter Weise ein Schwungrad (2) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 17:2 285, 629 771, 669 o66, 676 338; USA.-Patentschriften Nr. 2 039 893, 2 230 055, 23i9232.
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Citations (7)

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