DE93063C - - Google Patents

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DE93063C
DE93063C DENDAT93063D DE93063DA DE93063C DE 93063 C DE93063 C DE 93063C DE NDAT93063 D DENDAT93063 D DE NDAT93063D DE 93063D A DE93063D A DE 93063DA DE 93063 C DE93063 C DE 93063C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L35/00Lift valve-gear or valve arrangements specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Ventilsteuerungen für hydrauliche Maschinen mit besonderem Einlafs- und Auslafsventil (z. B. von Neukirch, vergl. Ernst, Hebezeuge, 2. Aufl., S. 698) sind derart eingerichtet, dafs das Auslafsventil direct durch den Druck der Arbeitsflüssigkeit auf seinem Sitz gehalten wird. Es ist daher eine vollkommene Entlastung des Ventils nicht möglich, und beim Oeffnen desselben treten Stöfse auf, welche ein unbeabsichtigtes Oeffnen des Einlafsventils und dadurch einen Verlust an Nutzwasser veranlassen können. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, ist bei dem vorliegenden Ventil das Auslafsventil so angeordnet, dafs es sich gegen den Auslauf hin öffnet. Durch einen Kolben, der etwas gröfser ist als der Durchmesser des Ventils, wird letzteres auf seinem Sitz gehalten. Diese Ventilsteuerung kann zweckmäfsig der- ■ artig ausgebildet werden, dais die beiden Ventile conaxial in einem Gehäuse angeordnet sind, derart, dafs die Einrichtung zum Betriebe der Ventile zwischen beiden Ventilen liegt.
Fig. ι der Zeichnung stellt diejenige Abart der Steuerung dar, welche zunächst aus der Neukirch'schen Steuerung abgeleitet werden kann.
In dem Ventilgehäuse A sind Einlafsventilsitz α mit Einlafsventil c und Auslafsventilsitz b mit Auslafsventil d neben einander angeordnet. Das Einlafsventil c ist mit den beiden Entlastungskolben pp1 und, das Auslafsventil d mit den beiden Entlastungskolben k k1 verbunden. Die Durchmesser der beiden Kolben pp1 werden zweckmäfsig gleich grofs gewählt, und ist in jedem Fall der Durchmesser des Kolbens ρ etwas kleiner als der Durchmesser des Ventilsitzes a. Die Durchmesser der Kolben k und k1 sind gleichfalls zweckmäfsig gleich grofs, und ist der Durchmesser von A·1 etwas gröfser als der Durchmesser des Ventilsitzes b. Die von einem Accumulator oder einer Druckpumpe kommende Druckflüssigkeit tritt bei g im Sinne des Pfeiles 1 in das Ventilgehäuse ein und hält zunächst das Eintrittsventil c auf seinem Sitz a. Mittels des Doppelhebels y oder auch in anderer Weise kann das Ventil c geöffnet werden, so dafs Druckflüssigkeit in den Raum B eintritt und durch Stutzen h nach einer Arbeitsmaschine (Hebewerk oder dergl.) im Sinne des Pfeiles 2 gelangen kann. Durch den Einflufs. des Kolbens pl bleibt das Einlafsventil auch bei geöffnetem Zustande entlastet, wenn jener Kolben pl gleichen Durchmesser hat wie der Kolben p. Wählt man indessen den Durchmesser von p1 ein wenig gröfser, so hat das Einlafsventil das Bestreben, sich zu schliefsen, sobald man den Steuerhebel y sich selbst überläfst. Dieselbe Wirkung kann auch durch eine Feder oder ein Gewicht erzielt werden. Das Auslafsventil d wird hierbei durch die Wirkung der Druckflüssigkeit auf den etwas gröfseren Kolben k1 auf seinem Sitz gehalten. Um das Druckwasser aus der Arbeitsmaschine im Sinne des Pfeiles 3 abzulassen, wird das Ventil d durch Rechtsdrehung des Hebels y gehoben, wodurch, die Druckflüssigkeit aus der Kammer B durch das geöffnete Auslafsventil d zum Ablaufstutzen i gelangt und das Ventilgehäuse im Sinne des Pfeiles 4 verläfst. Hierbei tritt eine Entlastung des Ventils d ein,
wenn die beiden Kolben k und k1 gleichen Durchmesser haben. Ist jedoch der Durchmesser von kl etwas gröfser wie der von k, so hat das Ventil das Bestreben, sich zu schliefsen, sobald der Steuerhebel^ sich selbst überlassen wird. Der gleiche Zweck kann natürlich durch eine Feder oder ein Gewicht erzielt werden. Durch eine zweckentsprechende Wahl der Entlastungskolben ist es möglich, das Auslafsventil langsam und ohne Stofs zu öffnen, derart, dafs der Austritt der Druckflüssigkeit aus der Kammer sich gleichfalls ohne Stofs vollzieht und ein unbeabsichtigtes Oeffnen des Auslafsventils nicht eintritt.
Die mit Bezug auf Fig. ι beschriebene Ventilanordnung besitzt vier Stopfbuchsen, deren Betrieb grofse Reibung veranlafst, und welche schwer dicht zu halten sind, besonders wenn ein hoher Druck zur Anwendung kommt. Diese Uebelstände lassen sich vermeiden, wenn man die in Fig. 2 dargestellte Anordnung der Entlastungskolben ρ und k anwendet. Beide Entlastungskolben _p und k sind hier als Scheibenkolben ausgebildet, und der Raum -B1 oberhalb derselben steht mit der Kammer B durch einen Kanal χ in Verbindung. Der Hebel y mufs jetzt innerhalb der Kammer B angeordnet werden, und seine Drehachse reicht, durch eine Stopfbüchse abgedichtet, nach aufsen. Die Wirkungsweise dieses Ventils entspricht im Uebrigen derjenigen des mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Ventils, nur kann hier der Schlufs der geöffneten Ventile c und d stets nur durclx eine Feder herbeigeführt werden, da beide Ventile im geöffneten Zustande vollkommen entlastet sind. Ist z. B. das Ventil c behufs Einlassens von Druckflüssigkeit durch Stutzen g im Sinne des Pfeiles 1 in die Kammer B geöffnet, so tritt die Druckflüssigkeit durch den Kanal χ in die Kammer B1 oberhalb der beiden Kolben ρ und k, um die vollkommene Entlastung des Einlafsventils c herbeizuführen und gleichzeitig das Auslafsventil d auf seinem Sitz zu halten. Die Druckflüssigkeit kann alsdann durch Stutzen h nach der Arbeitsmaschine gelangen; die Oeffnung des Ventils d behufs Auslassens der Druckflüssigkeit aus der Kammer B vollzieht sich in gleicher Weise wie beschrieben.
Werden die beiden Ventile conaxial angeordnet, so vereinfacht sich die Construction derselben noch mehr. Fig. 3 zeigt schematisch die Anordnung einer solchen Steuerung. Der Steuerhebel y liegt hier zwischen den beiden ■Ventilen c und d. Der Raum hinter den beiden Entlastungskolben ρ und k ist durch zwei Rohre r und s mit der Kammer B verbunden.
Die bauliche Ausführung eines solchen Ventils zeigen Fig. 4 und 5. In diesen Figuren sind auch die Federn η und 0 dargestellt, welche die beiden Ventile c und d auf ihren Sitz drücken. An· Stelle des Hebels y ist ein Excenter e vorgesehen, mittels dessen der Rahmen / behufs Oeffnens der Ventile c und d nach rechts und links geschoben werden kann. Der Entlastungskolben des Ventils c ist als Taucherkolben ausgebildet, seine Bewegung wird durch die Schraube / begrenzt. Diese kann auch dazu dienen, das Ventil c vollkommen festzustellen, wenn die Arbeitsmaschine längere Zeit unter Druck stehen soll und Pumpe oder Accumulator aufser Betrieb gesetzt worden ist. In letzterem Fall wird auch das Rohr r, welches den Raum hinter dem Entlastungskolben des Einlafsventils mit der Kammer B verbindet, durch eine Schraube m abgesperrt. Die eigentümliche Form der Ventilkammer verhindert, dafs bei schneller Bewegung des Ventils Stöfse in der Leitung entstehen, indem zu Anfang des Oeffnens und kurz vor dem gänzlichen Schliefsen des Ventils Druckflüssigkeit gedrosselt wird.
An Stelle der beiden Umlaufsrohre r und s kann man auch axial durchbohrte Ventilspindeln anwenden, wie solche in Fig. 6 und 7 dargestellt sind. Die Kanäle c1 und dl verbinden die Kammer B beständig mit dem Raum hinter dem Entlastungskolben ρ und k.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ventilsteuerung für hydraulische Maschinen mit besonders bewegten „Einlafs- und Auslafsventilen, dadurch gekennzeichnet, dafs das nach dem Auslauf sich öffnende Auslafsventil durch einen Kolben von gröfserem Durchmesser, auf welchen die Druckflüssigkeit wirkt, auf seinem Sitz gehalten wird.
  2. 2. Eine Ventilsteuerung der zu 1. gekennzeichneten Art, welche mit einem doppelt wirkenden Entlastungskolben versehen ist und durch einen innerhalb der Kammer für die Druckflüssigkeit angeordneten Mechanismus bethätigt wird.
  3. 3. Ventilsteuerung der zu 1. und 2. gekennzeichneten Art, bei welcher die beiden Ventile conaxial angeordnet sind und durch einen zwischen denselben innerhalb der Druckkammer liegenden Mechanismus bethätigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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