DE710440C - Steuervorrichtung fuer einen ueber zwei druckmittelbeaufschlagte Arbeitsraeume bewegten Arbeitskolben - Google Patents

Steuervorrichtung fuer einen ueber zwei druckmittelbeaufschlagte Arbeitsraeume bewegten Arbeitskolben

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DE710440C
DE710440C DET45742D DET0045742D DE710440C DE 710440 C DE710440 C DE 710440C DE T45742 D DET45742 D DE T45742D DE T0045742 D DET0045742 D DE T0045742D DE 710440 C DE710440 C DE 710440C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/161Control arrangements for fluid-driven presses controlling the ram speed and ram pressure, e.g. fast approach speed at low pressure, low pressing speed at high pressure

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für einen über zwei druckmittelbeaufschlagte Arbeitsräume bewegten Arbeitskolben Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für einen in zwei Richtungen bewegten Arbeitskolben, auf den ein Druckmittel über zwei Hubräume von verschieden großem Querschnitt in entgegengesetzter Richtung mit Hilfe von je zwei in Abhängigkeit voneinander bewegten Doppelventilen wirkt.
  • Bei hydraulischen Pressen z. B. liegt die Aufgabe vor, bei Beginn des Pressens mit möglichst großer Geschwindigkeit den Arbeitskolben vorzuführen, da die Widerstände des Werkstoffes noch verhältnismäßig gering sind. Am Ende des Arbeitshubes des Preßkolbens dagegen ist mit möglichst großer Kraft bei geringem Vorschube entsprechend dem größer gewordenen Widerstand des Werkstoffes zu pressen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist es bereits bekannt, bei hydraulischen Pressen mit verschiedenen Drücken zu arbeiten, die durch zwei verschiedene Pumpen geliefert werden, die in den beiden Abschnitten des Preßverfahrens zur Wirkung kommen. Im allgemeinen ist die Anordnung so, daß zunächst die eine Pumpe die Preßflüssigkeit für die Niederdruckstufe liefert und bei höher steigendem Druck selbsttätig abgeschaltet und dafür die Hochdruckpumpe zur Lieferung der Preßflüssigkeit von hohem Druck eingeschaltet wird. Durch die Verwendung zweier Pumpen werden derartige Preßvorrichtungen verhältnismäßig teuer und unübersichtlich.
  • Bei hydraulischen Pressen, Greifern und Kippern beispielsweise ist eine derartige Ausbildung des Arbeitskolbens und des Arbeitszylinders gebräuchlich, indem der Preßstempel durch einen doppeltwirkenden Kolben angetrieben wird, dessen eine Kolbenseite infolge der durchgehenden Kolbenstange einen geringeren Querschnitt hat als die andere. Auch die Anordnung von Doppelventilen mit zwei gemeinsam bewegten, in einer Achse liegenden Ventilkegeln ist bereits bei hydraulischen Steilhinterkippern mit Rückzug, hydraulischen Greifern und hydraulischen Vorstoßmaschinen für Tunnelbauten bekannt. Durch die Anordnung von nur einer einzigen Steuervorrichtung dieser Art war es bisher jedoch, ohne zusätzliche Mittel für die Ausbildung des Arbeitskolbens aufzuwenden, nur möglich, über den ganzen Kolbenhub nur eine gleichbleibende Kraft bei unveränderlicher Hubgeschwindigkeit anzuwenden.
  • Es ist auch bei hydraulischen Preßvorrichtungen, wo die nicht durchgehende Kolbenstange den Querschnitt des einen Arbeitszylinderraumes verkleinert, bekannt, entweder nur den Arbeitsraum von größerem Querschnitt oder beide Arbeitsräume mit denn von der Pumpe gelieferten Druckmittel zu beaufschlagen, uni auf diese Weise mit zwei verschiedenen Preßkräften arbeiten ztt", können. Die bekannten SteuervorrichtungerX für derartige Anlagen sind jedoch verwickelt,-außerdem muß für die Rückzugsbewegung ein besonderer Zylinder vorgesehen werden.
  • Für Fernsteuerungen und Regler sind außerdem bereits zu dein Zwecke, Steuerschieber mit nur zwei Steuerkanten vorsehen zu müssen, in bekannter Weise zwei in Abhängigkeit voneinander bewegte Steuerschieber vorgeschlagen worden, deren Einlaß- und Auslaßräume miteinander in ständiger Verbindung stehen. Es ist auch bereits bekannt, bei einem in zwei Richtungen über zwei Druckmittel beaufschlagten Arbeitsraum von verschieden großem Querschnitt bewegten Arbeitskolben -die Steuerung des Druckmittels durch einen Vierwegekolb°uschi°b°r vorzunehmen. Es ist unstreitig, daß Kolbenschieber an sich teuer und wesentlich teurer zu bearbeiten sind als Ventile. Dazu kommt, d:aß bei hohen Drücken, wie sie hier vorliegen. Kolbenschieber trotz sorgfältigster Bearbeitung schwer dichtzuhalten sind. Es ist ganz unstreitig, daß ein Ventil, insbesondere bei höheren Drücken, auf wesentlich einfachere Weise abgedichtet werden kann als ein Kolbenschieber. Selbstverständlich ist es möglich, die Dichtigkeit eines Kolbenschiebers durch eine äußerst genaue Bearbeitung, durch Schleifen, durch Honen usw. zu erhöhen. Da es aber in der Natur eines Ventils liegt, daß es leichter abgedichtet werden kann als ein Kolbenschieber, wird auch hier bei einem mehr oder minder hohen Druck und bei einer mehr oder minder hohen Bearbeitungsgenauigkeit die Grenze des Möglichen erreicht sein. Ein Schieber vermag zwar ebenso. wie ein Ventil irgendeine Absperr- oder Steuerfunktion zu erfüllen; er ist jedoch bei höheren Drücken wesentlich schwerer abzudichten als ein Ventil und insofern dem Ventil nicht äquivalent.
  • Die Erfindung besteht darin, jeden der beiden Arbeitsräume des Zylinders von verschieden großem Querschnitt mittels je eines Doppelventils gegen einen Zufluß- und gegen einen Abströmraum zu steuern. Die beiden Zufluß- und die beiden Abströmräume stehen hierbei in ständiger Verbindung miteinander; durch Steuerung der Doppelventile wird entweder der eine Hubraum mit dem Druckmittelzufluß und der andere Hubraum mit dem Druckmittelabfluß verbunden, oder es werden beide Hubräume mit dem Druckmittelzufluß verbunden.
  • Wenn der Hubraum des Preßkolbens, durch den die Kolbenstange hindurchgeht (hier kurz Bodenseite genannt), mit dem Druckmittelzufluß und der andere Hubraum des Preßkolbens (hier kurz Deckelseite genannt) mit dem Druckmittelabfluß in Verbin-@:dung steht, ergibt sich eine große Hubgeschwindigkeit bei geringem Preßdruck, entsprechend der kleinen Querschnittsfläche des ringförmigen Hubraumes. Die hierbei sich ergebende Bewegungsrichtung des Preßkolbens wird zweckmäßig für seinen Rückgang bestimmt.
  • _ Wenn sowohl die Boden- als auch die Deckelseite des Arbeitskolbens mit dein Oruckmittelzufluß verbunden sind, ergibt sich eine verhältnismäßig große Hubgeschwindigkeit bei nicht besonders großem Preßdruck. Die Bewegungsrichtung des Preßkolbens ist der zuerst erwähnten entgegengesetzt. Zweckmäßig sind also die beiden Doppelventile der Preßvorrichtung derart ztt bewegen, daß sich diese Verbindung bei Beginn des Arbeitshubes des Preßkolbens ergibt.
  • Stehen dagegen die beiden Doppelventile so zueinander, daß die Bodenseite des Preßkolbens mit dein Druckmittelablauf und seine Deckelseite mit dem Druckmittelzufluß verbunden ist, ergibt sich, in der zuletzt erwähnten Bewegungsrichtung eine geringe Hubgeschwindigkeit bei großer Preßkraft, entsprechend dem großen Querschnitt des Hubraumes. Die beiden Doppelventile sind also derart zu steuern, daß sich diese Verbindung am Ende des Arbeitshubes des Preßkolbens ergibt.
  • Die beiden Doppelventile können außerdem auch so zueinander gestellt werden, daß keine Kraft auf den Preßkolben wirkt, so daß er in jeder Stellung festgehalten «-erden kann.
  • Bei den durch ein Druckmittel bewegten Schalen eines Greifers für Massengüter werden die Arbeitskolben bisher so gesteuert, daß sich der Greifer schnell öffnet und langsam schließt. Die Greiferwirkung wird durch die vorliegende Erfindung bedeutend verbessert. da die Geschwindigkeit der Arbeitskolben am Schluß der Schließbewegung vermindert und dabei gleichzeitig der Schließdruck der Greiferschalen erhöht wird, ohne die Abmessungen der Arbeitskolben zu ändern.
  • Die gleicheVerbesserung ist durch die vorliegende Erfindung bei hydraulischen Steilhinterkippern mit Rückzug möglich. Bisher war hier für das Heben ein Höchstdruck und für das Senken ein Höchstzug vorhanden, die durch die Kolbenabmessungen bedingt waren. Ohne hieran etwas zu ändern, kann durch die neue Steuerung die Druckkraft für das Anheben bei gleichzeitiger Geschwindigkeitsverminderung bedeutend erhöht werden, was gerade für Kipper sehr erwünscht ist.
  • Die beiden Doppelventile können auf einfache Weise durch ein starres Gestänge miteinander verbunden werden. Zu diesem Zwecke wird vorgeschlagen, das eine Ventil der beiden mittels eines gemeinsamen Hebels bedienten Doppelventile in beiden Richtungen mittels dieses Hebels zu bewegen, während die Bewegung des anderen Ventils in der einen Richtung mittels des Hebels und in der anderen Richtung mittels einer Feder erfolgt.
  • Die weitere Ausbildung dieses Bewegungsgestänges geht aus dem folgenden, sich auf zwei Ausführungsformen der Erfindung beziehenden Teil der Beschreibung hervor.
  • In der Zeichnung stellen dar: Fig. i bis 3 die Ausbildung des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung bei verschiedenen Stellungen der Steuervorrichtungen.
  • Fig.4 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Steuervorrichtung, aus der insbesondere ihr Betätigungsgestänge genauer hervorgeht, Fig. 5 einen Grundrsß der Fig. 4, Fig.6 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Bewegen des einen Doppelventils.
  • Die Druckerzeugervorrichtung ist mit P, der Abflußbehälter mit B bezeichnet. In dem Zylinder i ist der Preßkolben 2 angeordnet, an dem die Kolbenstange 3 angreift. Die Steuervorrichtung ist in einem Gehäuse 4 angeordnet und besteht im wesentlichen aus den beiden Doppelsteuerventilen 5 und 6. Jedes der beiden Steuerventile weist zwei Ventilkegel und je einen Zuflußraum 7, 8, einen Abströmraüm 9, ib und einen Verteilerraum i i, 12 auf. Der Ventilkegel 13 des Steuerventils 5 kann den Druckraum 7 von dem Verteilerraum i i abschließen, während der Ventilkegel 14 des Steuerventils 5 den Abströmraum 9 von dem Verteilerraum i i abschließt. In entsprechender Weise sind auf dem Doppelsteuerv entil 6 die Ventilkegel 15 und 16 angeordnet: Das Doppelventil 5 dient zur Steuerung des Hubraumes 17 des Preßkolbens, indem der Raum 17 durch die- Leitung 18 mit dem Verteilerraum i i verbunden ist, während das Doppelventil 6 zur Steuerung des Hubraumes 24 dient, indem die Leitung i9 eine Verbindung zwischen ihm und dem Verteilerraum 12 herstellt.
  • Die Zuflußräume 7 und 8 sind durch, die Leitung 2o miteinander und durch die Leitung 21 mit dem Druckerzeuger P verbunden, während die Abströmräume 9 und io durch die Leitung 22 miteinander, und durch die Leitung 23 mit dem Abflußbehälter B in Verbindung stehen'.
  • Zwecks Rückbewegung des Arbeitskolbens wird, wie in der Fig.3 dargestellt ist, das Doppelventil 5 nach. unten bewegt, damit der Ventilkegel 13 den Druckmittelzufluß von dem Verteilerraum i i abschließt; geichzeitig hebt sich durch diese Bewegung der Ventilkegel 14 von seinem Sitze und gibt die Verbiüdung zwischen dem Abströmraum 9 und dem Verteilerraum i i frei. Gleichzeitig wird ,dher auch das Doppelsteuerventil 6 nach oben bewegt, so daß der Ventilkegel 15 von seinem Sitz abgehoben und der Ventilkegel 16 auf seinen Sitz gedrückt wird. Auf diese Weise wird der Verteilerraum 12 mit dem Zuflußraum 8 verbunden und von dem Abströmraum io abgeschlossen. Die Pumpe fördert demgemäß in dieser Stellung über die Zuflußräume 7, 8, den Verteilerraum 12 und die Leitung i9 auf den Ringraum 24 des Arbeitskolbens, während die Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum 17 über die Leitung 18, den Verteilerraum i i, den Abströmraum 9 und die Leitung 23 in den Behälter B abfließt. Die Preßflüssigkeit wirkt also auf den Ringraum 24 des Arbeitskolbens 2, so daß er mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit bei geringer Kraft zurückgeht.
  • Wie in Fig. i dargestellt, wird am Anfang des Arbeitshubes des Preßkolbens 2 das Doppelventil s nach oben bewegt, während das Ventil 6 in seiner bisherigen Stellung stehenbleibt. Dadurch wird eine Verbindung zwischen dem Druckerzeuger P und dem Arbeitsraum 17 über die Leitung 21, den Zuflußraum 7, den Verteilerraum i i und die Leitung 18 hergestellt. Es sind also sowohl der Ringraum 24 als auch der Hubraum 17 von der Preßflüssigkeit beaufschlagt, so daß auf den Arbeitskolben 2 eine Kraft einwirkt, die dem Unterschied in dem OOuerschnitt der Boden- und Deckelflächen des Arbeitskolbens 2 entspricht. Er wird demnach am Beginn des Arbeitshubes mit verhältnismäßig geringer Kraft, aber großer Geschwindigkeit vorwärts bewegt.
  • Wie aus Fig. 2 zu ersehen, wird am Ende des Arbeitshubes des Preßkolbens das Doppelventil 8 nach unten bewegt, so daß der Ventilkegel 15 auf seinen Sitz gedrückt und der Ventilkegel 16 abgehoben wird. Die Verbindung des Druckerzeugers P mit dem Arbeitsraum 17 bleibt bestehen, während der Ringraum 24 mit dem Abflußbehälter B über die Leitung i9, den Verteilerraum i2, den Abströmraum io, die Leitung 22, den Abströmraum 9 und die Leitung 23 verbunden wird. Auf den Arbeiskolben wirkt demnach die verhältnismäßig große Kraft, die dem Querschnitt des Arbeitsraumes 17 entspricht.
  • Durch zweckmäßige Wahl des Durchmessers des Arbeitskolbens und der Kolbenstenge können die Preßkräfte und die Hubgeschwindigkeiten weitgehend den verschiedenen Anforderungen der zu verarbeitenden Werkstoffe angepaßt werden. Das Doppelventil 6 wird in der einen Richtung durch eine Feder 26 und in der anderen Richtung von einem Winkelhebel 27 aus bewegt, der durch den Handhebel 28 zwangsläufig betätigt wird und gleichzeitig dazu dient, um das andere Doppelventil 5 in beiden Richtungen zu bewegen. Der eine Hebel 38 des Winkelhebels 27 greift an einem Bund 29 an, der längs verschieblich auf der Spindel des Doppelventils 5 angeordnet ist und in der einen Richtung durch einen Anschlag 30, in der anderen Richtung durch eine Feder 31 gehalten wird. Der eine Arm 33 eines an einer zweckmäßigen Stelle des Gehäuses 4. schwenkbar gelagerten Winkelhebels 32 greift an der Spindel des Ventils 6 an, während der andere Arm 34 des Winkelhebels 32 mittels der Stange 35 mit dem Arm 36 des Winkelhebels 27 verbunden ist. Die Stange 35 ist verschieblich in einer Bohrung des Armes 36 angeordnet und trägt einen festen Anschlag 37.
  • In der Fig. 4 ist die Stellung der Ventile wiedergegeben, die auch in der Fig.3 dargestellt ist.
  • Durch Niederdrucken des Handhebels 28 wird dann das Doppelventil 5 angehoben, so daß der Ventilkegel 13 von seinem Sitz gehoben und der Ventilkegel 14 auf seinen Sitz gedrückt wird. In dieser Bewegungsrichtung wird die Wirkung des Handhebels 28 durch die Feder 25 unterstützt, die sich einerseits gegen die Rückseite des Ventiltellers 14 und andererseits gegen das Steuergehäuse abstützt. Das Ventil 6 bleibt bei dieser Bewegung in der gezeichneten Stellung stehen. Die Stellung der beiden Ventile entspricht danach also der Fig. i der schematischen Darstellung.
  • Durch weiteres Niederdrücken des Handhebels 28 wird das Doppelventil 6 nach. unten bewegt, indem der Kopf des Armes 36 des Winkelhebels 27 gegen den festen Anschlag 37 drückt. Bei dieser Bewegung Wird mittels des Armes 38 der Bund 29 entgegen der Wirkung der Feder 31 längs der Achse der Ventilspindel 5 verschoben. Auf diese Weise ergibt sich die in der Fig.2 der schematischen Skizze dargestellte Stellung.
  • Die Fig.6 zeigt die Ventile in derselben Stellung wie die Fig.2, bei der also der Deckelraum 17 mit der Preßpumpe und der Bodenraum 24 mit dem Abflußbehälter verbunden ist und der Arbeitskolben mit größter Kraft bei kleinster Hubgeschwindigkeit wirkt. Das obere Ende des Doppelventils 6 ist als Kolben ausgebildet, auf den eine Zylinderkappe .Io aufgesetzt und an dem Gehäuse 4 auf irgendeine Weise, beispielsweise durch Schrauben, befestigt ist. Der obere Teil des kolbenförmigen Fortsatzes des Doppelventils 6 bildet mit der Zylinderkappe 40 einen Arbeitsraum, der durch die Leitung 39 mit einem unter dem Förderdruck des Druckmittels stehenden Raum verbunden ist. In diesem Falle ist beispielsweise die Leitung 39 nach dem Zuflußraum 8 geführt. Mit wachsendem Förderdruck der Preßpumpe erhöht sich die auf den Kolbenfortsatz des Doppelventils 6 wirkende Kraft derart, daß immer mehr der Hubraum 24 von dem Druckm:ittelz_ufluß abgesperrt und mit dem Abflußbehälter verbunden wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuervorrichtung für einen in zwei Richtungen bewegten Arbeitskolben, auf den ein Druckmittel über -zwei Hubräume von verschieden großem Querschnitt in entgegengesetzter Richtung mit Hilfe von je zwei in Abhängigkeit voneinander bewegten Doppelventilen wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Arbeitsräume (17, 24) des Zylinders mittels je eines Doppelventils (5, 6) gegen einen Zufluß- (7, 8) und einen Abströmraum (9, 'o) gesteuert wird, die beiden Zufluß-und die beiden Abströmräume miteinander in ständiger Verbindung stehen und durch Steuerung der Doppelventile entweder der eine Hubraum mit dem Druckmittelzufluß und der andere Hubraum mit dein Druckmittelabfluß oder beide Hubräume mit dem Druckmittelzufluß verbunden werden.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ventil (5) der beiden mittels eines gemeinsamen Hebels (28) bedienten Ventile (5, 6) in beiden Richtungen mittels dieses Hebels bewegt wird, während die Bewegung des anderen Ventils (6) in der einen Richtung mittels des Hebels und in der andern Richtung mittels einer Feder (26) erfolgt; und daß die Bewegung des Antriebsgestänges (38) des Ventils (5) während der durch den Hebel (28) bewirkten Betätigung des Ventils (6) durch einen entgegen der Wirkung einer Feder (31) längs verschiebbar auf dem Ventil (;) angeordneten Bund (29) aufgenommen wird, während in dem Gestänge zur Verbindung des Hebels (28) mit dem Ventil (6) ein Leergang, z. B. eine in einer Bohrung eines Gestängeteils (36) längs verschiebbare Stange (35) mit einem Anschlag (37), vorgesehen ist, der die Bewegung des zwangsläufig mit dem Bedienungshebel (a8) verbundenen Teils des Gestänges während der Betätigung des Ventils (5) aufnimmt.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (a5), die sich einerseits gegen@das Steuergehäuse und andererseits gegen einen Bund (i4) des Ventils (5) abstützt, das Ventil gegen den Bund (29) drückt und so die Wirkung des Hebels (28) in der einen Bewegungsrichtung des Ventils (5) unterstützt. q.. Steuervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Kolbens (4i), der unter dem Einfluß des Förderdruckes der Preßpumpe (P) auf das den Arbeitsraum (2q.) von kleinerem Querschnitt steuernde Doppelventil (6) in der Richtung wirkt, daß es den Hubraum von dem Druckmittelzufluß abzuschließen und nach dem Abflußbehälter zu öffnen sucht.
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