DE522202C - Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen - Google Patents

Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen

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Publication number
DE522202C
DE522202C DET37622D DET0037622D DE522202C DE 522202 C DE522202 C DE 522202C DE T37622 D DET37622 D DE T37622D DE T0037622 D DET0037622 D DE T0037622D DE 522202 C DE522202 C DE 522202C
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DE
Germany
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piston
main piston
valve
hydraulic press
press system
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DET37622D
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English (en)
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PAUL MERENDA
Turner Tanning Machinery Co
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PAUL MERENDA
Turner Tanning Machinery Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulische Preßanlage, insbesondere für Lederpressen Es ist bekannt, zwecks Ersparnis von Druckwasser den Zylinder eines hydraulischen Preßkolbens zunächst drucklos zu füllen und erst dann, wenn die Presse in der Arbeitsstellung sich befindet, den starken Akkumulatorendruck anzustellen. Zum Füllen benutzt man einen besonderen, den Preßkolben hochdrückenden Kolben, welcher mit dem Hauptkolben keine feste Verbindung zu haben braucht. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Preßanlage dieser Art, bei welcher der vom Hauptkolben unabhängige Hub- oder Füllkolben zugleich als Steuervorrichtung dient, derart, daß er die Verbindung des Hauptkolbenraumes mit der Hochdruckleitung eröffnet, wenn sich der Füllkolben der obersten Stellung nähert. Die Verbindung mit der Niederdruckfülleitung schließt sich in bekannter Weise selbsttätig, sobald der hohe Druck im Hauptkolbenraum wirksam ist. Es ist andererseits auch bekannt, bei hydraulischen Druckübersetzern ventilähnlich wirkende Stufenkolben zu benutzen. Demgegenüber ist die Ausführung des hydraulischen Preßkolbens selbst als Stufenkolben mit zwei voneinander getrennten Kolbenteilen neu, wobei der dünnere Kolbenteil einerseits als Hubkolben und andererseits als Steuerorgan zur Einleitung des hohen Druckes unter dem Hauptkolben bei bestimmter Stellung benutzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt die Vorderansicht des Druckzylinders mit den Ventilen und dem schematisch gezeichneten Rohrleitungsplan.
  • Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt durch den Druckzylinder und die Steuerventile. Die Anlage umfaßt einen Druckzylinder G mit darin verschiebbarem Hauptdruckkolben F, eine Hochdruckpumpe R und einen einerseits mit der Pumpe und andererseits durch eine Rohrleitung U mit dem Zylinder G verbundenen Flüssigkeitsbehälter Q. Der Kolben F, der in Abb. i in seiner obersten Lage gezeichnet ist, trägt eine das Werkstück aufnehmende Unterplatte P, welche bei gehobenem Kolben gegen eine feststehende Oberplatte T drückt. In dem Zylinder G ist konzentrisch zur Bohrung für den Kolben F eine sehr viel kleinere Bohrung B angebracht, in welcher sich ein Hubkolben A unabhängig von dem Kolben F auf und ab bewegen kann. An dem in den Hauptkolbenraum einmündenden Ende der Bohrung B sind Schlitze oder Durchgänge C in dem Zylinder angebracht, welche eine Verbindung zwischen der Bohrung B und dem Raum für den Kolben F herstellen. Diese Verbindung öffnet sich, wenn der Kolben B nahezu in seiner obersten Lage angekommen ist.
  • Der Bohrung B wird das Druckmittel durch ein Loch D zugeführt, an welches eine Rohrleitung Y angeschlossen ist, die die Bohrung mit der Hochdruckpumpe R verbindet. In diese Rohrleitung ist ein Ventil E (s. Abb. 2) eingeschaltet, welches eine Abzweigung S steuert, die in den Behälter 0 mündet. Das Ventil kann mittels eines Handrades geöffnet und geschlossen werden. An einer beliebigen Stelle der Leitung Y ist ein schematisch angedeutetes einstellbares überdruckventil h mit Manometer eingeschaltet, welches bei Überschreitung eines im voraus eingestellten Druckes das Druckmittel in den Behälter O zurückfließen läßt. In der Leitung U ist ein Ventil M eingeschaltet, dessen Ventilkegel N den Durchgang durch die Leitung U steuert. Die Spindel L des Ventilkegels drückt mit einem einstellbaren Kopf K gegen einen Hebel I, dessen Drehzapfen W durch Laschen mit dem Ventilkörper verbunden ist. Das freie Ende des Hebels I greift in einen Schuh H, der am Kolben F befestigt ist. Eine Feder 0 sucht den Ventilkegel N anzuheben. Der Kopf K wird so eingestellt, daß das Ventil M, N sich schließt, sobald der Kolben F nahezu seine oberste Lage erreicht hat.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Im Ruhezustand ist das Ventil E geöffnet, und die Kolben F und El befinden sich in der tiefsten Stellung. Das von der ununterbrochen laufenden Pumpen geförderte Druckmittel fließt durch das Ventil E und die Leitung S zurück zum Behälter O, aus welchem es der Pumpe wieder zuläuft. Wird das Ventil E durch Drehen des Handrades geschlossen, so entsteht ein Überdruck in der Rohrleitung Y und dann in der Bohrung I3, so daß der Hubkolben A sich nach oben bewegt. Dieser drückt gegen den großen Kolben F und hebt ihn an, wobei das im Kolbenraum entstehende Vakuum durch Druckmittel nachgefüllt wird, welches unmittelbar aus dem Behälter 0 durch die Leitung U und das offenstehende Ventil M nachströmt. Während der Aufwärtsbewegung der beiden Kolben nähert sich der Ventilkegel N unter der Wirkung der Feder 0 allmählich seinem Sitz. Der vollkommene Abschluß wird erreicht in dem Augenblick, wo das untere Ende des Kolbens A die Schlitze C freigibt. Nunmehr strömt das hochgespannte Druckmittel durch die Schlitze C in den Raum unter dem großen Kolben, so daß dieser dem vollen Arbeitsdruck ausgesetzt ist. Im gleichen Augenblick oder kurz danach ist auch der höchste Punkt des Kolbenweges erreicht. Die Druckplatten T und P liegen fest aufeinander. Der Druck steigt weiter bis zu der durch das Überdruckventil V bestimmten Höhe. Ist diese erreicht, so fließt das Druckmittel nach dem Behälter O zurück, während der Kolben in der Druckstellung verharrt.
  • Um die Platten T und P nach erfolgter Pressung zu trennen, braucht nur der Kegel des Ventils E durch Zurückdrehen des Handrades etwas geöffnet zu werden. Nunmehr kann das Druckmittel durch die Leitung S wieder dem Behälter zufließen, so daß der Hubkolben El infolge des Druckabfalles sofort nach unten sinkt. Dadurch entsteht ein Druckabfall auch im großen Zylinder, so daß der Kolben F eine geringe Abwärtsbewegung ausführt. Diese Bewegung genügt, um mittels des Hebels I den Ventilkegel N von seinem Sitz abzuheben, so daß das Druckmittel aus dem Raum unter dem großen Kolben in den Behälter O zurückfließen kann. Der Kolben F bewegt sich dann unter dem Einfluß seines Gewichtes in die Anfangsstellung zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Preßanlage, insbesondere für Lederpressen, mit einem den Hauptkolben bewegenden Hubkolben, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Hauptkolben (F) getrennte Hubkolben (A), dessen Durchmesser kleiner ist als der des Hauptkolbens (F), die Verbindung des Hauptkolbenraumes mit der Hochdruckleitung steuert. a. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung für den Hubkolben (A) mit Durchgängen (C) versehen ist, die vom Hubkolben bei der Annäherung an die oberste Stellung geöffnet werden und den Übertritt des hochgespannten Druckmittels aus dem Hubkolbenraum in den Hauptkolbenraum gestatten. 3. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil, welches die Verbindung zu dem den Hauptkolbenraum beim Anheben des Hauptkolbens (F) speisenden Druckmittelbehälter (O) steuert, eine einstellbare Verbindung (I, H) mit dem Hauptkolben (F) besitzt, so daß das Ventil vom Hauptkolben unmittelbar selbsttätig gesteuert wird.
DET37622D 1929-09-29 1929-09-29 Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen Expired DE522202C (de)

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DE522202C true DE522202C (de) 1931-04-01

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DET37622D Expired DE522202C (de) 1929-09-29 1929-09-29 Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen

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DE (1) DE522202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970683C (de) * 1952-06-19 1958-10-16 Hoesch & Soehne Eberhard Hydraulische Schliessvorrichtung fuer Filterpressen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970683C (de) * 1952-06-19 1958-10-16 Hoesch & Soehne Eberhard Hydraulische Schliessvorrichtung fuer Filterpressen

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