DE45572C - Luftpresser - Google Patents

Luftpresser

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DE45572C
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DE
Germany
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pump
air
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container
stroke
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45572D
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English (en)
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H. DAVEY in London, 3 Princes Street, Westminster
Publication of DE45572C publication Critical patent/DE45572C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/12Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/005Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 changing the phase relationship of two working pistons in one working chamber or the phase-relationship of a piston and a driven distribution member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B49/24Bypassing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Je höher der Druck der geprefsten Luft in ihrem Behälter wächst, desto mehr Arbeitsleistung mufs man an der Luftpumpe aufwenden , um mit dieser noch weiter Luft in den Behälter hineindrücken zu können; denn es wird der Druck, mit dem der Kolben am Ende seines Niederganges jedesmal bewegt wird, immer gröfser werden müssen.
Aus mancherlei praktischen Gründen ist es dem gegenüber gut, einer Luftpumpe in gleichen Zeiteinheiten ganz gleiche Arbeit zukommen zu lassen, und eine andere praktische Forderung ist, dafs die Umdrehung der Kurbelwelle, also die Hubzahl der Pumpe, in einer Zeiteinheit auch immer dieselbe bleibt. So bleibt zur Regulirung der Luftpumpe nur übrig, dafs man die Menge Luft, die man mit jedem Hub verarbeitet, verschieden grofs macht, sie um so kleiner macht, je höher bereits die Spannung im Druckluftbehälter gewachsen ist. Damit erreicht man dann zugleich den Vortheil, dafs der Druck im Behälter für geprefste Luft nicht unnöthig schnell immer höher und höher gebracht wird.
Die Veränderung der Luftmenge, welche dem Kolben bei jedem Hub zur Compression gegeben wird, kann in sehr einfacher Weise dadurch geschehen, dafs man in den Pumpenstiefel eine Reihe von Löchern h, wie Fig. 1 eines zeigt, gebohrt hat, die mit Schrauben g geschlossen sind. Wird der zu leistende Druck stärker, so öffnet man am Beginn des Kolbendruckhubes erst das erste Loch und nach und nach mit wachsendem Druck im Druckluftbehälter ein Loch nach dem anderen. Der Kolben wird dann im oberen Cylindertheil mit der durch die dort offenen Löcher eingesaugten Luft nur spielen, d. h. diese durch die Löcher beim Niedergang auch wieder austreiben. Erst nach Vorübergang an dem letzten, geöffneten Loche wird der Kolben die Luft vor sich zusammenpressen und in den Behälter für geprefste Luft überdrucken. Entsprechend dem hierzu nothwendigen gröfseren Druck wird die in Arbeit gegebene Luftmenge durch richtiges Oeffnen der Löcher h also verringert, der Arbeitsaufwand bei gleicher Hubzahl in der Zeiteinheit damit geregelt.
Diese Regelung kann auch in anderer Weise mechanisch durch die Pumpmaschine selbst besorgt werden.
Es ist an der Maschine, auf beiliegender Zeichnung Fig. 2, ein Schwungkugelregulator n> angebracht, der auf einen Winkelhebel f zu wirken und damit einen Keil s zu verschieben vermag. Dieser Keil befindet sich, von der Führungsgabel q, Fig. 1, gehalten, als Druck übertragendes Zwischenstück zwischen der Excenterstange ν und der Ventilstange m.
Vor dem Saugventil c der Pumpe liegt ein abgeschlossener Raum /, der durch das Ventil k nach aufsen hin geöffnet werden kann.
Das Excenter ρ, das mit der Pumpenkurbel gleichgerichtet auf der Welle \ sitzt, schiebt mit jedem Kolbenniedergang seine Stange ν gegen die Leitstange m am Ventil k, und eine Feder η sorgt dafür, dafs die Stange m mit dem Keil s und dieser mit dem Kopfende der Excenterstange immer in Berührung bleiben; zugleich ist sie stets bestrebt, das Ventil k in
seine Schlufsstellung zu bringen. Liegt nun das dünne Ende des Keiles zwischen den Stangen ν und m, so vermag die Feder fast während eines ganzen Maschinenumganges das Ventil k geschlossen zu erhalten. Die Pumpe kann dann nur wenig Luft im Beginn des Saughubes, im weiteren Verlauf desselben aber keine Luft mehr ansaugen. Sie wird die angesaugte, geringe Luftmenge erst verdünnen und dann wieder zusammenpressen, auf Ueberdruck bringen und endlich in den Druckluftbehälter überdrucken.
Befindet sich der Keil s mit seinem dicken Ende zwischen den Stangen, so wird das Ventil k fast während eines ganzen Maschinenumlaufes offen stehen, die Luft wird also unbehindert durch das Ventil c von der Pumpe angesaugt werden können.
Bringt also die höher gewordene Spannung im Druckluftbehälter eine noch zulässige ganz kleine Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit der Maschine hervor, so sinken die Regulatorkugeln w, und damit wird der Keil so verschoben, dafs sein dünneres Ende zwischen den Stangen ν und m liegt, also weniger Luft angesaugt werden kann, somit also auch der Arbeitsaufwand nicht gröfser zu werden braucht, um die Pumpe in gleichmäfsiger Hubfolgegeschwindigkeit zu erhalten.
Damit das Ventil k nicht durch den saugenden Kolben direct beeinflufst werden kann, ist es als theilweise entlastetes Doppelventil ausgebildet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Zur Regelung der mechanischen Arbeit, welche einer in einen Luftbehälter Gas eindrückenden Luftpumpe zuzuführen ist:
1. mehrere Löcher h in der Längsrichtung der Pumpencylinderwand hinter einander, Fig. ι, welche Löcher durch Schraubenverschlüsse g von Hand der Reihe nach geöffnet oder geschlossen werden, wodurch die Theilstrecke des Druckhubes, auf welcher der Kolben wirklich Druckarbeit verrichtet, verkürzt oder verlängert wird, je nachdem von der Pumpe gröfserer oder geringerer Druck zum Ueberdrücken der .gepreisten Luft in deren Behälter hinein zu überwinden ist;
2. eine Vorrichtung, bestehend aus einem mit dem Luftpumpenkolben gleichgerichteten, auf der Welle \ angebrachten, auf das Ventil k wirkenden Excenterstangenschieber ν, dessen Wirkungsdauer dadurch verlängert oder verkürzt wird, dafs ein Schwungkugelregulator w einen Keil 5 zwischen die Ventilstange m und den Schieber ν verschieden tief einschiebt, damit in der Kammer vor dem Saugventil c das Ventil k während jedes Pumpenhubes früher oder später geschlossen und somit die Saugperiode des anziehenden Pumpenhubes verschieden bemessen wird, je nachdem von der Pumpe gröfserer oder geringerer Druck zum Ueberdrücken der geprefsten Luft in deren Behälter hinein zu überwinden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45572D Luftpresser Expired - Lifetime DE45572C (de)

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