DE87125C - - Google Patents

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DE87125C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0053Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for reciprocating distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Neuerung bezieht sich auf Pumpen, mittelst^ welcher heifses Wasser in einen Kessel gedrückt werden soll, und besteht im wesentlichen darin, dafs von.der Maschinenwelle, von welcher der Kolben seine Bewegung erhält, das Einlafsventil für das Wasser und das Austrittsventil für den miteingedrungenen Dampf unter Vermittelung eines geeigneten Gestänges so gesteuert werden, dafs beide Ventile beim Saughube des Kolbens sich öffnen, also Wasser ein- und Dampf austreten kann, während bei der entgegengesetzten Kolbenbewegung der Schlufs beider Ventile gleichzeitig eintritt. Aufserdem ist dann noch die Druckkammer mit einem Sicherheitsventil, welches dem im Kessel herrschenden Druck entsprechend eingestellt werden kann, sowie mit einem Regulirventil versehen, welch letzteres zur Regelung des fortzudrückenden Wasserquantums dient und gegebenen Falles auch ein Ableiten des Wassers durch das Sicherheitsventil ins Freie oder nach einem geeigneten Sammelbehälter ermöglicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem praktischen Ausführungsbeispiele zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 zwei rechtwinklig zu einander gelegte Verticalschnitte, während Fig. 3 einen Grundrifs von Fig. 1 darstellt.
Wie schon erwähnt, erhält der Kolben a seine Bewegung unter Vermittelung der Schubstange αl von einer auf der Maschinenwelle w sitzenden Kurbel b, welche, um eine Veränderung des Kolbenhubes zu ermöglichen, verstellbar gemacht sein kann. Auf der Maschinenwelle n> ist dann noch die Scheibe f fest aufgekeilt, und in die Curvennuthy1 derselben greift mittelst eines mit Röllchen versehenen Zapfens eine Stange c ein, die in einem Böckchen drehbar gelagert ist und an welche sich die verticale Stange c1 gelenkig anschliefst. Mit dem unteren Theile der letzteren stehen schliefslich noch zwei horizontale Arme c2 in gelenkiger Verbindung, die an dem Pumpengehäuse drehbar gelagert sind und von denen der eine das Dampfauslafsventil e und der andere tiefer gelegene das Saugventil d bethätigt.
Die Curvennuth/1 ist so geformt, dafs, wenn der Kolben α hochbewegt wird, die Stange c1 nach abwärts geht und beide Ventile d und e infolge der beschriebenen Verbindung öffnet* also Wassereintritt und Dampfaustritt gestattet, bei der entgegengesetzten Bewegung aber schliefst. Bei g steht das Pumpengehäuse mit einem beliebigen Behälter in Verbindung, aus welchem das heifse Wasser nach dem betreffenden Kessel befördert werden soll. Mit h ist das auf der Druckkammer / angeordnete Sicherheitsventil bezeichnet, dessen Feder h2 durch entsprechendes Einstellen der Mutter h\ so gespannt werden kann, dafs sich beim Ueberschreiten eines bestimmten Druckes im Kessel das Ventil h öffnet und dem von der Pumpe gelieferten Wasser den Austritt gestattet.
Eine Regulirung des in den Kessel zu drückenden Wasserquantums kann endlich auch noch durch das Ventil i bewirkt werden, welches sich in dem an die Druckkammer / angeschraubten Gehäuse befindet. In dem letzteren sind getrennt von einander zwei Kanäle i1 und z2
angeordnet, von denen der letztere nach dem zu speisenden Kessel führt, während in der Trennungswand sich das Ventil i befindet.
Infolge dieser Einrichtung ist man also im Stande, durch entsprechendes Einstellen des Ventils i entweder das ganze von der Pumpe gelieferte Wasserquantum in den Kessel gelangen zu lassen, oder aber einen Theil dieses Wassers durch das Sicherheitsventil h abzuführen, k ist das bekannte Rückschlagventil.
Anstatt zum Speisen von Kesseln mit heifsem Wasser, kann die beschriebene Pumpe, deren Wirkungsweise aus Vorstehendem ersichtlich ist, natürlich auch für andere geeignete Zwecke in Benutzung genommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pumpe für heifses Wasser mit zwangläufig gesteuerten Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dafs von einer auf der Maschinenwelle sitzenden Curvenscheibe (f) unter Vermittelung eines Gestänges (c c1 c2) sowohl das Saugventil (d) als auch das Dampfaustrittsventil (e) in der Saugperiode geöffnet und in der Druckperiode geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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