DE60750C - Vacuumpumpe - Google Patents

Vacuumpumpe

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Publication number
DE60750C
DE60750C DENDAT60750D DE60750DA DE60750C DE 60750 C DE60750 C DE 60750C DE NDAT60750 D DENDAT60750 D DE NDAT60750D DE 60750D A DE60750D A DE 60750DA DE 60750 C DE60750 C DE 60750C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
valve
cylinder
gas
reservoir
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60750D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. BORNHOLDT und J. GLATZ in Brooklyn, Nr. 350 Driggs Street bezw. Nr. 165 New-York Avenue, Grafschaft Kings, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE60750C publication Critical patent/DE60750C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorstehende Neuerung bezieht sich auf eine Vacuumpumpe in Verbindung mit Condensator und hat den Zweck, Gase aus passender Quelle· in ein Vacuum zu ziehen, welches durch die Pumpe hervorgebracht wird, diese Gase zu condensiren und die Condensationsproducte mit Wasser zu vermischen, aus welchen dieselben nachher wieder entfernt werden können. Besonders besteht die Erfindung darin, in jeder Pumpkammer einen hin- und hergehenden Kolben anzuwenden; der mit einem Ventilmechanismus ausgestattet ist, der den Zugang zu der Gaskammer schliefst, so oft wie der Kolben genanntem Zugang sich nähert, und dasselbe öffnet, so oft der Kolben zurückgeht, und ferner mit einem Ventilmechanismus versehen ist, der den Zweck hat, die Condensationsproducte in eine Wassersäule zu pressen, welche immer der anderen Kolbenseite folgt.
In beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι ein Verticallängsschnitt,
Fig. 2 eine theilweise geschnittene Draufsicht auf den Apparat.
In beiliegender Zeichnung sind zwei Vacuumpumpen der neuen Construction dargestellt, wobei beide mit der Luftzuführungsröhre A durch die Zweigleitungen B B in Verbindung stehen.
C ist der Vacuumpumpencylinder; er enthält einen Kolben Z), dessen Stange E in einen Dampfcylinder F hineinragt und daselbst mit einem Kolben oder Plunger G verbunden ist. Dem Cylinder -F wird in bekannter Weise abwechselnd auf beiden Seiten Dampf zugeleitet; die Vorrichtungen hierzu sind in den Figuren nicht gezeichnet. Dieser abwechselnd beiderseitig stattfindende Dampfeintritt bedingt ein Auf- und Abwärtsgehen des Plungers G, wobei gleichzeitig der Plunger D der Vacuumpumpe sich hebt und senkt. Der Plunger D ist ebensowohl wie die Stange E durchbohrt, zu dem Zweck, um in die so entstehende Röhre die Spindel H des Ventiles / einführen zu können, das unter dem Eintritt der Gaszuführungsröhre B in dem Cylinder C liegt. Eine Feder / belastet dieses Ventil, doch kann die Belastung auch durch Gewichte erzielt werden.
Die Spindel H wird bei ihrem Eintritt in den röhrenförmigen Kanal des Plungers D mittelst Reibung durch eine Manschette α gehalten, welche den Zweck hat, in der Normalstellung das Ventil I in der Stellung zu halten, welche der Bewegung des Plungers D entspricht, d. h. wenn der Plunger D aufwärts geht, mufs die Reibung bewirken, dafs das Ventil / sich ebenfalls nach aufwärts bewegt, bis es auf seinen Sitz aufschlägt und auf diese Weise jede Verbindung mit der Röhre B unterbricht, wohingegen diese Reibung der Spindel H bei der Niederbewegung des Plungers D das Ventil von dem Sitz abzieht und hierdurch Verbindung zwischen der Luftröhre B und dem Cylinder C herstellt. Der Plunger D trägt ferner ein nach unten schlagendes Ventil b, welches durch Einflufs einer Feder oder der-
gleichen aufwärts gegen seinen Sitz gedrückt wird. Vorteilhaft wird das Ventil b in einer nach aufwärts sich erstreckenden Röhre d des Plungers D gelagert und mufs in diesem Fall der obere Deckel des Cylinders C mit einer entsprechenden Höhlung e versehen sein, in welche das Ventilgehäuse eintreten kann, wenn der Plunger D in seiner oberen Stellung ist (Fig. ι rechts). Unterhalb der untersten Stellung des Plungers D ist ein Wasserzuführungskanal f in der Wandung des Cylinders C, welcher mit einem Wasserreservoir L in Verbindung steht.
Dieses Wasserreservoir befindet sich vortheilhaft zu den Seiten der beiden Pumpencylinder, wie in den Figuren dargestellt ist, es kann jedoch auch ebenso gut in einiger Entfernung von den Pumpen aufgestellt sein; statt Wasser kann auch jede andere zum Aufnehmen der Condensationsproducte und zum Kühlen derCylinderwandungen geeignete Flüssigkeit verwendet werden; auch hat die Flüssigkeit den Zweck, luftdichte Verbindungen überall da herzustellen, wo die Flüssigkeit mit den beweglichen Theilen der Maschine in Berührung ist. Direct über der untersten Stellung des Plungers D ist eine Röhre M, durch welche Wasser oder eine andere Flüssigkeit in den Cylinder C beim Niedergang des Plungers D eingespritzt wird.
Die Pumpe arbeitet folgendermafsen:
Befindet sich der Plunger D in seiner tiefsten Stellung (Fig. ι links), so ist das Ventil / geöffnet, und das Gas kann frei von den Röhren A B in den Vacuumcylinder C gehen, das Ventil b dagegen ist geschlossen, so dafs die Gase nicht aus dem Cylinder C entweichen können; die Oeffnung m ist geöffnet, um einen dünnen Flüssigkeitsstrahl in den Cylinder C einzuführen, der hinreichend stark ist, den Plunger D zu bedecken und ein Durchzwängen der Luft um den Plunger herum zu verhindern. Hierauf wird unter den Kolben G Dampf geleitet, wodurch der Plunger D gehoben wird. In diesem Augenblick wird das Ventil / geschlossen, und nimmt der Plunger das Gasquantum mit. Diese Luftsäule wird beim Weiteraufwärtsgang des Plungers G ζύ-sammengeprefst, da kein Ausgang für dieselbe vorgesehen ist, bis die Compression so stark wird, dafs sie das Ventil b zu öffnen im Stande ist, wobei bei dem weiteren Aufwärtsgang des Plungers D das Gas in die Wassersäule unterhalb des Plungers D geprefst wird, bis schliefslich der Plunger D in seiner höchsten Stellung ist (Fig. ι rechts), wobei fast keine Luft sich über dem Plunger D befindet, und alles Gas in das Wasser getrieben ist, welches während des Aufwärtsganges des Plungers D diesem aus dem Reservoir L durch die Oeffnung m folgen mufste, In der obersten Stellung wird hierauf Dampf auf die obere Seite des Kolbens G gelassen. In diesem Augenblick der Bewegung öffnet sich das Ventil /, wobei frische Dämpfe in den Vacuumraum eintreten, welcher sonst bei dem Kolbennniedergang hervorgebracht werden würde; bei dem Kolbenniedergang wird ferner das Wrasser unterhalb der Oeffnung f zurück in das Reservoir gedrückt, bis schliefslich die unterste Stellung des Plungers D wieder erreicht ist (Fig. ι links).
Die Condensationsproducte können von der dem Reservoir L zugeleiteten Flüssigkeit, wenn gewünscht, auf irgend eine der bekannten Weisen getrennt werden, entsprechend den Eigenschaften dieser Producte in jedem einzelnen Fall.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vacuumpumpe, gekennzeichnet durch einen Vacuumcylinder '(CJ, dessen eine Seife mit der Gaszuleitung und dessen andere Seite mit einem Reservoir (L) in Verbindung steht, dessen Flüssigkeit die Condensationsproducle aufnehmen soll, wobei die Ventile (I und b) des Vacuumcylinders so gesteuert werden, dafs beim Niedergang des Plungers (D) Gas aus der Zuleitung (A) angesaugt, beim Aufwärtsgang des Kolbens das zwischen Vacuumcylinder und Gsszuleitung befindliche Ventil geschlossen und das Gas so lange comprimirt wird, bis dasselbe das in dem Plunger (D) gelagerte Ventil (d) öffnen und in die aus dem Reservoir (L) durch die Oeffnung (jj dem Plunger (D) folgende Flüssigkeit dringen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60750D Vacuumpumpe Expired - Lifetime DE60750C (de)

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