DE236276C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 236276 KLASSE 59 c. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Heben oder Fortbewegen von
Flüssigkeiten durch Entzündung eines brennbaren Gemisches. Es ist eine Vorrichtung bekannt,
bei welcher durch Entzündung eines brennbaren Gemisches in einer Verbrennungskammer
Flüssigkeit aus der Kammer ausgetrieben wird. Hierbei wird aus einem Vorratsbehälter
frische Flüssigkeit in das Förderrohr gezogen. Diese frische Flüssigkeit
steigt auch in der Verbrennungskammer auf, treibt die Verbrennungsrückstände aus der
Kammer und wird dann durch die im Förderrohr abziehende Flüssigkeit wieder aus der
Kammer gesogen. Das Sinken der Flüssigkeit wird dazu benutzt, frisches brennbares
Gemisch in die Kammer zu saugen, und schließlich strömt, die Flüssigkeit im Förderrohr,
nachdem ihre Auswärtsbewegung aufgehört hat, nach der Verbrennungskammer zurück und komprimiert das Gemisch.
Gemäß der Erfindung wird die Flüssigkeit in der gleichen Weise, aus der Verbrennungskammer
ausgetrieben, aber Auspuff und Ansaugen werden in anderer Weise bewirkt, nämlich durch das Hin- und Herschwingen
einer von der Flüssigkeit in der Förderleitung getrennten Flüssigkeitsmenge zwischen der
Verbrennungskammer und einem Behälter, der mit der Kammer unmittelbar verbunden ist. Dieses Schwingen findet statt, während
die zu fördernde Flüssigkeit im Steigrohr abströmt und frische Flüssigkeit aus einem
zweiten Behälter oder auch aus dem schon genannten Behälter ansaugt.
Der Vorzug der Erfindung gegenüber der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die
Höhenlage des Behälters, aus welchem Flüssigkeit in das Förderrohr tritt, innerhalb weiter
Grenzen veränderlich ist. Bei der bekannten Vorrichtung mußte die Flüssigkeit in diesem
Behälter ungefähr in der Höhe des Oberteiles der Verbrennungskammer stehen, weil
das aus ihm in die Verbrennungskammer tretende Wasser in dieser so hoch steigen mußte,
daß es die Verbrennungsrückstände austreiben konnte. Bei der gemäß der Erfindung angeordneten
Vorrichtung treibt die Flüssigkeit in dem mit der Verbrennungskammer unmittelbar
verbundenen Behälter die Rückstände aus, daher braucht nur in diesem Behälter die
flüssigkeit auf entsprechender Höhe zu stehen, während der zweite Behälter beispielsweise
unterhalb des Förderrohres liegen kann.
Die Steuerung der Ventile wird ausschließlich durch den wechselnden Druck in der Explosionskammer
und durch die Bewegung der Flüssigkeit bewirkt, welche bereits in die
Kammer eingetreten ist, was eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung gegenüber
der Vorrichtung bedeutet, bei welcher die A^entile durch das in die Kammer eintretende
Wasser gesteuert wurden, beispielsweise mittels einer drehbaren Platte im Einströmrohr.
Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der die Erfindung bilelenden
Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine geschnittene Zusammenstellung einer Pumpe mit den zugehörigen Behältern.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe die Steuerung dieser Pumpe. Fig. 3 zeigt eine
ίο Pumpe, bei der der erste Behälter höher steht
als die Oberkante der Verbrennungskammer. Fig. 4.zeigt in größerem Maßstabe die Steuerung
dieser Pumpe. Fig. 5 ist eine Pumpe, in welcher ein Behälter sowohl für die schwingende
Flüssigkeit als auch als Vorratsbehälter dient, aus welchem das Förderrohr gespeist
wird. Fig. 6 und 7 sind zwei Pumpen, bei denen ebenfalls nur einBehältervorgesehen ist,
und bei denen die aus der Verbrennungskammer ausgetriebene Flüssigkeit teilweise dazu
dient, nach Art eines Ejektors die Strömung der Flüssigkeit von dem Behälter
nach dem Förderrohr zu beschleunigen. Fig. 8 und 9 sind Pumpen, bei welchen die schwingende
Flüssigkeit aus einem tief liegenden Behälter durch Preßluft gehoben wird, welche
durch die Explosion erzeugt wird. Fig. 10 und 11 sind Pumpen, bei welchen die im Förderrohr
strömende Flüssigkeit nicht mit der in der Verbrennungskammer befindlichen Flüssigkeit in Berührung treten kann. Fig. 12
zeigt eine Abänderung, bei welcher zwei von der Flüssigkeit beeinflußte Ventile vorgesehen
sind, deren eines zugleich die Menge des eingesaugten brennbaren Gemisches bestimmt.
In Fig. ι ist 1 die Verbrennungskammer,
2 das Rohr, welches sie mit dem Schwingungsbehälter 58 verbindet, in welchem die
Flüssigkeit beispielsweise auf der Höhe a-a steht. 3 ist das Förderrohr, welches von solcher
Länge und Lichtweite sein muß, daß die Flüssigkeit das nötige Arbeitsvermögen erlangen
kann. Eine bei 5 gelagerte Klappe 4 sperrt in der veranschaulichten Stellung den
Behälter 58 von der Kammer 1, in der punktierten Stellung \a die Kammer 1 und den Behälter
58 vom Steigrohr 3 ab. Auf der Decke der Kammer sitzt das Auspuffventil .6 und das
Einsaugventil 7 für das brennbare Gemisch.
Das Förderrohr 3 hat ein Zweigrohr 20 mit Rückschlagventil 9, welches in den Vorratsbehälter
ia taucht. Der Behälter 3« kann auch,
wie punktiert, über dem Rohr 3 stehen.
Der Arbeitsgang der Pumpe ist folgender:
Angenommen, die Ventile 6 und 7 seien geschlossen, und die Flüssigkeit stehe in Kammer
ι auf der Höhe b-b. In der Kammer 1 befinde sich über der Flüssigkeit gepreßtes
Gemisch. Wenn nun das Gemisch entzündet wird, so wird die Flüssigkeit durch die sich
ausdehnenden Gase aus der Kammer 1 in das Förderrohr 3 verdrängt. Wenn die Flüssigkeit
in der Kammer 1 einen gewissen Stand, z. B. c - c, erreicht hat, überwiegt der Druck
der Flüssigkeitssäule im Behälter 58 den in der Kammer 1, so daß die Klappe 4 in die
punktierte Stellung 4° schwingt. Jetzt steigt Flüssigkeit aus Behälter 58 in Kammer 1
auf und treibt durch das inzwischen selbsttätig geöffnete Ventil 6 die Verbrennungsrückstände
aus. Die Flüssigkeit steigt infolge ihrer Trägheit in Kammer 1 über den Spiegel
a-a des Behälters 58 hinaus, kommt, wenn sie ihr Arbeitsvermögen erschöpft hat, zur Ruhe
und kehrt dann nach Behälter 58 zurück. Ventil 6 wird geschlossen, sobald die Flüssigkeit
zurückzukehren beginnt, Ventil 7 öffnet sich, und die sinkende Flüssigkeit saugt frisches
Gemisch in Kammer 1.. Man kann während des Auspuffes durch ein besonderes, nicht dargestelltes
Ventil Spülluft eintreten lassen.
Während die Flüssigkeit ihre Schwingung zwischen Behälter 58 und Kammer 1 ausführt,
strömt die Flüssigkeit im Rohr 3 infolge ihres Arbeitsvermögens weiter und saugt, nachdem
Klappe 4 die Stellung 4a eingenommen hat,
aus Behälter 3a frische Flüssigkeit an. Wenn
das Arbeitsvermögen der Säule im Rohr 3 erschöpft ist, kommt sie zur Ruhe, das Ventil 9
schließt sich unter Einwirkung seiner Feder, die Flüssigkeit strömt nach Kammer 1 zurück,
dreht die Klappe 4 wieder in die voll gezeichnete Stellung, steigt in Kammer 1 bis etwa zur
Höhe b-b und verdichtet das vorher angesaugte Gemisch im Oberteil der Kammer.
Jetzt kann ein neuer Arbeitsgang beginnen.
Das Verfahren kann ebensogut zum Heben von Flüssigkeit wie zum Aufspeichern von
Flüssigkeit in einem geschlossenen Behälter (Windkessel) dienen, in dem sie unter dem
Druck eines Gases steht. Durch Abändern der Länge des Rohres 2 läßt sich der Arbeitsgang
beeinflussen. Macht man das Rohr 2 länger als gezeichnet, so wird eine größere
Flüssigkeitsmenge an der Schwingung teilnehmen und infolge ihrer größeren Trägheit
die Schwingung und damit den Auspuff- und Saughub verlängern.
Eine Steuerung für diese Pumpe ist in Fig. 2 dargestellt. Das Auspuff ventil 6 und
das Einlaßventil 7 sitzen in Buchsen 11, 12,
die in den Deckel 10 der Kammer 1 eingesetzt sind. 74 ist die Zündkerze. Der Antrieb dieser
Steuerung" erfolgt von der Welle der Klappe 4 aus, welche mittels eines auf ihr aufgekeilten
Hebels die Stange 22 hin und her bewegt. Die Stange 22 hat Anschläge 23, 24 und gleitet in einer Buchse 25, die am Ende
eines bei 27 drehbar gelagerten Hebels 26 befestigt ist. Wenn die Klappe 4 in Fig. 1 nach
rechts schwingt, so wird die Stange 22 nach unten gezogen, der Anschlag 23 trifft auf
Buchse 25 und dreht Hebel 26 und damit auch Hebel 28, der auf derselben Welle sitzt, gegen
x die Wirkung einer Rückziehfeder 32. Hebel
28 stützt sich auf eine dem Stift des Ventils 6 angelenkte Klinke 34, die gewöhnlich in der
Mittellinie des Stiftes steht. Wenn also Stange 22 sich nach unten bewegt, so öffnet
Hebel 28 das Auspuffventil 6 gegen die Wirkung der Feder 35. Unterdessen trifft der
ίο Anschlag 24 auf einen bei 29^ gelagerten Hebel
29, auf dessen Welle die Sperrklinke 17 des Einlaßventils 7 sitzt, und zieht die Sperrklinke
vom Bund 16 ab, so daß Ventil 7 sich öffnen kann. Es wird aber vorläufig noch
durch die am Ständer 19 aufgehängte Feder 15 geschlossen gehalten. Die Verbrennungsrückstände werden jetzt von der in Kammer 1
steigenden Flüssigkeit durch Ventil 6, Rückschlagventil 8 und Auspuffrohr 13 ausgetrie-Ixn.
Das Ventil 8 verhindert, daß bei dem jetzt folgenden Saughub die Rückstände wieder
in die Kammer zurückgesaugt werden, da Ventil 6 sich beim Beginn des Saughubes nicht sofort schließt. Dagegen wird jetzt Ventil
7 durch die Saugwirkung geöffnet und durch Rohr 14 neues Gemisch angesaugt. Mit
dem Stift 18 des Ventils 7 ist ein Winkelhebel
31 gekuppelt, der, wenn sich Ventil 7 öffnet, durch Stange 33 die Klinke 34 vom Ende des
Hebels 28 abzieht, so daß Feder 35 das Auspuffventil 6 schließen kann. Wenn die Saugwirkung
schwächer wird als die Spannung der Feder 15, so schließt sich Ventil 7 wieder und
schiebt Stange 33 in die gezeichnete Lage zurück. Dadurch wird es der Feder 36 ermöglicht,
die Klinke 34 wieder nach links zu ziehen, bis sie sich gegen den Hebel 28 anlegt,
der jetzt noch durch Stange 22 nach unten gehalten wird. Wenn jetzt die Klappe 4 wieder
umgestellt wird, geben die Anschläge 23 und 24 die Hebel 26 und 29 frei, und die Feder 32
zieht die Hebel 26 und 28, die Feder 30 Hebel
29 und Klinke 17 in die gezeichnete Stellung zurück. Klinke 34 schnappt wieder unter den
Hebel 28, Klinke 17 unter den Bund 16 auf dem Stift des Ventils 7.
Es ist zweckmäßig, die Bewegung der Klappe 4 etwas zu verzögern, damit sie nicht
heftig auf ihren Sitz aufschlägt, auch kann eine Verzögerung unter Umständen den Arbeitsgang
günstig beeinflussen. So kann man bei der Rückkehr der Flüssigkeit im Rohr 3, um das angesaugte Gemisch zu pressen, die
Bewegung der Klappe 4 verzögern, so daß ein Teil der zurückkehrenden Flüssigkeit in den
Behälter 58 strömt und die Flüssigkeit daher ein höheres Arbeitsvermögen erlangt, als
wenn die Klappe 4 sich sofort geschlossen hätte. Demgemäß tritt auch, wenn die Klappe 4 sich endlich schließt, eine verstärkte
Pressung" des Gemisches ein. Die Verzögerung der Klappenbewegung läßt sich beispielsweise
mittels eines der Welle der Klappe angeschlossenen Bremskolbens herbeiführen,
der in einem Ölzylinder arbeitet. Auf diese Art kann man die Bewegung der Klappe in
jeder gewünschten Weise beeinflussen.
Zwar ist die Ausbildung des Ventils 4 in Klappenform die einfachste, doch könnte man
statt dessen auch ein Doppelventil verwenden, dessen eine Hälfte das Rohr 2, dessen andere
das Rohr 3 absperrt. Natürlich kann auch ein solches Ventil in der beschriebenen Weise verzögert
werden.
Bei der Pumpe Fig. 3 steht der Wasser-Spiegel a-a des Hilfsbehälter 58 über Oberkante
der Verbrennungskammer, die Flüssigkeit hat also das Bestreben, über den Sitz des
Ventils 6 hinauszusteigen, was natürlich verhindert werden muß. Angenommen, die Flüssigkeit
stehe in Kammer 1 bis zur Höhe b-b, und darüber befinde sich gepreßtes Gemisch.
Die Steuerung der Ventile 6 und 7 erfolgt bei ■ dieser Vorrichtung nicht durch die Klappe 4,
sondern nur durch die Drücke und die Bewegung der Flüssigkeit in Kammer 1. Der Arbeitsvorgang
vollzieht sich zuerst ebenso wie bei der Vorrichtung der Fig. 1, bis Klappe 4
umgestellt wird. Dann öffnet sich Ventil 6 durch sein eigenes Gewicht, Flüssigkeit steigt
aus Behälter 58 in der Kammer 1 auf und tieibt die Verbrennungsrückstände aus, bis
sie das Ventil 6 erreicht und durch ihren Stoß schließt. Dabei werden die Gase, die über
dem Sitz des Ventils 6 lagern, im Kopf der Kammer eingesperrt und bilden ein Luftkissen,
welches die Flüssigkeit anhält und ihr Zurückschwingen unterstützt. Die zurückschwingende
Flüssigkeit saugt jetzt durch Ventil 7 neues Gemisch an, während \rentil 6
gesperrt bleibt. Nachdem das Gemisch angesaugt ist, kann eine leichte Pressung durch die
abermals steigende Flüssigkeit eintreten. Jedoch wird, wie bei der ersten Vorrichtung,
die eigentliche Pressung durch die im Steigrohr zurückströmende Flüssigkeit erreicht.
Die Steuerung dieser Pumpe veranschaulicht Fig. 4. Die Teile 6, 7, 10, 11, 12, 13, 14
und 74 sind dieselben wie in Fig. 2. Das Auspuffventil 6 ist so belastet, daß es sich öffnet,
wenn der Druck in der Kammer am Ende des Dehnungshubes etwas geringer wird als der
äußere Luftdruck. Auf der Spindel des Ventils 6 sitzt ein Kegel 43, gegen den sich unter
dem Druck der Feder 44 ein Hebel 45 mit Rolle 42 anlegt. Hierdurch wird das Ventil
verhindert, sich vorzeitig zu öffnen. Wenn das Ventil 6 sich öffnet, so dreht es mittels des
Stiftes 47 den Winkelhebel 48, der durch Stange 49 den Hebel 50, 51 dreht. Dieser legt
sich dabei gegen Stift 52 auf der Spindel des Einlaßventils 7. Die Feder 53, die am Ende
des Hebels 50 angreift, rückt bei dieser auf die linke Seite des Stiftes 54, um den sich Hebel
50, 51 dreht, so daß der Hebel das Bestreben hat, in der angenommenen Stellung zu
verharren. Der Hebel 48 ist mit dem Hebel 50 durch zwei Federn 55 und 56 verbunden,
welche beide an einem Stift auf der Stange 57 angreifen. Diese Stange verbindet die Klinken
40 und 17 der Ventile 6 und 7. Die Drehung der Hebel 48 und 50, 51 nach links
spannt Feder 55 und entspannt Feder 56, so daß die Stange 57 das Bestreben hat, sich nach
links zu verschieben, dem sie aber vorläufig noch nicht folgen kann, weil sich Klinke 40
gegen den Bund 41 des öffneten Ventils 6 legt. Dieses Ventil bleibt offen, bis es durch den
Stoß der aufsteigenden Flüssigkeit geschlossen wird. Dann schnappt Klinke 40 unter den Bund 41, und Stange 57 zieht
Klinke 17 unter dem Bund 16 der Ventilspindel
7 hervor. Da Ventil 6 jetzt geschlossen ist, so wird beim. Sinken de,r Flüssigkeit eine
Saugwirkung auf Ventil 7 ausgeübt, das Ventil öffnet sich, und frisches Gemisch wird eingesaugt.
Gleichzeitig wird durch Stift 52 der Hebel 50, 51 wieder in die gezeichnete Stellung
zurückgedreht und nimmt durch Stange 49 auch Hebel 48. mit, dessen Ende sich aufs
neue gegen Stift 47 legt. Feder 56 wird gespannt, Feder 55 entlastet, so daß Stange 57
sich nach rechts zu verschieben sucht. Da aber Klinke 17, während Ventil 7 offen ist, noch
gegen Bund 16 anliegt, so kann sie diesem Bestreben erst folgen, nachdem Ventil 7, wenn
die Saugwirkung" in Kammer 1 aufhört, durch Feder 15 wieder geschlossen worden ist.
Jetzt sind alle Teile wieder in der gezeichneten Stellung": Ventil 6 ist frei, Ventil 7 gesperrt.
Es ist zweckmäßig, die Sitze der Ventile, welche durch eine Saugwirkung geöffnet
werden, wie Ventil 7 in Fig. 2, Ventile 6 und 7 in Fig. 4, und dabei den Widerstand anderer
Teile zu überwinden haben, dadurch zu Kolbenventilen zu gestalten, daß man an ihre.
Sitze ein zylindrisches Stück anschließt, wie Fig. 2 und 4 erkennen lassen. Das hat den
Zweck, daß der die Ventile öffnende Unterdruck nicht sofort verloren geht, wenn das
Ventil sich von seinem Sitz hebt, was nachteilig" ist, Wenn die fraglichen Ventile Arbeit
zu verrichten haben. Als Kolbenventile halten sie die Kammer 1 geschlossen und erhalten
den Unterdruck darin, bis sie ihre Zylinderführungen verlassen.
Bei dieser Pumpe steuert man die Klappe 4 zweckmäßig so, daß sie sich langsam aus ihrer
linken Endstellung dreht, damit während der Bewegung des A^entils der Druck in Kammer
ι bis etwa auf Atmosphärendruck sinken kann. Ohne diese Verzögerung würde bei
dem beträchtlichen Überdruck des Wassers im Behälter 58 das Ventil schon ganz geöffnet
werden, ehe der Dehnungsdruck genügend tief gesunken ist.
Etwas anders gestaltet sich der Arbeitsvorgang, wenn die Klappe 4 sich überhaupt nicht
ganz schließt. In Fig. 5 ist eine Pumpe dargestellt, bei welcher ein Anschlag" 82 die
Klappe 4 hindert, sich völlig zu schließen, so daß die Verbindung" zwischen dem Behälter
58 der Verbrennungskammer 1 und dem Förderrohr 3 nie ganz unterbrochen wird. In
diesem Falle ist der Behälter 3s zu entbehren,
und der Behälter 58 dient als Vorrats- und Schwingungsbehälter. Die Klappe 4 wird
gegen Ende des Dehnungshubes nach rechts umgelegt, bis sie gegen Anschlag" 82 schlägt,
und dann saugt die in das Förderrohr 3 strömende Flüssigkeit aus dem Behälter 58 über
die Klappe 4 hinweg Flüssigkeit an. Gleichzeitig steigt aber auch die Flüssigkeit in
Kammer 1 auf, treibt die Verbrennungsrückstände aus, schwingt zurück und saugt frisches
Gemisch an, welches dann durch die aus Rohr 3 zurückkehrende Flüssigkeit gepreßt
wird, nachdem Klappe 4 in ihre linke Endlage zurückgeführt worden ist.
Man kann die Arbeitsweise der Vorrichtung durch verschiedene Ausbildung der
Rohrverbindungen abändern. Fig. 6 und 7 geben Beispiele. In beiden Figuren ist, wie
in Fig. 5, nur der Behälter 58 vorgesehen. Dieser ist in Fig. 6 durch ein kurzes Rohr 2
unmittelbar mit Kammer 1 verbunden. Ein zweites Rohr 20 führt vom Behälter 58 zu
einem Raum 61, in welchen eine der Kammer ι angeschlossene Düse 60 mündet. Der
Raum 61 geht der Düse gegenüber in das Rohr 3 über. Das Rohr 20 hat ein Rückschlagventil
9 und einen Hahn 59, mittels dessen es ausgeschaltet werden kann. Die Düse 60 übt auf die Flüssigkeit im Rohr 20
eine Ejektorwirkung aus und beschleunigt ihre Strömung. Wenn die Klappe 4 nach
rechts umgestellt worden ist, saugt die Säule im Rohr 3 noch weiter Flüssigkeit aus Rohr
20 an. Die Wirkung dieser Pumpe ist also der nach Fig. 5 ähnlich.
Die Anordnung läßt sich auch so treffen, daß das Rohr 20 mit dem Rohr 2 verbunden
wird, wie Fig. 7 zeigt. Das Rohr 20 mündet hier mit einer Düse 20ft in das ziemlich lang
angenommene Rohr 2, mittels deren es die Flüssigkeit im Rohr 2 ansaugt und beschleunigt.
Auch hier ist die Wirkung" ähnlich der von Fig. 5.
Die Ausführung nach Fig. 7 bezweckt, eine * stärkere Flüssigkeitsschwingung zwischen
Behälter 58 und Kammer 1 herbeizuführen. Diese Verstärkung der Schwingung läßt sich
erreichen, indem man einerseits Rohr 2 verlängert, damit eine größere Flüssigkeitsmenge
an der Schwingung teilnimmt und andererseits diese große Masse energisch beschleunigt,
um ihr Arbeitsvermögen noch zu vergrößern. Bei der Pumpe Fig. 7 wird sowohl die Flüssigkeit, welche die Schwingung ausführt,
als auch die zu fördernde Flüssigkeit dem Behälter 58 durch Rohr 2 entnommen. Daher wird die aus Düse 60 ausströmende
Flüssigkeit nicht nur die Flüssigkeit beschleunigen, die ins Rohr 3 strömt, sondern
diese Beschleunigung kommt auch der Flüssigkeit zugute, die nach dem Abschluß des
Rohres 3 durch Klappe 4 in Kammer 1 aufsteigt. Die Düse 2.0'1 hat den Zweck, Wasser
aus Rohr 2 in Rohr 3 zu ziehen, ohne dem Wasser in Rohr 2 den Weg zum Behälter 58
zu versperren. Ein Teil des Wassers im Rohr 2 wird so ins Rohr 3, der andere Teil in
Behälter 58 geführt, aber der letztere Teil wird auch durch das in Düse 20" eintretende
Wasser beschleunigt.
An Stelle des Hahnes 59 in diesen beiden Figuren kann auch ein Drosselventil oder eine
ähnliche Absperrvorrichtung im Rohr 20 angebracht werden, die von der Klappe 4 aus
eingestellt wird. Wenn das. Rohr 2 lang, das Rohr 20 aber kurz ist, so wird das Drosselventil
im Rohr 20 derart eingestellt, daß es das Rohr erst freigibt, nachdem die Flüssigkeit
im Rohr 2 bereits in Bewegung gesetzt worden ist. Diese Flüssigkeit setzt sich in
Bewegung, sobald sich Klappe 4 zu öffnen beginnt. Zu dieser Zeit ist aber das Rohr 20
noch abgesperrt. Die Wirkung läßt sich verstärken, wenn das Schließen der Klappe 4 sich
verzögert, so daß ein Teil der Flüssigkeit aus Rohr 2 in das Förderrohr 3 überströmen kann,
ehe das Drosselventil das Rohr 20 freigibt.
Wenn es nicht angängig ist, den Behälter 58 so anzuordnen, daß die Flüssigkeit durch
ihr eigenes Gewicht aus ihm in die Kammer 1 steigen kann, so muß ein Teil der Explosionsarbeit aufgewendet werden, um die Flüssigkeit
in die Kammer zu treiben. Fig. 8 und 9 zeigen Pumpen, die in der Weise arbeiten, daß
das Wasser aus Behälter 58 durch Preßluft gehoben wird. Zu diesem Zweck ist ein Windkessel
94 vorgesehen, der mit einer Düse 101 in das Rohr 2 mündet. Das Rohr 2 ist durch
Rohr 97 mit Rückschlagventil 102 mit dem nicht dargestellten Behälter 58 verbunden.
Ein Rohr 95 mit Rückschlagventil 96 führt vom Förderrohr 3 zum Windkessel 94. Ein
Teil der im Rohr 3 strömenden Flüssigkeit dringt durch dieses Rohr in den Windkessel
94 ein und speichert darin Preßluft auf. In das Rohr 101 ist ein Ventil 100 eingesetzt,
welches durch Stange 98 mit der Klappe 4 derart gekuppelt ist, daß es geschlossen ist, wenn
Klappe 4 das Rohr 2 von Kammer 1 absperrt. Wenn dagegen Klappe 4 sich umstellt, so öffnet
es das Ventil 100, und die im Windkessel
94 aufgespeicherte Preßluft treibt die Flüssigkeit aus dem unteren Teil des Windkessels
in das Rohr 2, wodurch aus Rohr 97 Flüssigkeit in das Rohr 2 und in die Kammer 1 gesaugt
wird. Ein Teil der gehobenen Flüssigkeit kehrt durch Umlauf 103 in den Behälter
58 zurück.
An Stelle des Windkessels 94 tritt in Fig. 9 ein Preßluftzylinder 105, der durch Rohr 95
mit dem Rohr 3 verbunden ist. In dem Zylinder 105 arbeitet Kolben 104. Das durch Rohr
95 und Rückschlagventil 106 eintretende Preßwasser hebt den Kolben 104, welcher dabei die
Luft im Zylinder 105 zusammenpreßt. Mit dem Kolben 104 ist der Kolben 110 einer Flüssigkeitspumpe
in verbunden, die durch Ventil 112 Flüssigkeit ansaugt und sie durch Ventil
113 und Rohr 101 in Rohr 2 drückt. Wenn
der Kolben 104 sich hebt, saugt Kolben 110
Flüssigkeit an. Dies geschieht, während Klappe 4 in der ausgezogenen Lage sich befindet.
Wird Klappe 4 nach rechts umgelegt, so öffnet sie durch Stange 98 und Hebel 114
das Ventil 108, so daß das Wasser unter dem Kolben 104 entweicht und die Preßluft über
dem Kolben 104 letzteren abwärts treibt. Kolben 110 drückt jetzt durch Ventil 113 Flüssigkeit
in das Rohr 101, welche Flüssigkeit aus Rohr 97 ansaugt.
Es ist zuweilen erwünscht, die geförderte Flüssigkeit von der in der Verbrennungskammer
schwingenden, durch die Verbrennungsrückstände verunreinigten Flüssigkeit zu trennen. Zwei Einrichtungen, welche diesem
Zweck dienen, zeigen Fig. 10 und 11. In
Fig. 10 ist eine Membran 174 zwischen Kammer ι und Förderrohr 3 eingeschaltet, welche
aus der vollen Stellung links in die punktierte rechts schwingen kann. Das zwischen den
beiden Endstellungen der Membran eingeschlossene Volumen muß so groß sein, daß die
Flüssigkeit, welche aus der Kammer 1 ausgetrieben wird, darin Raum findet. Wenn die
Flüssigkeit im Förderrohr zurückströmt, so darf Klappe 4 erst dann die Verbindung zwischen
Kammer 1 und Rohr 2 unterbrechen, wenn ungefähr dieselbe Menge Flüssigkeit,
die in die Kammer eingetreten war, wieder in den Behälter 58 zurückgelaufen ist. Wenn
diese Bedingungen nicht erfüllt würden, so könnte die Membran zu stark beansprucht
werden. Zu beiden Seiten der Membran sind Anschläge 177, 178 angebracht, die um Stifte
179, 180 schwingen und außerhalb der Membrankammer
Hebel 181, 182 tragen. Diese sind durch Stangen 183, 184 untereinander
und mit einem Winkelhebel 185 gekuppelt. Die Bewegung der Klappe 4 wird durch den
Kolben 38 im Bremszylinder 39 verzögert. Der Winkelhebel 185 sitzt auf der Welle des
Hahnes 188. und ist mit dem Hebel 187 des
Hahnes 189 gekuppelt. Wenn beim Explosionshub zuviel Flüssigkeit in die Membrankammer
austritt und demnach Gefahr vorliegt, daß die Membran zu weit nach rechts gedrängt werden könnte, so schlägt die Membran
gegen Anschlag 178 an, öffnet den Hahn 188 weiter und verengert den Durchlaß des
Hahnes 189. Der Kolben 38 findet also wenig Widerstand, wenn er nach links, und größeren
Widerstand, wenn er nach rechts geht. Klappe 4 geht also schnell in die Stellung 4a
über, kehrt aber aus dieser langsam in die Anfangsstellwng zurück, so daß die im Überschuß
geförderte Flüssigkeit Zeit hat, in den Behälter 58 zurückzukehren, so daß für den
nächsten Hub weniger Flüssigkeit zwischen der Klappe 4 (linke Endstellung) und der
. Membran zurückbleibt, diese daher nicht so weit ausschlägt wie das vorige Mal. Wenn
umgekehrt die Membran zu weit nach links ausschlägt, so kehrt sich die Wirkung des
Bremszylinders um, da die , Hähne 188, 189 durch Anschlag 177 umgekehrt eingestellt
werden. Die Klappe 4 wird also jetzt ihren Hub nach links beschleunigen, es tritt weniger
Flüssigkeit in den Behälter 58 zurück, und mehr Flüssigkeit bleibt in dem Raum zwischen
Klappe 4 und der Membran, so daß beim nächsten Hub die Membran nicht so weit nach
links ausschlägt. Durch die selbsttätige Steuerung der Klappe 4 wird die Menge der
Flüssigkeit, welche in Kammer 1 ein- und aus ihr austritt, so gut wie unverändert gehalten.
An Stelle einer Membran kann man auch, wie Fig. 11 zeigt, das Rohr 3 U-förmig
machen und mit einer Flüssigkeit füllen, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der zu
fördernden Flüssigkeit, z. B. Quecksilber. Beim Explosionshub steigt das Quecksilber
in Schenkel 191, beim Kompressionshub in Schenkel 190. An Stelle der Anschläge 177,
178 dienen hier zwei Schwimmer 192, 193, die
so belastet sind, daß sie nur von dem Quecksilber, nicht aber von der zu fordernden.Flüssigkeit
gehoben werden können. Die Schwimmer steuern die Hähne 188, 189 des Bremszylinders
39 in derselben Weise λνϊε bei der
Pumpe der Fig. 10.
Es kann erwünscht sein, eine bestimmt abgemessene Menge brennbaren Gemisches in
die Pumpe aufzunehmen. Eine Pumpe mit Meß vorrichtung zeigt Fig. 12. Die Klappe
ist hier durch ein Kolbenventil 65 in einer in Kammer I hineinragenden Verlängerung des
Rohres 2 und ein Ventil 67 in der Verlängerung des Rohres 3 ersetzt. Das Kolbenventil
65 wird, λνεηη Flüssigkeit in Rohr 2 aufsteigt,
in die punktierte Stellung 6ζα gehoben, in
welcher es der Flüssigkeit freien Durchgang gestattet. In dieser Stellung hebt es die beiden
Lenker 69, 69^ und schließt dadurch Ventil 67. Beim Saughub wird Ventil 65 wieder
in das Rohr 2 hineingezogen, in dem es als Kolben gleitet, bis es auf seinen Sitz 68 stößt
und damit das Einsaugen des Gemisches beendet. Es kann also nur eine dem Hub des
Ventils 65 entsprechende Menge Gemisch eingesaugt werden. Kurz ehe das Ventil 65 auf
seinen Sitz aufschlägt, trifft ein Anschlag seiner Stange auf die Lenker 69, 6(f und öffnet
dadurch das Ventil 67, so daß die aus Rohr 3 zurückkehrende Flüssigkeit ungehindert in
Kammer 1 aufsteigen kann.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Heben oder Fortbewegen von Flüssigkeiten, bei welcher
durch die Ausdehnung eines entzündeten Gemisches eine Flüssigkeit aus einer Kammer ausgetrieben wird und eine nach
der Kammer zurückkehrende Flüssigkeit in der Kammer die inzwischen angesaugte
brennbare Ladung verdichtet, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Flüssigkeit
in der Förderleitung unabhängige.Wassersäule bei ihrer Schwingung die Verbrennungsrückstände
aus der Verbrennungskammer austreibt und neues brennbares Gemisch in die Kammer saugt, ehe die
Flüssigkeit im Förderrohr zurückkehrt, während gleichzeitig die im Förderrohr abströmende Flüssigkeit frische Flüssigkeit
in das Förderrohr saugt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbrennungskammer
(ι) außer dem Auslaßventil (6) und dem Einlaßventil (7) eine Klappe
(4) . angeordnet ist, welche durch die Druckverhältnisse in den verschiedenen Teilen der Vorrichtung gesteuert wird
und die Verbindung zwischen der Verbrennungskammer und dem Förderrohr (3) ganz oder teilweise unterbricht, so
daß die im Förderrohr abströmende Flüssigkeit frische Flüssigkeit ansaugen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (4)
infolge Verzögerung ihrer Bewegung sich unter der Einwirkung der im Förderrohr (3) zurückkehrenden Flüssigkeit
nicht sofort schließt, so daß die Flüssigkeit an ihr vorbeiströmen und so eine höhere Geschwindigkeit erlangen kann, als
sie erlangen würde, wenn die Klappe (4) sofort geschlossen würde.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (4),
wenn sie am Ende des Expansionshubes umgestellt wird, das Auspuffventil (6) öffnet und dann das Einlaßventil (7) aus-
löst, welches sich dann unter dem Einfluß der Saugwirkung der in Kammer (i) sinkenden
Flüssigkeit öffnet und dabei die Verbindung zwischen Ventil (6) und Klappe (4) ausschaltet, so daß Ventil (6)
• sich selbsttätig schließen kann (Fig. 2).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kammer (1)
in eine Düse (60) ausläuft, die in einen mit dem Behälter (58) verbundenen Teil (61) des Rohres (3) mündet, so daß das
Arbeitsvermögen der aus Kammer (1) austretenden Flüssigkeit nach Art eines
Ejektors dahin wirkt, Flüssigkeit aus Behälter (58) zu saugen (Fig. 6). oder die
Bewegung der zwischen Behälter (58) und Kammer (1) schwingenden Flüssigkeit
(Fig. 7) zu beschleunigen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die sich
ausdehnenden entzündeten Gase ein Gas unter Druck aufgespeichert wird, welches, durch Klappe (4) freigegeben, zur Förderung
der Flüssigkeit aus Behälter (58) in die Kammer (1). benutzt wird,
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Windkessel
(94), der durch ein Rohr (95) mit Rückschlagventil (96) mit dem Förderrohr (3) verbunden ist, derart, daß die im Rohr (3)
ausströmende Flüssigkeit ein Gas in den Kessel (94) preßt, aus welchem es, nachdem
Klappe (4) ein Ventil (100) des Kessels (94) geöffnet hat, durch eine Düse
(I01) Flüssigkeit aus dem Windkessel
austreibt und dadurch Flüssigkeit aus Behälter (58) in das Rohr (2) saugt
(Fig. 8). ;
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem Zylinder
(105, 106) vom Rohr (3) aus Flüssigkeit oder von Kammer (1) aus Gas unter
Druck derart zugeführt wird, daß über dem Kolben (104) dieses Zylinders Gas
unter Druck aufgespeichert wird, und daß der Kolben (104) mit einem zweiten Kolben
(110) verbunden ist, welcher Flüssigkeit ansaugt und durch die Düse (101) in
das Rohr (2) drückt, so daß sie Flüssigkeit aus Behälter (58) ansaugt (Fig. 9).
9. Vorrichtung" nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderrohr
(3) von der Kammer (1) durch eine nachgiebige Scheidewand (174) getrennt ist,
die sich unter dem Einfluß der Bewegung der Flüssigkeit in der Kammer (1) und ■
im Rohr (3) zwischen Anschlägen (177, "178) bewegt, die, wenn die Scheidewand
gegen sie anschlägt, mittels einer Bremsvorrichtung (38) die Bewegung der Klappe (4) so regeln, daß ein die Membran
gefährdender Druck nicht auftreten kann (Fig. 10).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in das nahe der Kammer (1) U-förmig gebogene Rohr (3)
eine Flüssigkeit eingefüllt ist, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der zu
fördernden Flüssigkeit, und daß im Rohr
(3) Schwimmer (192, 193) angebracht sind, die nur von der spezifisch schweren
Flüssigkeit gehoben werden können und die Bewegung der Klappe (4) derart beeinflussen,
daß die schwere Flüssigkeit aus dem U-Rohr geworfen wird (Fig. 11).
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß statt der Klappe
(4) im Rohr (3) ein Absperrventil (67) und im Rohr (2) ein Kolben (65) angeordnet
ist, welch letzterer sich unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes im Rohr (2) verschiebt, das Ventil (67) steuert
und gleichzeitig als Meßvorrichtung für das anzusaugende Gemisch dient, indem er beim Ausstoßen der Verbrennungsrückstände
aus Kammer (1) das Rohr (2) freigibt, dagegen beim Ansaugen des frischen
Gemisches in das Rohr (2) eintritt, in welchem er einen begrenzten Hub ausführt,
an dessen Ende er das Rohr (2) absperrt und weiteres Ansaugen von Gemisch verhindert (Fig. 12).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236276C true DE236276C (de) |
Family
ID=495973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236276D Active DE236276C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6427579B1 (en) | 1999-07-30 | 2002-08-06 | Unisia Jecs Corporation | Piston of internal combustion engine and method of producing same |
-
0
- DE DENDAT236276D patent/DE236276C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6427579B1 (en) | 1999-07-30 | 2002-08-06 | Unisia Jecs Corporation | Piston of internal combustion engine and method of producing same |
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