AT81651B - Explosionspumpe für Flüssigkeiten. - Google Patents

Explosionspumpe für Flüssigkeiten.

Info

Publication number
AT81651B
AT81651B AT81651DA AT81651B AT 81651 B AT81651 B AT 81651B AT 81651D A AT81651D A AT 81651DA AT 81651 B AT81651 B AT 81651B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
liquid
piston
stroke
pump according
explosion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Alfred Humphrey
William Joseph Rusdell
Original Assignee
Humphrey Herbert
Rusdell William
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Humphrey Herbert, Rusdell William filed Critical Humphrey Herbert
Application granted granted Critical
Publication of AT81651B publication Critical patent/AT81651B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Explosionspumpe für Flüssigkeiten. 



   In der österreichischen Patentschrift Nr. 58568 ist ein Verfahren zum Heben und Fördern von Flüssigkeiten beschrieben, bei dem die Energie der Expansion eines entzündeten brennbaren Gemisches auf das eine Ende einer Flüssigkeitssäule einwirkt, die dadurch eine schwingende Bewegung erhält, während frische, unter niedrigem Druck stehende
Flüssigkeit am anderen Ende der schwingenden Flüssigkeitssäule in die Pumpe eintritt. 



  Die Erfindung besteht nun darin, eine in dieser Weise arbeitende Pumpe so auszubilden, dass die ganze Flüssigkeitssäule oder ein Teil von ihr durch einen oder mehrere feste Kolben von entsprechender Masse ersetzt wird. Eine derartige Einführung fester Massen an Stelle flüssiger wird dadurch ermöglicht, dass die frische, unter niedrigem Druck stehende   Flüssigkeit   in die Pumpe hinter der sich nach innen bewegenden Masse eingeführt wird. 



  Durch die Erfindung wird daher das Anwendungsgebiet der Pumpe nach dem österreichischen Patente Nr. 58568 sehr erweitert, weil ausser dem Umstand, dass die Einführung einer festen statt einer flüssigen Masse ein viel kleineres Arbeitsrohr nötig macht, noch der Umstand in Betracht kommt, dass der feste Kolben ein Stufenkolben sein kann, wodurch Wirkungen erreicht werden, die mit der bekannten Explosionspumpe mit Flüssigkeitssäule nicht erzielt werden können. Ausserdem ist es möglich, den festen Kolben mit Massen zu verbinden, die sich in ausserhalb der Fumpe befindlichen Kammern bewegen, wodurch lebendige Kraft ausserhalb der Pumpe aufgespeichert werden kann, was in vielen Fällen wünschenswert ist. 



   Bei dem Beispiele nach Fig. i der Zeichnungen bezeichnet 1 den Verbrennungsraum einer Zweitaktmaschine und 2 eine starre hin und her gehende Masse, hier als ein in einem Zylinder laufender Kolben gedacht, der am Ende 3 von den sich ausdehnenden Gasen beeinflusst wird und selbst mit seiner Seite 4 gegen die zu hebende oder weiterzudrückende Flüssigkeit tätig ist. Ein Einlass 5 für den Flüssigkeitszulauf ist mit den Ventilen 6 und ein Auslass 7 für die weiter zu fördernde Flüssigkeit mit den Ventilen 8 versehen. Zwischen einem Windkessel 9 und der Flüssigkeit liegt ein Schwimmer oder Kolben   10,   der sich 
 EMI1.1 
 durch die Stellspindel 12 verstellt werden.

   Mit dem Windkessel 9 können die Hilfswindkessel 15 und 16 in Verbindung gesetzt werden, zu welchem Zwecke man nur die Hähne oder sonstigen Verschlussvorrichtungen 13 und 14 zu öffnen braucht. 



   Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende : Bei der Zündung der im Verbrennungsraum 1 verdichteten Ladung erfolgt der Vortrieb des Kolbens   2,   der durch seine ihm dadurch erteilte lebendige Kraft Arbeit leisten soll. Die durch den Kolben verdrängte Flüssigkeit schiebt den Schwimmer 10 vor sich her und drückt dadurch in 9 und, wenn die Hähne 13 und   M   offen sind, auch in 15 und 16 ein elastisches Luftkissen zusammen, bis schliesslich der Druck so gross wird, dass die Auslassventile 8 sich öffnen und die weitere Bewegung des Kolbens 2 Flüssigkeit unter Druck durch 8 austreten lässt, bis endlich der Vortrieb des Kolbens sein Ende erreicht,

   der Druck auf die Ventile 8 aufhört und diese sich   schliessen.   Die nun eintretende Expansion des verdichteten Lufkissens in 9 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und gegebenenfalls auch in 15 und   ?   veranlasst den Rückhub des Kolbens 2. Beim Rückhub wird frische Ladung, die zuvor in die Kammer 1 eingelassen wurde, auf der Kolbenseite 3 
 EMI2.1 
 
Der Schwimmer 10 mit seinem verstellbaren Anschlag 11 und die   Hilfswindkrssel 15   und 16 können wegfallen, wenngleich sie ein wesentliches Hilfsmittel zur Anpassung der 
 EMI2.2 
 drücke schwächere elastische Kissen zur Energieaufspeicherung benutzen oder den Anfangsdruck des elastischen Kissens erhöhen, um ihn dem Druck, bei dem sich die Ventile 8 öffnen, anzunähern.

   Unter gewissen Umständen wird bei geschlossenen Hähnen 13 und 14 eine gegebene Bewegung des Schwimmers 10 eine raschere Drucksteigerung verursachen, so dass die Abgabe von Flüssigkeit beim Explosionshub des Kolbens.'2 schon früher einsetzt. 



        Es ist zwar unvermeidlich, dass ein Teil der gehobenen und   weitergedrückten   Flüssig- 
 EMI2.3 
 Masse angesehen werden muss, doch kann man die Arbeitswirkung dieses Flüssigkeitsteiles, da er eine verhältnismässig nur geringe Masse und deshalb ein belangloses Beharrungsvermögen hat, ganz vernachlässigen. 



   Im Viertakt wird die Maschine etwas anders arbeiten, etwa in der Weise, dass beim Explosionshub Flüssigkeit durch 8 hindurch   weitergedrückt   wird, aber beim Rückhub des 
 EMI2.4 
 Flüssigkeit zunächst etwa im Raum 1 ein elastisches Kissen verdichtet wird, das aus Spülluft oder Abgasen bestehen kann und dessen Expansion einen zweiten Vorwärtshub des Kolbens 2 veranlasst, der dabei erneut im Windkessel 9 lebendige Kraft ansammelt und gleichzeitig frische Ladung in die Kammer 1 einsaugt. Die Ladung wird darauf bei der Expansion des Kissens in 9 beim zweiten Kolbenrücklauf verdichtet, bis die Zündung erfolgt und das geschilderte Spiel sich wiederholt. In diesem Falle können die Kolbenhübe verschieden lang sein. 



   In Fig. 2 besteht die hin und her gehende   Masse   teils aus einem starren   Kolben 77'   und teils aus der Flüssigkeit im Rohr oder Zylinder 18. Die anderen Teile sind wie in 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 grössere Flüssigkeitsmenge unter geringerem Druck weiterzufödern. Im letzten Falle muss der Durchmesser   \'on 22 grösser als   jener   von * ein.   



   Die Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich von jener nach Fig. 4 dadurch, dass die dort aus zwei starren und einer flüssigen Masse zusammengesetzte Masse durch 
 EMI3.1 
 offen sein und die   Gesamtenergie für den Riickhub   in dem elastischen Luftkissen im Windkessel 9 allein angesammelt weiden. 



     Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform   mit einer Taucl kolbenverlängerung 25, die geringeren Durchmesser als   22   hat und auf deren   Ende 26 die unter Hcchdiuck stehende Flüssigkeit   einwirkt. Beim Explosionshub drückt der   Tauchkolben   22 wegen seines gegenüber 25 grösseren Durchmessers Flüssigkeit durch die Ventile 8. Der   Kulbenrückhub   kann durch den Druck der   Flüssigkeit :.. m Ende 26   des Tauchkolbens 2J hervorgerufen werden, wobei frische Flüssigkeit bei 6 eingelassen wird. Ein in 24 befindliches Luftkissen kann hier ausserdem noch verwendet werden, ist aber nicht notwendig. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 7 unterscheidet sich von jener nach Fig. 5 nur dadurch, dass der starre Kolben 2 mit der Fläche 4 Flüssigkeit in den Windkessel 9 drückt und dadurch, also mittelbar, die Luft in diesem zusammenpresst. Es wird somit auch beim Explosionshub   lehendige   Kraft aufgespeichert und gleichzeitig Flüssigkeit weitergefördert. 



   In Fig. 8 drückt der Kolben 2 beim Explosionshub zuerst Luft durch die Öffnung 27 aus dem Raume 24 hinaus und beginnt erst, wenn er die Öffnung 27 abdeckt, ein elastisches Kissen in 24 zu verdichten. 
 EMI3.2 
 des Verbrennungsraumes 1 gebildeten elastischen Kissen, das die hin und her gehenden Massen bei ihrem Rücklauf nach links aufzuhalten hat.

   Ein zweiter Kolben, 28, an der mit 17 gemeinsamen Kolbenstange arbeitet in einem besonderen, beiderseits geschlossenen Zylinder und speichert bei seinem Vorwärtshub durch Zusammenpressen eines elastischen 
 EMI3.3 
 
Fig. 10 zeigt eine Ausführung, bei der eine doppeltwirkende Verbrennungskraftmaschine auf der linken Seite ihres Kolbens 17 mit einer doppeltwirkenden Gaspumpe 30 zur Förderung von Spülluft oder von brennbarem Gemisch oder von beiden und auf der rechten Seite mit einem Pufferkolben 31 verbunden ist, dessen Zylinder die durch Hähne o. dgl. abschliessbare Hilfskammern 32, 33 besitzt. Auf der gemeinsamen Kolbenstange von 30, 17 und 31 sind ferner noch zwei Tauchkolben 22a und 22b zum Heben oder Weiterdrücken von Flüssigkeit befestigt.

   Man kann noch einen in einer besonderen Pumpenkammer arbeitenden Kolben anschliessen, so dass von zwei Pumpen die eine nur brennbares Gemisch 
 EMI3.4 
 pumpe statt der in Fig. 10 dargestellten zwei einfach wirkenden Pumpen benutzt werden, Selbstverständlich können bei einer doppeltwirkenden Zweitaktmaschine die erforderlichen elastischen Kissen ganz in dem Kraftzylinder selbst untergebracht werden, ferner kann das bei dem einen Kolbenhub verdichtete elastische Kissen die Ladung sein, deren Zündung den folgenden Hub bewirkt. Schliesslich können durch Schliessen der Gasauslassventile vor Beendigung des Kolbenhubes der Gaspumpe oder dadurch, dass deren Kolben die Gasaus-   lässe abschliesst,   an einem oder an beiden Enden des Zylinders elastische Kissen als Energiespeicher geschaffen werden.

   Der als Beispiel gezeigte besondere Pufferzylinder ist zwar zur zusätzlichen Regelung von Vorteil, aber manchmal können die erforderlichen elastischen 
 EMI3.5 
 Pufferzylinder wegfällt, selbst wenn der Kraftzylinder oder der Flüssigkeitszylinder oder beide einfachwirkend sind. 



   In Fig.   I1   sind vier, z. B. durch eine gemeinsame Kolbenstange miteinander verbundene Kolben   30..     l', 34   und   35   vorgesehen. Von diesen gehört 30 zu einer doppeltwirkenden Gaspumpe, während 17 der Arbeitskolben einer doppeltwirkenden Verbrennungskraftmaschine ist. Zwischen den Kolben   34   und   35   ist eine aus Flüssigkeit bestehende 
 EMI3.6 
 erhält dadurch derart Bewegungsenergie, dass sie, wenn die starren Kolben durch das Zusammenpressen der elastischen Kissen am Ende ihres Hubes aufgehalten werden, in dem Rohr 36 ihre Bewegung fortzusetzen sucht.

   So   wird,.   wenn die Kolben ihren Hub nach rechts ausgeführt haben und die Auslassöffnung des Ventils 38 freigelegt ist. die noch weiter schwingende Flüssigkeitssäule zwischen   34 und. 15 Flüssigkeit   durch das Ventil 37 einsaugen 
 EMI3.7 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 grössert, befinden sich an den geschlossenen Enden des Rohres   ?,   in dem die Kolben 34   und 35 hin   und her laufen. Wenn, wie gezeichnet, das Rohr 36 zwischen 34 und 35 die Form eines Krümmers hat, steht bei geringem Raumbedarf eine verhältnismässig grosse Flüssigkeitsmenge zur Verfügung und kann man die   Kolben.'J. 1 und 36   nahe aneinander rücken. 



   Wenn, wie in Fig. II dargestellt, zwei starr miteinander verbundene und selbst starre Kolben einen Teil der hin und her gehenden Massen bilden, können ihre Durchmesser verschieden sein und dementsprechend auch die Durchmesser der miteinander verbundenen Zylinder. Im Rauminhalt zwischen den zwei Kolben wird dann eine   Änderung.   d. h. eine Verminderung eintreten, sobald sich die Kolben nach der Seite des geringeren Durchmessers zu bewegen. Die dabei verdrängte   Flüssigkeit   kann in einen Windkessel und sobald der   Förderdruck   erreicht ist, durch die Auslassventile getrieben werden.

   Der   Kolbenrückhub   wird dann durch die Ausdehnung des zwischen den Kolben wirksamen Puffers hervorgerufen und während des letzten Teiles des Rückhubes erfolgt der Einlass frischer   Flüssigkeit.   



   In Fig. 12 ist der starre Kolben 2 in lotrechter Richtung oberhalb der   Verhrennungs-   kammer 1 beweglich, Die Flüssigkeitseinlassventile 6 und die   Auslassventile   8 sind am oberen''Ende des lotrecht gestellten Zylinders angeordnet. Ebenso befindet sich dort ein Windkessel   41 ;   durch ein Gehäuse gebildet, das die Auslassventile 8 enthält. Angenommen, der Arbeitsgang in der Verbrennungskammer 1 verlaufe nach dem Zweitaktverfahren, so wird der Kolben 2 bei jedem Arbeitsgange das brennbare Gemisch in 1 verdichten, das darauf zur Erzeugung des Arbeitshubes entzündet wird.

   Es bringt schon das Hochgehen des Kolbens 2 die lebendige Kraft für den Kolbenabwärtsgang auf, doch kann am oberen Ende des lotrechten Zylinders oder in Verbindung mit ihm ausserdem ein Puffer vorgesehen sein, der beim Kolbenhochgang bis auf den Förderdruck verdichtet wird, ehe die Weiterförderung der Flüssigkeit erfolgt. Die Anlage nach Fig. 12 kann auch in wagrechter Anordnung 
 EMI4.2 
 zuflusses liegt, so dass die durch die   Flüssigkeitseinlassventile   einströmende Flüssigkeit den Kolbenrückhub hervorrufen und dabei die Ladung infolge der lebendigen Kraft verdichten 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 schliesst.   Die brennbare Ladung wird   hierauf in der Kammer 1 verdichtet und gezündet, was einen   neuen Arbeitshub veranlasst.

   Ausserdem   wird noch durch das Spiel eines an der Stange   A3 des Kolbens 77   sitzenden Kolbens 51 Arbeit geleistet. Wenn der Kolben 51 in seinem Zylinder   53   hin und her läuft, schliesst er heim Abwärtshuh die   Flüssigkeitseinlass-   
 EMI5.2 
 des Kolbens 51 tritt   Flüssigkeit durch   die Ventile 54 ein und strömt teilweise dem Kolben 51 und teilweise der Flüssigkeit nach. die sich im   Rohr-5. 5 bewegt,   so dass in diesem ein ununterbrochener Strom aufrecht erhalten wird. 



   Soll im Viertakt gearbeitet werden, dann wird, wie in   Fig. 15 dargestellt,   die Verbrennungskammer 1 mit Ventilen 54 für das brennbare Gemisch und mit Ventilen 54 a für Spülluft ausgestattet. Die Ventile 54 sind am Ende des Expansionshubes geschlossen und die Ventile 54 a geöffnet, um Spülluft einzulassen. Beim ersten   Koibenruckhub   werden zunächst die Auspuffgase durch die Ventile 46 und 47 abgeblasen und nach Schliessen des   Auspuffventiles 46   wird ein Puffer   aus Spülluft verdichtet. Die   Expansion dieses Puffers veranlasst den zweiten Vorwärtshub des Kolbens   17,   wobei die Ventile 54 geöffnet werden 
 EMI5.3 
 kissen verdichtet wird.

   Beim Explosionshub von 17 wild die in 45 ansteigende Flüssigkeit   zuerst Spülluft durch das Ventil 56 unter leichtem Druck an einen Behälter 57 abgeben, aus dem die Luft gegen Ende der Expansion durch das Ventil 58 in 1 eintritt und vor ihr   lagernde Abgase durch das Auspuffventil 46 austreibt. Die Verbrennungskammer wird durch eine Wand 59 unterteilt. die aber nicht bis zum oberen Ende der Kammer 1 reicht und unten beständig in die Flüssigkeit eintaucht. Es werden bei dieser Anordnung am Ende des Expansionshubes auf der rechten Seite der Wand Spülluft und auf der linken Seite
Abgase vorhanden sein. Das Ventil 56 ist durch die in 45 ansteigende Flüssigkeit geschlossen 
 EMI5.4 
 Luftkissen verdichten konnte.

   Die Expansion dieses Luftkissens verursacht nun durch Ver-   mittlung   des Kolbens 17 und der darüber lagernden Flüssigkeitssäule ein Rückströmen der Flüssigkeit in 44 nach der Verbrennungskammer 1 hin. Das Ventil 58 wird durch diese Flüssigkeit geschlossen und der Rückstand an Abgasen und auch etwas Spülluft werden durch das Ventil 46 ausgestossen, bis die Flüssigkeit dieses Ventil ebenfalls schliesst. Die dann noch zurückbleibende Luft bildet ein Kissen, das beim Expandieren einen zweiten Hub nach aussen hervorruft und frische Ladung durch das Ventil 60 einsaugt. Die Verdichtung der frischen Ladung erfolgt heim zweiten Kolbenrückhuh, der wieder eine Folge der Expansion des in 45 verdichteten Luftkissens ist.

   Während der auf den Explosionshub folgenden   Abwärtsbewegung   der Flüssigkeit in 45 ist das Ventil 56 geschlossen, eine neue 
 EMI5.5 
 Ventil vorbeigeströmt ist, das sich sodann unter der Wirkung seiner Feder schliesst, wenn die Saugwirkung aufhört. Das Schliessen des Ventils 56 empfiehlt sich im allgemeinen, so dass keine Luft beim zweiten Auswärtshub entweichen kann. 
 EMI5.6 
 brennungskammer 1 angeordnet, sondern   Flüssigkeit,   die zusammen mit der Flüssigkeit in 45 einen Kolben 17 in Bewegung setzt. Diese Bewegung wird durch eine Stange 52 auf den   Kolben 51 übertragen.   Der Kolben   51 hat   mit Rückschlagventilen versehene Durchlässe,   durch   die bei seinem Linkslauf Flüssigkeit durchtritt.

   Auch sind, wie nach Fig. 14, Flüssigkeitseinlassventile 54 und das Rohr   53 vorhanden.   in denen eine Flüssigkeitssäule   beständig   in einer Richtung fliesst. 



   Soll die Anlage im Zweitakt   arbeiten,   so ist die Anordnung nach Fig. 17 zweckmässig, bei der ausser dem Ventil 58 für Spülluft noch ein Ventil 62 für Gas oder Gemisch vorgesehen ist. Das Gas oder Gemisch wird dabei unter leichtem Druck durch eine ähnliche Vorrichtung, wie die in Fig. 16 für Spülluft, zugeführt. Damit die im Rohrschenkel   J5   ansteigende   Flüssigkeit   getrennt Luft und Gas pumpen kann, ist in   45   eine bis oben hin gehende lotrechte Wand 64 gemäss dem Querschnitt der Fig. 18 angeordnet. Auf der einen Seite dieser Wand befindet sich ein Einlassventil 61 und   ein Auslassventil J6 für   Luft und auf der anderen Seite ein Einlassventil 64 und   ein Auslassventil 6. 5   für Gas.

   Dieses beherrscht die Verbindung nach einem dem Behälter 57 in Fig. 16 ähnlichen Behälter, so dass durch 
 EMI5.7 
 der Expansion der gezündeten   Gase in   der Verbrennungskammer 7 und   Erreichen de- ! Druckes   der   Aussenluft   öffnet sich das Ausblasventil 46. Es tritt dann zuerst Spülluft durch 58 ein 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 



   Falls Luft und Gas getrennt unter verschiedenem Druck oder zu verschiedener Zeit zugeführt werden sollen, können die Ventile   66   und   65   verschieden hoch in 45 angebracht werden, so dass sie durch die ansteigende Flüssigkeit nacheinander geschlossen werden, oder die Rohre, an denen diese Ventile sitzen, können verschieden weit nach abwärts in die Kammern   46   hineinragen. Hiebei können diese Rohre auch die Einlassventile 61 und 64 tragen und ein oder beide Rohre können bis unter den Spiegel reichen, auf den die Flüssigkeit in   46   jedesmal fällt. 



     - In Fig. 19   ist der Tauchkolben 51, der eine   ununterbrochen'   Flüssigkeitsbewegung im Rohre   55   aufrecht erhält, an der Kolbenstange des Kolbens 17 einer mit Verhrennungs- 
 EMI6.2 
 Expansionshub wird ein Luftpuffer in dem Raume 24 rechts vom Kolben   17   verdichtet und ein Unterdruck'hinter dem Kolben. 39 im Raum 66 erzeugt. Die auf diese Weise aufgespeicherte lebendige Kraft bewirkt durch ihre Entspannung den Rückhub der Kolben 17 und   30,   wobei brennbares Gemisch rechts vom Kolben. 30 eingesaugt wird. Zum Aufspeichern von Energie für den Kolbenrückhub kann auch ein Kolben 67 auf der gemeinsamen, sämtliche starren hin und her gehen en Massen verbindenden Kolbenstange dienen.

   Dieser Kolben 67 treibt bei seinem Aufwärtshub eine Flüssigkeitssäule 68 vor sich her und verdichtet dadurch über dieser Flüssigkeit ein Luftkissen im Raum 69. In diesem Falle bildet die   Flüssigkeitssäule   68 einen Teil der hin und her gehenden Masse. 
 EMI6.3 
 die geringere   Förderleistung   durch den   Kolbenrückhub aufgebracht wird,   den die im Puffer 24 aufgespeicherte Energie bei ihrer Entspannung bewirkt. 



   In Fig. 20 arbeitet der Tauchkolbenraum ohne Luftpuffer. In Fig. 21 hingegen ist angenommen, dass ein mit dem Kolben   2   verbundener Kolben   22   ein Luftkissen 9a bei seinem Auswärtshub und ein Luftkissen 9 bei seinem Rücklauf zusammenpresst und so entweder einen   Teil. der Pufferenergie   oder diese ganz aufspeichert. Diese Anordnung ist dann vorzuziehen, wenn in der Kammer 1 im Viertakt gearbeitet wird. 



   Die Kolben, die als Teil der Masse hin und her gehen, brauchen nicht starr miteinander verbunden zu sein. So zeigt Fig. 22 eine Anordnung, bei der der Kolben 2 des Kraftzylinders mit dem Kolben 70 eines Pumpenzylinders bekannter Art durch Gestänge, Kurbeln o. dgl. verbunden ist. Dieses Beispiel ist anwendbar, wenn Flüssigkeit aus der Tiefe, z. B. einem Schacht, gehoben werden soll, also wo der   Förderzylinder   beträchtlich tiefer als der Kraftzylinder liegt. Zwischen die Kolben 2 und 70 ist ein um 72 schwingbarer Winkelhebel 71 geschaltet, der einen mit verstellbarem Gewicht   74     verstellbaren Arm 7J   hat. Wird das Gewicht   74   z.

   B. dem Zapfen 72 genähert, so vermindert sich naturgemäss sein Trägheitsmoment um den Zapfen, so dass man, wenn sonst die Arbeitsbedingungen die gleichen bleiben, durch Verstellung des Gewichtes die Zahl der Kolbenhübe für eine gegebene Zeitspanne vermehren oder vermindern kann. 
 EMI6.4 
 mit Vorsprüngen 75 besetzt, die mit der einen oder anderen Sperrklinke 76 oder 77 in Eingriff kommen. Die Klinken sind aus einem Stück und um 78 drehbar. Wenn daher 79 ein Hebel von einer Steuerung der später erwähnten Art ist und nach rechts bewegt wird, so wird die Klinke 76 mit einem der Vorsprünge   75   in Eingriff kommen, sobald das Gewicht 74 um 72 schwingt. Durch Anstoss gegen die Klinke 76 wird das Gewicht   74   im Sinne des Uhrzeigers auf dem Gewinde 73 gedreht werden.

   Wird die Steuerstange 79 nach links bewegt, dann wird die Klinke 77 mit einem der   Vorsprünge 7J   in Eingriff kommen, so dass die Drehung des Gewichtes 74 auf 73 entgegen der Richtung des Uhrzeigers verläuft. Die Steuereinrichtung kann durch einen Schwimmer in Gang gesetzt werden, der mit dem Spiegel der zu-oder der abfliessenden Flüssigkeit fällt und steigt, oder durch 
 EMI6.5 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Pumpenregler. Durch solche Mittel kann die Pumpe rascher arbeiten, wenn die Höhe der zufliessenden Flüssigkeit steigt oder der Spiegel der   Förderflüssitrkeit fällt, so   dass annähernd gleichbleibende Höhen aufrecht erhalten bzw. Schwankungen über bestimmte Grenzen 
 EMI7.1 
 verständlich wirkungslos. 



   Weiter oben wurde bereits auf Regelungsvorrichtungen für die Pumpe Bezug genommen, deren Beschreibung jetzt folgen möge. 
 EMI7.2 
 Hahnküken,   M,   steuert die Verbindung zwischen der Aussenluft und verschiedenen Teilen des Raumes 24. Bei dem angegebenen Beispiele sind beide Hähne 100 und 101 durch eine   Stange 702 miteinander verbunden. 7C5 Ist   eine Vorrichtung, in der der Druck der gehobenen oder   weitergeförderten   Flüssigkeit auf einen federbelasteten Kolben wirkt, der die Stange 102 zur Bewegung nach links veranlasst, wenn der   Fiüssigkeitsförderdruck   steigt. Durch diese Bewegung der Stange   102   werden die Hähne   100   und 101 derart gedreht, dass der im 
 EMI7.3 
 an Rauminhalt zunimmt.

   Als Wirkung hievon ergibt sich, dass im Raum 24 erst im späteren Verlauf des Hubes Energie aufgespeichert wird und die Verdichtung einer grösseren Menge Luft oder Gas in 9 und den angeschlossenen Räumen möglich ist. 
 EMI7.4 
 Kolbens 21, 22 entwickelt wird, dann können, sobald der Förderdruck steigt, die wirksamen Puffer so bemessen sein, dass die Hublänge und die aufgespeicherte Gesamtenergie unveränderlich bleiben. Es wird z. B. weniger Energie in dem Raume 24, wo der Puffer kleiner ist, und mehr Energie in dem Puffer 9 und seinen Anschlüssen aufgespeichert, die Flüssigkeit aber 
 EMI7.5 
 
In den Raum 9 ragt ein Rohr 104 hinein, das oben nach aussen zu offen ist und unten ein Ventil 105   tlägt,   das durch die steigende   Flüssigkeitssäule   vor 22 oder durch sonst einen beweglichen Teil geschlossen wird.

   Wenn der Ventilschluss, wie in Fig. 24, durch die Flüssigkeit erfolgt, wird im Augenblicke des Schlusses der Druck der Aussenluft in 9 und 15b, 15c, 15d herrschen. Dient Flüssigkeit zur Verdichtung des Gas-oder Luftpuffers in den Windkesseln, so kann man die Raumverminderung des Puffers beim Zusammenpressen und damit die aufgespeicherte Energie durch Änderung der Flüssigkeitsmenge regeln. Es kann noch ein Behälter,   15e)   vorgesehen sein, der mit dem Raum 24 in Verbindung steht und zur Aufnahme einer veränderlichen Flüssigkeitsmenge dient. 
 EMI7.6 
 Feder in der dargestellten, also herausgezogenen Lage erhalten. Der Kolben 21 drückt aber beim Rechtshub den Tauchkolben 106 in sein Rohr hinein und treibt dadurch Flüssigkeit durch das Ventil 107 gegen einen gefederten Kolben   108,   der dadurch mehr oder weniger verschoben wird.

   Flüssigkeit kann in einer durch das Ventil 109 geregelten Menge entweichen und die durch dieses Ventil strömende Flüssigkeit kann zur Wiederverwendung zurückgeleitet werden. Sobald der Kolben 21 beim Linkshub den Tauchkolben 106 freigibt, kann dieser wieder zurückfedern und dabei frische Flüssigkeit durch das Ventil 110 ansaugen. 



  Die Flüssigkeit, die durch das Ventil 109 entweicht, lässt den Kolben   108   unter Wirkung seiner Feder wieder nach rechts gehen. Die durch diese Vorrichtung erreichte Regelung ist folgende : Wenn der Hub des Kolbens 21 grösser wird, wird auch der Tauchkolben 106 weiter nach rechts bewegt und der Kolben 108 ebenso weiter nach links, wodurch die vom Kolben 108 gesteuerte Drosselklappe   111,   die in der   Gemischeinlassleitung   der Verbrennungkammer liegt, so eingestellt wird, dass weniger brennbares Gemisch angesaugt werden kann. 
 EMI7.7 
 Drosselklappe 111 sich nur langsam öffnet, nachdem sie teilweise geschlossen war, damit die Drosselwirkung so lange anhält, bis sie genutzt hat.

   Wenn der Kolben 108 noch dutch Zwischengestänge auf eine Drosselklappe 112 in dem Flüssigkeitsrohr 5 einwirkt, so wird ein grösserer Hub des Kolbens 21 die Drosselklappe 112 wetter zu öffnen und ein kürzerer 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 die Ventile 6 hindurch vergrössert. so dass der Puffer in   9   beim Linkshub   de,     Kolben. 21   in höherem   Masse expandieren   kann. Es ist also,   wenl1   der Kolben 21 wieder nach rechts läuft eine grössere volumetrische Veränderung in 9 eingetreten, ehe die Flüssigkeit durch die Ventile 8 abgegeben wird. Infolgedessen wird sich der   Kolben 27   beim nächsten Hub weiter- 
 EMI8.2 
 Kolben gemeinsam arbeiten lassen. 



   In Fig. 26 bezeichnet 113 den Zylinder einer Kraftmaschine,   114   den Zylinder einer Flüssigkeitsfördervorrichtung und 115 die gemeinsame Kolbenstange. Auf der Kolbenstange sitzt ein Gabelkopf 116 mit Rolle 117 und beweglichem Arm 118, der in der Nut 119 (vgl. den Schnitt Fig. 26a) eines gebogenen Hebels 120 läuft. Der Hebel 120 ist bei 121a an 113 angelenkt und wird durch Federn unter Wirkung eines nicht dargestellten Dämpfers 
 EMI8.3 
 rechts geht, schleift der Arm 118 hinter dem Zapfen 1.'21 her, bis die Kolbenstange zurRuhe kommt. Wenn sich die Stange 115 nach rückwärts hewegt, hält die Reibung zwischen 
 EMI8.4 
 Ende des Armes 118 unbeweglich, so dass der Arm 118 zwischen den zwei gestrichelten Stellungen hin und her schwingt. Beim Durchgang durch die lotrechte Stellung drückt er den Hebel 120 und 121a nieder.

   Am freien Ende des Hebels 120 ist eine Klinke 122 angelenkt, die in die Zähne des Stellbogens 123 einer Drosselklappe 124 in Einlassrohre für das brennbare Gemisch eingreift und die Drosselklappe beim Abwärtsbewegen des Hebels 120 weiter öffnet. Die Schwingungsgrösse des Hebels 120 hängt von der Stelle ab, bis zu der die Stange 115 beim Auswärtshub vor Beginn des Rückhubes gelangt ist. Ein kürzerer Hub der Stange wird naturgemäss ein tieferes Niederdrücken des Hebels beim Rückhub hervorrufen und so zur Verlängerung des nächsten Hubes dem Kraftzylinder durch Öffnen des Drosselventils   124   mehr brennbares Gemisch zuführen. Da der Hebel 120 unter der Wirkung des Dämpfers nur langsam wieder nach oben schwingen kann, wird die Einstellung der Drosselvorrichtung so lange anhalten, bis sie genutzt hat.

   Der   Bewegungswech5el   am Ende des Einwärtshubes hat keinen Einfluss auf den Hebel   120,   weil der Arm   118   dann mit dem Hebel 120 nicht mehr in Eingriff seht, wie aus der strichliert gezeichneten Stellung a (Fig. 26) zu ersehen. Wenn sich die Stange   115   über das Ende des Hebels 120 nach rechts bewegt, nimmt der Arm 118 die Lage b ein und bleibt auch hier ohne Wirkung auf den Hebel 120. Wenn die Stange 115 weit genug nach rechts geht, gelangt die Rolle 117 unter einen drehbaren Arm   125,   der, wie Fig. 26 zeigt, gebogen ist, und dreht diesen nach oben. Diese Aufwärtsbewegung fällt je nach der Hublinie der Stange   77J grösser   oder kleiner aus.

   So wird ein langer Hub der Stange 115 durch Hochschwingen   des Armes 72J   ein Aufwärtsbewegen der an 125 angelenkten Schaltstange 726 verursachen, die dadurch den Zahnbogen 123 mitnimmt und infolgedessen die Drosselklappe 124 zu schliessen sucht. Dies hat eine verminderte Zufuhr von Gemisch zum Kraftzylinder und damit eine Verkleinerung der nächsten Hublänge zur Folge. Durch die Vereinigung dieser verschiedenen Drosselungen 
 EMI8.5 
 Ähnliche Vorrichtungen können auch für andere Steuerungen verwendet werden, z. B. an Stelle der in Fig. 24 beschriebenen Vorrichtung 103 oder in Verbindung mit dieser. 



   In Fig. 28 besteht die Steuerung zum Öffnen und Schliessen der Drosselklappe 124 aus einer einzigen Vorrichtung, anstatt wie nach Fig. 26 aus zwei getrennten. Dfe Stange 115 
 EMI8.6 
 gegen den Stellanschlag   128   der Klappe 124 stösst. Es sei angenommen, dass die Stange   115   während eines Explosionshubes nach rechts läuft. An-dem Hebelanschlag 128 ist der Kolben eines Puffers   129- angelenkt,   der durch Gas oder Flüssigkeit wirkt. Die Pufferwirkung beim 
 EMI8.7 
   Flüssigkeits-oder   Gasdurchflusses. Wenn die Scheibe 127 durch Anschlag gegen den Hebel 128 diesen dreht, wird die Klappe 124 bis zu einem Grade geschlossen, der von der Grösse des Weges der Scheibe 127 nach rechts abhängt.

   Wenn aber Scheibe und Hebel nicht mehr 
 EMI8.8 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 des brennbaren Gemisches für die Verbrennungskammer wird daher von der Hublänge abhängen und bestrebt sein, den Hub in den bestimmten Grenzen zu halten. Eine Ver- 
 EMI9.1 
 auf der Stange 115. 



   Eine ähnliche Steuerungsart kann man anwenden, um einen innerhalb bestimmter Grenzen gleichbleibenden Hub zur Verdichtung der brennbaren Ladung zu erhalten. Im folgenden sei angenommen, dass die Stange 11 zum Verdichten der brennbaren Ladung nach rechts geht. Der Arm 128 kann, anstatt eine Drosselklappe 124 zu steuern, mit dem Hahn 100 der Fig. 24 in Verbindung stehen, so dass, wenn die Scheibe 127 an den . \rm 128 anschlägt, der Hahn 100 im Sinne des Uhrzeigers gedreht und der Rauminhalt des Luftkissens in 9 und in   ? Jb, 15c, 15d   verringert wird. Diese Anordnung kann also dazu dienen, die für die Verdichtung der brennbaren Ladung benutzte Energiemenge 
 EMI9.2 
 gleiche bleibt. 



     Fig ;   27 zeigt eine Sicherheitsvorrichtung zum Stillsetzen der Pumpe, wenn eines oder mehrere der   Flüssigkeitsauslass-oder-einlassventile   nicht zur rechten Zeit schliessen sollten. 



  In diesem Falle ist der Stempel 22 zum Heben der Flüssigkeit mit einer Bohrung 131 versehen, die Flüssigkeit vom rechten Ende des Stempels zu dem kleinen Zylinder 132 fliessen lässt, der einen unter Federwirkung stehenden Kolben   133 enthält. {\n   den Enden der Stange des Kolbens 133 sitzen Anschläge   134, 135,   die, mit Schreibvorrichtung versehen, die strichliert dargestellten   Schaulinien   aufzeichnen können.

   Beim Punkte   h   in der oberen Schaulinie ist der Druck so tief gefallen, dass der Anschlag 134 nicht mit dem Hebel 136 in Berührung kommt, wenn sich der Stempel 22 in regelrechter Weise nach 
 EMI9.3 
 schliessen, so kann die abgegebene Flüssigkeit zurückfliessen und einen Druck in der Stempelkammer aufrecht erhalten, der den Anschlag   134   so   hochhält,   dass dieser an den Hebel 136 anschlagen und die elektrische Verbindung zwischen dem Anschlusskontakt 137 und dem festgelagerten Hebel 138 unterbrechen muss. Diese Stromunterbrechung schaltet die Zündung ab, d. h. die Pumpe wird nicht weiter arbeiten.

   An der Verbrennungskammer ist noch ein Auspuffventil 139 angebracht, das unter dem bei Beginn des Explosionshubes herrschenden Druck sich öffnet und Gase entweichen lässt, um so die Stärke dieses Hubes 
 EMI9.4 
 aus einer anderen Ursache der Druck in dem Luftkissen 9 während eines Explosionshubes nicht steigt. Es wird daher auch der. Anschlag 135 im Punkte k bei regelrechter Arbeit nicht mit dem Hebel 140, der um denselben Zapfen 141 wie der Hebel 142 schwingt, in Eingriff kommen. Der Anschlag zwischen 140 und 135 wird aber eintreten, wenn der Druck in 131 nicht ansteigt. Durch Bewegung von 140 nach rechts wird eine an 142 angelenkte Stange das Auspuffventil 139 öffnen. Der Hebel 140 wird bei jedem Kolbenrückhub in die strichlierte Lage kommen und, sobald die Berührung mit   dem Anschlag 135 aufhört, durch   eine Feder zurückbewegt.

   Das   Auspuffventil   139 kann auch durch eine mit ihm durch 
 EMI9.5 
 Rohr 5 nach abwärts   fliessende   Flüssigkeit die Platte nach rechts drehen und dadurch das Ventil   139   öffnen wird. 



   In Fig. 29 ist eine Vorrichtung dargestellt, die bei gegebener Massenbewegung eine grössere oder kleinere Flüssigkeitsmenge hebt oder weiterdrückt und eine Änderung der bei jedem Arbeitsgang geförderten Flüssigkeitsmenge ermöglicht. Eine Stange 144 wird durch die K : aftquelle in wagrechter Richtung hin und her bewegt. Bei 145 ist an der Stange eine Schwinge 146 angelenkt, die um einen verstellbaren Zapfen 147 schwingt, der an einem um die Achse 149 beweglichen Hebel 148 sitzt. Bei 150 greift an der Schwinge 146 die Stange 151 eines Kolbens 152 einer Ililfspumpe zum Heben oder Treiben von Flüssigkeit an. Wenn das obere Ende der Schwinge 146 durch die Stange 144 nach rechts geschwungen wird, bewegen sich die Stange 151 und der Kolben 152 entsprechend der Stellung des Stützpunktes   147   nach linkt.

   Durch Änderung der Stellung des Stützpunktes 147 in dem Schlitz 153 kann die gegenseitige Bewegung zwischen den beiden Enden der Schwinge geändert werden und dementsprechend   ändert   sich auch die durch die Hilfspumpe gedrückte   Flüssigkeit-   
 EMI9.6 
 weniger grosse Förderung bei jedem Arbeitsgang der Maschine herbeiführen und es ist so ein Mittel zur Steigerung oder Verminderung der Fördermenge gegeben, wenn der Flüssigkeitsanhub fällt oder steigt. Auf diese Weise kann man die Gesamtenergie bei jedem Arbeitsgang annähernd gleichbleibend halten. Andrerseits wird durch diese Steuerung die äussere Arbeitsleistung auf die bei jedem Arbeitsgang entwickelte Energie eingestellt.

   Die im vorstehenden als Hilfspumpe erwähnte Vorrichtung kann auch zur   Hauptfördervorrir'htung   gemacht werden. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 viel Flüssigkeit dutch 156, so wird die Platte 157 nach rechts gedrückt, wodurch die mit ihr verbundenen Ventile   154,   155 entgegen der Federwirkung geschlossen und daher unwirksam gehalten werden. Lässt die Geschwindigkeit der Flüssigkeit in der Leitung 156 nach, so zieht eine Feder 159 die Platte 157 mehr oder weniger in die lotrechte Stellung. 



  Diese Bewegung wird durch die Federn der Ventile 154, 155 unterstützt. Beim Förderhub bleibt derart das Ventil 15 offen und lässt Flüssigkeit unter dem Förderdruck zurücktreten. 



  Dadurch werden der Rückhub der hin und her gehenden Massen und die Verdichtung der frischen Ladung entweder allein veranlasst oder doch unterstützt. In ähnlicher Weise kann beim nächsten Explosionshub Flüssigkeit durch das offene Saugventil   154   eintreten, bis die 
 EMI10.2 
 Verstärkung mit der   W.   rkung, dass der Betrieb so lange aufrecht erhalten bleibt, bis wieder regelrechte Verhältnisse eintreten. 



   Unter den Regelungsarten, die für die Erfindung anwendbar sind, befindet sich auch die auf dem Beharrungsvermögen beruhende. Es kann z. B. ein Teil der hin und her gehenden Massen einen verschiebbaren Körper tragen, dessen Beharrungsvermögen den Grad der Verschiebung bestimmt und der irgendeine Steuervorrichtung in Gang setzt. Die Regelung kann auch durch Energievernichtung bewirkt werden, sobald die bei einem Explosionshub entwickelte Energie eine bestimmte Grenze überschreitet. Es kann z. B. der Gasauspuff derart gedrosselt werden, dass beim Austreiben der Abgase aus der Verbrennungskammer Energie vernichtet wird, oder es kann ein Teil der verdichteten frischen Ladung vor der Zündung zum Auslass gebracht und so Energie vermindert werden. 



  Ferner kann der Auspuff während der Expansion geöffnet werden. Das   Auspuffventil   kann auch während des Explosionshubes geschlossen gehalten werden, so dass die Abgase bis unterhalb des Druckes der Aussenluft expandieren. In diesem Falle kann Energie durch Öffnung des Ventils am Hubende vernichtet werden oder gegebenenfalls kann das Ventil erst geöffnet werden, wenn beim Rückhub der Druck der Aussenluft wieder erreicht ist. 



   Durch die dargestellten Einrichtungen wird die Menge der der Verbrennungskammer 
 EMI10.3 
 aus Flüssigkeit besteht, kann die Menge dieser Flüssigkeit vergrössert oder verkleinert werden, um so das Gesamtgewicht der hin und her gehenden Massen zu verändern. Eine Steuervorrichtung kann dann auf jene Vorrichtung einwirken, die die Grösse der mit den Gasen hin und her gehenden Flüssigkeitssäule bestimmt bzw. ändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Explosionspumpe für Flüssigkeiten, bei der die Energie der Expansion eines entzündeten brennbaren Gemisches auf das eine Ende einer Flüssigkeitssäule einwirkt, die dadurch eine schwingende Bewegung erhält, dadurch gekennzeichnet, dass statt der ganzen schwingenden Flüssigkeit bzw. statt eines Teiles von ihr ein fester Kolben von gleicher Masse angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Explosionspumpe nach Anspruch : 1 :, dadurch gekennzeichnet, dass die hin und her gehende Masse zum Teil aus einer Flüssigkeitssäule besteht, die zwischen zwei starren Kolben eingeschlossen ist (Fig 4).
    3. Explosionspumpe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach beendetem Hub der starren und flüssigen Massenteile die lebendige Kraft des flüssigen Teiles diesen durch ein Druckventil abfliessen und frische Flüssigkeit ansaugen lässt (Fig. II).
    4. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die zu fördernde Flüssigkeit eine solche Geschwindigkeit annimmt, dass ihre Bewegung in derselben Richtung auch während des Rückhubes des starren Kolbens andauert und in der Förderleitung ein ununterbrochener Flüssigkeitsstrom entsteht (Fig. r3 bis 18).
    5. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der starren Masse oder Massen in einen Teil der Pumpe eindringt, der hinter den Druckventilen EMI10.4 <Desc/Clms Page number 11>
    6. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Polster, der zum Aufspeichern von lebendiger Kraft dient, von der ihn verdichtenden EMI11.1
    7. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der hin und her gehenden Masse aus einlm an einem Ende offenen Zylinder (19) besteht, der Luft oder sonst ein Gas enthält und durch einen beweglichen Dockel (20) geschlossen ist, der beim Auswärtshub nach inn getrieben wird und dadurch den gasförmigen Inhalt des Zylinders (19) zur Erzeugung oder Unterstützung des nächsten Hubes verdichtet (Fig. 3).
    8. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stufenkolben zwischen die hin und her gehende Flüssigkeitssäule und die gehobene oder weitergedrückte EMI11.2 brennungsraum arbeitende Kolben mit einem Kolben verbunden ist, der zu einer Gas oder Gemisch in die Verbrennungskammer fördernden Gaspumpe gehört. ro@ Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ein und demselben Kolben- bzw. Massenhub gleichzeitig ein elastischer Polster verdichtet und Flüssigkeit EMI11.3 selben Kolben- bzw. Massenhub zuerst Flüssigkeit gehoben und dann erst ein elastischer Polster verdichtet wird (Fig. 3a).
    12. Explosionspumpe nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Druck der geförderten Flüssigkeit auf eine Regelungsvorrichtung (103, 100, 101) einwirkt, die die von dem oder den elastischen Kissen aufzubringende Energie nach Massgabe des Förderdruckes derart einstellt. dass die Hub) änge der Masse oder Massen und die aufgespeicherte Gesamtenergie unveränderlich bleiben (Fig. 24).. EMI11.4 Teiles zu der Pumpenkolbenstange verschiedenachsig angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet. dass diese Stangen durch einen dreiarmigen. um einen festen Zapfen (72) schwingenden EMI11.5 vom Hebeldrehzapfen (7,'2) durch eine Vorrichtung bekannter Art, etwa.
    nach Massgabe der Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels im Zu-cder im Abflussbehälter oder der Druckschwankungen eines elastischen Polsters, geändert werden kann (Fig. 22 und 23).
    14. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der hin und her gehenden Masse, etwa ein starrer Kolben ( ? 7) oder Flüssigkeit, bei jedem oder bei jedem zweiten Hub eine kleine Pumpe (106 bzw. 106 und 106 a) antreibt, deren Hub von der Hublänge jenes Kolbens (21) oder der Geschwindigkeit der Flüssigkeit abhängt und die durch Flüssigkeitsdruck ein den Gemischeinlass regelndes Ventil (111) o. dgl. oder ein das Einsaugen von Flüssigkeit in die Hauptpumpe regelndes Ventil o. dgl. oder beide (111 und ii) einstellt (Fig. 25).
    15 Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Teil der hin und her gehenden Masse, etwa an der gemeinsamen Kolbenstange (770) des Pumpen-und des Kraftkolbens, ein. Arm (118) o. dgl. drehbar aufgehängt ist, der bei dem einen Hub einen Schwinghebel (7'2 unbewegt lässt. aber beim Rückhub mit ihm in Eingriff kommt und ihn derart niederdrückt. dass ein von dem Schwinghebel (120) gesteuertes Ventil o. dgl. (7. der Gemischzuleitung verstellt wird, wobei der Angriffspunkt um so EMI11.6 und damit jene des Ventils (121) um so kleiner ist, je grösser der Hub der Kolbenstange (115) ist (Fig.-26).
    16. Explosionspumpe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass ein Teil der hin und her gehenden Masse oder Massen, etwa eine kolbenstange (115). mit einem verstellbaren EMI11.7 Gemischzuleitung nach Massgabe der Hublänge der Kolbenstange (115) anhebt, wobei die erneute Senkung des Stellhebels nach seiner Freigabe durch den Anschlag von einem Puffer (129) gedämpft oder gebremst wird (Fig. 28).
    17. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein kleiner Teil EMI11.8 in einen die Massenbewegung mitmachenden, etwa an der Kolbenstange angeordneten Zylinder gedrückt wird und dort einen Kolben (13. 3) mit an dessen Stange vorgesehenen An- EMI11.9 des Kraftzylinders und der andere (. 73 mit einem die Zündvorrichtung beeinflussenden Hebel (136) zusammenarbeitet (Fig. 27).
    18. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an einem hin und her gehenden Massenteil (144) ein schwingbarer Schlitzhebel (146) angelenkt ist, dessen <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1
AT81651D 1911-06-02 1912-03-08 Explosionspumpe für Flüssigkeiten. AT81651B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB81651X 1911-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81651B true AT81651B (de) 1920-11-10

Family

ID=9847002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81651D AT81651B (de) 1911-06-02 1912-03-08 Explosionspumpe für Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81651B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT81651B (de) Explosionspumpe für Flüssigkeiten.
DE236276C (de)
AT45220B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Heben oder Treiben von Flüssigkeit.
DE577811C (de) Einrichtung an Pumpen zur Begrenzung der Liefermenge bei UEberschreiten einer Bestimmten Drehzahl
DE733720C (de) Freiflugkolbenverdichter mit Steuerung eines Auslassventils am Verdichterzylinder
DE323832C (de) Explosionspumpe mit schwingender Fluessigkeitssaeule zur Foerderung von Fluessigkeit oder Luft
DE632390C (de) Verfahren zum Regulieren von Motorverdichtern mit frei fliegenden Kolben
DE623037C (de) Verfahren zur Regelung der Foerderleistung von Freiflugkolbenverdichtern
DE320562C (de) Explosionsfluessigkeitspumpe ohne Schwungrad mit frei schwingendem Kolben
DE322628C (de) Mittels Luftgestaenges betriebene Pumpenanlage
AT45221B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Heben oder Treiben von Flüssigkeit.
DE543713C (de) Stehender Motorverdichter
AT118494B (de) Mit vier und mehr als vier Takten arbeitende Dieselmaschine.
AT97830B (de) Druckgaskraftmaschine.
DE351355C (de) Fluessigkeitspumpe, insbesondere fuer Verbrennungsmotoren
DE65193C (de) Schwimmersteuerung für Wasserdruck - Luftpumpen
AT18797B (de) Explosionskraftmaschine mit veränderlichem Verdichtungsraum.
DE128001C (de)
DE166925C (de)
DE137832C (de)
DE731638C (de) Membranpumpe, insbesondere Brennstoffeinspritzpumpe
DE13501C (de) Neuerungen an offenen Luftmaschinen
DE683235C (de) Verfahren und Einrichtung zur Leistungsregelung von Freiflugkolbenverdichtern
DE51109C (de) Apparat zum Zusammenpressen von Luft
DE323177C (de) Schwungradlose Explosionspumpe mit schwingender Fluessigkeitssaeule