DE62858C - Aus dem Leer- in den Arbeits-I gang bei einem bestimmten Behälterdruck selbst-I thätig übergehende Compressionspumpe - Google Patents

Aus dem Leer- in den Arbeits-I gang bei einem bestimmten Behälterdruck selbst-I thätig übergehende Compressionspumpe

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DE62858C
DE62858C DENDAT62858D DE62858DA DE62858C DE 62858 C DE62858 C DE 62858C DE NDAT62858 D DENDAT62858 D DE NDAT62858D DE 62858D A DE62858D A DE 62858DA DE 62858 C DE62858 C DE 62858C
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piston
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compression pump
air
tank pressure
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DENDAT62858D
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English (en)
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L. J. j GENETT in Marquette, County of Marquette, State I of Michigan, V. St. A
Publication of DE62858C publication Critical patent/DE62858C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Compressionspumpe.
Eine Luftcompressionspumpe mufs. wenn sie ihren Zweck in jeder Beziehung erfüllen soll, Druckluft von einem bestimmten Druck erzeugen, die Erzeugung der Druckluft einstellen können, obgleich die Bewegung des Kolbens beibehalten wird, und so gebaut sein, dafs sie automatisch mit der Compressionslufterzeugung wieder anfängt, wenn der Druck der comprimirten Luft unter den festgesetzten Punkt fällt. Ferner dürfen diese Pumpen, während sie laufen, aber keine comprimirte Luft erzeugen, sich nicht erhitzen.
Fig. ι ist eine Oberansicht dieser Pumpe, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-x von Fig. ι und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie y-y von Fig. 1.
An dem ' Pumpencylinder A, der auf der Grundplatte R ruht und an dieser vermittelst Bolzens und Mutter r befestigt ist, befindet sich der Ventilkasten B. Die Kolbenstange T, welche mit dem Kolben im Innern von A verbunden ist, tritt vermittelst Stopfbüchse in diesen Pumpencylinder ein. Sie wird von irgend einer geeigneten Kraftquelle aus in Bewegung gesetzt und vermittelst des Schubarmes -S an der Führung Q. geführt. M und JV sind Luftwege an den Enden des Pumpencylinders, welche von dem Ventilkasten B in den Cylinder A führen, um den Ein- und Austritt der Luft in und aus Cylinder A zu gestatten. / und J sind die Saugventile , welche entweder vermittelst ihrer Schwere, wie es in der Zeichnung gezeigt ist, auf ihre Sitze gedruckt werden oder auch, wenn es gewünscht wird, vermittelst Federn an ihre Sitze angeprefst werden können. Die Wege, welche diese Ventile abschliefsen, öffnen sich nach der äufseren Luft. C und D sind die Auslafsventile, welche den Weg von den Oeffnungen M und N nach dem Abführungsrohr P beherrschen, das zu einem geeigneten Reservoir für die Compressionsluft führt.
Zwischen den Kammern des Ventilkastens, in welche die Luftwege M und JV einmünden, ist ein Cylinder χ mit einem dicht anliegenden Kolben E angeordnet, welcher vermittelst einer Spiralfeder F senkrecht nach oben geprefst wird. Die Kolbenstange H des Kolbens E trägt an ihrem unteren Ende ein Halseisen L, welches mit . zwei schwingenden Hebeln G G, die ihren Stützpunkt an dem Ventilkasten haben, verbunden ist. Jeder von ihnen steht vermittelst Zapfen i und j mit Stangen t in Verbindung , welche sich in die Luftwege erstrecken, die durch die Saugventile / und J abgeschlossen werden. U ist eine Mutter, welche in Cylinder χ geschraubt wird, um so die Spannung der Feder F zu reguliren.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist nun folgende:
Nehmen wir an, die Pumpe sei in der Stellung, wie Fig. 2 zeigt, und die Kolbenstange T werde von irgend einer Kraft aus bewegt. Durch die Bewegung der Kolbenstange nach der rechten Seite von Fig. 2 wird Luft in die linke Seite des Cylinders A hinter den Kolben
durch Oeffnung N gezogen, das Saugventil / steigt frei empor, um hier den Eintritt der Luft in Cylinder A zu gestatten. Zu gleicher Zeit wird die Luft aus der rechten Seite von Cylinder A vor dem Kolben durch Oeffnung M in die Ventilkammer herausgeprefst werden und so, während Saugventil J fest auf seinen Sitz gedrückt wird, das Ausgangsventil D heben, so dafs die Luft durch Rohr P in das Reservoir entweichen kann. Bei der Rückwärtsbewegung des Pumpenkolbens tritt das Umgekehrte ein, indem äufsere Luft in den Cylinder durch Oeffnung M gezogen, comprimirte Luft dagegen durch Oeffnung' N, Ventil C und Rohr P in das Reservoir geprefst wird. Die Prefsluft in dem Reservoir wirkt nun direct auf Kolben E; sie übt aber erst dann eine Wirkung auf diesen Kolben aus, wenn der Luftdruck über dem Kolben gröfser wird als der Druck der Feder F an der anderen Seite des Kolbens. Wenn dies eintritt, wird Kolben E den Widerstand der Feder F überwinden, sich nach unten schieben und so die an demselben befestigte Kolbenstange H und das Halseisen L bewegen. Die beiden schwingenden Hebel G, welche an dem Halseisen L sitzen, drücken nun vermittelst t gegen die unteren Enden der Saugventile / und J, heben diese von ihren Sitzen ab und bringen die beiden Oeffhungen M und N in Verbindung mit der äufseren Luft, so dafs die Luft, welche aus Cylinder A geprefst wird, frei unter Ventil / und J austreten kann und nicht in Röhre P übergeht. Dies dauert so lange, bis der Luftdruck in dem Reservoir geringer wird als der Druck von Feder F\ dann wird diese Feder den Kolben E wieder aufwärts drücken, so dafs die Ventile / und J wieder auf ihre Sitze fallen; die normale Thätigkeit der Pumpe wird nun wieder beginnen. Während dieses Vorganges, während die Pumpe also keine Druckluft erzeugt, wird der Cylinder A beständig mit frischer kalter Luft gefüllt sein, und so wird jede Erhitzung vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine aus dem Leer- in den Arbeitsgang bei einem ■ bestimmten Behälterdruck selbstthätig übergehende Compressionspumpe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Saugventile (I und J) von einem in einem Cylinder (x) verschiebbaren, einerseits durch Druckluft, andererseits durch Federdruck belasteten Kolben stets geöffnet gehalten werden, die Pumpe also leer läuft, wenn infolge Ueberwiegens der Pressung der Druckluft über die Federspannung der Kolben verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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