DE44301C - Doppelpumpen-Dampfmaschine - Google Patents
Doppelpumpen-DampfmaschineInfo
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- DE44301C DE44301C DENDAT44301D DE44301DA DE44301C DE 44301 C DE44301 C DE 44301C DE NDAT44301 D DENDAT44301 D DE NDAT44301D DE 44301D A DE44301D A DE 44301DA DE 44301 C DE44301 C DE 44301C
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- Germany
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- steam
- steam engine
- pumps
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- engine
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L27/00—Distribution or expansion valve-gear peculiar to free-piston machines or engines and not provided for in F01L21/00 - F01L25/00
- F01L27/04—Delayed-action controls, e.g. of cataract or dashpot type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
HENRY DAVEY in LONDON. Doppelpumpen - Dampfmaschine.
Die Zeichnung läfst in Fig. 1 in Q. und Q.1
zwei Pumpen erkennen, die mit einer Dampfmaschine mit einem Cylinder, Fig. 5, oder
mit zwei Dampfcylindern, Fig. 1, gekuppelt sind.
Die Pumpen, die für Wasserhaltungs- oder Wasserförderungszwecke bestimmt sind, arbeiten
nur einseitig, Fig. 4, indem sie beim Aufgang ihrer Kolben unten ansaugen und zugleich
oben die Wasserdrucksäule überwinden; beim Niedergang spielt der Kolben nur mit dem
zuletzt angesaugten Wasser, indem er es durch das Druckventil hindurch über sich befördert.
Wechselweise geht von den Pumpen nun ein Kolben nieder, während der andere aufwärts
geht, denn sie sind oben, an die beiden Schenkel eines Kunstkreuzes' angehängt, an
welche Schenkel zugleich je einer der Kolben der beiden unter einem Winkel gegen
einander geneigt liegenden Dampfmaschinencylinder A und A1 mit den Pleuelstangen i il
angehängt ist, Fig. 1. Die Pumpenkolbenstangen werden in den cylinderartigen Gleitprismen
L und N gerade geführt. Das Kunstkreuz ist mit seiner Achse F fest gelagert
und die ganze Anordnung so getroffen, dafs die Kolben in ihrer Mittelstellung ihren
Arbeitsdruck rechtwinklig gegen die Arme des Kunstkreuzes abgeben. Die schematischen Fig. 6
und 7 kennzeichnen die Lagen der Maschinentheile gegen einander, wenn der eine Dampfkolben
A seinen höchsten und seinen tiefsten Stand erreicht hat.
Je höher der Dampfmaschinenkolben auf derjenigen Maschinenseite kommt, in welcher
der Nutzhub der Pumpe stattfindet, je mehr nähert sich die Richtung der Pumpenpleuelstange
R der Richtung der Dampfmaschinenpleuelstange i. Infolge dessen wird die Uebertragung
der arbeitenden Kraft auf die Pumpenpleuelstange von immer gröfserer Nutzwirkung,
und dies ist von Vortheil, da mit der hier benutzten Expansion des Dampfes die Kraftwirkung
selbst abnimmt, je höher der Dampfmaschinenkolben steigt.
Wegen der Wechselseitigkeit der Pumpenkolbenbewegung unterstützen sich die beiden
Dampfmaschinencylinder gegenseitig, und bei der Anordnung in Fig. 5 ersetzt das Schwungrad
die eine der Dampfmaschinen.
Auf der Achse F des Kunstkreuzes sitzt, Fig. i, ein Arm c, und dieser wirkt, wie ersichtlich,
durch die Lenkstangen d d1 und die Winkelhebel e e auf die Expansionsschieber
der beiden Dampfcylinder.
Die beiden Theile α und al jedes Expansionsschiebers
können in der Art, wie bei der Meyer'sehen Steuerung durch ein Handrad h
an ihrer Schieberstange g oder gl mit links-
und rechtsgängiger Schraube gegen einander verschoben werden.
Die Grundschieber an den Dampfmaschinencylindern sind von einer Kataraktvorrichtung
abhängig gemacht, welche in Fig. 2 und 3 für sich besonders gezeichnet und in der Maschine
horizontal liegend zwischen den beiden Dampfmaschinen angeordnet ist, Fig. i.
Eine Nebendampfmaschine k erhält durch einen Muschelschieber g, Fig. 3, Dampf, wenn
dieser Schieber von der Bewegung der Hauptkolben A und A1 durch irgend eine hier nicht
gezeichnete Vorrichtung verschoben wird.
Die Nebendampfmaschine ist in ihrer Bewegung durch einen Katarakt m gehemmt, der
direct auf ihrer Kolbenstange sitzt. Bei der Bewegung mufs von einer Seite des Kolbens
in dem Cylinder m, wie es bekannt ist, eine Flüssigkeit auf die andere Seite dieses Kolbens
hinüberlaufen durch einen beide Cylinderseiten verbindenden Kanal, der von aufsen mittelst
eines eingeschalteten Ventils verengt und erweitert werden kann.
Hat die Nebendampfmaschine k nahezu einen Hub vollendet, so verschiebt sie mit dem
Arm ο an ihrer Kolbenstange den Muschelschieberp einer zweiten Nebendampfmaschine J,
welche wieder in ihrer Bewegung durch einen Katarakt I aufgehalten wird.
Die gemeinschaftliche Kolbenstange η dieser zweiten Nebendampfmaschine und des zweiten
Kataraktes geht an diesen beiden Apparaten auf beiden Cylinderenden frei hinaus und ist
aufsen mit den Lenkerstangen r und r1, Fig. i,
mit den Grundschiebern der beiden Dampfmaschinen mittelst der Winkelhebel s und s1
verbunden.
Wenn bei dem Maschinengange die Kolben der Hauptmaschine je ein Cylinderende erreicht
haben, werden, je nachdem die Widerstände in den Kanälen der Katarakte m und I
eingestellt sind, in mehr oder weniger grofsen Zeitzwischenräumen die Grundschieber der
Hauptdampfmaschinen sich für den Dampfeintritt an denjenigen Cylinderenden einstellen,
an welchen sich die Kolben befinden. ■ Die Maschinen werden den nächsten Hub machen,
und es schliefst dabei der Expansionsschieber über jedem Grundschieber je nach, dem mit
den Handrädern h und h1 eingestellten Expansionsgrade
den Dampfeintritt ab.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbindung einer einfachen oder doppelten Dampfmaschine mit zwei einseitig wirkenden Wasserpumpen derart, dafs an jedem Arm eines Kunstkreuzes je eine Pleuelstange einer der Dampfmaschinen und eine der Pumpen angreift, wobei die Dampfmaschinen zu beiden Seiten der Pumpen gegen einander geneigt aufgestellt sind, und wobei der nach Art der Meyer'schen Steuerung einstellbare Expansionsschieber der Dampfmaschinen direct von der Kunstkreuzachse F bewegt wird, die Grundschieber dagegen unter dem . Einflufs zweier Nebendampfmaschinen k und J stehen, von denen jede mit einem Katarakt m bezw. / in ihrer Bewegung gehemmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44301C true DE44301C (de) |
Family
ID=319543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44301D Expired - Lifetime DE44301C (de) | Doppelpumpen-Dampfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44301C (de) |
-
0
- DE DENDAT44301D patent/DE44301C/de not_active Expired - Lifetime
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