DE91909C - - Google Patents

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DE91909C
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cylinder
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compressor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Luftkompressor, bei welchem das Betriebsmittel, Wasser oder Dampf, unmittelbar auf einen Flüssigkeitskolben zur Wirkung gebracht wird, wobei ein -einfacher und rationeller Betrieb dadurch, dafs die auftretende Reibung auf ein Mindestmafs beschränkt wird.und Geschwindigkeit und Leistung des Kompressors schnell und leicht geregelt werden kann, bezweckt wird.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Kompressors; Fig. 2 ist eine Endansicht von Fig. 1 ;
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt des Kompressors nach der Linie 3-3 von Fig. 2.
Der Kompressor besteht aus dem auf dem Fundament 1 ruhenden hohlen Bett 2, das durch das Rohr 36 gespeist wird, und auf welchem drei verticale Cylinder angeordnet sind. Der. Kompressionscylinder 5 enthält eine horizontale Scheidewand 13, welche mit durch selbstthätige Ventile 15 verschliefsbaren Oeffnungen versehen ist. Unter dieser Scheidewand ist ein Ringstück 6 angeordnet, das eine entsprechende Anzahl von Oeffnungen enthält, welche mit in den ringförmigen Kappen 8 geführten und durch Federn 10 in der Regel geschlossen gehaltenen Ventilen 9 ausgerüstet sind. An dem Cylinder 5 ist ein von der Höhe des Ringstückes bis zum Cylinderboden reichendes Wasserstandsglas angebracht. Der auf der anderen Seite des hohlen Bettes angeordnete Verdrängungscylinder 17 ist oben geschlossen und trägt an seinem oberen Theil an einem Rohransatz zwei Ventile 21 und 2ia, die zum Ein- bezw. Auslafs dienen und durch den zweiarmigen Hebel 27 mittelst der Stangen 30 gesteuert werden, welcher mit seinem Drehpunkt auf dem an dem Cylinderdeckel 18 befestigten Bockgestell 22 gelagert ist.
Wenn Dampf zum Betriebe des Kompressors verwendet wird, wird der mittelst Stange 33 und Führungsstückes 34 geführte kolbenförmige Schwimmer 32 in dem Cylinder 17 angeordnet. Während die beiden Cylinder 5 und 17 unten offen sind und stets mit dem hohlen Bette communiciren, kann der Steuerungscylinder 37 durch ein selbstthätiges Ventil 39, am zweckmäfsigsten Kugelventil, gegen das hohle Bett abgeschlossen werden, mit welchem er durch das Rohr 44, in welchem ein Ventil 45 eingeschaltet ist, in Verbindung steht. Derselbe ist mit dem Theil des Kompressionscylinders über der Scheidewand 13 durch ein Rohrstück 40 verbunden. Als Steuerungsorgan dient der Kolben 53, der an seiner Führungsstange die verstellbaren Kugeln 54 trägt. Letztere dienen zur Verstellung des zweiarmigen Hebels 27, der mit seinem gegabelten Ende die Führungsstange umfafst. Auf dem Führungsbock 46 der letzteren ist eine Welle gelagert, welche die Seiltrommel 49 trägt. Die an ihren freien Enden die Gewichte 58 tragenden Seile sind an der oberen Stellkugel befestigt. Die Arbeitsweise des Kompressors ist bei Verwendung von Dampf als Betriebskraft folgende:
Durch das Einlafsrohr 36 gelangt Wasser, in das hohle Bett und die drei Cylinder, den Verdrängungscylinder fast ganz füllend und in beiden anderen in gleicher Höhe stehend, wobei durch die Stellung der oberen Stellkugel mittelst des Hebels 27 das Einlafsventil 21 geöffnet ist. Dampf, welcher durch dasselbe
eintritt, gelangt hinter den Kolbenschwimmer 32 und drückt denselben nach unten, damit das Wasser aus dem Cylinder 17 in die Cylinder 5 und 37 treibend. Die in ersterem hierbei komprimirte Luft hebt die Ventile 15 und gelangt in den über der Scheidewand 13 gelegenen Raum. Gleichzeitig ist der Steuerungskolben, dessen Eigen- sowie Gestängegewicht durch die an den Seilen hängenden Gewichte 58 ausgeglichen ist, in seine höchste Stellung gelangt und steuert mittelst der unteren Stellkugel den Hebel und damit die Ventile um. Der Dampf pufft aus, und das Wasser tritt in den Cylinder 17 zurück. Die Ventile 15, die nach oben abhebbar sind, werden durch die komprimirte Luft über der Scheidewand 1 3 geschlossen, während gleichzeitig durch die im unteren Theil des Cylinders 5 auftretende Saugewirkung in diesen durch Oeffnen der Ventile 9 Luft eintreten kann. Im Augenblick der Bewegungsumkehrung tritt ein Theil der komprimirten Luft durch das Anschlufsrohr 41 in den Steuerungscylinder und drückt den Kolben nach unten, wobei das Wasser, da das Ventil 39 geschlossen gehalten wird, durch das Rohr 44 und das in demselben eingeschaltete Ventil 45 in den hohlen Raum 2 tritt, wobei das Ventil zur Geschwindigkeitsregelung dient. Sobald die Stange 52 in ihre tiefste Lage zurückkehrt, kommt die obere Stellkugel 54 mit dem Gabelende 26 des Hebels 25 in Eingriff und stellt diesen Arm und den Hebel 27 um.
Hierdurch wird das Auspuffventil 21a geschlossen und das Einlafsventil 2 1 geöffnet, und die beschriebene Arbeitsweise wiederholt sich. Durch diese Vorrichtung kann danach Luft in dem oberen Ende des Cylinders 5 nach Erfordern komprimirt werden, um von hier der Verwendungsstelle zugeleitet zu werden.
Wenn Wasser als Betriebskraft benutzt wird, so fallen der Schwimmer 32 und die Führungsstange 33 fort und das zugelassene Wasser wirkt unmittelbar auf das Wasser in dem Cylinder 17; dieses Wasser bildet sonach in dem Cylinder einen Flüssigkeitskolben. Der Hub des Kompressors wird durch die Stellkugeln 54 auf der Stange 52 geregelt und die Geschwindigkeit regelt sich durch das Ventil 45 in dem Rohr 34, da das Wasser, welches aus dem Cylinder 37 zurücktritt, durch das Ventil 45 nach dem hohlen Bett 2 seinen Weg nimmt.
Der Schwimmer 32 dient hauptsächlich dazu, eine unmittelbare Berührung zwischen Dampf und Wasser zu vermeiden, zu welchem Zweck dieser Schwimmer vortheilhaft aus Wärme schlecht leitendem Material gefertigt wird.
Durch das Rohr 36 wird kaltes Wasser zugeleitet, das verhindert, dafs das Wasser überhitzt wird, welches sich bereits in dem Kompressor befindet.
Der vorbeschriebene Kompressor ist sehr einfach, die beim Betriebe auftretende Reibung ist auf das Mindestmafs beschränkt, der als Betriebskraft verwendete Dampf oder das Wasser wird direct auf einen Flüssigkeitskolben zur Wirkung gebracht und es ist eine Regelung der Geschwindigkeit und Leistung des Kompressors leicht und schnell möglich.

Claims (1)

  1. Patent-A nsprdch:
    Luftkompressor mit durch Dampf oder Wasserdruck unter Vermittelung einer Wassersäule erfolgender Luftkomprimirung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Umsteuerung für das Druckmittel durch comprimirte Luft erfolgt, welche aus dem Sammelzylinder (1=;) der komprimirten Luft in den Steuerungscylinder (37) gelangt, dessen mit Kolben (53) und stellbaren Anschlägen (54) versehene ausgeglichene Stange die Bewegung des das Ein- und Auslafsventil (21, 21 a) am oberen Ende des Arbeitscylinders (17) bethä'tigenden Gestänges (27, 30) herbeiführt, wobei der Wasseraustritt aus dem Steuercylinder durch ein Ventil (45) erfolgen kann, welches in dem besonderen W'asseraustrittsrohr (44) des mit Rückschlagventil (39) versehenen Steuercylinders vorgesehen ist, um eine Geschwindigkeitsregelung des Kompressors zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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