DE84604C - - Google Patents

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DE84604C
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piston
disk
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bores
spring
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zugregler.
Der neue Zugregler ermöglicht es, die Luftzuführungskanäle der jeweiligen Räuchentwickelung entsprechend selbstthä'tig schneller und langsamer zu öffnen.
Fig. ι zeigt denselben an einem Feuerrohr im Längsschnitt dargestellt und
Fig. 2 die Vorderansicht hierzu.
Fig. 3 bis 7 stellen Einzelheiten dar.
Der Scharnierbolzen α der Feuerthür ist verlängert und trägt an seinem oberen Ende eine Rolle b. An dieser ist eine Kette c befestigt, welche, über die Rolle d gehend, mit dem anderen Ende an der Kolbenstange e des im Cylinder A geführten Kolbens -B befestigt ist.
Der Kolben .B ist mit Bohrungen f und g versehen (Fig. 3 und 7), von denen die Bohrungen g einen gröfseren Querschnitt haben als die Bohrungen f. Die letzteren werden an der oberen Seite des Kolbens von dem flanschartigen Ende h1 einer über die Kolbenstange e geschobenen Hülse h überdeckt, welche bei e1 an der Kolbenstange verstellbar befestigt ist. Die Bohrungen g münden an der unteren Seite des Kolbens in eine ringförmige Wulst 2, gegen welche behufs zeitweisen Verschlusses der Oeffnungen g durch eine Feder k ein Ventil / gedrückt wird.
Der Kolben B bewegt sich in dem mit OeI gefüllten Cylinder A auf und nieder. Beim Hochgehen des Kolbens tritt das unter demselben befindliche OeI durch die Bohrungen g, indem es das Ventil / zurückdrängt. Ist der Kolben in seiner höchsten Stellung angelangt, so wird das Ventil / durch die Feder k wieder gegen die Wulst i gedrückt, um die Bohrungen g zu verschliefsen.
Um beim Niedergehen des Kolbens B bis zur Hälfte seines Weges eine schnellere Bewegung zu erreichen, ist im Cylinderdeckel C eine Feder m vorgesehen, welche den Kolben nach unten drückt. Das unter dem Kolben befindliche OeI nimmt hierbei, um das Niedergehen des Kolbens zu gestatten, seinen Weg durch die Bohrungen /. Durch das über den Bohrungen befindliche Ende h1 der Hülse h wird hierbei der Durchflufs des Oeles, je nach der Entfernung der Hülse vom Kolben, verändert und demzufolge das Niedergehen geregelt. Hat der Kolben seinen halben Weg zurückgelegt, so hört die Federwirkung auf und der Kolben bewegt sich durch sein Eigengewicht nach unten.
An der Kette c (Fig. 2) ist unterhalb der Rolle d eine G all'sehe Kette η befestigt. Dieselbe ist über das Zahnrad ο einer Kuppelung geführt und wird am entgegengesetzten Ende durch ein Gewicht χ gespannt. Die Kuppelung (Fig. 4) besteht aus der Scheibe o\ welche lose auf der Welle ρ gelagert, ist und ein Zahnrad ο trägt. Die Scheibe o1 ist mit einem oder mehreren seitlichen Sperrzähnen o3 versehen und wird durch eine Feder t in die Sperrzä'hne o4 einer ebenfalls auf der Welle ρ vorgesehenen Kuppelungsscheibe o2 gedrückt, an welcher die Scheibe q befestigt ist.
Die Sperrzähne o3 und o4 sind derart gestellt, dafs, wenn sich das Zahnrad 0 unter Einwirkung der GaIl'sehen Kette η nach links dreht,
die Sperrzähne ο3 unter Ueberwindung der Feder t über die Sperrzähne o4 gleiten, wodurch der Kuppelungstheil o2 und die Scheibe q unbeeinflufst bleiben, während in entgegengesetzter Richtung die Sperrzähne o3 und o4 in Eingriff bleiben und sich der Kuppelungstheil o'2 und die Scheibe q mit bewegen.
In der Scheibe q ist ein Schlitz r vorgesehen, welcher zur Aufnahme des Lagers der Oese s dient. Von dieser gehen Drähte oder Seile ν und v1 (Fig. 2) oder dergl. über Rollen w zu den Luftklappen M, welche durch die Gegengewichte u1 die Luftzuführungskanäle verschliefsen.
Sollen die Feuer in Betrieb gesetzt werden, so öffnet man behufs Kohlenaufwerfens die Feuerthür. Hierdurch wird durch die Rolle b die Kette c angezogen, der Kolben B hochgezogen und das Zahnrad nach links gedreht, ohne die Scheibe q zu drehen.
Schliefst man jetzt die Feuerthür,. so entzünden sich die aufgeworfenen Kohlen unter stets stärker werdender Rauchentwickelung. Dieser entsprechend sollen sich nun die Luftklappen öffnen und der allmählichen Verbrennung entsprechend wieder schliefsen. Dieses geschieht in folgender Weise:
Durch das Schliefsen der Feuerthür ist die angezogene Kette c wieder aufser Spannung gerathen, so dafs die im Cylinderdeckel C angeordnete Feder m den Kolben B schnell nach unten drücken kann. Durch den niedergehenden Kolben B wird unter Vermittelung der Kette η das Zahnrad 0 nach rechts gedreht und mit ihm die jetzt gekuppelte Scheibe q. Durch die Scheibe q bezw. die damit verbundene Oese s werden die Drähte oder Seile ν ν1 angezogen und demgemäfs die Luftklappen u unter Ueberwindung der Gewichtsbelastung ul mehr und mehr geöffnet, bis die Feder m aufser Wirkung kommt, welcher Fall eintritt, sobald die aufgeworfenen Kohlen ins Glühen gerathen und die starke Rauchentwickelung aufhört. Jetzt tritt die Wirkung der Gewichte M1 an den Luftklappen wieder in Kraft. Dieselben haben das Bestreben, die Luftklappen zu schliefsen, und üben daher durch die Drähte ν und v1 auf die Scheibe q einen Zug aus, dieselbe bewegt sich in ihre Anfangsstellung zurück, der Kolben geht durch Eigengewicht in seine tiefste Stellung und die Klappen schliefsen sich allmählich, der Rauchentwickelung der glühenden Kohlen, entsprechend, j
Je nachdem man die Oese s in dem Schlitz r der Scheibe q verschiebt, werden die Luftklappen sich mehr oder weniger weit öffnen.
Ebenso wird durch die Veränderung des Zwischenraumes zwischen der Kolbenoberseite und dem flanschartigen Ende h1 der Hülse h der Durchflufs der Oelmenge verändert und dadurch die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ein selbsttätiger Luftzugregler, bei dem ein in einem mit OeI gefüllten Cylinder spielender Kolben B auf eine Luftzuführungsklappe wirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs Kolben -ß bis zur Hälfte seines Niederganges unter Federdruck steht und seine Bohrungen g und f bezw. deren Austrittsöffnungen je nach dem Hoch- und Niedergang des Kolbens durch ein Ventil / verschlossen oder durch eine verstellbare Hülse h verengt werden, zum Zweck, ein schnelleres oder langsameres Sinken des Kolbens B der jeweiligen Rauchentwickelung entsprechend zu erzielen.
  2. 2. Bei dem unter .1. gekennzeichneten Luftzugregler die Anordnung einer Kuppelung derart, dafs der mit dem Zahnrad ο ver^ bundene Kuppelungstheil o.1 lose auf der Welle ρ sitzt und in seiner Linksbewegung unter Einwirkung einer von der Feuerthür zu bethätigenden Kette η den auf der gleichen Welle befestigten Kuppelungstheil o2 und die mit diesem verbundene, mit einer verstellbaren Oese versehene Scheibe q unbeeinflufst läfst, in seiner Rechtsbewegung dieselbe durch die von einer Feder in einander gedrückten Sperrzähne 03 und 0 * mitdreht, zum. Zwecke, unter Mitwirkung des Kolbens B und Vermittelung der über Rollen w geleiteten Drähte oder Seile ν vl die Zugklappen u . zu öffnen und dann wieder zu schliefsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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