DE18205C - Hydraulischer Luftkrompressor mit pneumatischer Selbstumsteuerung - Google Patents

Hydraulischer Luftkrompressor mit pneumatischer Selbstumsteuerung

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Publication number
DE18205C
DE18205C DENDAT18205D DE18205DA DE18205C DE 18205 C DE18205 C DE 18205C DE NDAT18205 D DENDAT18205 D DE NDAT18205D DE 18205D A DE18205D A DE 18205DA DE 18205 C DE18205 C DE 18205C
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DE
Germany
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water
lever
air
pressure
cock
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Active
Application number
DENDAT18205D
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Original Assignee
C. A. MAYRHOFER in Paris
Publication of DE18205C publication Critical patent/DE18205C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das unter Druck stehende Wasser tritt durch das Rohr α ein und passirt den Hahn A der Fig. i, um sodann zum Hahn B der Fig. 2 zu gelangen und diesen zu passiren.
Der Hebel C ist mit den Hähnen E und D dieser Figur derart verbunden, dafs er den einen geschlossen und" den anderen geöffnet erhält.
Bei der Stellung dieses Hebels C nach oben, wie er gezeichnet, ist der Hahn E offen und der Hahn D geschlossen, das Wasser passirt daher den Hahn E und das Rohr b und tritt endlich in das Reservoir F der Fig. 3 ein.
Die in diesem Reservoir F befindliche Luft wird zusammengeprefst und durch das "Ventil G und das Rohr c in den Sicherheitsapparat, Fig. 4, gedrückt.
Dieser Apparat hat im Innern einen Schwimmer H, der auf kleinen Füfschen steht. Die aus dem Rohr c eingetretene Luft umkreist den Schwimmer und geht durch das Rohr d zum Hahn J des Lufthochdruckreservoirs K der Fig. 5 und, weil bei der Stellung des Hebels e nach unten dieser Hahn offen ist, durch das Rohr / in das Reservoir K.
Von hier tritt die Luft gleichzeitig durch das Rohr g zu dem Hahn L der Fig. 2, welcher ebenfalls bei etwas gesenkter Lage des Hebels h offen ist und der Luft den Durchgang gestattet, welche nun durch das Rohr i in das Betriebsluftreservoir M der Fig. 3 gelangt.
Der Weg des Wassers ist daher a-A-B-b in das Wasserreservoir F.
Der Weg der comprimirten Luft ist nun G-c-H-d-J-f-K-g-L-i'm das BetriebsreservoirM. N ist der Austrittshahn zum Orte des Verbrauches.
Auf dem oberen Deckel des Wasserkesseis F der Fig. 3 befindet sich die Umsteuerung des Luftdreiweghahnes O; zu diesem führt von dem Rohr i des Betriebsreservoirs eine kleine Abzweigung j, und ist die Stellung dieses Hahnes beim Wassereinflufs eine solche, dafs die comprimirte Luft von i und / durch den Dreiweghahn O und das Röhrchen k in den Cylinder P der Fig. 2 eintritt, wodurch der Hebel C dieser Fig. 2 in die Höhe gedrückt und der Hahn E offen gehalten wird, während selbstverständlich der Ausflufshahn D geschlossen ist.
Ist der Schwimmer Q der Fig. 3 oben angelangt, so hebt er die Platte / und damit die Stange m, welche durch die Stopfbüchse η geht, und den horizontalen Hebel ο so hoch,, bis der Ueberfallhebel p über die verticale Lage zu stehen kommt, überfällt und die Umstellung des Dreiweghahnes O bewerkstelligt. Durch letztere wird der Luftzutritt von/ abgeschlossen und der Luft aus dem Cylinder P der Fig. 2 der Austritt ins Freie gestattet, wodurch der mit dem Gewicht R belastete Hebel C niedersinkt, den Hahn E schliefst und den Hahn D öffnet.
Das Wasser fliefst nun aus dem Kessel F durch das Rohr b, Hahn D und das Rohr q aus, um eine anderweitige Verwendung zu finden.
Während des Ausfliefsens des Wassers füllt sich der Wasserkessel durch das Saugventil .S und durch den Hahn T der Fig. 6, welcher gleichzeitig durch die Umsteuerung des Hebels/ mitgenommen wird, wieder mit Luft.

Claims (3)

Ist während des Ausfliefsens des Wassers der Schwimmer Q unten angelangt, so legt sich derselbe auf die am unteren Ende der Stange m befestigte Platte P, zieht kraft seines Gewichtes die Stange m nach unten und bewirkt damit die abermalige Umsteuerung der Hebel σ und p und gleichzeitige Aenderung der Stellung des Dreiweghahnes 0; es wird dadurch die Verbindung zwischen ij und k P wieder hergestellt, die comprimirte Luft tritt in P wieder ein, hebt den Hebel C abermals, öffnet den Hahn E, während gleichzeitig der Ausflufshahn D geschlossen wird. Die Arbeit beginnt somit wieder von neuem; auch kann anstatt der zwei Hähne E und D ein einziger Hahn, und zwar ein Dreiweghahn, angewendet werden, ebenso nimmt man anstatt der Hebel zum Schliefsen der Hähne bei gröfserem Druck des Wassers Zahnräder, wie Fig. 7 zeigt. Die Gewichte U bei Fig. 5 und V und W bei Fig. 2 haben die Bestimmung, die betreffenden Hebel so zu equilibriren, dafs durch dieselben sowohl die Reibung der Hähne überwunden als auch der Druck der Luft in dem Mafs ausgewogen wird, als man eine bestimmte Pression erreichen will, und zwar will man z. B. im Hochdruckreservoir K Luft mit zwei Atmosphären Druck aufspeichern (vorausgesetzt, dafs der Druck des Wassers ein höherer ist), so mufs das Gewicht U so schwer sein, dafs es 2 kg auf den Quadratcentimeter des Blasebalges oder Pistons im Cylinder X das Gleichgewicht hält; würde ein gröfserer Druck nachkommen, so hebt sich der Hebel e, der Hahn J schliefst sich und verhindert jeden weiteren Nachflufs von Luft. Aehnlich ist es beim Hahn L der Fig. 2 der Fall; das Gewicht V ist auf. einen geringen Druck ausgewogen und wird durch die durch das Röhrchen z'1 kommende und in den Cylinder Z?1 eintretende Luft gehoben, sobald der gewünschte Druck, der durch die Equilibrirung des Hebels h bestimmt wird, erreicht ist, wodurch der weitere Uebertritt der Luft von g über i nach dem Betriebsreservoir M verhindert wird. Der Hebel C der Fig. 2 ist entweder ganz oben oder ganz unten angeordnet, je nach der Stellung der Umsteuerung O auf dem Wasserkessel E. Der.Hahn B der Fig. 2 wird abgeschlossen, sobald der Druck im Luftkessel K das gewünschte Maximum erreicht hat, und zwar durch den Hebel B\ sobald die aus dem Röhrchen gl in den Cylinder Y eingetretene Luft das Gewicht W überwunden hat. Fig. 8 und 9 zeigen den Grundrifs und einen Schnitt des Apparates, von dem Fig. 2 eine perspectivische Ansicht ist. Der Sicherheitsapparat, Fig. 4, hat den Zweck, wenn durch irgend einen Zufall die Umsteuerung O versagen und Wasser in das Rohr c übertreten würde, durch Hebung des Schwimmers H und Einführung des Abschlufskonus r in das Mundstück ί des Rohres d den Eintritt von Wasser in das Rohr d zu verhindern. Dagegen wird der Kolben des Sicherheitsventils t gehoben und dem Wasser der Uebertritt in das Rohr u gestattet. Dieses fliefst in den offenen Kessel Z der Fig. 1, hebt den Schwimmer ti und den Hebel w des Durchlafshahnes, wodurch dieser geschlossen und das weitere Zufliefsen von Wasser verhindert wird; der Hebel w setzt sich auf die Nase χ der Klinke y, um dessen Niedersinken zu verhindern. Dieser Ap.r parat functionirt auch, wenn an einer anderen Stelle Wasser austreten würde, weil alles auf einer Treppe steht und das austretende Wasser immer in den Kessel Z fliefst. Ein elektrischer Contact ζ ζ' benachrichtigt sogleich von solch einem eingetretenen Fall. Z1 Z2 Z3 sind Manometer. Pa tenτ-Ansprüche:
1. Sicherheitsapparat zum selbsttätigen Abschlufs des Wasserhahnes, der charakterisirt ist durch die Anordnung, dafs im gegebenen Falle, d. i. bei Wasseraustritt, der Schwimmer ν den Hebel w so hoch hebt, bis er sich auf der Nase χ festsetzt, wodurch der Hahn α geschlossen und der elektrische Contact hergestellt ist.
2. Der Umsteuefungsapparat, Fig. 2, mittels); dessen die Verbindung zwischen der Wasserleitung und dem Compressionskessel F oder zwischen letzterem und dem Abflufsrohr q abwechselnd hergestellt wird, und zwar mit Hülfe der in directer pneumatischer Verbindung stehenden Vorrichtung, Fig. 6, indem
a) die Luft von M durch j O k nach P gelangt und den Hebel C in seiner Höhenlage erhält und so dem Wasser den Zuflufs gestattet, oder
b) der Schwimmer Q mittelst Io und p den Dreiweghahn O gegen M abschliefst und der in P befindlichen Luft über k bei O den Austritt gestattet, so dafs R sinkt, den Wassereintrittshahn E schliefst und gleichzeitig Hahn D öffnet.
3. Sicherheitsapparat, Fig. 4, der charakterisirt ist durch die Anordnung eines Schwimmers H in einem Hohlcylinder, der mit einem Sicherheitsventil / in Verbindung steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT18205D Hydraulischer Luftkrompressor mit pneumatischer Selbstumsteuerung Active DE18205C (de)

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DE (1) DE18205C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2991757A (en) * 1956-07-10 1961-07-11 Dahle Gerald Lead sharpening machine
US5092661A (en) * 1987-08-27 1992-03-03 Meyers Walter A Tire lateral support

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2991757A (en) * 1956-07-10 1961-07-11 Dahle Gerald Lead sharpening machine
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