DE2507638B2 - Belichtungssteuereinrichtung - Google Patents
BelichtungssteuereinrichtungInfo
- Publication number
- DE2507638B2 DE2507638B2 DE2507638A DE2507638A DE2507638B2 DE 2507638 B2 DE2507638 B2 DE 2507638B2 DE 2507638 A DE2507638 A DE 2507638A DE 2507638 A DE2507638 A DE 2507638A DE 2507638 B2 DE2507638 B2 DE 2507638B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulses
- shutter
- pulse
- drive
- exposure control
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 12
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000002789 length control Methods 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 14
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 12
- 239000013256 coordination polymer Substances 0.000 description 10
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 7
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- KQPKMEYBZUPZGK-UHFFFAOYSA-N 4-[(4-azido-2-nitroanilino)methyl]-5-(hydroxymethyl)-2-methylpyridin-3-ol Chemical compound CC1=NC=C(CO)C(CNC=2C(=CC(=CC=2)N=[N+]=[N-])[N+]([O-])=O)=C1O KQPKMEYBZUPZGK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 101001111984 Homo sapiens N-acylneuraminate-9-phosphatase Proteins 0.000 description 1
- 102100023906 N-acylneuraminate-9-phosphatase Human genes 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/085—Analogue circuits for control of aperture
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
den Eigenschaften des Schrittmotors kann aber der
Verschluß bei entsprechender Programmierung auch mehrere Male hintereinander geöffnet und geschlossen
werden, wobei gleichzeitig eine entsprechende Öffnungszeit sowie Blendenöffnung eingestellt werden. s
Während zur Steuerung eines Elektromagneten eine aufwendige Schaltung erforderlich war, um bestimmte
Verschlußprogrsmme durchführen zu können, kann ein
Schrittmotor solche Verschlußprogramme ohne weiteres bewältigen, da hierzu jeweils nur die Zahl der im
Schrittmotor zugeführten Impulse entsprechend gesteuert werden muß.
Dadurch kann also auf die umfangreichen mechanischen
Konstruktionen verzichtet werden, die sonst bei einer so breit gestreuten Programmiermöglichkeit
unbedingt erforderlich waren.
Weiterhin erfolgt die Betätigung der Verschlußsektoren praktisch verzögerungsfrei, da jeder zugeführte
Antriebsimpuls sofort in eine entsprechende Drehbewegung der Abtriebsweüe des Schrittmotors umgesetzt
wird.
Da die Verschlußsektoren in Abhängigkeit von den zugeführten Antriebsimpulsen nur einmal oder mehrere
Male hintereinander geöffnet werden können, sind einerseits unter Weitertransport des Films mehrere
Aufnahmen in schneller Folge oder andererseits ohne Weitertransport des Films Mehrfachbeüchtungen in
einfacher Weise möglich.
Zweckmäßigerweise wird die Größe der durch die Verschlußsektoren gebildeten Öffnungsfläche in Abhängigkeit
von der Zahl der dem Schrittmotor zugeführten Antriebsimpulse geändert, wobei diese
öffnung geschlossen wird, indem die gleiche Zahl Antriebsimpulse an den Schrittmotor angelegt wird, der
sich dann jedoch in die umgekehrte Richtung dreht.
Zur Änderung der Belichtungszeit, also der Zeitspanne,
in der die Verschlußsektoren offen sind, werden die Impulsabstände zwischen den einzelnen Antriebsimpulsen
geändert
Ein solcher Verschluß kann nicht nur bei Stehbildkameras,
sondern ohne weiteres auch bei Laufbildkameras eingesetzt werden. Dabei muß nur die Frequenz der
Impulse von dem Rechteckimpulsgenerator und damit die Zahl der öffnungen in der üblichen Weise mit der
Transportgüschwindigkeit des Films J7W. dem für den
Filmtransport zuständigen Greifer synchronisiert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen u;iter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt so
Fig. IA -jine perspektivische Ansicht eines Schrittmotors,
der die Verschlußsektoren antreibt, die auch als Öffnungssteuerblende wirken können;
F i g. 1B eine in Einzelheiten aufgelöste, perspektivische
Ansicht des Schrittmotors; «
Fig.2A bis 2C schematische Darstellungen zur Erläuterung der Funktionsweise des Schrittmotors;
Fig.3A und 3B Draufsichten auf eine erste Ausführungsform einer Belichtungssteuereinrichtung
nach der Erfindung mit zwei Verschlußsektoren und dem in F i g. 1 gezeigten Schrittmotor;
Fig.4A bis 4C eine Draufsicht, eine in, Einzelheiten
aufgelöste sowie eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführunjsform einer Belichtungssteuereinrichtung
nach der Erfindung mit drei Verschlußsekto- es ren;
Fig.5A ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
einer Schaltungsanordnung für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
F i g. 5B ein detailliertes Blockschaltbild der Antriebsschaltung für den Schrittmotor;
Fig.5C ein detailliertes Schaltbild der in Fig.5A
dargestellten Schaltanordnung;
Fig.6A und 6B Wellenformen zur Erläuterung der
Funktionsweise der ersten, in Fig.5A dargestellten Ausführungsl'orm;
F i g. 7A eine zweite Ausführungsform einer Schiältanordnung
für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig.7B ein detailliertes Schaltbild dieser Schaltanordnung;
F i g. 8A und 8B Wellenformen zur Erläuterung der zweiten, in F ii g. 7A dargestellten Ausführungsformi;
Fig.9A ein Blockschaltbild einer dritten Auisführungsform
einer Schaltanordnung für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig.9B ein detailliertes SchaltbiH dieser Ausführungsform;
Fig. 10 Wellenformen zur Erläuterung der Funktionsweise
der dritten, in F i g. 9A dargestellten Ausführungsform;
Fig. 11A und UB Blockschaltbilder einer vierten
Ausführungsform einer Schaltanordnung für eine Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig. 11C ein detailliertes Schaltbild der in Fig. ItA
dargestellten Schaltanordnung;
F i g. 12A und 12B Wellenformen zur Erläuterung der Funktionsweise der vierten, in den F i g. 11A und 11B
gezeigten Auisführungsform;
Fig. 13 ein Blockschaltbild einer fünften Ausführungsform
eimer Schaltanordnung für die Belichtungssteuerung nach der Erfindung und
Fig. 14 Wellenformen zur Erläuterung ihrer Funktionsweise.
In den folgenden Figuren sind gleiche oder entsprechende Teil» jeweils mit denselben Bezugszeichen
versehen.
F:g. IA zeigt eine perspektivische Ansicht eines
Schrittmotors, der zum Antrieb von Verschlußsektoren in einem Belichtungssteuermechanismus dient. Ein
solcher Schrittmotor 1 weist im allgemeinen einen Rotor 15 mit einer Welle 6 sowie Feld- oder
Antriebsspulen bzw. -wicklungen 4 und 5 mit Zuführungsdrähten 2 und 2a bzw. 3 und 3a auf, wobei die
Spulen oder Wicklungen den Rotor 15 umgeben. Wie in F i g. 1B dargestellt werden zwei Magnetringe 7 und 8
so zusammengesetzt daß sie in vertikaler Richtung durch ihre nach oben und unten ausgerichteten Ansätze
9 und 10 in einem bestimmten Abstand voneinander, und daß diese Ansätze 9 und 10 in gleichem Winkelabstand
voneinander angeordnet sind. Der auf diese Weise zusammengesetzte Magnetringaufbau wird dann in die
Feldspule oder -wicklung 4 eingepaßt In ähnlicher Weise ist ein unterer Magnetringaufbau aus zwei
Magnetringen 11 und 12, welche im wesentlichen ähnlich wie vorbes ,hrieben zusammengebaut sind, in
die untere Feldspule oder -wicklung 5 eingesetzt Danach werden die oberen und unteren Feldspulen oder
•wicklungen 4 und 5 zusammengebaut, wfs in Fig. IA
dargestellt ist.
Der Rotor 15, welcher in den Feldwicklungsaufbau eingesetzt ist, weist waf seiner Seitenflache Dauermagnetpole
N und 5 auf, welche in gleichem Winkelabstand und abwechselnd angeordnet sind; die Anzahl
dieser Pole Nund 5entspricht der halben Gesamtanzahl
der Ansätze it. 10,13 und 14 der Maenetrinae 7. 8.11
und 12.
Anhand von Fig.2A bis 2C wird nunmehr die Arbeitsweise des Schrittmotors 1 mit dem vorstehend
angeführten Aufbau beschrieben. Die Feldspulen oder -wicklungen 4 und 5, welche über ihre Zuführungsleitung
2, 2a, 3 und 3a mit einer nicht dargestellten Energiequelle verbunden sind, werden so erregt, daß die
Ansätze 9,10,13 und 14 der Magnetringe 7,8,11 und 12
magnetische Polungen haben können, wie in Fig.2A dargestellt ist. Der AAPoI 17 des Rotors 15 wird dann in
einem durch gestrichelte Linien 16 bezeichneten Abschnitt von dem Ansatz oder AAPoI 10 abgestoßen,
während er zu dem Ansatz 14 hin angezogen wird. In ähnlicher Weise wird der 5-PoI 18 des Rotors 15 von
dem Ansatz oder 5-PoI 9 abgestoßen, aber zu dem Ansatz oder AZ-PoI 13 hin angezogen. Hierdurch wird
der Rotor 15 dann im Uhrzeigersinn gedreht, wie durch den Pfeil 19 angezeigt wird, und wird in der in Fig 2R
dargestellten Lage zum Stillstand gebracht, wo das magnetische Gleichgewicht zwischen dem Rotor 15 und
den Feldwicklungen 4 und ä erreicht ist.
Als nächstes wird dann die Feldwicklung 5 in der umgekehrten Richtung erregt, so daß die Polungen des
Ansatzes 13 des Magnetringes 11 und des Ansatzes 14 des Magnetringes 12 umgekehrt sind. Hierdurch wird
dann der Rotor 15 weiter im Uhrzeigersinn gedreht und in der Stellung zum Stillstand gebracht, in welcher das
magnetische Gleichgewicht zwischen dem Rotor 15 und den Feldwicklungen 4 und 5 erhalten wird. Durch
Umkehren der Richtung des durch die Feldwicklungen 4 und 5 fließenden Stroms kann daher der Rotor 15
schrittweise um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt, weist ein Belichtungs- bzw.
Lichtsteuermechanismus der Belichtungs- bzw. Lichtsteuereinrichtung gemäß der Erfindung im allgemeinen
ein Paar Verschlußsektoren 20 und 21 auf, von welchen die einen Enden mittels eines gemeinsamen Drehzapfens
22 mit einem Kamerakörper gelenkig verbunden sind. Die anderen Enden der Verschlußsektoren 20 oder
21 enden jeweils in einem halbkreisförmigen Endteil, welcher mit einem bogenförmigen Schlitz 25 oder 26
versehen ist, in welchen ein Antriebsstift 23 oder 24 verschiebbar eingebracht ist welcher von dem Schrittmotor
1 vorsteht. Die Verschlußsektoren 20 und 21 sind mit V-förmigen Ausschnitten 28 und 29 versehen,
welche zusammenarbeiten, um eine öffnung 27 festzulegen und zu begrenzen, wie nachstehend noch im
einzelnen beschrieben wird.
Wenn der Schrittmotor 1 intermittierend in der durch den Pfeil P angegebenen Richtung gedreht wird, dann
werden auch dessen Antriebsstifte 23 und 24 intermittierend in den gebogenen Schlitzen 25 bzw. 26 verschoben,
so daß die öffnung 27, welche in F i g. 3A weit geöffnet dargestellt ist, geschlossen wird, wie an der Stelle 30 in
F i g. 3B gezeigt ist Um die öffnung wieder zu bilden, wird der Schrittmotor 1 in der durch den Pfeil Q\
angezeigten Richtung umgekehrt, und der Öffnungsgrad 27 kann in entsprechender Weise durch Ändern
der Krümmung der gebogenen Schlitze 25 und 26 ω
bestimmt werdenin Fig.4A bis 4C ist eine zweite Ausführungsform
eines Belichtungssteuermechanismus gemäß der Erfindung mit im allgemeinen drei Verschlußsektoren 31 und
einem Schrittmotor dargestellt Wie in F i g. 4 A gezeigt ~
ist jeder Verschlußsektor 31 an einer Stelle 312 an einem feststehenden Ring 32 in der Weise schwenkbar
gelagert daß, wenn ein drehbarer Ring 33 in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung gedreht wird, die
durch die drei Verschlußsektoren 31 festgelegte öffnung 34 in der Fläche vermindert werden kann. Der
in der zweiten Ausführungsform verwendete Schrittmotor entspricht im wesentlichen im Aufbau dem
vorbeschriebenen Schrittmotor 1, außer daß ein hohler Rotor 35 verwendet wird. Beide Enden des Rotors 35
sind durch Wälzlager 36 gelagert, und der drehbare Ring 33 ist an dem oberen Lager 36 angebracht, wie in
Fig.4Cdargestellt ist.
In Fig.4A ist jeder Verschlußsektor 31 mittels eines
Drehzapfens 311 mit dem drehbaren Ring gelenkig bzw.
verdrehbar verbunden und weist einen langgestreckten Schlitz 313 auf, in welchen ein nicht dargestellter Stift
eingepaßt bzw. eingesetzt ist, welcher von dem drehbaren Ring 33 vorsteht. Gemäß der zweiten
Ausführungsform ist die öffnung 34 durch die Verxrhliißsektoren .?1 in koaxialer Bpziphiing hp7iig!irh
g g
des Rotors 35 des Schrittmotors 1 festgelegt, was vorteilhaft ist. da der Belichtungs- bzw. Lichtsteuermechanismus
in der Größe entsprechend kompakt ausgebildet werden kann.
In Fig.5A ist ein Blockschaltbild der ersten Ausführung einer Steuerschaltung der ßelichtungssteuereinrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt. Die Steuerschaltung ist so ausgelegt, daß die Verschlußsektoren
in dem Belichtungssteuermechanismus eine vorbestimmte Anzahl Mal in einer verhältnismäßig
kurzen Zeit betätigt werden, wie im einzelnen anhand der F i g. 6A und 6B noch beschrieben wird. In Fig. 6A
sind Wellenformen an verschiedenen Stellen in der Steuerschaltung wiedergegeben, wenn die Verschlußsektoren
einmal betätigt werden; das heißt, der Verschluß wird geöffnet und dann wieder geschlossen.
In F i g. 6B sind die Wellenformen dargestellt, wenn die Verschlußsektoren dreimal betätigt werden, das heißt,
wenn der Verschluß dreimal geöffnet wird.
In Fig.5A und 6A erzeugt ein Impulsgenerator 37
fortlaufend Rechteckimpulse, wie sie in Zeile (a) in Fig.6A dargestellt sind. Eine Impulsanzahl-Wählschaltung
38 weist einen Wählschalter 39 zum Auswählen einer geforderten Anzahl von Verschlußöffnungen auf,
so daß eine vorbestimmte Anzahl Impulse a\, ai,... von dem Rechteckimpulse erzeugenden Generator 37 an
eine Signaltrennschaltung 40 in der nächsten Stufe übertragen werden kann. Wenn der Verschluß einmal
geöffnet werden soll, das heißt, die Verschlußsektoren einmal betätigt werden sollen, dann wird der feststehende
Kontakt 5i des Wählschalters 39 geschlossen. Wenn ein nicht dargestellter Auslöseknopf gedrückt ν Vd,
dann wird die Impulsanzahl-Wählschaltung 38 für eine Zeitdauer (3 betätigt, wie in der Zeile (b) in Fig.6A
dargestellt ist, so daß ein Impuls a\ von dem
Impulsgenerator 37 an die Signaltrennschaltung 40 übertragen wird.
Die Signaltrennschaltung 40 hat eine doppelte Aufgabe. Die eine Aufgabe besteht darin, den Impusl at
zu einem Umsetzer 41 zu übertragen, welcher den empfangenen Impuls a\ in die Antriebsimpulse zum
Antrieb des Schrittmotors 5Af umsetzt Die andere Aufgabe besteht darin, das Richtungssteuersignal zu
erzeugen, welches an eine Antriebsschaltung 42 anzulegen ist Die Drehrichtung des Schrittmotors 5Ai
wird entsprechend dem Richtungssteuersignal bestimmt
Der Umsetzer 41 erzeugt den Antriebsimpuls dt,
welcher um eine Zeit U bezüglich der Vorderflanke des Impulses at verzögert ist und erzeugt den Antriebsim-
puls eh. welcher um die Zeit U gegenüber der Rückflanke
des Impulses a\ verzögert ist, wie in der Zeile (d) in Fig.6A dargestellt ist. Die Antriebsimpulse d\ und di
werden an den Eingangsanschluß CPder Antriebsschaltung 42 übertragen. Das Schließsignal C\, welches von
der Trennschaltung 41 erzeugt und an den Eingangsanschluß V der Antriebsschaltung 42 angelegt wird, hat
eine Vord-srflanke, welche synchron mit der Rückflanke
des Impulses a\ zum Zeitpunkt h erzeugt wird, wie in
Zeile (c) in Fig.6A dargestellt ist. so daß der
Schrittmotor in seiner Drehrichtung umgekehrt wird. um den Verschluß zu schließen. Bis zum Zeitpunkt I2,
d. h. bis das Schließsignal c\ erzeugt wird, wird der
Schrittmotor SM in der Richtung zum öffnen des Verschlusses gedreht.
Die Antriebssteuerschaltung des Schrittmotors steuert die Blendensektoren Betätigungseinrichtung
entsprechend den Antriebsimpulssignalen d\ und di und
dem Schließsignal c\. Wie in Fig. 5B dargestellt, weist
sie eine Anzahl Flip-Flops zur Umkehr der Richtung des Stromes, welcher durch die Feld- oder Antriebswicklungen
des Schrittmotors fließt, und eine Anzahl Verknüpfungsglieder zum Steuern der Flip-Flops auf. Die
Motorantriebsschaltung 42 der vorbeschriebenen Art ist allgemein bekannt, so daß sie in der vorliegenden
Beschreibung nicht näher beschrieben zu werden braucht.
Bei dem Antriebssignal d\ wird der Schrittmotor SM in der Richtung gedreht, in welcher die Verschlußsektoren
öffnen, während bei dem Antriebssignal <h er seine
Drehrichtung umkehrt, so daß die Verschlußsektoren geschlossen werden. Infolgedessen wird der Verschluß
geöffnet, wie bei ei in Zeile (e) in F i g. 6A gezeigt ist.
Anhand der Fig. 5A und 6B wird nunmehr die Arbeitsweise beschrieben, um den Verschluß dreimal
nacheinander zu öffnen. Zuerst wird der feststehende Kontakt Si des Wählschalters 39 geschlossen, und dann
' wird der nicht dargestellte Start- oder Auslöseschalter gedrückt. Die Wählschaltung 38 wird zu einer Zeit fs
betätigt, wie in Zeile (b) in F i g. 6B dargestellt ist, so daß drei Impulse au a* ai von dem Impulsgenerator 37 an die
Trennschaltung 40 übertragen werden. Die Trennschaltung 40 übertragt die drei Impulse a\, a-i und 33 an den
Umsetzer 41 und erzeugt drei Schließsignale c\. ei und
cj, welche an den Anschluß W der Motorantriebsschaltung
42 angelegt werden. Entsprechend den Impulsen au aj und ai erzeugt der Umsetzer 41 sechs Antriebsimpulse
d\ bis dz in einer Weise, welche der vorbeschriebenen
entspricht Die Antriebsimpulse d\ bis <4 werden an den
Anschluß CP der Motorantriebsschaltung 42 angelegt. Entsprechend den Antriebsimpulsen d\ bis öfe und der
Schließimpulse c\ bis cj treibt die Motorantriebsschaltung
42 den Schrittmotor SAi an, so daß der Verschluß dreimal nacheinander, wie bei ei bis ώ in Zeile (e) in
F i g. 6B gezeigt ist, in einer Weise geöffnet wird, welche
der vorbeschriebenen entspricht.
Anhand von Fig.5C wird nunmehr die erste Ausführungsform der in Form eines Blockschaltbildes in
Fig.5A dargestellten Steuerschaltung im einzelnen beschrieben. Der Impulsgenerator 37 oder 100 in
F i g. 5C weist eine Anzahl NAND-Glieder auf, während
die Impulswählschaltung 38 oder 101 in F i g. 5C einen herkömmlichen Zähler aufweist, welcher so angeordnet
ist, daß das Ausgangssignal entsprechend dem Frequenzteüungsverhäknis
an einem Ausgangsanschluß 102 erhalten werden kann. Das Ausgangssignal wird an
einen Anschluß 103 des Impulsgenerators 100 angelegt, um denselben abzuschalten, so daß die Anzahl der
Impulse, welche von dem Impulsgenerator 100 an die Trennschaltung übertragen wird, gesteuert werden
kann. Insbesondere kann das Frequenzteilungsverhältnis durch die Wählschaltung 105 so geändert werden,
s daß die Anzahl Impulse, welche von dem Impulsgenerator 100 zu einem Anschluß 104 übertragen wird,
gesteuert werden kann. Die Impulse werden von dem Eingangsanschluß 104 an die Signaltrennschaltung 40
oder 106 in F i g. 5C übertragen, welche ein UND-Glied
ίο aufweist.
Eines der Ausgangssignale von der .Signaltrennschaltung
40 wird an den Anschluß W der Antriebssteuerschaltung 42 des Motors angelegt, während der andere
Ausgang an den Eingangsanschluß CP angelegt wird, nachdem er eine vorbestimmte Zeit lang durch eine
Verzögerungsschaltung in dem I Jmsetzer 41 oder 107 in F i g. 5C verzögert worden ist, welche einen Widerstand
108 und einen Kondensator 109 aufweist. Entsprechend den an die Anschlüsse W und CP angelegten
Eingangssignale treibt die Motorantriebsschaltung 42 den Schrittmotor SMin der vorbeschriebenen Weise an.
Die in Fig.5C dargestellte Steuerschaltung stellt nur
eine Ausführungsform der Erfindung dar, und selbstverständlich können verschiedene Abwandlungen im
Rahmen der Erfindung vorgenommen werden.
Anhand der Fig. 7A und 7B wird nunmehr eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben,
mittels welcher nicht nur die Verschlußsektoren betätigt, sondern auch die Verschlußöffnungszeit
entsprechend gesteuert werden kann. Zur Steuerung der Verschlußöffnungszeit ist ein Wählschalter 43 mit
dem Impulsgenerator 37 verbunden, so daß die Impulsabstände der hierdurch erzeugten Impulse
entsprechend gewählt werden können. Eine Frequenzwählschaltung 44 ist mit dem Impulsgenerator und der
Wählschaltung 38 verbunden, um das Betätigungs- oder das »Anschalt«-Zeitintervall der letzteren entsprechend
dem Impulsabstand zwischen den Impulsen von dem Impulsgenerator 37 zu ändern.
*o Als nächstes wird die Arbeitsweise, um den Verschluß
zweimal nacheinander zu öffnen, anhand der F i g. 8A und 8B beschrieben. Wenn der Kontakt 5Ή des
Wählschalters 43 geschlossen ist, dann beträgt der Impulsabstand zwischen den Impulsen a\, a?, ... des
Impulsgenerators 37 /|, und die Betätigungs- oder
»Anscha!t«-Zeit der Wählschaltung 38 ist tr. der Verschluß wird dann zweimal, wie an den Stellen ei und
ei in Fig.8A(e) gezeigt ist, in einer Weise geöffnet,
welche im wesentlichen der vorbeschriebenen Art entspricht. Wenn die Verschlußöffnungszeit et und e?
vergrößert werden soll, wird der feststehende Kontakt Sn des Wählschalters 43 geschlossen. Dann wird der
Abstand t\ zwischen den Impulsen a\ und a'i langer als
der Impulsabstand ii, wie in F i g. 8B(a) dargestellt ist, so
daß die Steuerschaltung 44 die Betätigungs- oder »Anschalt«-Zeit der Wählschaltung 38 auf r'2 vergrößert
wie ein Fig.8B(b) dargestellt ist Infolgedessen kann die Verschlußöffnungszeit e\ und e'2, wie in
Fig.8B(e) dargestellt ist in einer Weise vergrößert werden, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen
Art und Weise entspricht
Die Einzelheiten der Steuerschaltung der zweiten in F i g. 7B dargestellten Ausführungsform entsprechen im
wesentlichen der in F i g. 5C dargestellten Ausführungsform,
außer daß eine Zählschaltung 110 zwischen den Impulsgenerator 100 und die Wählschaltung 101
geschaltet ist Mittels der Zählschaltung 110 wird die
Frequenzteilung der Impulse von dem Impulsgenerator
100 durchgeführt, und ihre Ausgänge können durch einen Wählschalter 111, entsprechend gewählt und an
den Impulsgenerator 100 so angelegt werden, daß der Impulsabstand entsprechend geändert werden kann.
Die Zählschaltuiig UO entspricht der die Betätigungsoder »Anschalt«-Zeit steuernden Schaltung 44 in
F i g. 7A, während der Schalter 111 dem Wählschalter 43
entspricht.
Nunmehr wird anhand der F i g. 9A und 10 die dritte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, mit
welcher die Öffnungsfläche oder die Öffnungsblende gesteuert werden kann. In der dritten Ausführungsform
ist ein Antriebsimpulse erzeugender Generator 46 mit dem Eingangsanschluß CP der Antriebsschaltung 42
über eine die Antriebsimpulse übertragende Schaltung 47 verbunden. Die Schwingfrequenz des Impulsgenerators
45 kann durch einen Wählschalter 46 geändert werden, so daß die Atiiriebsimpuise σ'ι. di,... erhalten
werden können, wie in Fig. IO(d) dargestellt ist. Die Schaltung 47 ermöglicht die Übertragung der Antriebsimpulse d\, eh.-·- von dem Impulsgenerator 45 zu dem
Eingangsanschluß CP der Motorantriebsschaltung 42 nur während der Impulsdauer ii des Ausgangsimpulses
b\ der Impulsanzahl-Wählschaltung 38, wie in F i g. IO(b)
dargestellt ist.
In Fig. 10 sind die Wellenformen an verschiedenen
Stellen der Steuerschaltung in F i g. 9A dargestellt, wenn der Verschluß einmal geöffnet wird; jedoch ist die
Verschlußöffnungsfläche zweimal so groß, wie die bei der ersten Ausführungsform erhaltene Fläche (siehe
F i g. 6A). Um den Verschluß einmal zu öffnen, wird der festehende Kontakt Si des Wählschalters 39 geschlossen,
und der feststehende Kontakt S22 des Wählschalters
46 wird geschlossen, so daß die Verschlußöffnungsfläche auf das Zweifache vergrößert werden kann. Danach
wird dann der nicht dargestellte Auslöseschalter gedrückt. Es wird nur ein Impuls a\ von dem
Impulsgenerator 37 über die Wählschaltung 38 an die Trennschaltung 40 in einer Weise übertragen, welche im
wesentlichen der anhand der F i g. 6 beschriebenen Art entspricht. Bei der Rückfiinke des Impulses a>
erzeugt die Trennschaltung 40 das Schließsignal C1. wie in
Fig. 10 (c) dargestellt ist. Das Schließsignal wird dann
an den Eingangsanschluß W der Motorantriebsschalr,ng
42 angelegt.
Während der Zeit t\. wenn die Übertragungsschaltung 38 angeschaltet ist, werden vier Antriebsimpulse ώ
bis 4 (siehe Fig. 10 (d)über die Antriebsimpuls-Übertragungsschaltung
47 an den Eingangsanschiuß CP der Motorantriebsschaltung 42 übertragen. Während der
Zeit während welcher das Schließsignal q nicht an den Eingangsanschluß }f der Antriebsschaltung 42 angelegt
ist, bewirken die Antriebsimpulse d\ und di, daß der
Schrittmotor SAi in zwei Schritten in derselben Richtung gedreht wird, und während der Zeit, während
welcher der Schließimpuls c\ an den EingangsanschluB
W angelegt ist, bewirken die Impulse dj und dt, daß der
Schrittmotor SM in zwei Schritten in der umgekehrten Richtung gedreht wird. Hierdurch werden dann die
Verschlußsektoren zweimal so lange wie die anhand der F i g. 6A beschriebenen Verschiußsektoren geöffnet
EHe in Fig.9A in Form eines Blockschaltbilds dargestellte Steuerschaltung ist im einzelnen in F i g. 9B
wiedergegeben. Der Antriebsimpulse erzeugende Generator'«
oder 112 in Fig.9B weist NANP-Glieder
auf, und die Schwingungsfrequenz kann mitteis eines Wählschalter! 113 geändert werden. Die Antriebsimpulse
werden von einem Ausgangsanschluß 114 Ober eine
Differenzierschaltung 115 an den EingangsanschluB CP der Motorantriebsschaltung 42 übertragen. Der Impulsgenerator
112 muß die Antriebsimpulse dt, dj, ... erzeugen, deren Frequenz höher ist als die der von dem
Impulsgenerator 100 erhaltenen Rechteckimpulse, und die mittels des Schalters 113 ausgewählte Frequenz muß
ein ganzzahliges Vielfaches der Schwingungsfrequenz des Impulsgenerators 100sein.
Anhand der Fig. HA, HB, 12A und 12B wird
nunmehr die vierte Ausführungsform der Erfindung zur Steuerung des Belichtungssteuermechanismus auf ein
äußeres Signal hin beschrieben. Wenn ein Schalter 49 geschlossen wird, wird das in Zeile (a) in Fig. I2A
dargestellte Signal an einen Umsetzer 48 für das äußere Signal angelegt, so daß es den rechteckigen Einzelimpuls
ji (Fig. 12A(b)) erzeugt, welcher an den Impulsumsetzer
41 und einen ein Richtungssteuersignal erzeugenden Generator 50 angelegt wird. Der Umsetzer 4i
erzeugt die Antriebsimpulse c\, C2. welche um eine sehr
M kurze Zeitspanne i| bezüglich der Vorder- bzw.
Rückflanken des Ausgangsimpulses ji verzögert sind und an den F.ingangsanschluß CP der Motorantriebsschaltung
42 angelegt werden. Entsprechend dem Ausgangssignal /1 des Umsetzers 48 erzeugt der das
Richtungssteuersignal schaffende Generator 50 ein eine Vorwärtsdrehung bewirkendes Signal, welches andauert,
solange der Ausgangsimpuls ji angelegt ist und
erzeugt dann eine Drehrichtungsumkehr bzw. eine Drehung in umgekehrter Richtung bewirkendes Signal,
M wenn der Eingangsimpuls ji nicht mehr anliegt. Die eine
Drehung in Vorwärts- und umgekehrter Richtung bewirkenden Signale werden an den Eingangsanschluß
W der Motorantriebsschaltung 42 angelegt. Infolgedessen wird entsprechend den Eingangssignalen ci.oundji
mittels der Motorantriebsschaltung 42 der Schrittmotor SM in einer Weise gedreht, welche im wesentlichen der
vorbeschriebenen entspricht, so daß der Verschluß geöffnet wird, wie bei d\ in F i g. 12A(d) dargestellt ist
Die vierte Ausführungsform weist einen Empfänger
*o 53 auf, dessen Ausgangsanschlüsse 52 mit den
Anschlüssen 51 des Schalters 49 verbunden sind. Wenn die Antenne 54 des Empfängers 53 das Signal k (siehe
Fig. 12B(e)) erhält, das von einer Antenne 55 eines Senders 57 übertragen wird, überträgt der Empfänger
«5 53 das in Zeile (f) in Fig. 12B dargestellte Signal π an
den Umsetzer 48 für das äußere Signal. In den Zeilen (g) und (h) in Fig. 12B dargestellt Signale gh At und /fc
werden so erzeugt, wie anhand von Fig. 12A beschrieben ist Infolgedessen wird der Schrittmotor SMin einer
so Weise angetrieben, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen entspricht, so daß der Verschluß
geöffnet wird, wie bei i-, in F i g. 12B(i) dargestellt ist
Die in Form eines Blockschaltbildes in Fig.HA dargestellte Steuerschaltung ist im einzelnen in
Fig. HC wiedergegeben. Der das äußere Signal
erzeugende Umsetzer 48 weist beispielsweise einen monostabilen Multivibrator 116 auf. Wenn der Schalter
49 geschlossen wird, dann wird ein Einzelimpuls, dessen
Impulsdauer von den Werten eines Kondensators 117 und eines Widerstands 118 abhängt, über einen das
Richtungssteuersignal erzeugenden Generator 119 mit
beispielsweise einer Pufferschaltung (119) an den Eingangsanschluß W der Motorantriebsschaftnng 42
übertragen. Der Ausgangsimpuls wird auch an den
Umsetzer 41 oder 120 in F i g. 1 IC übertragen, welcher UND-Glieder aufweist, nnd wird in AntriebsimpuJssignale
umgesetzt, welche an den Eingangsanschluß CPder
Motorantriebsschaltung 42 angelegt werden. Der
Empfänger 53 und der Sender 57 können eine übliche Schaltungsausführung aufweisen, in der vierten Ausführungsform wird das Signal k mittels elektromagnetischer Wellen übertragen; selbstverständlich kann das
Signal von dem Sender 57 zu dem Empfänger 53 auch durch Ton- oder Lichtstrahlen übertragen werden.
Anhand der Fig. 13 und 14 wird nunmehr die fünfte
Ausführungsform der Erfindung beschrieben. In der fünften Ausführungsform wird der Verschluß auf die
äußeren Signale hin geöffnet, welche nacheinander innerhalb einer vorbestimmten Zeil übertragen werden.
Die fünfte Ausführungsform entspricht im wesentlichen im Aufbau der vierten Ausführungsform, außer anstelle
des in F i g. 11A dargestellten Wählschalters 49 ist eine
Fotozelle 59 vorgesehen.
Eine Verschlußeinrichtung 61 ist zwischen einer Lichtquelle 58, beispielsweise einer Glühlampe oder
einer Gasentladungslampe, und einer fotoeiektrischen Zelle 59 angeordnet, welche entweder ein Fotoelement
in Form einer Sperrschichtfotozelle oder ein Fotoleiter, beispielsweise ein CdS-Elemen! sein kann. Wenn der
Verschluß 61 den Lichtweg 60 zwischen der Lichtquelle 58 und der Fotozelle 59 intermittierend anschließt, dann
fallen die iin Zeile (o) in Fig. 14 dargestellten
Lichtsignale O\ bis Ch der Reihe nach auf di * Fotozelle
59. Entsprechend den Ausgangssignalen von der Fotozelle 59 wird dann der Umsetzer 4€ betätigt,
welcher die in Zeile (p) in Fig. 14 dargestellten Impulsausgangssignale p\ bis p% erzeugt Entsprechend
den Ausgangssignalen p\ bis p>
werden der Umsetzer 41, der das Drehrichtungssteuersignal erzeugende Generator
50 und die Motorantriebsschaltung 42 in der Weise betätigt, die anhand der vierten Ausführungsform
j«schrieben ist, so daß der Verschluß dreimal geöffnet
wird, wie an den Stellen q\ bis qj in Fig. 14 dargestellt
ist.
Die Ausführungsformen der Erfindung haben den
Vorteil, daß wenn die ständige und fortlaufende Bewegung eines Gegenstandes beobachtet werden soll,
die Bewegungen in einem entsprechenden Zeitintervall aufgenommen werden können.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Belichtungssteuereinrichtung mit einem Belichtungssteuermechanismus mit Verschlußsektoren,
welche auch als Öffnungssteuerblende wirken s können, und mit einer die Blendensektoren antreibenden Einrichtung, welche entsprechend den
Antriebsimpulsen intermittierend angetrieben wird, um die Verschlußsektoren zu öffnen und zu
schließen, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung für die Antriebseinrichtung (SM,
23,24) mit einem Rechteckimpulsgenerator (37) zum Erzeugen der Antriebsimpulse, mit einer Impulsanzahl-Wählschaltung (38) zum Obertragen einer
vorbestimmten Anzahl Impulse von dem Impulsgenerator (37) und mit einer Antriebssteuerschaltung (42) zum Steuern der Antriebseinrichtung
entsprechend der über die Impulszahl-Wählschaltung (38) übertragenden Impulse.
2. Belichtongssteuereinrichtung nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung für die Antriebseinrichtung eine Impulstrennschaltung (40), weiche in Abhängigkeit von den durch die
Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse ein die Antriebsrichtung anzeigendes Signal
erzeugt sowie die von der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse weitergibt, und
einen Impulsumsetzer (41) zur Erzeugung der Antriebsimpulse in Abhängigkeit von den Ausgangsimpulsen der Impulstrennschaltung (40) aufweist,
wobei die Antriebssteuerschaltung (42) in Abhängigkeit von den Ausgangsimpul^n der Impulstrennschaltung (40) und des In.pulsumsetzers (41) betätigt
wird.
3. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zahl der von der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse wahlweise einstellbar ist
4. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der -»o
Impulsabstand der von dem Rechteckimpulsgenerator (37) erzeugten Impulse wahlweise veränderbar
ist
5. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schaltung zur Steuerung
der Anschaltzeit der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) in Abhängigkeit von dem Impulsabstand der von
dem Rechteckimpulsgenerator (37) erzeugten Impulse.
6. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der so
Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Sender (57) zur Erzeugung von Steuersignalen und
durch einen Empfänger (53) für diese Steuersignale, der an einer von dem Sender (57) entfernten Stelle
angeordnet ist, wobei die empfangenen Steuersigna-Ie in die Rechteckimpulse umgewandelt werden.
7. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das
Steuersignal mittels elektromagnetischer Wellen übertragt
8. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das
Steuersignal mittels Lichtstrahlen Oberträgt
9. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das «5
Steuersignal mittels Tonenergie überträgt
Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuereinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung.
Bei herkömmlichen Belichtungssteuermechanismen werden die Verschlußsektoren im allgemeinen durch
mechanische Elemente geöffnet und geschlossen. Wenn beispielsweise ein Filmtransporthebel betätigt wird, um
den Film weiterzu transportieren, so kann <Jie zur
Bewegung der Verschlußsektoren erforderliche Energie als mechanische Energie aufgebracht und gespeichert
werden. Beim Herunterdrücken des Verschlußauslöserknopfes werden die Verschlußsektoren mittels der
gespeicherten Energie geöffnet und anschließend v-ieder geschlossen. Ist also die Energie für den Antrieb
der Verschlußsektoren nicht als mechanische Energie, beispielsweise in einer Feder, gespeichelt worden, wenn
der Filmtransporthebel verschwenkt wird, danr können
die Verschlußsektoren überhaupt nicht betätigt werden. Ein wesentlicher Nachteil eines solchen Belichtungssteuermechanismus liegt also darin, daß die Verschluß-Sektoren nicht mehrmals hintereinander in einer relativ
kurzen Zeitspanne mit hoher Geschwindigkeit betätigt werden und ablaufen können.
Es ist weiterhin bekannt, die Verschlußsektoren über
Elektromagnete mittels eines elektrischen Signals zu betätigen; dabei ist i'er Verschlußauslöserknopf so mit
dem Elektromagneten gekoppelt, daß beim Herunterdrücken des Verschlußauslöserknopfes der Elektromagnet durch ein elektrisches Signal erregt und damit der
Verschluß geöffnet werden. Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die öffnung der Verschlußsektoren aus verschiedenen Gründen nicht synchron mit
dem elektrischen Signal erfolgen kann. Dies ist einmal auf die zeitliche Verzögerung zurückzuführen, die
dadurch entsteht, daß der Elektromagnet eine ausreichende Energie erzeugen muß, um die Verschlußlamellen nach Zuführung des elektrischen Signals zu öffnen;
außerdem benötigt die Übertragung der Antriebsenergie von dem Verschlußauslöseknopf über den Elektromagneten zu den Verschlußsektoren eine bestimmte
Zeitspanne. Und schließlich hat ein solcher Belichtungssteuermechanismus einen relativ großen und komplexen Aufbau, so daß seine Herstellungskosten und sein
Platzbedarf zu hoch sind.
Bei herkömmlichen Belichtungssteuermechanismen muß also die zur Betätigung der Verschlußsektoren
erforderliche Energie erzeugt und gespeichert werden, indem beispielsweise der Filmtransporthebel verschwenkt wird. Dadurch ist es nicht möglich, eine
kontinuierliche Bewegung des Aufnahmeobjekts in kurzen Zeitabständen aufzunehmen, da hierzu jedesmal
der Filmtransporthebel geschwenkt und damit der Verschluß gespannt werden muß.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungssteuereinrichtung mit einem Belichtungssteuermechanismus der angegebenen Gattung zu
schaffen, der bei optimaler Einstellung der Belichtungswerte eine sehr rasche Folge von Aufnahmen
ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß der gesamte Verschlußantrieb
impulsweise, im allgemeinen mittels eines Schrittmotors, erfolgt Ein solcher Schrittmotor kann bei
entsprechender Programmierung den Verschluß öffnen und schließen sowie die Blende betitigen. Entsprechend
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2115574A JPS532774B2 (de) | 1974-02-22 | 1974-02-22 | |
| JP49021154A JPS50115820A (de) | 1974-02-22 | 1974-02-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507638A1 DE2507638A1 (de) | 1975-09-04 |
| DE2507638B2 true DE2507638B2 (de) | 1979-05-03 |
| DE2507638C3 DE2507638C3 (de) | 1985-03-14 |
Family
ID=26358184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2507638A Expired DE2507638C3 (de) | 1974-02-22 | 1975-02-21 | Einrichtung zur Steuerung der Belichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4041512A (de) |
| DE (1) | DE2507638C3 (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3005177A1 (de) * | 1979-02-13 | 1980-08-21 | Canon Kk | Belichtungssteuersystem |
| JPS56153326A (en) * | 1980-04-30 | 1981-11-27 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | Aperture control method |
| JPS56162732A (en) * | 1980-05-21 | 1981-12-14 | Minolta Camera Co Ltd | Small-sized camera built-in with driving motor |
| US4333722A (en) * | 1980-12-22 | 1982-06-08 | Eastman Kodak Company | Method of controlling electromagnetic actuator in a camera, and actuator controllable thereby |
| US4413895A (en) * | 1982-03-22 | 1983-11-08 | Eastman Kodak Company | Electromagnetic actuator having a compliant armature |
| JPH0740108B2 (ja) * | 1984-05-30 | 1995-05-01 | 株式会社精工舎 | プログラムシヤツタの制御回路 |
| US4720720A (en) * | 1984-09-18 | 1988-01-19 | Ricoh Company, Ltd. | Motor-driven film winder for cameras |
| US4695144A (en) * | 1985-08-04 | 1987-09-22 | West Electric Company, Ltd. | Drive apparatus of lens and exposure mechanism by motor |
| US5184163A (en) * | 1991-08-05 | 1993-02-02 | W. Haking Enterprises Limited | Remote trigger method and apparatus for a camera shutter |
| US6323575B1 (en) * | 1995-12-01 | 2001-11-27 | Hughes Electronics | High-efficiency rotating coil torque motor |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1330203A (fr) * | 1962-05-07 | 1963-06-21 | Spirotechnique | Commande automatique de diaphragme |
| DE1243510B (de) * | 1962-08-03 | 1967-06-29 | Hans Gerhard Wuttke | Kombinierte Verschluss- und Blendeneinrichtung fuer fotografische Aufnahme- und Wiedergabegeraete |
| DE1217779B (de) * | 1964-04-10 | 1966-05-26 | Compur Werk Gmbh & Co | Schaltanordnung zur elektrischen Steuerung der Belichtungszeit eines Kameraverschlusses |
| US3686672A (en) * | 1968-12-19 | 1972-08-22 | Yokosho Co Ltd | Radio control system for camera |
| DE6917120U (de) * | 1969-04-28 | 1970-01-22 | Compur Werk Gmbh & Co | Photographischer verschluss mit elektromagnetischem antrieb |
| US3687042A (en) * | 1969-05-10 | 1972-08-29 | Canon Kk | Electric shutter blade actuating device for a photographing apparatus |
| US3818499A (en) * | 1972-04-24 | 1974-06-18 | Polaroid Corp | Remote control system for photographic apparatus |
| US3842587A (en) * | 1972-08-19 | 1974-10-22 | Rollei Werke Franke Heidecke | Electrically controlled photographic camera |
| US3903528A (en) * | 1973-05-22 | 1975-09-02 | Polaroid Corp | Exposure control system for photographic apparatus |
| GB1476144A (en) * | 1973-11-05 | 1977-06-10 | West Electric Co | Programmed shutters |
| US3900855A (en) * | 1973-11-12 | 1975-08-19 | Polaroid Corp | Exposure control system and method |
-
1975
- 1975-02-18 US US05/550,544 patent/US4041512A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-02-21 DE DE2507638A patent/DE2507638C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2507638A1 (de) | 1975-09-04 |
| US4041512A (en) | 1977-08-09 |
| DE2507638C3 (de) | 1985-03-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2424120C2 (de) | Fotografische Belichtungsregelvorrichtung | |
| DE2452476C3 (de) | Programmgesteuerter Photoverschluß | |
| DE2507638C3 (de) | Einrichtung zur Steuerung der Belichtung | |
| DE4224810A1 (de) | Vorrichtung zum elektromagnetischen betaetigen eines kameraverschlusses | |
| DE2507637C3 (de) | Blendenverschluß für eine Kamera | |
| DE3346769A1 (de) | Elektromagnetisch angetriebener verschluss | |
| DE2517294A1 (de) | Programmgesteuerter verschluss | |
| DE1548604B2 (de) | ||
| DE2536932C3 (de) | Blendenverschluß | |
| DE2713913A1 (de) | Einstellvorrichtung fuer fotografierinformationen einer kamera | |
| DE2516558B2 (de) | Steuereinrichtung für eine fotografische Kamera | |
| DE3034643C2 (de) | Blendensteuerung für eine Kamera | |
| DE2213198B2 (de) | Vollelektronische einrichtung zum steuern eines punktschrift-schnelldruckers, unter verwendung eines permutationscodesignals | |
| DE761301C (de) | Elektrische Antriebseinrichtung fuer eine in schrittweise Drehbewegung zu versetzende Welle, insbesondere fuer die stufenweise Einstellung von Reguliervorrichtungen | |
| DE1031404B (de) | Einrichtung zur wahlweise elektrischen Ferneinstellung einer Welle in Abhaengigkeit von einem willkuerlich einstellbaren Waehler | |
| DE2233032A1 (de) | Laufbildprojektor | |
| DE4120451B4 (de) | Kameraverschluß | |
| DE1816600A1 (de) | Dauerlauf- und Einzelbild-Ausloesevorrichtung an Laufbildkameras | |
| DE626122C (de) | Fernsteuereinrichtung zur wahlweisen Betaetigung mehrerer Empfaenger ueber Starkstromleitungen mittels Wechselstroemen netzfremder Frequenz | |
| DE672045C (de) | Schaltungsanordnung fuer elektromotorischen Einzelantrieb fuer Waehler | |
| DE689680C (de) | Einrichtung zur Verschiebung des Abtastzeitpunktes der Zeichenimpulse in Start-Stop-Telegraphenempfaengern | |
| DE229058C (de) | ||
| DE2504912C3 (de) | Elektrisch gesteuerte Verschlußeinrichtung für eine photographische Kamera | |
| DE1487815A1 (de) | Bildsignal-Sendeempfaenger | |
| DE2439415A1 (de) | Elektromagnetisch betaetigbare filmtransportvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8225 | Change of the main classification |
Ipc: G03B 9/24 |
|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: IWATA, HIROSHI, OSAKA, JP ISHIKAWA, KATSUJI, DAITO, OSAKA, JP |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. DR.JUR. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |