DE2507638B2 - Belichtungssteuereinrichtung - Google Patents

Belichtungssteuereinrichtung

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DE2507638B2 DE2507638A DE2507638A DE2507638B2 DE 2507638 B2 DE2507638 B2 DE 2507638B2 DE 2507638 A DE2507638 A DE 2507638A DE 2507638 A DE2507638 A DE 2507638A DE 2507638 B2 DE2507638 B2 DE 2507638B2
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

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Description

den Eigenschaften des Schrittmotors kann aber der Verschluß bei entsprechender Programmierung auch mehrere Male hintereinander geöffnet und geschlossen werden, wobei gleichzeitig eine entsprechende Öffnungszeit sowie Blendenöffnung eingestellt werden. s
Während zur Steuerung eines Elektromagneten eine aufwendige Schaltung erforderlich war, um bestimmte Verschlußprogrsmme durchführen zu können, kann ein Schrittmotor solche Verschlußprogramme ohne weiteres bewältigen, da hierzu jeweils nur die Zahl der im Schrittmotor zugeführten Impulse entsprechend gesteuert werden muß.
Dadurch kann also auf die umfangreichen mechanischen Konstruktionen verzichtet werden, die sonst bei einer so breit gestreuten Programmiermöglichkeit unbedingt erforderlich waren.
Weiterhin erfolgt die Betätigung der Verschlußsektoren praktisch verzögerungsfrei, da jeder zugeführte Antriebsimpuls sofort in eine entsprechende Drehbewegung der Abtriebsweüe des Schrittmotors umgesetzt wird.
Da die Verschlußsektoren in Abhängigkeit von den zugeführten Antriebsimpulsen nur einmal oder mehrere Male hintereinander geöffnet werden können, sind einerseits unter Weitertransport des Films mehrere Aufnahmen in schneller Folge oder andererseits ohne Weitertransport des Films Mehrfachbeüchtungen in einfacher Weise möglich.
Zweckmäßigerweise wird die Größe der durch die Verschlußsektoren gebildeten Öffnungsfläche in Abhängigkeit von der Zahl der dem Schrittmotor zugeführten Antriebsimpulse geändert, wobei diese öffnung geschlossen wird, indem die gleiche Zahl Antriebsimpulse an den Schrittmotor angelegt wird, der sich dann jedoch in die umgekehrte Richtung dreht.
Zur Änderung der Belichtungszeit, also der Zeitspanne, in der die Verschlußsektoren offen sind, werden die Impulsabstände zwischen den einzelnen Antriebsimpulsen geändert
Ein solcher Verschluß kann nicht nur bei Stehbildkameras, sondern ohne weiteres auch bei Laufbildkameras eingesetzt werden. Dabei muß nur die Frequenz der Impulse von dem Rechteckimpulsgenerator und damit die Zahl der öffnungen in der üblichen Weise mit der Transportgüschwindigkeit des Films J7W. dem für den Filmtransport zuständigen Greifer synchronisiert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen u;iter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt so
Fig. IA -jine perspektivische Ansicht eines Schrittmotors, der die Verschlußsektoren antreibt, die auch als Öffnungssteuerblende wirken können;
F i g. 1B eine in Einzelheiten aufgelöste, perspektivische Ansicht des Schrittmotors; «
Fig.2A bis 2C schematische Darstellungen zur Erläuterung der Funktionsweise des Schrittmotors;
Fig.3A und 3B Draufsichten auf eine erste Ausführungsform einer Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung mit zwei Verschlußsektoren und dem in F i g. 1 gezeigten Schrittmotor;
Fig.4A bis 4C eine Draufsicht, eine in, Einzelheiten aufgelöste sowie eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführunjsform einer Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung mit drei Verschlußsekto- es ren;
Fig.5A ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform einer Schaltungsanordnung für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
F i g. 5B ein detailliertes Blockschaltbild der Antriebsschaltung für den Schrittmotor;
Fig.5C ein detailliertes Schaltbild der in Fig.5A dargestellten Schaltanordnung;
Fig.6A und 6B Wellenformen zur Erläuterung der Funktionsweise der ersten, in Fig.5A dargestellten Ausführungsl'orm;
F i g. 7A eine zweite Ausführungsform einer Schiältanordnung für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig.7B ein detailliertes Schaltbild dieser Schaltanordnung;
F i g. 8A und 8B Wellenformen zur Erläuterung der zweiten, in F ii g. 7A dargestellten Ausführungsformi;
Fig.9A ein Blockschaltbild einer dritten Auisführungsform einer Schaltanordnung für die Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig.9B ein detailliertes SchaltbiH dieser Ausführungsform;
Fig. 10 Wellenformen zur Erläuterung der Funktionsweise der dritten, in F i g. 9A dargestellten Ausführungsform;
Fig. 11A und UB Blockschaltbilder einer vierten Ausführungsform einer Schaltanordnung für eine Belichtungssteuereinrichtung nach der Erfindung;
Fig. 11C ein detailliertes Schaltbild der in Fig. ItA dargestellten Schaltanordnung;
F i g. 12A und 12B Wellenformen zur Erläuterung der Funktionsweise der vierten, in den F i g. 11A und 11B gezeigten Auisführungsform;
Fig. 13 ein Blockschaltbild einer fünften Ausführungsform eimer Schaltanordnung für die Belichtungssteuerung nach der Erfindung und
Fig. 14 Wellenformen zur Erläuterung ihrer Funktionsweise.
In den folgenden Figuren sind gleiche oder entsprechende Teil» jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
F:g. IA zeigt eine perspektivische Ansicht eines Schrittmotors, der zum Antrieb von Verschlußsektoren in einem Belichtungssteuermechanismus dient. Ein solcher Schrittmotor 1 weist im allgemeinen einen Rotor 15 mit einer Welle 6 sowie Feld- oder Antriebsspulen bzw. -wicklungen 4 und 5 mit Zuführungsdrähten 2 und 2a bzw. 3 und 3a auf, wobei die Spulen oder Wicklungen den Rotor 15 umgeben. Wie in F i g. 1B dargestellt werden zwei Magnetringe 7 und 8 so zusammengesetzt daß sie in vertikaler Richtung durch ihre nach oben und unten ausgerichteten Ansätze 9 und 10 in einem bestimmten Abstand voneinander, und daß diese Ansätze 9 und 10 in gleichem Winkelabstand voneinander angeordnet sind. Der auf diese Weise zusammengesetzte Magnetringaufbau wird dann in die Feldspule oder -wicklung 4 eingepaßt In ähnlicher Weise ist ein unterer Magnetringaufbau aus zwei Magnetringen 11 und 12, welche im wesentlichen ähnlich wie vorbes ,hrieben zusammengebaut sind, in die untere Feldspule oder -wicklung 5 eingesetzt Danach werden die oberen und unteren Feldspulen oder •wicklungen 4 und 5 zusammengebaut, wfs in Fig. IA dargestellt ist.
Der Rotor 15, welcher in den Feldwicklungsaufbau eingesetzt ist, weist waf seiner Seitenflache Dauermagnetpole N und 5 auf, welche in gleichem Winkelabstand und abwechselnd angeordnet sind; die Anzahl dieser Pole Nund 5entspricht der halben Gesamtanzahl der Ansätze it. 10,13 und 14 der Maenetrinae 7. 8.11
und 12.
Anhand von Fig.2A bis 2C wird nunmehr die Arbeitsweise des Schrittmotors 1 mit dem vorstehend angeführten Aufbau beschrieben. Die Feldspulen oder -wicklungen 4 und 5, welche über ihre Zuführungsleitung 2, 2a, 3 und 3a mit einer nicht dargestellten Energiequelle verbunden sind, werden so erregt, daß die Ansätze 9,10,13 und 14 der Magnetringe 7,8,11 und 12 magnetische Polungen haben können, wie in Fig.2A dargestellt ist. Der AAPoI 17 des Rotors 15 wird dann in einem durch gestrichelte Linien 16 bezeichneten Abschnitt von dem Ansatz oder AAPoI 10 abgestoßen, während er zu dem Ansatz 14 hin angezogen wird. In ähnlicher Weise wird der 5-PoI 18 des Rotors 15 von dem Ansatz oder 5-PoI 9 abgestoßen, aber zu dem Ansatz oder AZ-PoI 13 hin angezogen. Hierdurch wird der Rotor 15 dann im Uhrzeigersinn gedreht, wie durch den Pfeil 19 angezeigt wird, und wird in der in Fig 2R dargestellten Lage zum Stillstand gebracht, wo das magnetische Gleichgewicht zwischen dem Rotor 15 und den Feldwicklungen 4 und ä erreicht ist.
Als nächstes wird dann die Feldwicklung 5 in der umgekehrten Richtung erregt, so daß die Polungen des Ansatzes 13 des Magnetringes 11 und des Ansatzes 14 des Magnetringes 12 umgekehrt sind. Hierdurch wird dann der Rotor 15 weiter im Uhrzeigersinn gedreht und in der Stellung zum Stillstand gebracht, in welcher das magnetische Gleichgewicht zwischen dem Rotor 15 und den Feldwicklungen 4 und 5 erhalten wird. Durch Umkehren der Richtung des durch die Feldwicklungen 4 und 5 fließenden Stroms kann daher der Rotor 15 schrittweise um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt, weist ein Belichtungs- bzw. Lichtsteuermechanismus der Belichtungs- bzw. Lichtsteuereinrichtung gemäß der Erfindung im allgemeinen ein Paar Verschlußsektoren 20 und 21 auf, von welchen die einen Enden mittels eines gemeinsamen Drehzapfens 22 mit einem Kamerakörper gelenkig verbunden sind. Die anderen Enden der Verschlußsektoren 20 oder 21 enden jeweils in einem halbkreisförmigen Endteil, welcher mit einem bogenförmigen Schlitz 25 oder 26 versehen ist, in welchen ein Antriebsstift 23 oder 24 verschiebbar eingebracht ist welcher von dem Schrittmotor 1 vorsteht. Die Verschlußsektoren 20 und 21 sind mit V-förmigen Ausschnitten 28 und 29 versehen, welche zusammenarbeiten, um eine öffnung 27 festzulegen und zu begrenzen, wie nachstehend noch im einzelnen beschrieben wird.
Wenn der Schrittmotor 1 intermittierend in der durch den Pfeil P angegebenen Richtung gedreht wird, dann werden auch dessen Antriebsstifte 23 und 24 intermittierend in den gebogenen Schlitzen 25 bzw. 26 verschoben, so daß die öffnung 27, welche in F i g. 3A weit geöffnet dargestellt ist, geschlossen wird, wie an der Stelle 30 in F i g. 3B gezeigt ist Um die öffnung wieder zu bilden, wird der Schrittmotor 1 in der durch den Pfeil Q\ angezeigten Richtung umgekehrt, und der Öffnungsgrad 27 kann in entsprechender Weise durch Ändern der Krümmung der gebogenen Schlitze 25 und 26 ω bestimmt werdenin Fig.4A bis 4C ist eine zweite Ausführungsform eines Belichtungssteuermechanismus gemäß der Erfindung mit im allgemeinen drei Verschlußsektoren 31 und einem Schrittmotor dargestellt Wie in F i g. 4 A gezeigt ~ ist jeder Verschlußsektor 31 an einer Stelle 312 an einem feststehenden Ring 32 in der Weise schwenkbar gelagert daß, wenn ein drehbarer Ring 33 in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung gedreht wird, die durch die drei Verschlußsektoren 31 festgelegte öffnung 34 in der Fläche vermindert werden kann. Der in der zweiten Ausführungsform verwendete Schrittmotor entspricht im wesentlichen im Aufbau dem vorbeschriebenen Schrittmotor 1, außer daß ein hohler Rotor 35 verwendet wird. Beide Enden des Rotors 35 sind durch Wälzlager 36 gelagert, und der drehbare Ring 33 ist an dem oberen Lager 36 angebracht, wie in Fig.4Cdargestellt ist.
In Fig.4A ist jeder Verschlußsektor 31 mittels eines Drehzapfens 311 mit dem drehbaren Ring gelenkig bzw. verdrehbar verbunden und weist einen langgestreckten Schlitz 313 auf, in welchen ein nicht dargestellter Stift eingepaßt bzw. eingesetzt ist, welcher von dem drehbaren Ring 33 vorsteht. Gemäß der zweiten Ausführungsform ist die öffnung 34 durch die Verxrhliißsektoren .?1 in koaxialer Bpziphiing hp7iig!irh
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des Rotors 35 des Schrittmotors 1 festgelegt, was vorteilhaft ist. da der Belichtungs- bzw. Lichtsteuermechanismus in der Größe entsprechend kompakt ausgebildet werden kann.
In Fig.5A ist ein Blockschaltbild der ersten Ausführung einer Steuerschaltung der ßelichtungssteuereinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Die Steuerschaltung ist so ausgelegt, daß die Verschlußsektoren in dem Belichtungssteuermechanismus eine vorbestimmte Anzahl Mal in einer verhältnismäßig kurzen Zeit betätigt werden, wie im einzelnen anhand der F i g. 6A und 6B noch beschrieben wird. In Fig. 6A sind Wellenformen an verschiedenen Stellen in der Steuerschaltung wiedergegeben, wenn die Verschlußsektoren einmal betätigt werden; das heißt, der Verschluß wird geöffnet und dann wieder geschlossen. In F i g. 6B sind die Wellenformen dargestellt, wenn die Verschlußsektoren dreimal betätigt werden, das heißt, wenn der Verschluß dreimal geöffnet wird.
In Fig.5A und 6A erzeugt ein Impulsgenerator 37 fortlaufend Rechteckimpulse, wie sie in Zeile (a) in Fig.6A dargestellt sind. Eine Impulsanzahl-Wählschaltung 38 weist einen Wählschalter 39 zum Auswählen einer geforderten Anzahl von Verschlußöffnungen auf, so daß eine vorbestimmte Anzahl Impulse a\, ai,... von dem Rechteckimpulse erzeugenden Generator 37 an eine Signaltrennschaltung 40 in der nächsten Stufe übertragen werden kann. Wenn der Verschluß einmal geöffnet werden soll, das heißt, die Verschlußsektoren einmal betätigt werden sollen, dann wird der feststehende Kontakt 5i des Wählschalters 39 geschlossen. Wenn ein nicht dargestellter Auslöseknopf gedrückt ν Vd, dann wird die Impulsanzahl-Wählschaltung 38 für eine Zeitdauer (3 betätigt, wie in der Zeile (b) in Fig.6A dargestellt ist, so daß ein Impuls a\ von dem Impulsgenerator 37 an die Signaltrennschaltung 40 übertragen wird.
Die Signaltrennschaltung 40 hat eine doppelte Aufgabe. Die eine Aufgabe besteht darin, den Impusl at zu einem Umsetzer 41 zu übertragen, welcher den empfangenen Impuls a\ in die Antriebsimpulse zum Antrieb des Schrittmotors 5Af umsetzt Die andere Aufgabe besteht darin, das Richtungssteuersignal zu erzeugen, welches an eine Antriebsschaltung 42 anzulegen ist Die Drehrichtung des Schrittmotors 5Ai wird entsprechend dem Richtungssteuersignal bestimmt
Der Umsetzer 41 erzeugt den Antriebsimpuls dt, welcher um eine Zeit U bezüglich der Vorderflanke des Impulses at verzögert ist und erzeugt den Antriebsim-
puls eh. welcher um die Zeit U gegenüber der Rückflanke des Impulses a\ verzögert ist, wie in der Zeile (d) in Fig.6A dargestellt ist. Die Antriebsimpulse d\ und di werden an den Eingangsanschluß CPder Antriebsschaltung 42 übertragen. Das Schließsignal C\, welches von der Trennschaltung 41 erzeugt und an den Eingangsanschluß V der Antriebsschaltung 42 angelegt wird, hat eine Vord-srflanke, welche synchron mit der Rückflanke des Impulses a\ zum Zeitpunkt h erzeugt wird, wie in Zeile (c) in Fig.6A dargestellt ist. so daß der Schrittmotor in seiner Drehrichtung umgekehrt wird. um den Verschluß zu schließen. Bis zum Zeitpunkt I2, d. h. bis das Schließsignal c\ erzeugt wird, wird der Schrittmotor SM in der Richtung zum öffnen des Verschlusses gedreht.
Die Antriebssteuerschaltung des Schrittmotors steuert die Blendensektoren Betätigungseinrichtung entsprechend den Antriebsimpulssignalen d\ und di und dem Schließsignal c\. Wie in Fig. 5B dargestellt, weist sie eine Anzahl Flip-Flops zur Umkehr der Richtung des Stromes, welcher durch die Feld- oder Antriebswicklungen des Schrittmotors fließt, und eine Anzahl Verknüpfungsglieder zum Steuern der Flip-Flops auf. Die Motorantriebsschaltung 42 der vorbeschriebenen Art ist allgemein bekannt, so daß sie in der vorliegenden Beschreibung nicht näher beschrieben zu werden braucht.
Bei dem Antriebssignal d\ wird der Schrittmotor SM in der Richtung gedreht, in welcher die Verschlußsektoren öffnen, während bei dem Antriebssignal <h er seine Drehrichtung umkehrt, so daß die Verschlußsektoren geschlossen werden. Infolgedessen wird der Verschluß geöffnet, wie bei ei in Zeile (e) in F i g. 6A gezeigt ist.
Anhand der Fig. 5A und 6B wird nunmehr die Arbeitsweise beschrieben, um den Verschluß dreimal nacheinander zu öffnen. Zuerst wird der feststehende Kontakt Si des Wählschalters 39 geschlossen, und dann ' wird der nicht dargestellte Start- oder Auslöseschalter gedrückt. Die Wählschaltung 38 wird zu einer Zeit fs betätigt, wie in Zeile (b) in F i g. 6B dargestellt ist, so daß drei Impulse au a* ai von dem Impulsgenerator 37 an die Trennschaltung 40 übertragen werden. Die Trennschaltung 40 übertragt die drei Impulse a\, a-i und 33 an den Umsetzer 41 und erzeugt drei Schließsignale c\. ei und cj, welche an den Anschluß W der Motorantriebsschaltung 42 angelegt werden. Entsprechend den Impulsen au aj und ai erzeugt der Umsetzer 41 sechs Antriebsimpulse d\ bis dz in einer Weise, welche der vorbeschriebenen entspricht Die Antriebsimpulse d\ bis <4 werden an den Anschluß CP der Motorantriebsschaltung 42 angelegt. Entsprechend den Antriebsimpulsen d\ bis öfe und der Schließimpulse c\ bis cj treibt die Motorantriebsschaltung 42 den Schrittmotor SAi an, so daß der Verschluß dreimal nacheinander, wie bei ei bis ώ in Zeile (e) in F i g. 6B gezeigt ist, in einer Weise geöffnet wird, welche der vorbeschriebenen entspricht.
Anhand von Fig.5C wird nunmehr die erste Ausführungsform der in Form eines Blockschaltbildes in Fig.5A dargestellten Steuerschaltung im einzelnen beschrieben. Der Impulsgenerator 37 oder 100 in F i g. 5C weist eine Anzahl NAND-Glieder auf, während die Impulswählschaltung 38 oder 101 in F i g. 5C einen herkömmlichen Zähler aufweist, welcher so angeordnet ist, daß das Ausgangssignal entsprechend dem Frequenzteüungsverhäknis an einem Ausgangsanschluß 102 erhalten werden kann. Das Ausgangssignal wird an einen Anschluß 103 des Impulsgenerators 100 angelegt, um denselben abzuschalten, so daß die Anzahl der Impulse, welche von dem Impulsgenerator 100 an die Trennschaltung übertragen wird, gesteuert werden kann. Insbesondere kann das Frequenzteilungsverhältnis durch die Wählschaltung 105 so geändert werden,
s daß die Anzahl Impulse, welche von dem Impulsgenerator 100 zu einem Anschluß 104 übertragen wird, gesteuert werden kann. Die Impulse werden von dem Eingangsanschluß 104 an die Signaltrennschaltung 40 oder 106 in F i g. 5C übertragen, welche ein UND-Glied
ίο aufweist.
Eines der Ausgangssignale von der .Signaltrennschaltung 40 wird an den Anschluß W der Antriebssteuerschaltung 42 des Motors angelegt, während der andere Ausgang an den Eingangsanschluß CP angelegt wird, nachdem er eine vorbestimmte Zeit lang durch eine Verzögerungsschaltung in dem I Jmsetzer 41 oder 107 in F i g. 5C verzögert worden ist, welche einen Widerstand 108 und einen Kondensator 109 aufweist. Entsprechend den an die Anschlüsse W und CP angelegten Eingangssignale treibt die Motorantriebsschaltung 42 den Schrittmotor SMin der vorbeschriebenen Weise an. Die in Fig.5C dargestellte Steuerschaltung stellt nur eine Ausführungsform der Erfindung dar, und selbstverständlich können verschiedene Abwandlungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden.
Anhand der Fig. 7A und 7B wird nunmehr eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben, mittels welcher nicht nur die Verschlußsektoren betätigt, sondern auch die Verschlußöffnungszeit entsprechend gesteuert werden kann. Zur Steuerung der Verschlußöffnungszeit ist ein Wählschalter 43 mit dem Impulsgenerator 37 verbunden, so daß die Impulsabstände der hierdurch erzeugten Impulse entsprechend gewählt werden können. Eine Frequenzwählschaltung 44 ist mit dem Impulsgenerator und der Wählschaltung 38 verbunden, um das Betätigungs- oder das »Anschalt«-Zeitintervall der letzteren entsprechend dem Impulsabstand zwischen den Impulsen von dem Impulsgenerator 37 zu ändern.
*o Als nächstes wird die Arbeitsweise, um den Verschluß zweimal nacheinander zu öffnen, anhand der F i g. 8A und 8B beschrieben. Wenn der Kontakt 5Ή des Wählschalters 43 geschlossen ist, dann beträgt der Impulsabstand zwischen den Impulsen a\, a?, ... des Impulsgenerators 37 /|, und die Betätigungs- oder »Anscha!t«-Zeit der Wählschaltung 38 ist tr. der Verschluß wird dann zweimal, wie an den Stellen ei und ei in Fig.8A(e) gezeigt ist, in einer Weise geöffnet, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen Art entspricht. Wenn die Verschlußöffnungszeit et und e? vergrößert werden soll, wird der feststehende Kontakt Sn des Wählschalters 43 geschlossen. Dann wird der Abstand t\ zwischen den Impulsen a\ und a'i langer als der Impulsabstand ii, wie in F i g. 8B(a) dargestellt ist, so daß die Steuerschaltung 44 die Betätigungs- oder »Anschalt«-Zeit der Wählschaltung 38 auf r'2 vergrößert wie ein Fig.8B(b) dargestellt ist Infolgedessen kann die Verschlußöffnungszeit e\ und e'2, wie in Fig.8B(e) dargestellt ist in einer Weise vergrößert werden, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen Art und Weise entspricht
Die Einzelheiten der Steuerschaltung der zweiten in F i g. 7B dargestellten Ausführungsform entsprechen im wesentlichen der in F i g. 5C dargestellten Ausführungsform, außer daß eine Zählschaltung 110 zwischen den Impulsgenerator 100 und die Wählschaltung 101 geschaltet ist Mittels der Zählschaltung 110 wird die Frequenzteilung der Impulse von dem Impulsgenerator
100 durchgeführt, und ihre Ausgänge können durch einen Wählschalter 111, entsprechend gewählt und an den Impulsgenerator 100 so angelegt werden, daß der Impulsabstand entsprechend geändert werden kann. Die Zählschaltuiig UO entspricht der die Betätigungsoder »Anschalt«-Zeit steuernden Schaltung 44 in F i g. 7A, während der Schalter 111 dem Wählschalter 43 entspricht.
Nunmehr wird anhand der F i g. 9A und 10 die dritte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, mit welcher die Öffnungsfläche oder die Öffnungsblende gesteuert werden kann. In der dritten Ausführungsform ist ein Antriebsimpulse erzeugender Generator 46 mit dem Eingangsanschluß CP der Antriebsschaltung 42 über eine die Antriebsimpulse übertragende Schaltung 47 verbunden. Die Schwingfrequenz des Impulsgenerators 45 kann durch einen Wählschalter 46 geändert werden, so daß die Atiiriebsimpuise σ'ι. di,... erhalten werden können, wie in Fig. IO(d) dargestellt ist. Die Schaltung 47 ermöglicht die Übertragung der Antriebsimpulse d\, eh.-·- von dem Impulsgenerator 45 zu dem Eingangsanschluß CP der Motorantriebsschaltung 42 nur während der Impulsdauer ii des Ausgangsimpulses b\ der Impulsanzahl-Wählschaltung 38, wie in F i g. IO(b) dargestellt ist.
In Fig. 10 sind die Wellenformen an verschiedenen Stellen der Steuerschaltung in F i g. 9A dargestellt, wenn der Verschluß einmal geöffnet wird; jedoch ist die Verschlußöffnungsfläche zweimal so groß, wie die bei der ersten Ausführungsform erhaltene Fläche (siehe F i g. 6A). Um den Verschluß einmal zu öffnen, wird der festehende Kontakt Si des Wählschalters 39 geschlossen, und der feststehende Kontakt S22 des Wählschalters 46 wird geschlossen, so daß die Verschlußöffnungsfläche auf das Zweifache vergrößert werden kann. Danach wird dann der nicht dargestellte Auslöseschalter gedrückt. Es wird nur ein Impuls a\ von dem Impulsgenerator 37 über die Wählschaltung 38 an die Trennschaltung 40 in einer Weise übertragen, welche im wesentlichen der anhand der F i g. 6 beschriebenen Art entspricht. Bei der Rückfiinke des Impulses a> erzeugt die Trennschaltung 40 das Schließsignal C1. wie in Fig. 10 (c) dargestellt ist. Das Schließsignal wird dann an den Eingangsanschluß W der Motorantriebsschalr,ng 42 angelegt.
Während der Zeit t\. wenn die Übertragungsschaltung 38 angeschaltet ist, werden vier Antriebsimpulse ώ bis 4 (siehe Fig. 10 (d)über die Antriebsimpuls-Übertragungsschaltung 47 an den Eingangsanschiuß CP der Motorantriebsschaltung 42 übertragen. Während der Zeit während welcher das Schließsignal q nicht an den Eingangsanschluß }f der Antriebsschaltung 42 angelegt ist, bewirken die Antriebsimpulse d\ und di, daß der Schrittmotor SAi in zwei Schritten in derselben Richtung gedreht wird, und während der Zeit, während welcher der Schließimpuls c\ an den EingangsanschluB W angelegt ist, bewirken die Impulse dj und dt, daß der Schrittmotor SM in zwei Schritten in der umgekehrten Richtung gedreht wird. Hierdurch werden dann die Verschlußsektoren zweimal so lange wie die anhand der F i g. 6A beschriebenen Verschiußsektoren geöffnet
EHe in Fig.9A in Form eines Blockschaltbilds dargestellte Steuerschaltung ist im einzelnen in F i g. 9B wiedergegeben. Der Antriebsimpulse erzeugende Generator'« oder 112 in Fig.9B weist NANP-Glieder auf, und die Schwingungsfrequenz kann mitteis eines Wählschalter! 113 geändert werden. Die Antriebsimpulse werden von einem Ausgangsanschluß 114 Ober eine Differenzierschaltung 115 an den EingangsanschluB CP der Motorantriebsschaltung 42 übertragen. Der Impulsgenerator 112 muß die Antriebsimpulse dt, dj, ... erzeugen, deren Frequenz höher ist als die der von dem Impulsgenerator 100 erhaltenen Rechteckimpulse, und die mittels des Schalters 113 ausgewählte Frequenz muß ein ganzzahliges Vielfaches der Schwingungsfrequenz des Impulsgenerators 100sein.
Anhand der Fig. HA, HB, 12A und 12B wird nunmehr die vierte Ausführungsform der Erfindung zur Steuerung des Belichtungssteuermechanismus auf ein äußeres Signal hin beschrieben. Wenn ein Schalter 49 geschlossen wird, wird das in Zeile (a) in Fig. I2A dargestellte Signal an einen Umsetzer 48 für das äußere Signal angelegt, so daß es den rechteckigen Einzelimpuls ji (Fig. 12A(b)) erzeugt, welcher an den Impulsumsetzer 41 und einen ein Richtungssteuersignal erzeugenden Generator 50 angelegt wird. Der Umsetzer 4i erzeugt die Antriebsimpulse c\, C2. welche um eine sehr
M kurze Zeitspanne i| bezüglich der Vorder- bzw. Rückflanken des Ausgangsimpulses ji verzögert sind und an den F.ingangsanschluß CP der Motorantriebsschaltung 42 angelegt werden. Entsprechend dem Ausgangssignal /1 des Umsetzers 48 erzeugt der das Richtungssteuersignal schaffende Generator 50 ein eine Vorwärtsdrehung bewirkendes Signal, welches andauert, solange der Ausgangsimpuls ji angelegt ist und erzeugt dann eine Drehrichtungsumkehr bzw. eine Drehung in umgekehrter Richtung bewirkendes Signal,
M wenn der Eingangsimpuls ji nicht mehr anliegt. Die eine Drehung in Vorwärts- und umgekehrter Richtung bewirkenden Signale werden an den Eingangsanschluß W der Motorantriebsschaltung 42 angelegt. Infolgedessen wird entsprechend den Eingangssignalen ci.oundji mittels der Motorantriebsschaltung 42 der Schrittmotor SM in einer Weise gedreht, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen entspricht, so daß der Verschluß geöffnet wird, wie bei d\ in F i g. 12A(d) dargestellt ist
Die vierte Ausführungsform weist einen Empfänger
*o 53 auf, dessen Ausgangsanschlüsse 52 mit den Anschlüssen 51 des Schalters 49 verbunden sind. Wenn die Antenne 54 des Empfängers 53 das Signal k (siehe Fig. 12B(e)) erhält, das von einer Antenne 55 eines Senders 57 übertragen wird, überträgt der Empfänger
«5 53 das in Zeile (f) in Fig. 12B dargestellte Signal π an den Umsetzer 48 für das äußere Signal. In den Zeilen (g) und (h) in Fig. 12B dargestellt Signale gh At und /fc werden so erzeugt, wie anhand von Fig. 12A beschrieben ist Infolgedessen wird der Schrittmotor SMin einer
so Weise angetrieben, welche im wesentlichen der vorbeschriebenen entspricht, so daß der Verschluß geöffnet wird, wie bei i-, in F i g. 12B(i) dargestellt ist
Die in Form eines Blockschaltbildes in Fig.HA dargestellte Steuerschaltung ist im einzelnen in Fig. HC wiedergegeben. Der das äußere Signal erzeugende Umsetzer 48 weist beispielsweise einen monostabilen Multivibrator 116 auf. Wenn der Schalter 49 geschlossen wird, dann wird ein Einzelimpuls, dessen Impulsdauer von den Werten eines Kondensators 117 und eines Widerstands 118 abhängt, über einen das Richtungssteuersignal erzeugenden Generator 119 mit beispielsweise einer Pufferschaltung (119) an den Eingangsanschluß W der Motorantriebsschaftnng 42 übertragen. Der Ausgangsimpuls wird auch an den Umsetzer 41 oder 120 in F i g. 1 IC übertragen, welcher UND-Glieder aufweist, nnd wird in AntriebsimpuJssignale umgesetzt, welche an den Eingangsanschluß CPder Motorantriebsschaltung 42 angelegt werden. Der
Empfänger 53 und der Sender 57 können eine übliche Schaltungsausführung aufweisen, in der vierten Ausführungsform wird das Signal k mittels elektromagnetischer Wellen übertragen; selbstverständlich kann das Signal von dem Sender 57 zu dem Empfänger 53 auch durch Ton- oder Lichtstrahlen übertragen werden.
Anhand der Fig. 13 und 14 wird nunmehr die fünfte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. In der fünften Ausführungsform wird der Verschluß auf die äußeren Signale hin geöffnet, welche nacheinander innerhalb einer vorbestimmten Zeil übertragen werden. Die fünfte Ausführungsform entspricht im wesentlichen im Aufbau der vierten Ausführungsform, außer anstelle des in F i g. 11A dargestellten Wählschalters 49 ist eine Fotozelle 59 vorgesehen.
Eine Verschlußeinrichtung 61 ist zwischen einer Lichtquelle 58, beispielsweise einer Glühlampe oder einer Gasentladungslampe, und einer fotoeiektrischen Zelle 59 angeordnet, welche entweder ein Fotoelement in Form einer Sperrschichtfotozelle oder ein Fotoleiter, beispielsweise ein CdS-Elemen! sein kann. Wenn der Verschluß 61 den Lichtweg 60 zwischen der Lichtquelle 58 und der Fotozelle 59 intermittierend anschließt, dann fallen die iin Zeile (o) in Fig. 14 dargestellten Lichtsignale O\ bis Ch der Reihe nach auf di * Fotozelle
59. Entsprechend den Ausgangssignalen von der Fotozelle 59 wird dann der Umsetzer 4€ betätigt, welcher die in Zeile (p) in Fig. 14 dargestellten Impulsausgangssignale p\ bis p% erzeugt Entsprechend den Ausgangssignalen p\ bis p> werden der Umsetzer 41, der das Drehrichtungssteuersignal erzeugende Generator 50 und die Motorantriebsschaltung 42 in der Weise betätigt, die anhand der vierten Ausführungsform j«schrieben ist, so daß der Verschluß dreimal geöffnet wird, wie an den Stellen q\ bis qj in Fig. 14 dargestellt ist.
Die Ausführungsformen der Erfindung haben den
Vorteil, daß wenn die ständige und fortlaufende Bewegung eines Gegenstandes beobachtet werden soll, die Bewegungen in einem entsprechenden Zeitintervall aufgenommen werden können.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Belichtungssteuereinrichtung mit einem Belichtungssteuermechanismus mit Verschlußsektoren, welche auch als Öffnungssteuerblende wirken s können, und mit einer die Blendensektoren antreibenden Einrichtung, welche entsprechend den Antriebsimpulsen intermittierend angetrieben wird, um die Verschlußsektoren zu öffnen und zu schließen, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung für die Antriebseinrichtung (SM, 23,24) mit einem Rechteckimpulsgenerator (37) zum Erzeugen der Antriebsimpulse, mit einer Impulsanzahl-Wählschaltung (38) zum Obertragen einer vorbestimmten Anzahl Impulse von dem Impulsgenerator (37) und mit einer Antriebssteuerschaltung (42) zum Steuern der Antriebseinrichtung entsprechend der über die Impulszahl-Wählschaltung (38) übertragenden Impulse.
2. Belichtongssteuereinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung für die Antriebseinrichtung eine Impulstrennschaltung (40), weiche in Abhängigkeit von den durch die Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse ein die Antriebsrichtung anzeigendes Signal erzeugt sowie die von der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse weitergibt, und einen Impulsumsetzer (41) zur Erzeugung der Antriebsimpulse in Abhängigkeit von den Ausgangsimpulsen der Impulstrennschaltung (40) aufweist, wobei die Antriebssteuerschaltung (42) in Abhängigkeit von den Ausgangsimpul^n der Impulstrennschaltung (40) und des In.pulsumsetzers (41) betätigt wird.
3. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der von der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) übertragenen Impulse wahlweise einstellbar ist
4. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der -»o Impulsabstand der von dem Rechteckimpulsgenerator (37) erzeugten Impulse wahlweise veränderbar ist
5. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schaltung zur Steuerung der Anschaltzeit der Impulsanzahl-Wählschaltung (38) in Abhängigkeit von dem Impulsabstand der von dem Rechteckimpulsgenerator (37) erzeugten Impulse.
6. Belichtungssteuereinrichtung nach einem der so Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Sender (57) zur Erzeugung von Steuersignalen und durch einen Empfänger (53) für diese Steuersignale, der an einer von dem Sender (57) entfernten Stelle angeordnet ist, wobei die empfangenen Steuersigna-Ie in die Rechteckimpulse umgewandelt werden.
7. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das Steuersignal mittels elektromagnetischer Wellen übertragt
8. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das Steuersignal mittels Lichtstrahlen Oberträgt
9. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (57) das «5 Steuersignal mittels Tonenergie überträgt
Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuereinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei herkömmlichen Belichtungssteuermechanismen werden die Verschlußsektoren im allgemeinen durch mechanische Elemente geöffnet und geschlossen. Wenn beispielsweise ein Filmtransporthebel betätigt wird, um den Film weiterzu transportieren, so kann <Jie zur Bewegung der Verschlußsektoren erforderliche Energie als mechanische Energie aufgebracht und gespeichert werden. Beim Herunterdrücken des Verschlußauslöserknopfes werden die Verschlußsektoren mittels der gespeicherten Energie geöffnet und anschließend v-ieder geschlossen. Ist also die Energie für den Antrieb der Verschlußsektoren nicht als mechanische Energie, beispielsweise in einer Feder, gespeichelt worden, wenn der Filmtransporthebel verschwenkt wird, danr können die Verschlußsektoren überhaupt nicht betätigt werden. Ein wesentlicher Nachteil eines solchen Belichtungssteuermechanismus liegt also darin, daß die Verschluß-Sektoren nicht mehrmals hintereinander in einer relativ kurzen Zeitspanne mit hoher Geschwindigkeit betätigt werden und ablaufen können.
Es ist weiterhin bekannt, die Verschlußsektoren über Elektromagnete mittels eines elektrischen Signals zu betätigen; dabei ist i'er Verschlußauslöserknopf so mit dem Elektromagneten gekoppelt, daß beim Herunterdrücken des Verschlußauslöserknopfes der Elektromagnet durch ein elektrisches Signal erregt und damit der Verschluß geöffnet werden. Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die öffnung der Verschlußsektoren aus verschiedenen Gründen nicht synchron mit dem elektrischen Signal erfolgen kann. Dies ist einmal auf die zeitliche Verzögerung zurückzuführen, die dadurch entsteht, daß der Elektromagnet eine ausreichende Energie erzeugen muß, um die Verschlußlamellen nach Zuführung des elektrischen Signals zu öffnen; außerdem benötigt die Übertragung der Antriebsenergie von dem Verschlußauslöseknopf über den Elektromagneten zu den Verschlußsektoren eine bestimmte Zeitspanne. Und schließlich hat ein solcher Belichtungssteuermechanismus einen relativ großen und komplexen Aufbau, so daß seine Herstellungskosten und sein Platzbedarf zu hoch sind.
Bei herkömmlichen Belichtungssteuermechanismen muß also die zur Betätigung der Verschlußsektoren erforderliche Energie erzeugt und gespeichert werden, indem beispielsweise der Filmtransporthebel verschwenkt wird. Dadurch ist es nicht möglich, eine kontinuierliche Bewegung des Aufnahmeobjekts in kurzen Zeitabständen aufzunehmen, da hierzu jedesmal der Filmtransporthebel geschwenkt und damit der Verschluß gespannt werden muß.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungssteuereinrichtung mit einem Belichtungssteuermechanismus der angegebenen Gattung zu schaffen, der bei optimaler Einstellung der Belichtungswerte eine sehr rasche Folge von Aufnahmen ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß der gesamte Verschlußantrieb impulsweise, im allgemeinen mittels eines Schrittmotors, erfolgt Ein solcher Schrittmotor kann bei entsprechender Programmierung den Verschluß öffnen und schließen sowie die Blende betitigen. Entsprechend
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