DE250540C - - Google Patents

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DE250540C
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dampening roller
moistening
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 250540-KLASSE 7Od. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Anfeuchten der Marken für * Markenaufklebemaschinen und besteht darin, daß eine die Anfeuchtwalze tragende Platte unter dem Einfluß der Schneidebewegung des Messers quer zur hin und her gehenden Verschiebung der Anfeuchtwalze ausweicht. Um die'Ausweichbewegung der die. Anfeuchtwalze tragenden Platte zu ermöglichen, ist die diese Teile ίο hin und her bewegende Schieberplatte mit einenivAusschnitt versehen, so daß sie bei der Schneidsteliung des Messers in ihren· Führungen seitlich verschoben werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Markenanfeuchtvorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungeh dargestellt, es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Vorrichtung in derjenigen Stellung, bei welcher die Anfeuchtwalze von einem Docht Wasser einsaugt,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung in der-, jenigen Stellung, bei welcher die Anfeucht walzedie Marke anfeuchtet,
Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung in der Stellung während des Aufklebens der Marke,
Fig. 4 eine Oberansicht der Anfeuchtvorrichtung bei der Stellung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine ebensolche Oberansicht bei der Stellung nach Fig. 3.
Mittels eines mit dem einen Ende in einen Wasserbehälter tauchenden Dochtes α, der in einem Dochtrohr b sitzt, wird die Feuchtigkeit zum Dochtende geleitet, gegen welches sich während des Ruhezustandes (Fig. 1 und 4)
der mit der Einrichtung versehenen Markenaufklebemaschine die Markenanfeuchtwalze c legt und Wasser ansaugt. Die Anfeuchtwälze sitzt an einer um den Bolzen d hochschwing- ' baren und durch eine Feder e in wagerechter Stellung gehaltenen Platte f. Letztere sitzt an einer in Führungen g, h laufenden Schieberplatte i, die mittels einer einen Stift k umgreifenden Gabel I. bei jeder Tätigkeit der ,Maschine einmal hin und her geschoben wird. Hinter der Platte f ist ein Messer m um einen Bolzen 0 schwingbar, welches zum Abschneiden der anzufeuchtenden, von dem Markenstreifen abzutrennenden und aufzuklebenden Marken dient. Unterhalb der Arifeucht- und Abschneidevorrichtung befindet sich eine Platte n, die in senkrechter Richtung selbsttätig bewegt wird, zur Auflage der zu frankierenden Briefe dient und diese in den Bereich der Markenaufdrückplatte- p bringt. Bei der in Fig. ι gezeichneten Anfangsstellung der Teile wird der Markenstreifen um ein Feld vorgeschaltet, wodurch die aufzuklebende Marke M unter dem Messer hindurch zwischen die Platte f und die in ihrer höchsten Lage befindliche Platte j> geschoben wird. Letztere wird darauf beim Arbeiten der Maschine gegen die mit ihrer Klebstoffschicht nach unten gekehrte Marke M bewegt, so daß letztere nach oben hin ein festes Gegenlager findet. Beim Weiterarbeiten der Maschine wird der Schieber k in der Pfeilrichtung (Fig. 2) verschoben, wodurch die vom Docht a mit Feuchtigkeit getränkte, aus Filz ο. dgl. saugfähigem Stoff
bestehende Walze c über die Klebstoffschicht der Marke M gerollt wird und sie anfeuchtet. Während dieses Anfeuchtens bewegt sich die den zu beklebenden Brief tragende Platte η schnell nach oben, so daß sie, wenn die Klebstoffschicht völlig mit der Anfeuchtrolle c überfahren ist, den Brief fest gegen die angefeuchtete Klebstoff schicht der Marke drückt (Fig. 3). Sehr wichtig ist es hierbei, daß die Anfeuchtwalze c bis kurz vor dem Gegendrücken des Briefes die Marke berührt und sie verhindert, nach unten zu hängen oder sich zu krümmen, was bekanntlich jede auf ihrer Klebst off schicht angefeuchtete Marke tut. Kurz vor dem Aufkleben wird die vorgeschobene Marke vom Markenstreifen durch das Messer m (Fig. 3) abgeschnitten. Die Anfeuchtrolle nebst Platte f wird während des Aufklebens der Marke (Fig. 3) durch die Platte hochgedrückt.
Nach dem Aufkleben der Marke kehren alle Teile in ihre Anfangslage (Fig. 1) zurück.
Während des Überlaufens der Anfeuchtwalze über die aufzuklebende Marke, muß letztere natürlich auf ihrer ganzen Fläche angefeuchtet werden. Zu diesem Zwecke müssen die Ränder der Walze und der Marke möglichst genau übereinstimmen. Da nun die Platte f und die Walze c mit dem in Fig. 4 punktiert gezeichneten und in Fig. 5 voll gezeichneten oberen Rand r notwendigerweise bei der Stellung nach Fig. 1, 2 und 4 die über die Schnittlinie der Marke zur nächstfolgenden Marke hinwegreicht, so würde die Kante des Messers bei der Schneidebewegung auf die Platte f treffen. Um dies zu verhüten, wird die Platte f quer zu ihrer durch die Gabel / bewirkten Verschiebung etwas verstellt, und zwar geschieht dies durch die vordere schräge Fläche s des niedergehenden Messers. . Um diese Ausweichbewegung zu gestatten, besitzt der Schieber i einen Ausschnitt t.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Anfeuchten der Marken für Markenaufklebemäschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Anfeuchtwalze (c) tragende Platte (f) unter dem Einfluß der Schneidebewegung des Messers (m) quer zur hin und her gehenden Verschiebung der Anfeuchtwalze (c) ausweicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anfeuchtwalze hin und her bewegende Schieberplatte (k), um die Ausweichbewegung der Platte (g) und der Anfeuchtwalze (b) zu ermöglichen, einen Ausschnitt (t) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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