DE244255C - - Google Patents
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- DE244255C DE244255C DENDAT244255D DE244255DA DE244255C DE 244255 C DE244255 C DE 244255C DE NDAT244255 D DENDAT244255 D DE NDAT244255D DE 244255D A DE244255D A DE 244255DA DE 244255 C DE244255 C DE 244255C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/02—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
- B65B13/04—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes with means for guiding the binding material around the articles prior to severing from supply
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 81c. GRUPPE
HERMANN WAGNER in ANKLAM.
Zusatz zum Patent 243531 vom 23. August 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1911 ab. Längste Dauer: 22. August 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verschnürvorrichtung, bei welcher in einem Tischgestell
ein in der Höhe verschiebbarer und um seine senkrechte Achse drehbarer Pakethalter und
darüber ein elastischer Gegenhalter für das Paket angeordnet sind. Neben dem Halter ist
in bekannter Weise ein um eine wagerechte Achse ausschwingbarer Fadenführer vorgesehen,
und der Antrieb der Vorrichtung ist derart eingerichtet, daß das über den Halter auf den
Tisch gelegte Bündel zunächst zwischen Halter und Gegenhalter eingespannt und dann ein
Stück emporgehoben wird, damit es auf allen Seiten frei zugänglich ist. Darauf vollzieht
der Fadenführer eine Drehung um 360°, wodurch das Bündel einmal verschnürt wird;
alsdann führt das Bündel eine Drehung um 90° aus und nunmehr der Fadenführer eine
nochmalige Drehung um 360 °. Auf diese Weise wird ermöglicht, daß Pakete unabhängig von
ihrer Form und Größe, z. B. auch lose Briefbündel, gleichmäßig fest mit nur einem Faden
kreuzweise verschnürt werden. Nach dem Verschnüren erfolgt das Verknüpfen und Abschneiden
der Schnur.
Damit der Fadenführer den von ihm geführten Faden selbsttätig in den Knüpfer richtig einführt,
und zwar im Gegensatz zur bisherigen Einführungsweise ohne Benutzung umständlicher
Weichen und deren Antriebsvorrichtung, 45
ist gemäß der Erfindung der Fadenführer nicht nur um seine wagerechte Achse drehbar, sondern
zugleich in seiner Längsrichtung verschiebbar gelagert. Durch die Verschiebung wird der Faden einmal außen am Knüpfergehäuse
vorbei, und das andere Mal in das Knüpfergehäuse hineingeleitet.
Fig. ι zeigt den Fadenführer mit seiner Antriebsvorrichtung
in der Stellung, in welcher er den Faden außen am Knüpfergehäuse vorbeiführt, in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 den Fadenführer mit der Antriebsvorrichtung in der Stellung, in der er den Faden
in das Knüpfergehäuse hineinführt, in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, und
Fig. 3 die Antriebsvorrichtung allein im Schnitt nach A-B.
Der Knüpfer ist in bekannter Weise an dem Tisch befestigt, welcher den Antrieb der Verschnürvorrichtung
trägt. In dem Bock 47 ist gelagert die Welle 51, auf die der Fadenführer
50 aufgesetzt ist. Mit Hilfe der Kettenräder 48 und der Kette 49 wird die Bewegung eines
vom Maschinenantrieb bewegten Zahnrades auf den als Fadenführer dienenden, senkrecht
!" abgebogenen Arm 50 übertragen, so daß dieser zeitweise rechts und zeitweise links herum mit
seiner „Welle 51 ausschwingt.
Der Arm 50 des Fadenführers sitzt gemäß j der Erfindung an einer Hülse 114, welche auf
55
der Welle 51 lose verschiebbar gelagert ist.
. Die Hülse enthält den Schlitz 115, der von
dem Stift 116 durchgriffen wird. Der Stift ist durch die Welle hindurchgetrieben und nimmt
die Hülse bei der Drehung der WelleJjnit)
der Schlitz ist so lang, daß die Hülse sich auf der Achse verschieben kann.
Die Verschiebung wird eingeleitet durch das auf der Welle 51 sitzende Zahnrad 117, welches
in das doppelt so große Zahnrad 118 eingreift.
Das Zahnrad 118 lagert lose auf dem Bolzen 119, auf dem außerdem hinter dem Zahnrad
118 ein Sperrad 120 lose gelagert ist; letzteres
ist mit einer kreisförmig angeordneten Keilfläche 121 versehen. Die Sperrklinke 122,
welche an dem Zahnrad 118 befestigt ist, nimmt das Sperrad 120 und seine Druckfläche
121 während seiner Linksdrehung mit; dagegen
wird bei Rechtsdrehung des Zahnrades 118 das Sperrad 120 und seine Druckfläche 121
von der Sperrklinke 123 festgehalten, die an dem Bock 47 gelagert ist. Drückt nun bei der
Linksdrehung die schräge Fläche 121 gegen den vierkantigen, an beiden Seiten zweckmäßig
mit Rollen 124 versehenen und im Bock 47 verschiebbar gelagerten Stift 125, so
verschiebt dieser sich in dem Bock 47 und drückt gegen die an der Hülse 114 befestigte
Scheibe 126, wodurch der an der Hülse befestigte Arm 50 und sein Faden 57 nach außen
verschoben werden und der Faden in das Knüpfergehäuse eingeführt wird (vgl. Stellung II
nach Fig. 2). Die Zurückführung des Armes 50 erfolgt durch die Druckfeder 127, welche auf
die Hülse 114 aufgesteckt ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum kreuzweisen Ver-
. schnüren von Paketen . 0. dgl. nach Patent 243531, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fadenführer (50) außer seiner Drehung eine Verschiebung in Richtung seiner Drehachse
ausführt, so daß der Faden (57) ohne Weichen von dem Fadenführer selbsttätig in das Knüpfergehäuse hinein oder außen
an demselben vorbeigeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-. durch gekennzeichnet, daß der Fadenführer
(50) an einer auf der Antriebswelle (51) lose gelagerten Hülse (114) befestigt und die
letztere mit einem Schlitz (115) versehen ist, welcher von dem auf der Welle befestigten
Mitnehmer (116) durchgriffen wird.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine drehbar
gelagerte und von der Antriebswelle (51) für den Fadenführer (50) bewegte Scheibe (120)
mit kreisförmig angeordneter Keilfläche (121), die (121) unter Vermittlung eines Druckstiftes
(125) den Fadenführer dem Knüpfergehäuse nähert bzw. die Entfernung des
Fadenführers vom Knüpfergehäuse unter der Einwirkung eines zwischen der Hülse (114) und den Kuppelstift (116) eingeschalteten
Feder (127) zuläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244255C true DE244255C (de) |
Family
ID=503312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244255D Active DE244255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244255C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234924B (de) * | 1955-11-23 | 1967-02-23 | Hahn Carl Dr Kg | Verfahren zum losen Umschlingen von zur Herstellung von Tampons, insbesondere fuer die Frauenhygiene, dienenden Wattevliesen mit einem Rueckziehfaden und zum Verknoten der Fadenenden |
-
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- DE DENDAT244255D patent/DE244255C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234924B (de) * | 1955-11-23 | 1967-02-23 | Hahn Carl Dr Kg | Verfahren zum losen Umschlingen von zur Herstellung von Tampons, insbesondere fuer die Frauenhygiene, dienenden Wattevliesen mit einem Rueckziehfaden und zum Verknoten der Fadenenden |
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