DE669367C - Spannvorrichtung fuer Umreifungen, aus z.B. Draht, bei Packstuecken - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Umreifungen, aus z.B. Draht, bei Packstuecken

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DE669367C
DE669367C DEK145905D DEK0145905D DE669367C DE 669367 C DE669367 C DE 669367C DE K145905 D DEK145905 D DE K145905D DE K0145905 D DEK0145905 D DE K0145905D DE 669367 C DE669367 C DE 669367C
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DE
Germany
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tensioning
clamps
hand lever
tensioning device
clamping
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DEK145905D
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English (en)
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Oscar Kind
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/02Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
    • B65B13/025Hand-held tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Umreifungen, aus z. B. Draht, bei Packstücken Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Anspannen von metallenen Umschnürungsbändern zum Gegenstand, welche in Verbindung mit einer der verschiedenen üblichen Vorrichtungen benutzt werden kann, die zur Herstellung des Verschlusses solcher aus Draht oder Flachband herzustellenden Umschnürungen dienen, und zwar betrifft der Gegenstand die für solche Zwecke bekannten Spannvorrichtungen, bei denen das Anspannen des Bandes durch zwei selbständige Klemmvorrichtungen vermittelt wird, die durch Betätigung eines Handhebels wechselweise einander genähert und voneinander entfernt werden können und welche in der Weise auf das anzuspannende Band wirken, daß sie das Band in der Anspannrichtung zwischen den Klemmflächen ungehindert durchtreten lassen, während sie es in entgegengesetzter Richtung festhalten.
  • Bei den bisher bekannten Spannvorrichtungen dieser Art ist die eine der beiden Spannklemmen ortsfest angeordnet und dient als durchlassende Sperrklemme zum Festhalten des Bandes nur während des Rückganges der zweiten, mittels des Handhebels beweglichen Klemme. Der Handhebel muß also zwischen jedem Spannhub einen Leerhub machen, um die bewegliche Klemme wieder in wirksame Stellung zu bringen.
  • Abweichend hiervon sind beim Gegenstand der Erfindung beide Spannklemmen beweglich angeordnet und so mit dem Handhebel verbunden, daß sie beim Bewegen des Hebels gleichzeitig und entgegengesetzt hin und her schwingen, so daß sie in dem einen Hub einander genähert und in dem anderen Hub voneinander entfernt werden. Hierbei wirkt jedesmal die eine der beiden Spannklemmen im Sinne der Anspannung mitnehmend auf das Band, während die andere Klemme sich entgegen der Anspannungsrichtung frei zurückbewegt. Vorzugsweise werden als Spannklemmen solche selbsttätigen Klemmen benutzt, die in Form von unter Federspannung stehenden Schwingexzentern an sich bekannt sind. Durch die sich hieraus ergebende Ausnutzung beider Hübe des Handhebels zur Förderung der Anspannung wird eine erhebliche Zeitersparnis erreicht. Außerdem erleichtert diese Wirkungsweise die Verkleinerung der einzelnen Spannhübe und dadurch eine entsprechende Vergrößerung der Anzahl der Spannschritte. Hierbei machen sich Änderungen der erzielten Spannkraft für den Arbeiter leichter fühlbar als bei Anwendung größerer, durch Leerhubpausen getrennter Spannschritte. Die Erfindung ermöglicht also nicht nur eine schnellere Fertigung jeder einzelnen Verschnürung, sondern auch eine gleichmäßigere und genauere Bemessung der Umfangsspannung der einzelnen Umschnürungen.
  • Auf der Zeichnung ist die der Erfindung entsprechende Spannvorrichtung in Abb. i beispielsweise in Verbindung mit einer Verwindungsvorrichtung in Vorderansicht dargestellt, wie sie in ähnlicher Weise für die Herstellung von Drahtumschnürungen üblich sind.
  • Abb.2 zeigt einen zugehörigen Grundriß. Abb: 3 stellt in größerem Maßstabe die wesentlichen Teile der Spannvorrichtung selbst in Vorderansicht dar, Abb. ,4 einen Höhenschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 3, Abb.5 einen senkrechten Schnitt nach Linie V-V der Abb. 3.
  • Abb. 6 erläutert in schematischer Darstellung die Wirkungsweise der Vorrichtung. . Die auf das zu umschnürende Packstück aufzusetzende gemeinsame Grundplatte i der Spann- und Verschlußvorrichtung trägt im mittleren Teil ihres Vorderrandes die Schließvorrichtung, welche durch Vorwärts- und Rückwärtsschwingen des Schließhandhebels 2 unter Vermittlung der Zahnräder 3 und zweier Verwindungsritzel q. zur Wirkung gebracht wird. Auf der linken Seite der Verwindungsvorrichtung ist in Achsenhöhe der Verwindungsritzel q. ein zum Festklemmen des einen Endes des Umschnürungsbandes 35 (Abb. @6) dienendes Klemmexzenter 5 so angebracht, daß es mittels seines Handhebels 6 um eine waagerechte Achse der Stützfläche 7 in bekannter Weise zur Wirkung gebracht werden kann.
  • Auf der gegenüberliegenden rechten Seite der Schließvorrichtung ist die Spannvorrichtung an einem mit der Grundplatte i vereinigten Führungsbock 8 angebracht, an dessen vorderer, dem Rande der Grundplatte und der Achse der Verwindüngsritzel paralleler senkrechter Fläche zwischen den beiden parallelen Führungsleisten 9 zwei Schlitten zo, ii längs verschiebbar angeordnet sind. Die Schlitten sind mit Schubarmen 12, 13 versehen, welche so angeordnet sind, daß sie in dem zwischen den Schlitten liegenden Raum übereinandergreifen. Die Schubarrne sind mit Zapfenlöchern 1q., 15 versehen, welche in senkrechter Richtung etwas verlängert sind und in welche je einer von zwei Kurbelzapfen 16 bzw. 17 hineinreicht, der an dem scheibenförmigen Endteil 18 der waagerechten Spannhebelachse ig angebracht ist. Diese Hebelachse ruht in einer an der Rückseite des Führungsbockes 8 liegenden Lagerbüchse 2o .und trägt auf ihrem hinteren Ende den Spann--},ebel21. Durch Hinundherschwenken des ,letzteren von links nach rechts und umgekehrt können daher mittels der beiden Kurbelzapfen 16, 17 die beiden Schlitten io und ii wechselweise gleichzeitig aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden.
  • An der Vorderfläche jedes der beiden Schlitten io, ii ist zwischen den beiden ihre Ränder führenden Deckleisten 22 ein waagerecht vorstehenderTragzapfen23 angebracht, auf welchem eine Halteplatte 24 sitzt; die mittels in Sehlitze 25 des Schlittenkörpers eingreifender Vorsprünge 26 undrehbar festgehalten wird und an ihrem unteren Rande eine senkrecht vorspringende Platte 27 trägt, die als Gegenstütze öder Amboß für die Klemmwirkung der Exzenterklinke 28 dient, die vor der Halteplatte 2q. auf dem Tragzapfen 23 schwenkbar angeordnet ist. Die beiden Exzenterklinken sind etwas länger als der Abstand zwischen der Mitte des Tragzapfens und der Oberfläche der Amboßplatte 27. Sie sind beide reit gleicher, nach rechts gerichteter Neigung schräg gestellt, so daß sie beide im Sinne der von der Schließvorrichtung weg gerichteten Spannbewegung des Bandes ausschwingen können, während die entgegengesetzte Bewegung durch die Berührung mit der Amboßplatte verhindert wird.
  • Vor der Exzenterklinke 28 ist auf jedem der beiden Tragzapfen 23 ein Hubstück 29 so angebracht, daß es über die obere Endfläche der Exzenterklinke 28 mit einer Winkelleiste 30 übergreift, so daß dieses Hubstück 29 die Schwingbewegungen der Exzenterklinke 28 zwangsläufig mitmachen muß. Das Hubstück ist an seinem rechtsseitigen Endrande mit einem nach vorn vorspringenden Hubarm 31 versehen; dessen unteres Ende 32 etwas über den rechtsseitigen Rand der Amboßplatte 27 übergreift; der vordere Rand dieses Hubarmes ist als eine nach hinten und abwärts geneigte Hubfläche 33 ausgebildet, welche so weit vorsteht, daß beim Gegendrücken des zu spannenden Draht- oder Bandendes 35 der Umschnürung durch die Wirkung dieser Schrägfläche das Hubstück 29 zusammen mit der Exzenterklinke 28 nach rechts angehoben und dadurch die Klemme geöffnet wird, so daß das Ende des Umschnürungsdrahtes jenseits des Spitzenendes 33 des Hubarmes 31 zwischen die Amboßplatte 27 und das Ende der Exzenterklinke 28 eintreten und durch diese festgehalten werden kann. Vor dem Hubstück 29 ist auf dem vorderen Ende des Tragzapfens 23 eine Schraubenfläche 34 so angebracht, daß durch ihr äußeres freies Ende das Hubstück 29 und dadurch die Exzenterklinke 28 gegen die Amboßplatte 27 abwärts gedrückt wird. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird das äußerste Ende des Umschnürungsdrahtes 35, wie aus Abb.6 ersichtlich, durch Betätigung des Handhebels 6 zwischen dem Klemmexzenter 5 und dessen Stützfläche 7 eingespannt. Nach dem Herumführen des Umschnürungsdrahtes 36 um das Packstück und Zurückführen seines Spannendes 37 wird das letztere seitlich vor die Hubfläche 33 der beiden Klemmvorrichtungen auf die Ränder der Amboßplatte 27 aufgelegt und gegen die Hubarme 3 1 angedrückt, so daß diese sich anheben und das Drahtende zwischen die Amboßplatten und die dadurch gehobene Exzenterklinke einfällt.
  • Wird hiernach der Handhebel im Sinne des Pfeiles 38 ausgeschwungen, so werden dadurch die beiden Klemmen im Sinne der Pfeile 39 einander genähert; hierbei nimmt die linksseitige Klemme den zwischen ihrer Exzenterklinke und ihrer Amboßplatte eingeklemmten Draht im Sinne der Anspannungsbewegung mit, während die Exzenterklinke der anderen Klemme über den dadurch vorwärts gezogenen Draht wirkungslos hinweggleitet. Bei der entgegengesetzten Schwenkbewegung des Hebens bewegen sich die beiden Klemmen auseinander, wobei die rechtsseitige Klemme im Sinne der Anspannung zur Wirkung kommt, während die linksseitige ihren Leerhub macht.
  • Statt zur Verarbeitung von Drähten kann die Vorrichtung, wie leicht ersichtlich, durch zweckentsprechende Dickenabmessung der Exzenterklinke auch so ausgestaltet werden, daß sie zur Anspannung von mehr oder weniger breiten eisernen Umschnürungsbändern dienen kann. In diesem Falle müssen natürlich an Stelle einer Verwindungsvorrichtung andere Hilfsmittel zur mechanischen Verbindung der beiden übereinanderliegenden Bandenden vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In Verbindung mit einer Vorrichtung zum Verschließen der Enden von metallenen Umschnürungsbändern zu benutzende Bandspannvorrichtung, welche aus zwei längs des zu spannenden Bandendes hintereinander angeordneten, den Durchgang des Bandes in der Anspannrichtung zulassenden selbsttätigen Spannklemmen besteht, von denen die eine der anderen mittels Handhebels genähert und von ihr entfernt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spannklemmen beweglich angeordnet und mit dem Handhebel so verbunden sind, daß durch dessen Hinundherbewegung beide zugleich in ihren Führungen zueinander bzw. auseinander bewegt werden und bei jedem Hub eine der beiden Klemmen eine Spann-Bewegung mit dem Bande und eine Losbewegung längs des Bandes ausführt. z. BandspannvorrichtungnachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden selbsttätigen Spannklemmen an j e einem längs einer gemeinsamen Geradführungsbahn beweglichen Schlitten sitzen, welche Schlitten mit je einem von zwei am Ende der Handhebelachse unter i8o ° versetzt angeordneten Kurbelzapfen beweglich verbunden sind. 3. BandspannvorrichtungnachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß ihre beweglichen Klemmen aus je einem feststehenden Amboß und einer über diesem in der Anspannrichtung gegen Federdruck ausschwingbaren Exzenterklinke besteht, welche an der Austrittsseite der Klemme mit einem Hubarm versehen ist, der mit einer den Austrittsrand des Ambosses gegen die Exzenterfläche hin schräg überschneidenden Hubfläche versehen ist.
DEK145905D 1937-03-21 1937-03-21 Spannvorrichtung fuer Umreifungen, aus z.B. Draht, bei Packstuecken Expired DE669367C (de)

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