DE565223C - Bindevorrichtung - Google Patents

Bindevorrichtung

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DE565223C
DE565223C DED60399D DED0060399D DE565223C DE 565223 C DE565223 C DE 565223C DE D60399 D DED60399 D DE D60399D DE D0060399 D DED0060399 D DE D0060399D DE 565223 C DE565223 C DE 565223C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Bindevorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bindevorrichtung zum Zusammenbinden von langen dünnen Gegenständen, beispielsweise Stangen, Röhrenbündel, zum Anbinden von Bäumen an Pfählen o. dgl.
  • Es sind bereits Bindevorrichtungen bekannt geworden, bei welchen die Umführung des Fadens um die zu bindenden Gegenstände und die Verdrillung der Fadenenden bewirkt wird. Gegenüber diesen bekannten Maschinen unterscheidet sich die Bindevorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß der eine Schleife beschreibende Faden mittels eines an einer Führungsschiene gleitenden Greifers um den Gegenstand gelegt wird. Nach der Erfindung ist der den Faden mitnehmende Greifer an einem Schlitten befestigt, welcher längs eines seitlichen Schlitzes der aus einem Hohlkörper bestehenden Führungsschiene gleitet. Letztere besitzt erfindungsgemäß die Gestalt einer aus zwei Kreisen bestehenden Acht, in welcher sich eine den Schlitten tragende biegsame Stange, beispielsweise eine Spiralfeder, führt. An ihrem Ende trägt diese Spiralfeder den Greifer, welcher den Faden bei seiner Bewegung durch das offen gehaltene Maul eines Drehkopfes zieht und nach Beendigung der Schleifenbewegung das freie Ende des Fadens zu dem anderen Faden in das Maul des Drehkopfes steckt. Letzterer schließt sich, schneidet hierbei den Faden ab und führt eine zweimalige Umdrehung aus, wodurch die vom Drehkopf festgehaltenen Fadenenden verdrillt werden und die Schleife geschlossen wird. Schon kurz vor Beginn der Drillbewegung des Drehkopfes hat der Greifer eine rückwärts laufende Bewegung angetreten und sich so aus dem von ihm festgehaltenen Faden gelöst. Der Greifer gelangt in seine Anfangsstellung zurück, wobei er ein neues Fadenende aufnimmt, welches ihm von dem im entsprechenden Abstand vom Endpunkt der Ruhestellung des Greifers angeordneten Aufnehmer dargeboten wird.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar sind: Fig. i ein Querschnitt der Vorrichtung in axialem Längsschnitt, Fig, z eine Draufsicht der Bixidevorrichtung, Fig. 3 bis 5 Einzelansichten des Schlittens mit dem daran sitzenden, den Faden haltenden Greifer, Fig. 6 der den Faden dem Greifer darbietende Aufnehmer, Fig. 7 die mittels der Vorrichtung gebundene und verdrillte Schleife und Fig.8 eine schematische Darstellung der Fadenführung um zwei zusammenzubindende Gegenstände, aus der ersichtlich ist, wie der Faden um einen Haltestift im Unterteil des Drehkopfes herumgeführt ist, während das andere Fadenende vom Greifer in den geöffneten Drehkopf gesteckt wird.
  • Die Vorrichtung hat, wie Fig. i erkennen läßt, die Gestalt eines Revolvers. Sie wird ähnlich wie ein solcher in Tätigkeit gesetzt, und zwar in der Weise, daß die Vorrichtung am Handgriff i gehalten wird, wobei der bewegliche Hebel 2 an den Griff i angedrückt und wieder losgelassen wird. Durch diese erste Bewegung des Andrückens des Hebels 2 wird ein Schuborgan, beispielsweise eine Zahnstange 3, vorwärts bewegt, wodurch mittels eines Zahnrades q. eine senkrecht stehende Welle 5 in Umdrehung versetzt wird. Auf dieser Welle 5 ist ein Dreh= arm befestigt, welcher aus zwei ineinander- verschiebbar angeordneten Teilen 6 und 7 besteht. Dieser Dreharm ist mit einer biegsamen Stange, beispielsweise einer Spiralfeder 8, befestigt, die in einer aus zwei Kreisen verschiedenen Durchmessers bestehenden Führungsschiene 9 eingebettet ist. Letztere ist z. B. ein Hohlkörper von gleichförmigem Querschnitt, welcher auf seiner Innenseite einen Schlitz io trägt, um die'kreisförmige Bewegung des an der biegsamen Stange befestigten Dreharmes zu gestatten. Die Führungsschiene 9 ruht auf dem Gehäuse ii der Vorrichtung und ist an diesem befestigt. Der kleinere Kreis der Führungsschiene ist durchschnitten. Der abgeschnittene Teil 12 dieses Schienenkreises ist schwenkbar mittels eines Scharniers 13 gelagert. Er wird bei Ruhestellung der Vorrichtung durch die Zugfeder 1q. zurückgeklappt gehalten, um die Vorrichtung, d. h. den kleineren Kreis der Führungsschiene, über die zusammenzubindenden Körper zu schieben. Mit Hilfe eines am Hebel 2 befestigten Schubhebels 15 wird der scharnierartig zurückgeklappte Teil x2 der Schiene durch Gleiten des Hebels längs einer an der Schiene angebrachten Gleitfläche 16 bei der Handhabung der Vorrichtung geschlossen.
  • An dem einen Ende der biegsamen Stange ist der längs der Schiene gleitende, den Greifer mit dem Faden tragende Schlitten 17 befestigt. Bei Ruhelage der Vorrichtung sitzt dieser Schlitten in einem auf der Schiene befestigten Führungsschuh 18. Wird der Arm 6, 7 gedreht, so gelangt die biegsame Stange in den kleinen, jetzt geschlossenen Kreis der Führungsschiene, wobei der längs der Schiene entlang gleitende Schlitten 17 bzw. der an ihm befestigte Greifer ig um den Gegenstand eine Schleife beschreibt. Am Ende dieser Bewegung läuft der Schlitten 17 auf den Führungsschuh 2o auf, so daß der Greifer ig das von ihm festgehaltene Fadenende in das geöffnete Maul des Drehkopfes 2i steckt. Bei Loslassen des Handgriffs 2 zieht ein an ihm und am Gehäuse ii befestigtes Zugorgan 22 (welches beim Zusammendrücken des Handgriffes gespannt wurde) die Zahnstange 3 und damit den Arm 6, 7 mit der an letzterem sitzenden biegsamen. Stange in den großen Kreis der Führungsschiene zurück. Bei dieser Rückwärtsbewegung der biegsamen Stange wird der Schlitten 17 mit dem Greifer, welcher den Faden losläßt, gleichfalls wieder längs des kleinen Kreises der Führungsschiene zurückgeführt und gelangt wieder in seine Ruhestellung auf dem Führungsschuh 18. Beim Zurückgehen des Handhebels 2 erfährt der Schubhebel 15 eine Rückwärtsbewegung, wodurch er das Zurückklappen des Schienenteiles 12, also Öffnen des kleinen Kreises der Führungsschiene, gestattet.
  • Zusammen mit der kreisförmigen Drehbewegung des Armes 6, 7 wird ein Kegelradpaar 23, 24 in Umdrehung versetzt, wodurch eine im Gehäuse ii gelagerte Hauptwelle 25 angetrieben wird. Das Übersetzungsverhältnis der Kegelräder ist so eingerichtet, daß die Welle 25 eine zweimalige Umdrehung ausführt. Bei der Vorwärtsbewegung des Schuborgans 3, also beim Andrücken des Hebels 2, wird die Hauptwelle 25, welche an ihrem freien Ende ein gezahntes, axial verschiebbares Kupplungsstück 28 trägt, in Umdrehung versetzt. Dieses Kupplungsstück greift in ein entsprechend geformtes Glied des gleichfalls auf der Welle 25 lose drehbar gelagerten Drehkopfes 2i ein. Dieser Drehkopf wird mittels eines gelenkig am Gehäuse ii gelagerten Einschnappgliedes 26 bei dieser ersten Drehung der Welle 25 durch Eingriff in eine Kerbe 27 des Drehkopfes festgehalten. Die Kupplung arbeitet in der Weise, daß der Drehkopf erst bei der darauffolgenden Drehung der Hauptwelle 25 im entgegengesetzten Drehsinn, nach dem sich der Drehkopf geschlossen und die Fadenenden eingeklemmt hat, zwecks Verdrillung der Fadenenden von der Welle mitgenommen wird.
  • Der Drehkopf 2i ist bei Ruhestellung der Vorrichtung geöffnet, so daß der Faden mittels des Greifers durch den geöffneten Drehkopf um einen Stift 29 geführt wird. Dieser Stift 29 dient zum Zwecke des Festhaltens des Fadens im Drehkopf und ist in geeigneter Weise im Unterteil des letzteren versenkbar oder kippbar angebracht. Nachdem die Schleifenführung des Fadens beendet und das freie Fadenende in das geöffnete Maul des Drehkopfes mittels des Greifers gesteckt ist, wird der obere Teil des Drehkopfes mit Hilfe eines den Drehkopf umschließenden, gelenkig gelagerten Bügels 3o geschlossen. Der Bügel 30 wird gleichfalls vom Handhebel 2 aus über eine Zugstange 31 bewegt. Der Drehkopf wird mittels einer Spiralfeder offen gehalten. Nach Schließen des Drehkopfes durch den Bügel 30 greift eia gelenkig im Unterteil des Drehkopfes gelagerter Schnapper 32 über den Drehkopfoberteil und hält ihn während der Verdrillbewegung geschlossen. Dieser Schnapper 32 wird zweckmäßig durch einen Anschlag 33 des Hebels 31 eingerückt und wieder nach Beendigung des Vorganges durch den in seine Ruhelage zurückkehrenden Hebel 31 ausgelöst, so daß sich der Drehkopfoberteil mittels der im Drehkopf angeordneten Druckfeder wieder öffnet. Seitlich am Drehkopf sind Messer 34 und 35 befestigt, um den Faden nach beendeter Schleifenführung abzuschneiden. Die Messer können auch statt am Drehkopf neben diesem besonders angeordnet sein und durch den Handhebel betätigt werden.
  • Der Schlitten ist in Richtung der Horizontalebene um eine senkrechte Achse beweglich gelagert, so daß er beim Gleiten längs der Führungsschiene Schaukelbewegungen ausführen kann. Diese Bewegungsfreiheit ist erforderlich, da der Krümmungsradius der Schiene nicht überall derselbe ist. Unten am Schlitten 17 sitzt der Greifer i9, der den Faden mittels eines im spitzen Winkel gebogenen federnden Metallstreifens festhält, wodurch die Einführung des Fadens in den Greifer, aber nicht dessen Herausziehen möglich ist. (Vgl. Fig. q..) Nach Rückkehr des Schlittens 17 in die Anfangsstellung auf dem Führungsschuh 18 schlägt der Greifer i9 gegen den axial verschiebbaren Teil eines den Faden dem Greifer zuführenden Aufnehmers 36, 37, um ein neues Fadenende in den Greifer einzufädeln. Dieser Aufnehmer besteht aus zwei zylindrischen, ineinander unter Zwischenschaltung einer Druckfeder verschiebbaren Körpern, die den Faden in ihrer mittleren Bohrung aufnehmen. Am Aufnehmer ist gelenkig und federnd ein schräg zum Faden stehender Schnapper 38 gelagert, der ein Herausziehen des Fadens aus dem Aufnehmer verhindert.
  • Um ein Binden der Gegenstände mit fester oder loser Schleife zu gestatten, ist am Gehäuse ein Anschlag 39 beliebig einstellbar angebracht. Dieser Anschlag wird gegen den Gegenstand gelegt, so daß sich der Drehkopf immer in bestimmtem einstellbaren Abstand von dem zu bindenden Gegenstand befindet. Hierdurch ist der Drehkopf auch gegen Verletzungen durch Stoß gesichert. Als Bindemittel dient zweckmäßigerwreise Draht, Papierbindedraht o. dgl.
  • Die vorstehend beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung kann auch statt von Hand mittels Fuß als stationäre Vorrichtung oder auch maschinell betrieben werden. Hierzu wären mir geringe Abänderungen erforderlich, die am beschriebenen Erfindungsproblem selbst nichts ändern.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPIZÜCIIE: i. Bindevorrichtung mit Umführung des Fadens um die zu bindenden Gegenstände und Verdrillung der Fadenenden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schleife beschreibende Faden mittels eines an einer Führungsschiene (g) gleitenden Greifers (i9) um den Gegenstand gelegt wird.
  2. 2. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Faden mitnehmende Greifer (i9) an einem Schlitten (17) befestigt ist, welcher längs eines seitlichen Schlitzes (io) der aus einem Hohlkörper bestehenden Führungsschiene (g) gleitet.
  3. 3. Bindevorrichtung nach Anspruch i und :z, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper der Führungsschiene (g) die Gestalt einer aus zwei Kreisen bestehenden Acht besitzt, in welcher sich eine den Schlitten tragende biegsame Stange, beispielsweise eine Spiralfeder (8), führt. q.. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis3, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem einen Ende den Greifer tragende Spiralfeder (8) sich im Ruhezustand der Vorrichtung im größeren Kreisbogen der Führungsschiene (g) befindet und mittels eines an ihrem anderen Ende angreifenden,. zentral zum größeren Schienenkreis am Gehäuse (ii) gelagerten Dreharms (6, 7) bei Betätigung der Vorrichtung in den sich an den großen Kreis anschließenden kleineren Kreis der Führungsschiene (g) zwecks Schleifenführung des Fadens um den Gegenstand verschoben wird. 5. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreharm aus zwei hintereinander in Richtung ihrer Längsachse verschiebbaren Teilen (6, 7) besteht. 6. Bindevorrichtung nach Anspruch i biss, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der sich aneinander anschließenden Kreisbögen der Führungsschiene (g), die zur Führung der den Schlitten (i7) tragenden Spiralfeder (8) dient, geteilt und zurückklappbar ist. 7. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (i2) der Führungsschiene (g) mittels einer Feder (1q.) zurückgeklappt gehalten und durch Zugmittel (15) bei Betätigung der Vorrichtung wieder an den feststehenden Teil der Führungsschiene zwecks Herstellung der geschlossenen Achtform angelegt wird. B. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch Zusammendrücken eines Handgriffes (2) bedient wird, wodurch ein am beweglichen Handhebel angebrachtes Schuborgan (3), beispielsweise eine Zugstange, über zwischengeschaltete Mittel, z. B. Zahnrad (q.) und Kegelräder (23, 2q.), eine Kreisdrehung des Dreharms zwecks Schleifenführung des Fadens und eine gleichzeitige zweimalige Umdrehung der Hauptwelle (25) ohne Mitnahme des Drehkopfes (21) bewirkt und beim Loslassen des Handgriffs (2) ein beim Zusammendrücken gespanntes Zugorgan (22) das Schuborgan (3) und damit den Dreharm in die Ruhelage zurückführt bei gleichzeitiger zweimaliger Umdrehung der Hauptwelle (25) in entgegengesetztem Drehsinn unter Mitnahme des die Verdrillung der Fadenenden bewirkenden Drehkopfes (21). g. BindevorrichtungnachAnspruchibis8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem freien Wellenende (25) sitzende Drehkopf (21) beim Zusammendrücken des Handgriffs (2) (Schließen des zurückgeklappten Schienenteils und Schleifenführung des Fadens) nach vollendeter Schleifenführung mittels eines an einen gelenkig befestigten Bügel (3o) angreifenden Zughebels (31) geschlossen wird, wobei in bekannter Weise das'eine Ende des Fadens abgeschnitten und iusammen mit dem anderen, vom Greifer in das Maul des Drehkopfes (21) gesteckten Ende festgeklemmt und beide Enden darauf durch die Umdrehung des Drehkopfes verdrillt werden. io. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, dfi.ß der Drehkopf (21) Während der ersten Umdrehung der Hauptwelle (25) zwecks Schleifenführung des Fadens mittels Zwischenschaltung eines gezahnten und axial verschiebbaren Kupplungsstückes (28) zwischen Welle (25) und Drehkopf (21) in Ruhe bleibt und erst bei der darauffolgenden Drehung der Hauptwelle im entgegengesetzten Drehsinn zwecks Verdrillung der Fadenenden von der Welle (25) mitgenommen wird. ix. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß ein gelenkig am Gehäuse gelagertes Einschnappglied (26) in eine Einkerbung (27) des Drehkopfes eingreift, um letzteren zwecks Sicherung seiner Ruhelage festzuhalten, das aber ausschnappt, wenn der Drehkopf von der Kupplung (28) mitgenommen wird. i2. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Drehkopf kippbar angebrachter, mittels Anschlages (33) betätigter Schnapper (32) den durch eine Druckfeder offen gehaltenen Oberteil des Drehkopfes (21) nach dem Schließen desselben mittels eines den Drehkopf umschließenden Bügels (3o) beim Verdrillen geschlossen hält. 13. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis i2, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterteil des Drehkopfes ein den Faden am Herausgleiten hindernder Stift (2g) federnd oder kippbar gelagert ist, hinter den der Faden mittels des Greifers (ig) durch das geöffnete Maul des Drehkopfes (21) hindurchgeführt wird. 14. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich am Drehkopf oder neben diesem an sich bekannte Messer (34, 35) zum Abschneiden des Fadens angeordnet sind. 15. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der den Greifer (ig) tragende Schlitten (17) mittels eines durch den Schlitz (1o) der Führungsschiene (g) ragenden Stiftes an der biegsamen Stange (8) befestigt ist. 16. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (17) in Richtung der Horizontalebene um seine senkrechte Achse beweglich gelagert ist, so daß er Schaukelbewegungen beim Gleiten längs der Führungsschiene (g) ausführen kann. 17. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der den Faden aufnehmende Greifer (ig) einen im spitzen Winkel gebogenen federnden Metallstreifen besitzt, der die Einführung des Fadens in den Greifer gestattet, aber das Herausziehen verhindert. 18. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer nach Rückkehr des Schlittens (17) in die Anfangsstellung gegen den axial verschiebbaren Teil (37) eines den Faden dem Greifer zuführenden Aufnehmers (36,37) schlägt, um ein neues Fadenende einzufädeln. ig. Bindevorrichtung nach Anspruch i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer aus zwei zylindrischen, ineinander unter Zwischenschaltung einer Druckfeder verschiebbaren Körpern (36, 37) besteht, die den Faden in einer mittleren Bohrung aufnehmen. ao. Bindevorrichtung nach Anspruch x bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Aufnehmer gelenkig und federnd gelagerter, schräg zum Faden stehender Schnapper (38) ein Herausziehen des Fadens aus dem Aufnehmer verhindert.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707429A (en) * 1948-09-09 1955-05-03 Signode Steel Strapping Co Automatic strapping machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707429A (en) * 1948-09-09 1955-05-03 Signode Steel Strapping Co Automatic strapping machine

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