DE243129C - - Google Patents

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DE243129C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/0018Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
    • G07G1/0027Details of drawer or money-box

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243129 .-■ KLASSE 43 a. GRUPPE
ERNESTINE LISETTE WERNER geb. HIOB in LEIPZIG-SCHLEUSZIG.
oder Klappe verschlossen werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1910 ab.
Bei bekannten Kontrollkassen, welche eine Fallöffnung nach der Schublade haben, die mittels eines Schiebers oder einer Klappe geschlossen werden kann, ist es möglich, entweder die Schublade herauszuziehen, wenn die Fallöffnung nicht geschlossen ist, oder die Klappe oder den Schieber, welcher die Fallöffnung, nach der Schublade abschließt, herauszuziehen, wenn die Schublade geöffnet ist.
ίο In solchem Falle lassen sich an der betreffenden Kasse auf mißbräuchliche Benutzung berechnete Manipulationen vornehmen, welche die mit der Kasse beabsichtigte Kontrolle illusorisch machen.
Die vorliegende Erfindung macht dies unmöglich, da infolge einer selbsttätig wirkenden Sperrung der die Fallöffnung nach der Schublade abschließende Schieber (oder Klappe) nur bei geschlossener Schublade geöffnet und die Schublade wiederum nur bei geschlossener Fallöffnung herausgezogen werden kann.
Fig. ι zeigt die Erfindung von oben gesehen,
Fig. 2 im Querschnitt.
α ist die im Kassengehäuse c unter dem Zwischenboden d befindliche Kassenschublade. Die punktierten Linien e deuten den im Zwischenboden d befindlichen Ausschnitt an, welcher mit dem darüher angebrachten Kasten f den Fallschacht nach der Schublade α bildet. An einer inneren Seite des Ausschnittes e ist in einem Schlitz des Zwischenbodens d ein Sperrsegment g mittels einer Schraube h drehbar befestigt. Die Drehung des Sperrsegments g um die Schraube h wird durch einen Stift i begrenzt, welcher durch den im linken Ende des Segments g angebrachten Schlitz k hindurchragt. An der hinteren Schubladenwand d ist ein an seinem oberen Rande nach hinten abgeschrägtes Eisenstück I befestigt.
Wenn nun die Schublade geschlossen ist, drückt das Eisenstück I gegen das linke untere Ende des Segments g, wobei sich dessen rechtes Ende mit seinen Aussparungen senkt. In diesem Falle kann der über dem Ausschnitt e angebrachte, den Fallschacht nach unten abschließende Schieber m, an welchem mittels einer Schraube die Zugstange 0 befestigt ist, mittels eines Griffes der Stange 0 angezogen und dadurch der Einfallschacht nach der Schublade geöffnet werden.
Wenn nun die Schublage ganz oder auch nur etwas aus dem Kassengehäuse gezogen wird, so senkt sich das Segment g mit seinem linken ausgesparten Ende infolge der Federspannung q, während es mit seinem rechten Ende nach oben geht, so daß die Nase r des Segments g sich vor den Ansatz s des Schiebers m legt, wodurch ein Anziehen des letzteren unmöglich wird. In diesem Falle liegt das Segment g mit seiner ausgesparten Fläche t unter und an dem Schieberansatz s, wodurch ein Senken des linken Endes des Segments g so weit begrenzt wird, daß die Schublade a mit dem an ihrer hinteren Wand angebrachten Eisen / noch unter der Nase u des Seg-
ments g hinweggleiten und die Schublade geöffnet werden kann.
Wenn nun umgekehrt der Schieber angezogen wird, wodurch die Fallöffnung geöffnet wird, ist die Schublade nicht mehr zu öffnen, denn bei einem solchen Öffnungsversuch legt sich die Nase u des Segments g, da es an dem weiteren Senken infolge des nun fehlenden Anschlages für das rechte sich hebende Ende
ίο des Segments g nicht gehindert wird, vor das an der hinteren Schübladenwand angebrachte Eisenstück I.
Wenn der Schieber m vorher so weit angezogen würde, daß der Ansatz r des Segments g unter den Absatz s des Schiebers m käme, ist wohl die Schublade α zu öffnen, nicht aber auch noch die Fallöffnung, da, wenn dann der Schieber angezogen .würde, das Segment mit seinem rechten Ende hochgehen und mit der Nase w sofort vor den Ansatz s des Schiebers m schnappen und ein Weiterziehen des Schiebers verhindern würde.
Die Nase w am Segment g ist so angeordnet, daß, wenn der Schieber m so weit angezogen würde, daß dessen Ansatz über w zu liegen käme, sich das linke Ende des Segments g so weit senken kann, daß die Nase u ein Herausziehen der Schublade unmöglich macht.
Wenn hingegen bei geschlossenem Einfallschacht die Schublade geöffnet ist und sich der Ansatz r des Segments g vor den Ansatz s des Schiebers gelegt und das Segment g mit seinem linken Ende, begrenzt durch das Anlegen von t unter s, etwas gesenkt hat, wird beim Zuschieben der Schublade mittels des an ihr angebrachten Eisens I das linke Ende des Segments g wieder nach oben gedrückt, wobei sich das rechte Ende mit den Aussparungen und Nasen senkt und dadurch das Anziehen des Schiebers und das Öffnen des Einfallschachtes ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent- An Spruch :
    Kontrollkasse, bei welcher die zur Schublade führende Fallöffnung durch einen Schieber oder Klappe verschlossen werden kann, gekennzeichnet durch einen am Schubladengehäuse oder Zwischenboden gelagerten Sperriegel (g), welcher mit einem Ansatz (s) des Schiebers (m) oder der Klappe und mit einer an der Schublade befestigten Leiste (I) selbsttätig in der Weise zusammenwirkt, daß die Schublade nur bei geschlossener Fallöffnung und die Fallöffnung nur bei geschlossener Schublade geöffnet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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