DE236993C - - Google Patents

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DE236993C
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sleeve
friction
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threaded sleeve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/02Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in AUE i. Sa.
(Pressen, Stanzen usw.).
Gegenstand der Erfindung ist eine stoßfrei und plötzlich wirkende Ein- und Ausrückvorrichtung für Kupplungen an Exzenterpressen, Exzenterziehpressen, Stanzen und anderen Maschinen, bei denen es darauf ankommt, daß sie sich an einer bestimmten Stelle bzw. auf dem höchsten Stande selbsttätig ausrücken.
Es ist bei Reibungskupplungen bekannt, die
ίο Ausrückung durch Verdrehung einer Gewindemuffe zu erzielen, die dabei eine mit dem treibenden Teil in Eingriff stehende Reibscheibe löst, während das Ausrücken durch Loslassen der mit der zu treibenden Welle durch eine Feder in Verbindung stehenden Gewindemuffe erfolgt. Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen kennzeichnet sich der Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch, daß die Verdrehung der durch eine Feder mit der Antriebswelle verbundenen Gewindemuffe zwecks Lösung der Reibungskupplung durch Einrücken eines Sperrhebels in den Bereich einer an der Muffe sitzenden Nase erfolgt, worauf die Abbremsung des getriebenen Kupplungsteiles durch Auflaufen der durch die Gewindemuffe zurückgezogenen Reibscheibe auf einen feststehenden Bremsklotz erzielt wird. Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 die Neuerung in eine Exzenterpresse eingebaut,
Fig. 3 und 4 Einzelteile der Kupplung.
Auf der Exzenterwelle W ist die Muffe M drehbar gelagert und an ihren beiden Enden vom Gestellkopf einerseits und von einem Keil K anderseits gehalten. Die Muffe M hat an ihrem vorderen Ende eine Aussparung für eine Spiralfeder F, die mit ihrem äußeren Ende in der Muffe M eingezapft ist, während ihr anderes Ende an der Welle W festgeschraubt wird. Die Außenseite der Muffe M ist mit Gewinde G versehen, das schraubenförmig in der Nabe der Reibscheibe D gelagert ist. Die Scheibe D ist fest, aber verschiebbar auf der Exzenterwelle W angeordnet, während das Schwungrad S lose auf der Welle sitzt. Die Muffe M hat noch eine Nase N, die sich im ausgerückten Zustande auf einen Hebel H legt und die Spiralfeder F gespannt hält, wodurch das schraubenförmige Gewinde G der Muffe M mit der Reibscheibe D vom Schwungrad S abgezogen und von der Bremse B festgehalten wird.
Wird nun auf den Fußtritthebel A getreten und somit der Hebel H von der Nase N der Muffe M. abgezogen, so tritt die gespannte Feder F in Wirkung, eilt mit der Muffe M vor, und durch die Verschraubung zwischen der Muffe M und der Reibscheibe D wird letztere in den Gegenkegel des Schwungrades S gedrückt und somit vom Schwungrad S mitgenommen.
Nach Freigabe des Fußtritthebels A legt ! sich der Hebel H wieder an die Muffe M, und die Nase N legt sich auf Hebel H, schraubt
somit die Scheibe D vom Schwungring S zurück, und letztere läuft auf die Bremse B auf; es wird hierbei die Feder F gespannt, und das Schwungrad S kann lose weiterlaufen, während die Presse selbst außer Betrieb gesetzt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stoßfreie Aus- und Einrückvorrichtung ίο von Reibungskupplungen an Werkzeugmaschinen (Pressen, Stanzen usw.), dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung einer durch eine Feder (F) mit der Antriebswelle (W) verbundenen Gewindemuffe (M) zwecks Lösung der Reibungskupplung (D S) durch Einrücken des Sperrhebels (H) in den Bereich einer Nase (N) der Muffe (M) erfolgt, worauf die Abbremsung des getriebenen Kupplungsteiles durch Auflaufen der durch die Gewindemuffe (M) zurückgezogenen Reibscheibe (D) auf einen · feststehenden Bremsklotz (B) erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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