DE236348C - - Google Patents
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- DE236348C DE236348C DENDAT236348D DE236348DA DE236348C DE 236348 C DE236348 C DE 236348C DE NDAT236348 D DENDAT236348 D DE NDAT236348D DE 236348D A DE236348D A DE 236348DA DE 236348 C DE236348 C DE 236348C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0003—Electric arc lamps the arc being outside, in the open
- H05B31/0009—Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes
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- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 236348 KLASSE 21/. GRUPPE
SOCIETE BISSON BERGES & CIE. in PARIS.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bogenlampe, bei der die eine Lampenelektrode
durch V-förmig zueinander gestellte und sich gegenseitig an den Brennstellen ab-.
stützende Kohlenstäbe gebildet wird und die andere Lampenelektrode aus einem einzigen, den
anderen Kohlenstäben gegenüberstehenden und mit diesen durch einen Schlitten verbundenen
Kohlenstab besteht.
ίο Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß
die V-förmig zueinander gestellten Kohlen an dem sie tragenden Schlitten so angelenkt sind,
daß sie sich unter verschiedenen Winkeln einstellen können, wobei ihre Befestigungspunkte
konstante Entfernung voneinander beibehalten, einerlei, welches die Länge der Kohlen ist.
Hierdurch wird eine wesentliche Vereinfachung in der Ausbildung der Lampe erzielt.
Da die Reibungskoeffizienten für die Kohlen in erheblichem Maße sich ändern können, so
-ist man genötigt, um ein gutes Arbeiten der Lampe zu erreichen, die V-förmig zueinander
angeordneten Kohlenstäbe erheblich höher zu belasten, als· es theoretisch für ihren Vorschub
nötig ist. Da aber andererseits die Kohlenstäbe einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser und
von Hause aus eine beträchtliche Länge besitzen, so sind sie sehr nachgiebig. Werden
sie der Einwirkung eines Gewichtes ausgesetzt und an ihrem oberen Ende in konstanter Entfernung
gehalten, so werden die Kohlenstäbe das Bestreben haben, sich infolge ihrer Elastizität
gegeneinander durchzubiegen. Ist der zwischen den beiden Kohlen bestehende Winkel
sehr spitz, so werden sie zu weit, aus dem Sparer nach unten heraustreten. Diesem Übelstand
wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß über der eben erwähnten Platte noch eine Führungsplatte angeordnet wird, die
verhindert, daß sich die Kohlenstäbe gegeneinander durchbiegen, und bewirkt, daß die
Kohlen, auf eine bestimmte Länge von ihrem Berührungspunkt ab gerechnet, geradegehalten
werden.
Um die Notwendigkeit einer genauen Einstellung der Führungsplatte in der wagerechten
Ebene zu vermeiden und die Reaktionen und die Wirkung der Entfernung zwischen den beiden Kohlen gleichmäßig zu verteilen,
erweist es sich als vorteilhaft, die erwähnte Platte in der wagerechten Ebene beweglich
anzuordnen, indem die Verschiebungen auf diese Ebene beschränkt werden.
In der Zeichnung ist die Bogenlampe nach vorliegender Erfindung beispielsweise in einer
Ausführungsform dargestellt.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine schaubüdliche Darstellung der Lampe,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Lampe in einer zum Lichtbogen senkrechten Ebene.
Fig. 3 ist ein gegen den Schnitt nach Fig. 2 um 90° versetzter Schnitt.
Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung
eine Einzelheit der Lampe in einer anderen Ausführungsform.
Fig. 5 und 6 zeigen im Aufriß und im Grundriß den Führungsanschlag.
Bei der dargestellten Lampe bildet sich der Lichtbogen zwischen der Kohle a, die die eine
der Elektroden bildet, und dem Kohlenpaar b, b1, die die andere Elektrode der Lampe
bilden. Die Kohlen b, l·1 stoßen an ihrem einen
ίο Ende zusammen und können nur in dem
Maße sinken, in dem sie an der Berührungsstelle abbrennen. Die besondere Führung der
Kohlen b, b1 geschieht einerseits durch den Klotz c, der den Kohlen Strom zuführt, und
andererseits durch die Stangen d, d1, an denen die Kohlen mit Hilfe der Klemmen e, e1 befestigt
sind. Die Stangen d, d1 sind bei f, f1
an einen Führungsschlitten g angelenkt, der mit den Gleitrohren h, h1 fest verbunden ist.
Diese gleiten auf den Stangen i, i1, die zusammen
mit der oberen Platte /und der unteren ,Platte k das Gestell der Lampe bilden.
Die Kohle α ist mit Hilfe einer Klemme I
und einer. Stange m an dem Schlitten g aufgehängt. Das Sinken der Kohle α wird also
durch das Sinken der Kohlen b, b1 geregelt. Erhält die Kohle α eine geeignete Stärke, so
wird sich die Spitze dieser Kohle stets in der gleichen Höhe und gegenüber der Spitze der
Kohlen b, b1 befinden.
Die Stromzuführung der Kohle α erfolgt
unter Vermittlung der Stange m mit Hilfe der Zuleitung n.
Die Kohle α ist mit dem oberen abgekröpften Ende der Stange m an einem auf dem Schlitten
g angeordneten Stutzen aufgehängt. Infolgedessen hat sie das Bestreben, sich selbsttätig
von den Kohlen b, b1 zu entfernen, sobald die Lampe senkrecht aufgehängt ist. Der
maximale Ausschlag der Kohle α wird durch das Plättchen 0 begrenzt.
Andererseits hat ein Plättchen -p, das bei q
drehbar angeordnet ist, das Bestreben, und zwar unter Wirkung des Gewichtes der Stange r,
die die Verlängerung des Kernes des mit dem Lichtbogen hintereinander geschalteten Magneten
s bildet, die Kohlen in Berührung miteinander zu führen, sobald bei stromloser Lampe der Kern des Elektromagneten s von
diesem freigegeben wird. Die Lampe ist also stets zur Zündung bereit, wenn kein Strom
durch sie fließt. Wird hingegen Strom in die Lampe geschickt, so wird der Kern des Elektromagneten
s angehoben.. Das Plättchen p gibt die Kohle, α frei, die selbsttätig ausschwingt
und sich gegen den Klotz 0 legt. Der Lichtbogen bildet sich. Der Sparer k hält
den Lichtbogen an der Spitze der Kohlen. Diese Wirkung wird durch eine magnetische
Blasvorrichtung erhöht, die durch einen aus Eisendraht bestehenden Bügel t gebildet wird,
auf den die Stromzuleitung für die Kohlen b, b1 mehrere Male herumgewunden wird, bevor
sie an den Klotz c herangeführt wird.
Wie bereits oben erwähnt, weisen die Kohlen b, b1, die die eine der Lampenelektroden bilden,
eine gewisse Elastizität auf und werden an ihrem oberen Ende in einer konstanten Entfernung
voneinander gehalten. Infolgedessen können die Kohlen unter Wirkung des Gewichtes
des Schlittens g, h, h1, an dem sie befestigt sind, die in Fig. 4 durch strichpunktierte
Linien angedeutete Lage einnehmen, d. h. die Kohlen b, b1 können sich gegeneinander
einbiegen, wodurch sich ihr Berührungspunkt von dem Klotz c entfernt, und zwar in
einem Maße, das je nach dem Winkel, den die Kohlen b, b1 miteinander bilden, der Nachgiebigkeit
und dem Gewichte des Schlittens hinreicht, um die Arbeitsweise der Lampe ungünstig
zu beeinflussen. Diesem Nachteil kann dadurch abgeholfen werden, daß, wie aus
Fig. 4 ersichtlich, über dem Klotz c noch ein zweiter Führungsanschlag c1 angeordnet wird,
der mit dem Klotz c fest verbunden sein kann.
Der Anschlag c1 hat das Bestreben, die
Kohlen b, b1 in ihrer normalen Stellung, die
in Fig. 4 durch ausgezogene Linien angegeben ist, zu halten. Die Entfernung zwischen dem
Scheitel des durch die Kohlen h, b1 gebildeten
Winkels und den Berührungspunkten der Kohlen mit dem Klotz c ist notwendigerweise sehr
klein. Die Elastizität hat für diesen Teil der Kohlen keinerlei Einfluß, und das durch die
eben erwähnten drei Punkte gegebene Dreieck ist, praktisch genommen, ein vollständig festes.
Der Anschlag c1 tritt nur bei ziemlich weit abgebrannten Kohlen außer Wirkung, da diese
sich dann infolge ihrer geringen Länge nicht mehr durchbiegen können. Der Lichtbogen
wandert dann im Sparer etwas nach oben.
Es erweist sich als vorteilhaft, den Führungsanschlag c1 zum Regeln der Entfernung der
Kohlen b, b1 voneinander in der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Weise auszubilden. Die
Platte besteht aus einem kleinen Bügel u, der auf dem Kontaktklotz c befestigt ist. Es erweist
sich als vorteilhaft, den Bügel c mit Hilfe der Schraube ν drehbar auf dem Klotz c
anzuordnen. Die Querverschiebungen des erwähnten Anschlages können durch Anschläge
oder durch Seitenflächen einer Aussparung x, in der der Anschlag gelagert ist, begrenzt werden.
Letzterer nimmt selbsttätig seine Lage zwischen den Kohlen b und b1 ein, derart, daß
seine Wirkung auf jede der Kohlen die gleiche ist. Hierdurch wird eine feste, genaue Einstellung
unnötig, die erforderlich wäre für den Fall, daß die erwähnte Platte fest angeordnet
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: j Kohlenstab bestehenden Elektrode, dadurchBogenlampe mit einer aus V-förmig zu- j gekennzeichnet, daß die V-förmig zueinandereinander gestellten und sich gegenseitig ab- j angeordneten, sich gegenseitig abstützenden tostützenden Kohlenstäben bestehenden Elek- j Kohlen an ihren Verbindungspunkten mittrode und einer zweiten, aus einem einzigen, j dem gemeinsamen Führungsschlitten in kon-den ersteren gegenüberstehenden und mit stanter Entfernung voneinander gehaltendiesen durch einen Schlitten verbundenen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
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|---|---|
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