DE218849C - - Google Patents

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DE218849C
DE218849C DENDAT218849D DE218849DA DE218849C DE 218849 C DE218849 C DE 218849C DE NDAT218849 D DENDAT218849 D DE NDAT218849D DE 218849D A DE218849D A DE 218849DA DE 218849 C DE218849 C DE 218849C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00—Making other particular articles
    • B21D53/82—Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils
    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/04—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using electrical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - JVl 218849 -KLASSE 51 e. GRUPPE
(Middlesex, Engl.).
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von Notenbändern für mechanische, in Verbindung mit Pianos oder ähnlichen Musikinstrumenten zur Verwendung gelangende Spielapparate.
Es ist bereits bekannt, die Notenbänder so herzustellen, daß dieselben das Musikstück in demselben Takt wiedergeben, mit welchem es von dem Künstler gespielt wurde. Nach vorliegendem Verfahren soll ein Notenband hergestellt werden, welches das Musikstück auch mit der gleichen Klangfülle wiedergibt, mit welcher dasselbe bei seiner Herstellung gespielt wurde.
Die Erfindung eignet sich besonders für die Anfertigung von Notenbändern für pneumatische Pianospielapparate.
Die Erfindung besteht in der Hauptsache in einer derartigen Ausbildung der Durchlochungen der Notenbänder, daß die Größe des Querschnittes der auf diese Weise geschaffenen, nach den Öffnungen des Gleitblockes führenden Luftkanäle derjenigen Stärke entspricht, mit welcher die Noten bei Herstellung der Durchlochungen angeschlagen wurden.
Weiterhin besteht die Erfindung in einer Vorrichtung, vermittels welcher die Bewegungen der von Hand gespielten Tasten einer Klaviatur derart auf den Mechanismus zur Herstellung des Notenbandes übertragen werden, daß die Noten desselben sowohl in bezug auf Takt als auch auf Klangfülle dem Spiel entsprechen.
Auf den Zeichnungen ist eineAusführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht einer Pianotaste mit den von derselben beeinflußten Kontakten.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht der Dorne und Stempel zum Durchlochen des Notenbandes im Schnitt.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung werden die Bewegungen der Tasten auf die A^orrichtungen zum Durchlochen des Notenbandes auf elektrischem Wege übertragen. Jede Taste α trägt einen drehbar gelagerten, nahezu senkrecht herabhängenden Kontakthebel b, der mit einem seitlich abstehenden, durch Gewicht c belasteten Arm versehen ist. Die von einem unterhalb der Taste befestigten Winkeleisen getragene Stellschraube d verhindert ein Bewegen des Hebels b nach rechts (Fig. 1), dessen Kontaktstück e je nach der Größe des Winkels, welchen beim Anschlagen der Taste der Hebel mit der durch den Drehpunkt des letzteren gehenden Vertikalen bildet, die Kontaktfedern /\ g1, f2, g2 oder f3, gs miteinander verbindet.. Diese Federpaare entsprechen drei verschiedenen Tonstärken, welche für die meisten Fälle auch genügen dürften. Diese
auf der Zeichnung veranschaulichten drei Federpaare werden beziehungsweise Pianissimo-, Mezzoforte- und Fortissimokontakte genannt. Die drei zu jeder Taste gehörenden Kontaktpaare sind unmittelbar unterhalb der Taste und derart angeordnet, daß je nach dem der Stärke des Anschlages entsprechenden Armausschlag der Hebel die Verbindung zwischen dem einen oder anderen Federpaar
ίο herstellt.
Beim Niederdrücken der Taste entfernt sich nämlich der Hebel von seinem durch die Stellschraube d gebildeten Widerlager, und da die Entfernung, um welche der Hebel hierbei von der Stellschraube fortbewegt wird, von der Stärke abhängt, mit welcher der Anschlag der Taste erfolgt, so wird auch das Kontaktende e einen diesbezüglichen Ausschlag machen und dabei zwischen das entsprechende Federpaar gebracht. Das erste, die Pianissimonoten darstellende Kontaktpaar f1, g1 ist so angeordnet, daß eine metallische Verbindung seiner Federn stattfindet, wenn die Taste sanft niedergedrückt wird, während eine Verbindung der der Mezzoforte- bzw. Fortissimonoten entsprechenden Federpaare f2, g1 oder P, gs bei Aufwendung von mittlerer oder großer Stärke für den Anschlag der Taste erfolgt.
Die Kontaktfedern sind in geeignete Stromkreise eingeschaltet, bei deren Schließen die Durchlochungsvorrichtungen in Tätigkeit treten, von welchen ein Satz für jede Taste der Klaviatur erforderlich ist. Ein derartiger Satz ist in Fig. 3 veranschaulicht. Die Durchlochungsvorrichtungen sind in geeigneten Abständen voneinander in einer oder mehreren Reihen, und zwar letztere quer zum Notenband, auf einem Rahmen angeordnet.
Jede Vorrichtung besteht aus drei gleichachsig oder anderweitig gelagerten Dornen k, I und m von verschieden großem, kreisrunden oder einem anderen geeigneten Querschnitt. Der Innendorn k ist entweder voll oder röhrenförmig, der Zwischendorn I ist hohl ausgebildet und gleitet auf dem Innendorn, während der Außendorn m ebenfalls eine Röhrenform hat und auf dem Zwischendorn / sitzt. Der Außendorn lagert in einer Führung n, und wenn die Dorne außer Tätigkeit sind, befinden sich ihre Durchlochungsenden innerhalb der Führung. Die voneinander abstehenden Angriffsenden der Dorne können mit je einem Ohr versehen sein, sowie vermittels einer hin und her beweglichen Stange vorbewegt und von unter Federwirkung stehenden, an den Dornen befestigten Hebeln zurückbewegt werden. Den Dornen liegen ihnen entsprechende Stempel p, q, r gegenüber, von denen der äußere in der Führung ί beweglich gelagert ist. Bei der Bewegung eines Dornes bewegt sich gleichzeitig mit ihm der zugehörige Stempel, jedoch beide ineinander entgegengesetzten Richtungen, wobei der Dorn in die Höhlung des Stempels eintritt. Die elektrische Vorrichtung", durch welche die Dorne und Stempel von den vorbeschriebenen Kontaktpaaren aus in Tätigkeit gesetzt werden, kann in beliebiger Weise ausgebildet sein; sie ist zweckmäßig so eingerichtet, daß die hervorgebrachten Durchlochungen auch dem Takt entsprechen, mit welchem die Noten bei Herstellung des Bandes gespielt wurden.
Bei der vorbeschriebenen Ausführungsform des Apparates werden die verschieden großen, als Kanäle für die nach dem Gleitblock strömende Luft dienenden Durchlochungen des Notenbandes durch Dorne von entsprechenden Querschnitten hergestellt; doch kann auch eine Anzahl gleich großer Dorne zur Verwendung gelangen, in welchem Falle dieselbe Wirkung durch die Erzeugung einer, von der Größe des gewünschten Luftkanals abhängenden, durch mehrere Dorne bewirkten Anzahl von Schlitzen erzielt wird.
Die Kontaktenden der Hebel können aber auch zur Bewegung" von Ventilen für ein pneumatisches Arbeiten der Dorne oder für eine mechanische Beeinflussung verwendet go werden.
Um den Apparat außerdem noch für die Herstellung eines Notenbandes für eine Pianospielvorrichtung geeignet zu machen, in welche der Zutritt von Luft durch den Gleitblock nach Dämpfern von pneumatischen Schlagvorrichtungen ein Schwächen der Notenstärke hervorruft, kann derselbe auch so abgeändert werden, daß der stärkere Tastenanschlag eine schwächere Durchlochung verursacht.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Notenbändern für mechanische Spielapparate, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Durchlochungen des Notenbandes, daß die Querschnittsgrößen der durch das Notenband nach den Öffnungen des Gleitblockes führenden Luftkanäle den Stärken entsprechen, mit welchen die Tasten bei Bildung der Durchlochungen angeschlagen wurden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb jeder Taste ein Hebel angeordnet ist, dessen einer Arm ein Gewicht trägt, während der andere beim Niederdrücken der Taste die
metallische Verbindung zwischen einem von mehreren Federpaaren herstellt, von denen der beim Anschlag der Taste aufgewendeten Stärke entsprechend Dorn- und Stempelsätze beeinflußt werden.
3. Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der herabhängende Arm des winkelförmig ausgebildeten Hebels ein Kontaktstück und der seitlich abstehende das Gewicht trägt, so daß gemäß der Stärke, mit welcher die Taste angeschlagen wurde, das Kontaktstück in Berührung mit dem einen oder anderen der hintereinander liegenden Federpaare kommt.
4. Ausführungsform der Erfindung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne oder Stempel voneinander abweichende Querschnitte haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6ERLIN. Gedrückt in der reichsdrIickereI.
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