DE218587C - - Google Patents

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DE218587C
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schnepperschlösser
spars
lever
raised
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/10Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is intended to be transferred totally to the wheels
    • B62B1/14Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is intended to be transferred totally to the wheels involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2203/00Grasping, holding, supporting the objects
    • B62B2203/10Grasping, holding, supporting the objects comprising lifting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

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KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 218587 '-KLASSE 35 d. GRUPPE
ARTHUR GRASZ in GR.-LICHTERFELDE-WEST.
Verlade-Schiebkarre mit längs den Holmen verschiebbarer Lastplattform.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schiebkarre mit Lastenhebe- und Senkvorrichtung, bei welcher zwischen zwei festen Holmen eine Winkelplatte verschiebbar ist, die mit ihrer wagerechten Fläche die zu befördernde Last trägt. Diese Lastplattform ist in verschiedenen Stellungen an den Holmen feststellbar, so daß bei hochgestellten Holmen die auf der Plattform befindliche Last durch Verschiebung der ίο Winkelplatte hoch und niedrig gestellt werden kann.
Das Hochheben der auf der Plattform befindlichen Last bei hochgestellten Holmen, sowie das Feststellen der Plattform in verschie-1.5 denen Höhen geschieht bei dem Erfindungsgegenstande in einer eigenartigen, technisch besonders vorteilhaften Form.
In der beiliegenden Zeichnung sind
Fig. I eine Hinteransicht der Schiebkarre,
Fig. 2 eine Ansicht des Sperrklinkenmechanismus,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schiebkarre.
Längs der beiden Holme ι und 2 (Fig. i)
ist die Winkelplatte 3, die Holme als Fiihrungsschienen benutzend, längs verschiebbar angeordnet. Auf die Fläche 4 (Fig. 3) der Winkelplatte 3 wird die Last gelegt.
Zwischen den beiden Holmen 1 und 2 befinden sich die durch Querleisten 7 und 8 miteinander parallel verbundenen Hebelschienen 5 und 6. An das Querverbindungsstück 8 ist eine Lasche 41 angenietet, welche an ihrem Ende einen mit einer Rollhülse 43 versehenen Zapfen 42 trägt. Dieser Zapfen 42 bzw. seine Hülse 43 befinden sich in dem Kurvenschlitz 39 des um 40 drehbaren Hebelteiles 38. An
dem Hebel teil 38 ist der Hebelarm 37 befestigt.
An der Platte 3 sind Schnepperschlösser 9 und 10 (Fig. 1) befestigt, welche zwischen den Schienen 1 und 5 bzw. 2 und 6 liegen. Diese Schnepperschlösser dienen dazu, die Platte 3 in der angehobenen Stellung festzuhalten.
Die nähere Bauart der Schnepperschlösser ergibt sich aus Fig. 2. Die um Zapfen 15, 16 drehbaren Schnepperstutzen 17, 18, deren Drehung durch Zapfen 21, 22 begrenzt ist, welche in Schlitze 23, 24 der Schnepperstutzen eingreifen, besitzen Nasen 19, 20, welche in die Teile 11, 12 bzw. 13, 14 der aus Winkeleisen bestehenden Holme 1 und 2 bzw. Hebeschienen 5 und 6 eingreifen. Die Schnepperstutzen 17, 18 sind durch zwei aneinander gelenkte, mit ihnen drehbar verbundene Hebel 25, 26 zu einem System vereinigt. An dem gemeinsamen Gelenk der Hebel 25, 26 befindet sich drehbar angebracht die Lasche 27, welche wiederum drehbar mit der Stange 28 verbunden ist. An dieser Stange befinden sich die Hebel 29, 32 angelenkt, welche um Zapfen 30, 31, die sich in der Platte 3 befinden, drehbar sind, so daß bei einer Längsverschiebung der Stange 28 durch Ziehen am Griff 33 die Stange 28 gehoben wird.
Der Vorgang des Anhebens der Last gestaltet sich wie folgt:
Der Hebel 37 (Fig. 1) wird ergriffen und nach aufwärts bewegt. Hierdurch wird der Zapfen 42, dessen Rollhülse 43 sich in dem Kurvenschlitz 39 befindet, ebenfalls angehoben. Da an dem Zapfen 42 mittels der Lasche 41 und des Querstückes 8 die Schienen 5 und 6
befestigt sind, so werden diese natürlich mit angehoben. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, greifen nun in Löcher 36 der Teile 12 und 13 dieser Schienen die Nasen 19 der Schnepperschlösser Q und 10 ein. Bei Aufwärtsbewegung der Schienen 5 und 6 werden daher die Schnepperschlösser 9 und io, mithin die Platte 3, auf deren Plattform 4 sich die Last befindet, emporgehoben. Die Nasen 20 der Schnepper-Schlösser 9 und 10 (Fig. 2), welche in Löcher der Schienen 1 und 2 eingreifen, verhindern diese Bewegung nicht, da sie in einer solchen Richtung an den Löchern der Schienen 1 und 2 vorbeibewegt werden, daß sie nach innen zu ausweichen können. Wird der Hebel 37 (Fig. 1) nunmehr losgelassen, so treten die Nasen 20 (Fig. 2) der Schnepperschlösser in Tätigkeit, indem sie in die Löcher der Teile 11 bzw. 14 der Schienen 1 und 2 eingreifen. Auf diese Weise ist die Platte 3 mit der Plattform 4 in der angehobenen Stellung festgelegt. Der Rahmen 5, 6, 7, 8 gleitet beim Loslassen des Hebels 37 von selbst abwärts durch sein Gewicht. Die Nasen 19 der Schnepperschlösser sind hierbei nicht hinderlich, da sie ins Innere des Schlosses beim Herabgleiten der Schienen 5 und 6 hineingedrängt werden können. Es ist hierbei zu bemerken, daß die Gelenkverbindung 25, 26 der Schnepperstutzen 17 und 18, wie dies aus der Zeichnung hervorgeht, es ermöglicht, daß sich der eine Schnepperstutzen um einen Drehzapfen dreht, auch wenn der andere feststeht, wie dies zum Beispiel bei dem Schnepperstutzen 18 der Fall ist, wenn der Hebel 37 losgelassen wird. Soll die angehobene Platte herabgelassen werden, so ist nichts weiter erforderlich, als die Schnepperschlösser zu entriegeln. Dies geschieht durch Ziehen an dem Griff 33 (Fig. 2). Bei der hiermit verbundenen. Seitwärtsbewegung der Stange 28 findet mittels der Hebel 29 und 32 gleichzeitig ein Anheben der Stange statt, was ein Emporheben der Lasche 27 zur Folge hat. Da dieser mit dem gemeinsamen Gelenk der Glieder 25, 26 verbunden ist, welche ihrerseits an den oberen Enden der Schnepperstutzen 17, 18 angelenkt sind,, so werden diese oberen Enden bei der Aufwärtsbewegung der Lasche 27 auseinandergedrängt, die Nasen 19, 20 mithin einwärtsgezogen. Sollten die belasteten Nasen 20 dieser Bewegung einen erheblichen Widerstand entgegensetzen, so ist weiter nichts erforderlich, als dieselben durch ein geringes Anheben der Plattform mittels des Hebels 37 zu entlasten.
Anstatt mittels einer Zugstange 28 kann die Entriegelung auch dermaßen bewerkstelligt werden, daß an Stelle der gelenkig mit einer Stange 28 verbundenen Lasche 27, Glieder 44 und 45 treten, die fest miteinander durch eine Querleiste 46 verbunden sind, an deren Verlängerung 47 ein endloses, über zwei Rollen 49, 50- laufendes Drahtseil befestigt ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann in diesem Falle die Entriegelung durch einfaches Ziehen an dem Drahtseil 48 bewerkstelligt werden.
Um ein möglichst reibungsloses Gleiten der Platte 3 längs den Holmen 1 und 2 zu bewerkstelligen, sind Rollen 51, 52 vorgesehen, welche hinter die Holme 1 und 2 greifen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verlade - Schiebkarre mit längs- den Holmen verschiebbarer Lastplattform, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lastplattform nach zwei Seiten mittels Nasen
o. dgl. wirkende Schnepperschlösser angebracht sind, welche einerseits das Emporheben der Lastplattform mittels Wälzhebels o. dgl. ermöglichen, indem letzterer gelochte oder gezahnte Schienen emporbewegt, in welche die nach innen gerichteten Nasen der Schnepperschlösser eingreifen und dadurch die Mitnahme der Lastplattform verursachen, andererseits durch selbsttätiges Eingreifen der nach außen gerichteten Nasen in die gelochten oder gezahnten Holme die emporgehobene Lastplattform in der angehobenen Stellung festhalten.
2. Verlade-Schiebkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnepperschlösser mittels Hebels o. dgl. entriegelt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT218587D Active DE218587C (de)

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