DE80936C - - Google Patents

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DE80936C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/02Ladders in general with rigid longitudinal member or members
    • E06C1/04Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees
    • E06C1/08Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part
    • E06C1/12Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part extensible, e.g. telescopic

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  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettungswesen.
JACOB SCHNEIDER in SPEYER. Feststellvorrichtung für Schubleitern.
Bei der in der Zeichnung vorliegenden Schubleiter fallen die Fallriegel der Fests'tellvorrichtungen (Schlösser) nicht wie bei den bisherigen derartigen Leitern auf die Holzsprossen selbst, sondern in zwischen denselben befindliche Schlitze einer beiderseits an den Bäumen der unteren Leiter befestigten T-Eisenschiene. Hierdurch wird ein Versagen oder Ueberschlagen der Stellvorrichtung, wie dies bei der bisherigen Bauart nicht selten vorkam, vermieden. Weiter können die Fallriegel jederzeit ' vom Standort der die Leiter handhabenden Person aus ein- und ausgerückt werden.
Fig. ι zeigt einen Lä'ngenschnitt der Schubleiter im zusammengeschobenen Zustande, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, Fig. 3 einen Querschnitt nach x-x, Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt nach y-y-, Fig. 2.
In den Figuren bezeichnet a die untere Leiter, a} die obere ausschiebbare Leiter, b die Fallriegel. An den Bäumen der unteren Leiter α ist je eine T-Eisenschiene c durch Niete (oder Schrauben) befestigt, welche Schiene zwischen den Leitersprossen Schlitze c1 besitzt. Diese correspondiren mit den Fallriegeln b b der an den Bäumen der oberen Leiter al befestigten Stellvorrichtungen (Schlösser) bl, Fig. 4.
Beim Verschieben der oberen Leiter a) längs der unteren feststehenden α gleiten die Fallriegel b b längs der Schienen c c und haken sich vermöge der in den Schlössern gelagerten Federn selbstthätig in die Schlitze c1 der Schienen ein und stellen so die ausgeschobene Leiter in jeder Höhenstellung fest.
Damit die Fallriegel vom Standorte aus durch den die Leiter Handhabenden aus den Schlitzen c1 ausgehakt werden können, sind sie je mit Zapfen b2 versehen, auf welche die keilförmigen Heberiegel d, wie später beschrieben, einwirken. Dieselben sind bei d1 mit zwei einarmigen Hebeln e gelenkig verbunden, welche mit ihrer gemeinsamen Achse e1 an der Sprosse f drehbar gelagert sind. Das obere Ende von e, Fig. 1, ist an dem endlosen Seiig· befestigt, welches über die an der unteren Leiter α gelagerten Leitrollen g1 2 läuft, während das an der Sprosse f der oberen Leiter befestigte Zugseil h über die ebenfalls an α befindliche Leitrolle hl geht und bis zum Standorte der Leiter herabreicht.
Die untere Leiter α ist beiderseits mit den üblichen Stützstangen i und am unteren Querbaum mit den bekannten Stützspitzen (in der Zeichnung weggelassen) versehen.
Behufs Ausziehens der Schubleiter werden vorerst durch Ziehen an dem Seil g im Sinne des Pfeils I mittelst der Hebelarme e die Heberiegel d auf dem Schlofs bx so verschoben, dafs durch Einwirkung der schiefen Flächen von d auf die Riegelzapfen 62 die Riegel aus den Schlitzen c1 der Schienen ausgehoben und durch die die Zapfen b- aufnehmenden Kerben d^ in der ausgeschobenen Stellung festgehalten werden. Nun kann die obere Leiter al auf der unteren α durch Ziehen an dem Seile h verschoben bezw. ausgezogen werden. Soll die Leiter in der ausgezogenen Stellung festgestellt werden, so schiebt man die Riegel d durch Ziehen an dem Seil g im Sinne des Pfeiles I1 zurück und giebt so die Fallriegel b wieder frei, welche sodann durch die Schlöfsfedern in die Schienenschlitze gedrückt werden.
Behufs Zusammenschiebens der Leiter mufs zuvor die Auslösung bezw. Festhaltung der Fallriegel in der früher beschriebenen Weise bewirkt werden. Ist die Leiter a1 vollständig eingezogen, so erfolgt das Auslösen der festgehaltenen Fallriegel b dadurch selbstthätig, dafs die Hebelarme e an die an den Schienen befestigten Knaggen m anstofsen und so die Heberiegel d zurückschieben, worauf die Schlofsfedern sofort die Fallriegel in die untersten Schlitze drücken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feststellvorrichtung für Schubleitern, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Fallriegel (b) in Schlitze c1 einer an der unteren Leiter (a) befestigten T-Schiene (c) selbstthätig einfällt und vom Leiterstandorte aus dadurch ausgehoben bezw. eingerückt werden kann, dafs durch Ziehen an dem einen Strange eines endlosen Seiles (g) ein an der oberen Leiter (a]) gelagerter Hebelarm (e) einen mit diesem gelenkig verbundenen keilförmigen Heberiegel (d) zurückzieht, welcher hierbei mit seiner schiefen Fläche auf einen Zapfen (b2) des Fallriegels wirkt und diesen mittelst Kerben (d2) in der ausgerückten Stellung so lange festhält, bis er entweder durch einen Zug am anderen Strange des Seiles g oder durch Anstofsen des Hebelarmes (e) an einen Knaggen (m) zum Einfedern in den Schienenschlitz freigegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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