DE36089C - Stofsverbindung für transportable Eisenbahngeleise - Google Patents

Stofsverbindung für transportable Eisenbahngeleise

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Publication number
DE36089C
DE36089C DENDAT36089D DE36089DA DE36089C DE 36089 C DE36089 C DE 36089C DE NDAT36089 D DENDAT36089 D DE NDAT36089D DE 36089D A DE36089D A DE 36089DA DE 36089 C DE36089 C DE 36089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
transportable
nose
rail
railroad tracks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36089D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. orenstein in Berlin
Publication of DE36089C publication Critical patent/DE36089C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegender Stofsverbindung soll die Ankuppelung des an das fertige Geleise angelegten Rahmens selbstthätig erfolgen.
Die Stofsplatte A, Fig. 1 bis 3, ist an ihrer vorderen Seite mit einer aufstehenden Rippe a und mit zwei Ohren ausgestattet, zwischen welchen eine Klinke B um einen Bolzen b drehbar gelagert ist. Diese Klinke ist auf ihrem der Schiene zugekehrten Ende mit einer Nase c versehen, während ihr von der Schiene abgekehrter, in eine kurze Handhabe endender Arm B1 so schwer gehalten ist, dafs er die Klinke in der durch Aufruhen dieses Armes auf der Schwelle begrenzten Lage zu erhalten sucht.
Die Befestigung der Stofsplatte A auf der Stofsschwelle des Geleiserahmens kann mittelst einer durch den Schienensteg gesteckten Brücke in Verbindung mit einem U-förmigen Bolzen, Fig. 3, oder in irgend einer anderen Weise erfolgen.
Zur Herstellung der Geleiserahmen können eine Stofsschwelle .und eine oder mehrere Mittelschwellen angewendet werden, wobei die beiden Schienen des Rahmens über die Endschwelle hinausragen, Fig. 6. Die Enden dieser Schienen sind am Fufse mit Einkerbungen versehen, correspondirend mit dem ausgeschnittenen Kopf der Klinke B, und zwar auf der Innenseite oder auf der Aufsenseite, je nach der Lage der Klinke in Bezug auf das Geleise.
Soll ein Geleiserahmen angeschlossen werden, so werden die freien Schienenenden desselben an das vorhandene Geleise in richtiger Flucht angelegt. Die Schienenfüfse kommen hierbei mit ihren Kanten auf der Nase der Klinken und auf den abgeschrägten Rändern der Rippen α zu liegen. Unter dem Gewicht der Schienen machen beide Klinken eine Drehung, bei welcher sie zuletzt in die in Fig. 1 punktirt angegebene Stellung gelangen, während gleichzeitig die Schienen, geführt durch die Rippen a, bis auf die Stofsplatte niedersinken. Ist dies geschehen, so ist die Nase.c der Klinke so weit gedreht, dafs sie in den Einschnitt des Schienenfufses gelangt und dadurch frei wird.
Die Klinke kehrt nun unter dem Einflufs des Uebergewichtes ihres Armes in ihre frühere, durch die Schwelle begrenzte Lage zurück, wobei sie in den Einschnitt des Schienenfufses eingreift. Der Rahmen ist somit in der Weise angeschlossen, dafs die Spur des Geleises durch Klinke B bezw. Rippe a. erhalten wird, während die Klinke aufserdem eine Längenverschiebung der Rahmen gegen einander verhindert und ein Aufsteigen der Schienenenden nur so weit zuläfst, als der Abstand zwischen Nase und Oberfläche des Schienenfufses beträgt. Es verbleibt hiernach dem Geleise in der Höhenlage noch eine gewisse Beweglichkeit, welche ein Anschmiegen desselben an die Un-. ebenheiten des Bodens erleichtert.
Beim Auseinandernehmen hat der Arbeiter die Klinken des betreffenden Rahmens und die des denselben fortsetzenden Rahmens so weit umzulegen, bis ihre Arme B1 an dem Schienensteg oder Kopf anliegen, in welcher Lage sie durch ihr Uebe'rgewicht erhalten werden. Er hebt alsdann den Rahmen hoch und kann ihn dann aus dem Geleise herausheben.
Will man der Nase b gröfsere Länge geben, um ein Herausspringen des Rahmens mit ver-
gröfserter Sicherheit zu verhüten, so kann man die Klinke B, wie Fig. 4 und 5 zeigen, so einrichten, dafs dieselbe sich nicht nur um den Zapfen drehen, sondern auch etwas seitlich verschieben läfst. Zu dem Zweck ist die Klinke mit einem langen Loch zu versehen und in ihrer Stellung durch eine an der Sohlplatte angeordnete Anschlagrippe d zu erhalten. Der Kopf der Nase B ist stark abzuschrägen. Wird jetzt die Nase von der aufgelegten Schiene belastet, so macht die Klinke zunächst eine Drehung bis zu derjenigen Stellung, bei welcher sie aus dem Anschlage gegen die Rippe d gelöst ist, hierauf eine Verschiebung und dann wiederum eine Drehung, so weit, bis der Schienenfufs unbehindert voii der Nase auf die Sohle niedersinken kann. Ist dies geschehen, so macht die Klinke unter dem Einflufs des Uebergewichtes ihres Armes B1 zunächst eine Rückdrehung, bis dieser auf die Anschlagrippe d zu liegen kommt, und wird dann durch den Arbeiter in ihre frühere Stellung geschoben, bei welcher sie in den Einschnitt des Schienenfufses eingreift und ihre Nase denselben überragt. Giebt man der Anschlagrippe d genügende Höhe und Abschrägung, so erfolgt die Verschiebung der Klinke selbstthä'tig, indem ihr Arm B1 durch sein Eigengewicht auf der der Schiene gegenüberliegenden schiefen Ebene der Rippe d niedergleitet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An transportablen Eisenbahngeleisen zum Zweck der Verriegelung des angelegten Geleiserahmens mit dem liegenden Geleiserahmen:
1. Die Anordnung einer drehbaren Klinke B mit Nase c und Uebergewichtsarm B1 in Verbindung mit einem Einschnitt des Schienenfufses, entsprechend der Breite der Klinke, Fig. 1 und 2.
2. Die Abänderung der vorhin bezeichneten Klinke dahin, dafs bei verlängerter Nase c die Klinke mit langem Loch für den Bolzen b und die Sohlplatte mit Anschlagrippe d versehen ist, wobei die Ein- bezw. Aüsriegelutig durch Drehung und Verschiebung der Klinke erfolgt, Fig. 4 und 5.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DENDAT36089D Stofsverbindung für transportable Eisenbahngeleise Expired - Lifetime DE36089C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5742104A (en) * 1993-12-29 1998-04-21 Alfa Laval Agri Ab Main operated electric fence energizer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5742104A (en) * 1993-12-29 1998-04-21 Alfa Laval Agri Ab Main operated electric fence energizer

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