DE215904C - - Google Patents

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DE215904C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/06Flat-bottomed cars convertible into hoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Ju 215904 KLASSE 20 c. GRUPPE
SPENCER OTIS in CHICAGO.
an Eisenbahnselbstentladern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherung für die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Bodenklapptüren an Eisenbahnselbstentladern durch auf schrägen Führungen ab und auf bewegliche, die Klapptüren tra-. gende Wellen. Die Erfindung besteht in der Anordnung einer Klinke an einer sich mit der Welle nicht mitdrehenden Platte, die selbsttätig in das zum Antriebe der Welle dienende Sperrad einfällt, am oberen Ende der Führung aber ausgehoben und in der ausgehobenen Stellung auch während des Öffnens gesichert wird, während am unteren Ende der Schrägführung die Klinke nach Umlegen der Sicherungsvorrich-
1S tung wieder in das Sperrad einfällt. In der höchsten Stellung wird die Welle, während die Klinke ausgerückt ist, durch die Antriebsklinke des Sperrades und den gesicherten Antriebshebel gesichert.
In der eine Ausführungsform der Erfindung darstellenden Zeichnung, zeigt Fig. ι einen Querschnitt durch einen Eisenbahnwagen mit je einer Bodenklappe in der Offen- und in der Verschlußstellung, während Fig. 2 und 3 in vergrößertem Maßstabe die beiden Endstellungen der eigentlichen Schließvorrichtung in Seiten- und Vorderansicht veranschaulichen. :
Der Wagenkörper 12 ist in bekannter Weise mit Bodenklapptüren 13 ausgerüstet, welche bei 14 in der Mitte des Wagens drehbar aufgehängt sind und den größeren Teil des Bodens bilden. An der Unterseite jeder Tür 13 sind Schienen 13s angeordnet, welche auf der Welle 15 aufruhen, die ihrerseits auf der Schienenführung 16 aufwärts und abwärts bewegt werden kann. Diese Schienenführung 16 hat zweckmäßig an ihren beiden Enden wagerechte Teile τδα und 166, wie Fig. 2 zeigt, damit auf diesen Teilen die Welle 15 in Ruhestellung aufliegen kann.. Die Welle 15 trägt eine Kettentrommel 17 mit den Flanschen 18, zwischen denen sich die Kette 19 aufwickeln kann, die mit dem einen Ende an der Trommel 17, mit dem anderen Ende bei 20 an dem Wagenrahmen oder an der geneigten Führung 16 befestigt ist.
Durch Drehen dieser Welle 15- wird die Kette 19 auf die Trommel 17 aufgewickelt und dadurch die Welle von dem wagerechten Teil 16" über die schräge Führung 16 und über den Teil 16* aufwärts bewegt. Ebenso kann natürlich durch Abwickeln der Kette 19 die Welle 15 sich entgegengesetzt abwärts bewegen, so daß also auf diesem Wege das Öffnen und Schließen der Bodenklapptüren 13 erreicht wird.
Die Drehung der Welle 15 wird mit Hilfe der folgenden Teile erzielt:
Die Welle 15 trägt ein Sperrad 21, in welches eine umlegbare Klinke 22. an dem Handhebel 23: eingreift. Ferner ist auf der Welle 15 eine. Führungsplatte 24 vorgesehen, die mit ihren unteren Flanschen 25 unter die Führung 16 greift und somit an einer Drehung mit der Welle 15 verhindert ist. Die Platte 24 trägt eine Klinke 26, welche durch ein Gegengewicht 27 zum Einfallen in das Zahnrad 21 gezwungen wird. Ferner ist an der Platte 24 noch eine zweite Klinke 28 vorgesehen, die bei einer bestimmten Stellung der Klinke 26 diese festhält und sie
außer Eingriff mit dem Zahnrade 21 hält. An den beiden Enden der Führung 16 sind feste Anschläge 29 und 30 (Fig. 2) angeordnet, die jedoch der Deutlichkeit wegen in Fig. 1 fort-. gelassen sind. Die Vorrichtung wirkt in der Weise, daß bei der in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung der Fig. 2 der Handhebel 23 nach Art einer Ratsche bewegt wird.' Hierdurch wird die Welle 15 in Umdrehung versetzt und die Kette 19 aufgewickelt, so daß sich die Welle 15 auf ihrer Führung aufwärts bewegen muß und dadurch die Bodentür anhebt. Die Klinke 26, welche von dem Gegengewicht 27 ständig gegen das Zahnrad 21 gedrückt wird, verhindert ein Zurückdrehen der Welle 15. Durch wiederholtes Hin- und Herschwingen des Handhebels 23 wird dann die Welle 15 allmählich bis auf den geraden Teil 16* der Führung 16 aufwärts bewegt. Hierbei
ao schlägt die Klinke 26 mit ihrem Gegengewicht 27 gegen den festen Anschlag 30 und wird aus dem Zahnrade 21 ausgehoben und so weit umgelegt, daß schließlich die Klinke 28 über einen Vor-
' sprung der Klinke 26 greifen kann, wie in den punktierten Linien angedeutet ist. In dieser Stellung wird also die Klinke 26 außer Eingriff mit dem Zahnrade 21 gehalten; dies geschieht zur Vorbereitung der: Abwärtsbewegung der Welle 15,' bei welcher die Klinke 26 außer Wirkung sein muß. Die Sperrung des Zahnrades erfolgt in dieser Stellung durch die Klinke 22, die das Zahnrad festhält, wenn der Handhebel 23 in eine annähernd wagerechte Stellung gebracht und in dieser Stellung gesichert ist.
Um die Klapptür wieder zu öffnen, wird die leichtbewegliche Klinke 22 aus dem Zahnrade 21 herausgeschlagen und der Handhebel 23 entsichert. Die Welle 15 kann nunmehr auf der Führung 16 abwärts rollen, da die Sperr-. klinke 26 von der Klinke 28 festgehalten wird und das Zahnrad 21 nicht sperren kann. Am Ende der Abwärtsbewegung schlägt die Klinke mit ihrem unteren Arm gegen den festen Ansehlag 29 und wird so weit umgelegt, daß sie die Klinke 26 freigibt. Diese fällt dann wieder in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in das Zahnrad 21 ein, so daß die Vorrichtung nunmehr wieder für die Aufwärtsbewegung der Welle 15 eingestellt ist.
Selbstverständlich sind für die Wellen 15 mehrere Führungen 16 ■ vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherung für die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Bodenklapptüren an Eisenbahnselbstentladern mittels auf schrägen Führungen ab und auf beweglicher, die Klapptüren tragender Wellen, gekennzeichnet durch eine auf der Welle an einer sich nicht mitdrehenden Platte angeordnete, in das zum Antriebe der Welle dienende Sperrrad (21) selbsttätig einfallende Klinke (26), welche am oberen Ende der Schrägführung durch einen Anschlag (30) selbsttätig aus dem Sperrad herausgehoben und von einer Sicherungsklinke (28) in der ausgehobenen Lage gesichert wird, wobei die Sperrung der Welle durch den gesicherten Antriebshebel und dessen Antriebsklinke (22) erfolgt, während am unteren Ende der Schrägführung die Sicherungsklinke (28) durch einen am Wagen festen Anschlag (29) umgelegt wird, so daß die Sperrklinke (26) wieder selbsttätig in das Sperrad einfallen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE215904C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4999634A (en) * 1989-05-08 1991-03-12 Siemens Aktiengesellschaft Integratable switched-capacitor sigma-delta modulator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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