DE215904C - - Google Patents
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- DE215904C DE215904C DENDAT215904D DE215904DA DE215904C DE 215904 C DE215904 C DE 215904C DE NDAT215904 D DENDAT215904 D DE NDAT215904D DE 215904D A DE215904D A DE 215904DA DE 215904 C DE215904 C DE 215904C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/06—Flat-bottomed cars convertible into hoppers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Ju 215904 KLASSE 20 c. GRUPPE
SPENCER OTIS in CHICAGO.
an Eisenbahnselbstentladern.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherung für die Vorrichtung zum Öffnen und
Schließen von Bodenklapptüren an Eisenbahnselbstentladern durch auf schrägen Führungen
ab und auf bewegliche, die Klapptüren tra-. gende Wellen. Die Erfindung besteht in der
Anordnung einer Klinke an einer sich mit der Welle nicht mitdrehenden Platte, die selbsttätig
in das zum Antriebe der Welle dienende Sperrad einfällt, am oberen Ende der Führung
aber ausgehoben und in der ausgehobenen Stellung auch während des Öffnens gesichert wird,
während am unteren Ende der Schrägführung die Klinke nach Umlegen der Sicherungsvorrich-
1S tung wieder in das Sperrad einfällt. In der
höchsten Stellung wird die Welle, während die Klinke ausgerückt ist, durch die Antriebsklinke
des Sperrades und den gesicherten Antriebshebel gesichert.
In der eine Ausführungsform der Erfindung darstellenden Zeichnung, zeigt Fig. ι einen Querschnitt
durch einen Eisenbahnwagen mit je einer Bodenklappe in der Offen- und in der
Verschlußstellung, während Fig. 2 und 3 in vergrößertem Maßstabe die beiden Endstellungen
der eigentlichen Schließvorrichtung in Seiten- und Vorderansicht veranschaulichen. :
Der Wagenkörper 12 ist in bekannter Weise mit Bodenklapptüren 13 ausgerüstet, welche
bei 14 in der Mitte des Wagens drehbar aufgehängt sind und den größeren Teil des Bodens
bilden. An der Unterseite jeder Tür 13 sind Schienen 13s angeordnet, welche auf der Welle 15
aufruhen, die ihrerseits auf der Schienenführung 16 aufwärts und abwärts bewegt werden kann.
Diese Schienenführung 16 hat zweckmäßig an ihren beiden Enden wagerechte Teile τδα und 166,
wie Fig. 2 zeigt, damit auf diesen Teilen die Welle 15 in Ruhestellung aufliegen kann.. Die
Welle 15 trägt eine Kettentrommel 17 mit den Flanschen 18, zwischen denen sich die Kette 19
aufwickeln kann, die mit dem einen Ende an der Trommel 17, mit dem anderen Ende bei 20
an dem Wagenrahmen oder an der geneigten Führung 16 befestigt ist.
Durch Drehen dieser Welle 15- wird die Kette
19 auf die Trommel 17 aufgewickelt und dadurch die Welle von dem wagerechten Teil 16"
über die schräge Führung 16 und über den Teil 16* aufwärts bewegt. Ebenso kann natürlich
durch Abwickeln der Kette 19 die Welle 15 sich entgegengesetzt abwärts bewegen, so daß
also auf diesem Wege das Öffnen und Schließen der Bodenklapptüren 13 erreicht wird.
Die Drehung der Welle 15 wird mit Hilfe
der folgenden Teile erzielt:
Die Welle 15 trägt ein Sperrad 21, in welches
eine umlegbare Klinke 22. an dem Handhebel 23:
eingreift. Ferner ist auf der Welle 15 eine. Führungsplatte 24 vorgesehen, die mit ihren
unteren Flanschen 25 unter die Führung 16 greift und somit an einer Drehung mit der Welle
15 verhindert ist. Die Platte 24 trägt eine Klinke 26, welche durch ein Gegengewicht 27 zum Einfallen
in das Zahnrad 21 gezwungen wird. Ferner ist an der Platte 24 noch eine zweite
Klinke 28 vorgesehen, die bei einer bestimmten Stellung der Klinke 26 diese festhält und sie
außer Eingriff mit dem Zahnrade 21 hält. An
den beiden Enden der Führung 16 sind feste Anschläge 29 und 30 (Fig. 2) angeordnet, die
jedoch der Deutlichkeit wegen in Fig. 1 fort-.
gelassen sind. Die Vorrichtung wirkt in der Weise, daß bei der in ausgezogenen Linien
dargestellten Stellung der Fig. 2 der Handhebel 23 nach Art einer Ratsche bewegt wird.' Hierdurch
wird die Welle 15 in Umdrehung versetzt und die Kette 19 aufgewickelt, so daß
sich die Welle 15 auf ihrer Führung aufwärts bewegen muß und dadurch die Bodentür anhebt.
Die Klinke 26, welche von dem Gegengewicht 27 ständig gegen das Zahnrad 21 gedrückt
wird, verhindert ein Zurückdrehen der Welle 15. Durch wiederholtes Hin- und Herschwingen
des Handhebels 23 wird dann die Welle 15 allmählich bis auf den geraden Teil
16* der Führung 16 aufwärts bewegt. Hierbei
ao schlägt die Klinke 26 mit ihrem Gegengewicht 27 gegen den festen Anschlag 30 und wird aus dem
Zahnrade 21 ausgehoben und so weit umgelegt, daß schließlich die Klinke 28 über einen Vor-
' sprung der Klinke 26 greifen kann, wie in den
punktierten Linien angedeutet ist. In dieser Stellung wird also die Klinke 26 außer Eingriff
mit dem Zahnrade 21 gehalten; dies geschieht
zur Vorbereitung der: Abwärtsbewegung der Welle 15,' bei welcher die Klinke 26 außer
Wirkung sein muß. Die Sperrung des Zahnrades erfolgt in dieser Stellung durch die Klinke 22,
die das Zahnrad festhält, wenn der Handhebel 23 in eine annähernd wagerechte Stellung gebracht
und in dieser Stellung gesichert ist.
Um die Klapptür wieder zu öffnen, wird die leichtbewegliche Klinke 22 aus dem Zahnrade
21 herausgeschlagen und der Handhebel 23 entsichert. Die Welle 15 kann nunmehr auf
der Führung 16 abwärts rollen, da die Sperr-. klinke 26 von der Klinke 28 festgehalten wird
und das Zahnrad 21 nicht sperren kann. Am
Ende der Abwärtsbewegung schlägt die Klinke mit ihrem unteren Arm gegen den festen
Ansehlag 29 und wird so weit umgelegt, daß sie die Klinke 26 freigibt. Diese fällt dann
wieder in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in das Zahnrad 21 ein, so daß die Vorrichtung
nunmehr wieder für die Aufwärtsbewegung der Welle 15 eingestellt ist.
Selbstverständlich sind für die Wellen 15 mehrere Führungen 16 ■ vorgesehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherung für die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Bodenklapptüren an Eisenbahnselbstentladern mittels auf schrägen Führungen ab und auf beweglicher, die Klapptüren tragender Wellen, gekennzeichnet durch eine auf der Welle an einer sich nicht mitdrehenden Platte angeordnete, in das zum Antriebe der Welle dienende Sperrrad (21) selbsttätig einfallende Klinke (26), welche am oberen Ende der Schrägführung durch einen Anschlag (30) selbsttätig aus dem Sperrad herausgehoben und von einer Sicherungsklinke (28) in der ausgehobenen Lage gesichert wird, wobei die Sperrung der Welle durch den gesicherten Antriebshebel und dessen Antriebsklinke (22) erfolgt, während am unteren Ende der Schrägführung die Sicherungsklinke (28) durch einen am Wagen festen Anschlag (29) umgelegt wird, so daß die Sperrklinke (26) wieder selbsttätig in das Sperrad einfallen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215904C true DE215904C (de) |
Family
ID=477356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215904D Active DE215904C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215904C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4999634A (en) * | 1989-05-08 | 1991-03-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Integratable switched-capacitor sigma-delta modulator |
-
0
- DE DENDAT215904D patent/DE215904C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4999634A (en) * | 1989-05-08 | 1991-03-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Integratable switched-capacitor sigma-delta modulator |
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