DE248024C - - Google Patents

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DE248024C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248024 KLASSE 636. GRUPPE
Schiebkarre mit in der Höhenlage veränderbarer Plattform.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine als Hubkarre' verwendbare Schiebkarre, wie sie besonders zum Transport und Aufeinandersetzen von Gepäckstücken gebraucht werden.
Derartige Karren sind bereits bekannt, und es erfolgt bei diesen ein Heben der Karrenplattform durch ein Gegeneinanderbewegen des scherenartig angeordneten Unterteiles oder auch beispielsweise durch Drehen der schwing-
*° baren Radstützen.
Gegenüber dem Bekannten besteht nun das Wesen der Erfindung darin, daß an den Karrenholmen zwei am unteren Ende bogenförmig gekrümmte Rahmen starr befestigt sind, und daß die Tragachse der Karrenräder an mit den hinteren Karrenrahmenstützen verbundenen Schwingarmen sitzt, die mittels Haken in am festen Rahmen vorgesehene Rasten in der Anhubstellung eingreifen, ferner daß an den hinteren Karrenstützen bogenförmig gekrümmte, mit Rollen versehene Schwingstützen angelenkt sind, an deren mittlerem oberen Teil Sperrklinken sitzen, welche beim Aufrichten der Karre mit an den Stützen angebrachten Zahnstangen in Eingriff gelangen, so daß die Karre durch diese Sperrvorrichtung in Verbindung mit den Haken in der aufgerichteten Stellung gesichert ist.
Durch diese Anordnung wird ein stufenweises Anheben der Karrenplattform durch Zag oder Druck auf die Längsarme des Karrens, die also gleichzeitig als Hebelarme dienen, ohne Verschiebung des Lastschwerpunkts erreicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. ι bis 3 in drei verschiedenen Stellungen in Ansicht dargestellt.
Gemäß der Zeichnung werden die festen Füße der Karre gebildet durch zwei Rahmen 0, die an den Karrenholmen α befestigt sind und deren unterer Teil, wie in Fig. 1 dargestellt, gekrümmt ist. Dieser auf dem Boden ruhende gekrümmte Teil ist nach hinten zu einem Stück o1 verlängert, um die weiter unten zu beschreibende Handhabung der Karre zu ermöglichen.
Auf der hinteren Strebe eines jeden Rahmens 0 ist ein Beschlag o2 befestigt, in welchem je ein Arm g angelenkt ist, durch welchen die Tragachse c der Räder c1 abgestützt wird. An jedem Arm g ist ein Haken p vorgesehen, der als Raste für einen T-förmimigen, am hinteren Ende des Rahmenarmes 0 vorgesehenen Schnepper ft1 dient. An den hinteren Streben des Rahmens 0 ist weiter je eine Stütze / angelenkt, die bogenförmig gekrümmt sind und an dem Ende eine Rolle q tragen. Die Schwingstützen / sind durch zwei Traversen verbunden und am oberen mittleren Teil mit einer Sperrklinke r versehen, welche in der Tiefstellung der Stützen in die Lücken einer sektorförmigen, am Innenteile eines jeden Rahmens 0 befestigten Zahnstange r1 eingreift. Desgleichen ist an jeder Schwingstütze j eine gekrümmte Strebe s befestigt, welche in der zusammengeklappten Lage des Rahmens auf der Tragachse c aufruht. Schließlich ist auf

Claims (1)

  1. der vorderen Strebe eines jeden Rahmens ο eine Klinke t befestigt, in welche ein Zapfen t1 des Armes g eingreifen kann. Die Karre wird in folgender Weise bedient:
    In der Tiefstellung der Karre (Fig. i) ist dieselbe auf den Rädern c1 und auf die gekrümmten Teile der Rahmen ο gestützt. Zur Hebung der Karrenplattform drückt man auf die hinteren Enden der Karrenholme a, wie
    ίο in Fig. 2 dargestellt ist, derart, daß die Karre auf dem gekrümmten Teil der Rahmen ο schwingt. Bei dieser Bewegung bleiben die Räder c1 auf dem Boden auf ruhen, die Arme g schwingen aus, und gleichzeitig senken sich die Schwingstützen /, bis die Rollen q auf dem Boden aufruhen und die Klinken r in die unteren Lücken der Zahnstangen r1 eintreten. Sobald dieses erfolgt ist, hebt man die Enden der Holme α an. Alsdann schwingen die NArme g unter dem Gewicht der Räder vertikal nach unten, und die Haken p legen sich hinter die Schnepper p1 (Fig. 3). Andererseits sind die Stützen / durch die Klinken r arretiert, so daß man nunmehr die Karre verschieben kann, da sie auf den Rädern c1 und den Rollen q abgestützt ist.
    Zur Senkung des Karrens genügt es, einen Druck auf die Enden der Karrenholme auszuüben. Die Stützen / bleiben infolge ihres Gewichtes alsdann in Berührung mit dem Boden; die Klinken r gleiten nach Auslösung aus den Zahnlücken der Zahnstangen rx heraus. Zieht man nun die Karre nach Auslösung der Schnepper p1 aus den Haken p leicht nach hinten, so schwingen die Arme g um ihre Gelenke und stellen sich horizontal ein, indem sie sich gegen Anschläge an den vorderen Stützen des Rahmens 0 legen.
    In bestimmter Stellung stößt die Achse c der Räder c1 gegen die gekrümmten Streben s der Stützen j. Diese werden nunmehr angehoben und nehmen ihre in Fig. 1 dargestellte Anfangsstellung wieder ein. Um eine zu schnelle Verschiebung der Arme g zu verhindem, stehen diese unter dem Einfluß von zwei Luftpuffern u, deren eines Ende an den Karrenholmen a, deren anderes Ende an den Armen g befestigt ist.
    Die Karre kann in der gewöhnlichen Stellung sowohl als gewöhnliche Schiebkarre als auch als niedriger Blockwagen benutzt werden.
    Im letzteren Falle, wenn man nämlich die Karre kippt, um ein Gepäckstück mit dem keilförmigen En.de e zu unterfassen, legen sich die Klinken t unter die Zapfen i1, um eine Rückbewegung der Karre nach hinten zu verhindern. Diese Klinken t werden selbsttätig ausgelöst, wenn man die Karre in die normale Lage zurückschiebt.
    Bei der beschriebenen Einrichtung ermögliehen die Klinken r das Anheben des Karrenrahmens auf verschiedene Höhen je nach dem Eingreifen dieser Klinken in entsprechende Lücken der Zahnstangen r1.
    Pate ν T-An s PR υ ch:
    Schiebkarre mit in der Höhenlage veränderbarer Plattform, gekennzeichnet durch zwei an den Längsholmen (a) der Karre befestigte, am unteren Ende bogenförmig gekrümmte Rahmen (0) mit hinterem Fortsatz (o1), an denen Zahnstangen fr1) befestigt sind, und durch die Tragachse der Karrenräder fc1) aufnehmende, an den hinteren festen Stützen (0) der Karre angelenkte Gelenkarme (g), die mit Haken (p) ausgerüstet sind, mit denen sie sich in der Hubstellung in am festen Rahmen (0) vorgesehene Rasten (p1) sperrend einlegen, ferner gekennzeichnet durch an dem Rahmen (0) drehbar befestigte, mit Rollen (q) versehene bogenförmige Schwingstützen (j), an deren oberem Teil Sperrklinken fr) angebracht sind, welche sich beim Aufrichten des Karrens gegen die Zähne der Zahnstangen fr1) stützen, wodurch in Verbindung mit den hinteren Haken die Karre in der angehobenen Stellung gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE248024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5027701A (en) * 1989-04-26 1991-07-02 Takigawa Kogyo Co., Ltd. Binding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5027701A (en) * 1989-04-26 1991-07-02 Takigawa Kogyo Co., Ltd. Binding machine

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