DE217835C - - Google Patents
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- DE217835C DE217835C DENDAT217835D DE217835DA DE217835C DE 217835 C DE217835 C DE 217835C DE NDAT217835 D DENDAT217835 D DE NDAT217835D DE 217835D A DE217835D A DE 217835DA DE 217835 C DE217835 C DE 217835C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B19/00—Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
- B65B19/34—Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
^m* α Λ fa Λ *
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 217835-KLASSE 81«. GRUPPE
CARL HILLERKUS in ISERLOHR
Maschine zum Verpacken von Nadeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum
Verpacken von Nadeln o. dgl., bei welcher die Nadeln mittels einer Walze in bestimmter
Anzahl aus einem Vorratstrichter entnommen und' in einen Umschlag befördert werden.
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausbildung der Walze gesehen, welche
das Verpacken verschieden dicker Nadeln in verschieden großer Anzahl gestattet.
ίο . ■ Die Maschine ist auf den Zeichnungen in
einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Stirnansicht, Fig. 2 eine
Oberansicht bei abgenommenem Nadelbehälter, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht, Fig. 4 bis 11
Einzelteile und Fig. 12 eine Reihe von Ansichten, die verschiedenen Stadien des Verpackens
darstellend.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Welle ι aus, die mittels Zahnräder 2 die Welle 3
dreht, von welcher, hauptsächlich mittels Nockenscheiben, die Bewegung der einzelnen
Teile, welche zur Bildung der briefartigen Verpackung vorgesehen sind, erfolgt.
Zur Aufnahme der zu verpackenden Nadeln dient ein Trichter 4, dessen eine Seitenwand 5
(Fig. 1) mittels Schrauben 6 verstellbar ist, um die jeweilig zu verpackende Sorte Nadeln
in entsprechender Lage zu halten. Der Trichter 4 ist auf einem Gehäuse 7 angeordnet,
welches zur Aufnahme der Walze 8 dient. Letztere trägt einen Zylinder 9, welcher einen
Ausschnitt 10 besitzt, in den eine Leiste 11
der Walze 8 eingreift (Fig. 9). Auf dem Zapfen 12 der Walze 8 sitzt der Hebel 13, an dem der
mit dem Schlitz 14 versehene, auf dem Hohlzapfen 16 des Zylinders 9 sitzende Hebel 17
verstellt werden kann. Durch die Verstellbarkeit des Zylinders 9 auf der Walze 8 kann der
durch den Ausschnitt 10 in dem Zylinder 9 gebildete Raum zwischen der Leiste 11 und
der Kante 18 des Zylinders 9 der Anzahl und der Dicke der zu verpackenden Nadeln entsprechend
vergrößert oder verkleinert werden. Der Zylinder 9 und die Walze 8 können auch auswechselbar angeordnet sein, um durch der
Dicke der jeweilig zu verpackenden Nadeln entsprechend andere ersetzt werden zu können.
Die Walze 8 kann auch aus einer segmentartigen Platte 8a (Fig. 11) bestehen, welche
sich federnd gegen den Zylinderausschnitt legt, so daß Zylinder 9'1 mit verschiedener
Wandstärke, die der jeweilig zu verpackenden Nadeldicke, entspricht, angebracht werden
können. Es können auch mehrere Nadelabgeber für verschiedene Sorten Nadeln an-
gebracht werden, die gleichzeitig eine bestimmte Anzahl Nadeln in eine Packung abgeben.
Zum Abgeben eines zum Verpacken dienenden Stückes von dem zweckmäßig in Rollenform
auf dem Zapfen 23 gehaltenen Papier iga
von bestimmter Größe dient ein Paar von Walzen 19, 20, von denen die eine (19) zum
Vorbewegen und die andere (20), damit eine sichere Mitnahme des Papiers erfolgt, als
Druckwalze dient. Letztere kann zur Regelung des Druckes durch einen mit Exzentern
21 verbundenen Handhebel 22 entsprechend beeinflußt werden. Zum Bewegen der Vorschubwalze
19 dient ein lose auf dem einen Zapfen derselben sitzender Hebel 24, der mit
einer exzenterartigen Klinke 25 in die Rille einer mit der Walze 19 verbundenen Scheibe 26
eingreift. Der Hebel 24 ist mittels Stange 27 mit dem einerseits durch eine auf der Welle 3
sitzende Nasenscheibe 28, andererseits durch
eine am Hebel 24 angreifende Feder 29 beeinflußten Hebel 30 verbunden. Der die Stange
27 mit dem Hebel 24 verbindende Zapfen 31 ist mittels Schraube 32 verstellbar, wodurch
eine verschieden große Hubbewegung des Hebels 24 und mithin auch der Mitnehmerscheibe
26 und der Vorschubwalze 19 gewählt werden kann. Dem zu verwendenden Verpackungspapier
iga kann also dadurch eine
veränderliche Länge gegeben werden. Wird der Hebel 24 in die in Fig. 3 strichpunktiert
gezeichnete Stellung gebracht, so bleiben natürlich beim Zurückgehen des Hebels in die
mit ausgezogenen Linien angegebene Stellung die Mitnehmerscheibe 26 und die Walze 19
stehen, da sie einerseits durch die Druckwirkung der Walze 20 gehalten werden und
andererseits die exzenterartige Klinke nach dieser Bewegungsrichtung hin keine Wirkung
hat. Als Auflager für das abzuschneidende Papier 19" dient ein Tisch 34 und zum Abschneiden
des Papiers ein Messer 33, dem die Platte 35 als Gegenmesser dient. An letztere ist das scherenartige Messer bei 35^ drehbar
gelagert und durch den Arm 36 mit dem Doppelhebel 37 verbunden, der einerseits durch
eine Feder 38 und andererseits durch eine Nasenscheibe 39 beeinflußt wird. Tritt letztere
in Wirkung, so wird das Messer 33 nach unten bewegt. Das Messer 33 ist mit der Platte 35
verschiebbar angeordnet, und zwar dient zu seiner Verstellung die an dem Gestell 40 gelagerte
Schraube 41 (Fig. 2). Um den Hebel 37 mit dem Messer 33 bzw. dessen Arm 36
bei einer Verstellung in Verbindung zu halten, ist der Hebel 37 gabelartig gestaltet und der
Hebel 36 mit einer Schlitzführung 36 1 für den
Bolzen 42 versehen (Fig. 10). Außer dem Messer 33 ist noch ein zweites, gegebenenfalls
dem Messer 33 gegenüber verstellbares Messer 43 angeordnet, welches von unten gegen das
Papierstück bewegt wird und die bekannte Zunge α in demselben bilden soll. Letztere
hat den Zweck, die Nadeln nach dem Verpacken sichtbar zu machen und sie herausnehmen
zu können, ohne die Packung gänzlich zu öffnen. Dem Messer 43 ist daher die Gestalt
eines runden Stempels mit einer in bezug auf seinen Mantel schrägen Schneidfläche gegeben.
Dieser Stempel wirkt stanzenartig, wobei das Gegenmesser 44 gewissermaßen die Matrize bildet. Der Hub des Messers 43 ist
so begrenzt, daß nicht die ganze Schneidfläche durch das Papier dringt, sondern deren tiefer
gelegener Teil vor demselben Halt macht, so daß bei der Bewegung des Messers in dem
Papier eine halbkreisförmige Zunge α gebildet wird (Fig. 1 bis 4 und 12). Das Messer 43
kann aber auch eine längliche oder andere Gestalt haben, wodurch eine entsprechend
anders ausgebildete Zunge entsteht. In dem Gegenmesser 44 und dessen Träger 45 wirkt
eine Platte 46 federnd nach unten, so daß die gebildete Zunge α nach dem Zurückgehen des
Messers 43 wieder nach unten gedrückt wird, damit sie beim weiteren Verschieben des Papierstückes
nicht hinderlich ist. Das Messer 43 wird durch eine Feder 47 nach unten gezogen,
während zur Schneidbewegung der an der Führungsbüchse 48 gelagerte Winkelhebel 49
dient, gegen den der auf der Achse 3 sitzende Nocken 50 zeitweise wirkt. Das Messer 43 bzw.
dessen Führung 48 und das Gegenmesser 44 befinden sich an einem Schlitten 51, der sich
in einer entsprechenden Führung am Tische 34 verstellen läßt. Zu letzterem Zwecke dient
eine gleichfalls an dem Gestell 40 gelagerte Schraube 52. Diese Verstellbarkeit ist erforderlich,
da infolge der verschiedenen Größen der Nadelbriefe das Anbringen des Ausschnittes
verschieden sein muß.
Das Fortbewegen des abgeschnittenen Papiers geschieht gemeinschaftlich durch einen
Schlitten 53 und.einen an demselben schwingbar angeordneten Greifer 56 (Fig. 5 bis 7),
der vermittels einer in dem Schlitten durch Schrauben 58 und Schlitze 59 geführten und
durch dieselben in ihrer relativen Bewegung zum Schlitten begrenzten Schiene 57 in die
in Fig. 6 punktiert angegebene Stellung gebracht werden kann. Der Schlitten 53 wird
in der Führung 53" geführt, an deren Seiten
durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraube 54^ verstellbar gehaltene Falzführungen
54 angebracht sind, die in Zungen 55 auslaufen. Die Schiene 57 ist durch das verstellbare Gelenk 60 mit dem Hebel 61 verbunden,
der. durch eine auf der Welle 1 sitzende Nutenscheibe 62 ebenfalls zeitweise hin und
her bewegt wird. Wird der Schlitten 53 in der Pfeilrichtung (Fig. 1) verschoben, so wird
zunächst die Schiene 57 bewegt, welche hierbei den Klemmhebel 56 in die in Fig. 6 in ausgezogenen
Linien angegebene Stellung dreht. Erfolgt nun die Rückbewegung, so wird zunächst
wieder die Schiene 57 verschoben, die den Klemmhebel 56 zurückdreht, und zwar mit seinem Ende bis auf den Vorderteil des
Schlittens 53, so daß zwischen dem letzteren und dem Klemmhebel 56 das Papier gehalten
wird. Kommt der Hebel 61 wieder in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung und
gelangt mit seiner Führungsrolle 63 in den geraden Teil der Kurve 64 der Nutenscheibe 62,
so ist er wieder etwas zurückbewegt worden, wodurch die Schiene 57 die anfangs erwähnte
Stellung wieder einnimmt und den Klemmhebel 56 so bewegt, daß er beim Umlegen der hochstehenden Papierkanten nicht hinderlich
ist. Ein weiterer, ebenfalls auf der Achse 3 sitzender Nocken 65, welcher den mit dem
bereits oben erwähnten Hebel 13 der Nadelabgebewalze 8,9 mittels Gelenk 66 verbundenen
Hebel 67 beeinflußt, der andererseits
Claims (1)
- durch eine Feder f zurückbewegt wird, kann die Walze 8, 9 in der in Fig. 9 gezeichneten Pfeilrichtung drehen. Durch die Anbringung eines ferneren auf der Welle 3 sitzenden Nockens 69 kann der Hebel 70 und durch diesen der Schieber 71 bewegt werden, der in bekannter Weise das Umlegen der einen hochstehenden Papierkante 72 bewirkt und das ganze Briefchen zwischen ein über Rollen 73^ und 73* geführtes endloses Band 73 und die Führungsplatte 74 schiebt (Fig. 7). Das Band 73 kann von der Achse 3 aus mittels Riemenoder Kettengetriebe 75, 76, 77 (Fig. 2) angetrieben werden. Die Endrolle 73* des Bandes 73 treibt eine zweite Rolle 79. Falzschienen 78 (Fig. 7 und 8) dienen zum Umbiegen der seitlichen Enden 72* und 72° der Briefchen und können je nach der Länge der zu falzenden Briefchen auf Stangen 80 entsprechend verstellt werden.Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:Ist die Maschine in Bewegung gesetzt, sowird durch die Nasenscheibe 28 und unter Vermittlung des Hebels 30, der Stange 27, des Hebels 24 mit der Exzenterscheibe 25 und der Scheibe 26 die Walze 19 gedreht, wodurch ein Stück Papier 19^ von derselben abgewickelt und unter bzw. über die Messer 33 und 43 geführt wird. Durch die Gestalt der Nasenscheibe 28 und durch die Feder 29 wird das Hebelsystem wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht. Nachdem das Papier zwischen den Messern angelangt ist, wird durch den Nocken 50 das Messer 43 nach oben in das Papier gedrückt und die Zunge α (Fig. 121) gebildet. Sobald das Messer 43 in das Papier stößt, wird aber auch das Messer 33 vermittels der Nasenscheibe 39 und des Doppelhebels 37 bewegt und schneidet das für ein Briefchen nötige Papierstück ab. Hierbei hält das noch im Papier steckende Messer 43 das abzuschneidende Ende des Papiers fest, damit es nicht etwa beim Abschneiden zurückgezogen werden kann, und wird nach vollendetem Schneidprozeß durch die Feder 47 in seine ursprüngliche Lage zurückgeschoben. Gleichzeitig drückt aber auch die federnde Platte 46 die gebildete Zunge α aus der Matrize 44 heraus. Unterdessen hat sich auch der durch die Nutenscheibe 62, Hebel 61 und Führungsrolle 63 bewegte Schlitten 53 teilweise unter das Papier geschoben und ergreift beim Zurückgehen vermittels des durch die Schiene 57 bewegten Klemmhebels 56 das abgeschnittene Papier, zieht es durch die Falzschienen 54, wobei ihm die in Fig. 7 und 122 dargestellte Gestalt gegeben wird, und befördert es unter die Abfallöffnung 68 des Gehäuses 7. Die in demselben befindliche Walze 8 und der Zylinder 9 sind mittlerweile mittels des Nockens 65 und der Hebel 67, 66 und 13 gedreht worden, haben in dem Hohlraum zwischen Leiste 11 und Kante 18 eine bestimmte Anzahl der in dem Trichter 4 aufgeschichteten Nadeln genommen und befördern dieselben nun durch die Abfallöffnung 68 in das unter derselben befindliche gefalzte Packpapier. Letzteres wird noch durch die Zungen 55 der Falzführungen 54 an den Seitenwänden gehalten, während der Klemmhebel 56 durch den Verlauf der Nutenkurve 64 und die dadurch erzielte Bewegung des Hebels 61 und der Schiene 57 gezwungen ist, dasselbe freizugeben. Nachdem die Nadeln in das Briefchen gelangt sind, bewirkt der Nocken 69 vermittels des Hebels 70 eine Bewegung des Schiebers 71 zwischen die eine der Falzschienenzungen 55 und die Führung 53 hindurch, wodurch die eine Papierfläche 72 (Fig. 7) auf die Nadeln zu umgeklappt und gleichzeitig das ganze Briefchen zwischen der anderen Zunge 55 und der Führung 53 hindurch auf die Führungsplatte 74 geschoben wird, wobei auch die andere hochstehende Papierfläche 72" umgeklappt wird (Fig. 123) und das Briefchen in diesem Zustande zwisehen die Platte 74 und das bewegte endlose Band 73 gerät. Das letztere bewegt nunmehr das Briefchen auf der Platte 74 entlang, wobei die seitlichen Enden 72* und 72° durch die entsprechend geformten Faltschienen 78 nach unten gebogen (Fig. 7 und 124) und dadurch vollends zusammengeklappt werden, worauf das Briefchen zwischen der zur Bewegung des Bandes 73 dienenden Endrolle 73* und der mit dieser zusammen arbeitenden Rolle 79 hindurchgetrieben wird, um als fertig gefaltetes Briefchen (Fig. 125) die Maschine zu verlassen.Pate NT-A ν SPRU c H:Maschine zum Verpacken von Nadeln, bei welcher die Nadeln mittels einer Walze in einer bestimmten Anzahl aus einem Vorratstrichter entnommen und in einen Umschlag befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (8 bzw. 8a) schwingend hin und her bewegt wird und eine Leiste (11 bzw. ixa) sowie einen mit einem Ausschnitt versehenen, auf der Walze drehbaren Zylinder (9 bzw. ga) trägt, zwischen dessen einer Ausschnittkante (18 bzw. i8a) und der Leiste die Nadeln aus dem Trichter einfallen, wobei der Abstand der Leiste von der Ausschnittkante des Zylinders der Dicke und Anzahl der zu verpackenden Nadeln entsprechend eingestellt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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