DE2167175C2 - Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Abzüge - Google Patents
Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger AbzügeInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F3/00—Colour separation; Correction of tonal value
- G03F3/04—Colour separation; Correction of tonal value by photographic means
- G03F3/06—Colour separation; Correction of tonal value by photographic means by masking
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Farbflächen-Originalen für mehrfarbige Landkarten nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-PS 7 58 571 ist es bereits bekannt, bei der
Herstellung der Zeichnungen etwa von Grundkarten, Meßtischblättern, Lageplänen u.dgl. mit Feder und
Tusche auf metallkaschiertem Zeichenkarton zu zeichnen. Man versieht das Papier mit einer weißen
Grundmasse und bringt darauf nach chemischer Vorbehandlung eine Blaukopie der auszuarbeitenden
Originalzeichnung. Dann wird die Zeichnung mit Feder und Tusche ausgearbeitet Ober die Photographic wird
dann die Druckform hergestellt
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Qualität des
Druckes der Landkarten zu verbessern, eine Verringerung des Arbeitsaufwandes und damit eine Verbilligung
der Herstellung der Landkarten zu erreichen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1.
In der weltweiten Praxis gibt es keine Analogie zur so Herstellung eines neuartigen mehrfarbigen Originals
der Grundfärbung der Landkarte neben den Farbaufnahmen auf Photopapier oder Photodias.
Die Neuheit der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß ein neues Rezept für Farbtöne zum Färben ss
des Originals auf Papier mit einer Barytschicht und einer Gdatinebeschichtung verwendet wird. Dieses neue
Verfahren ergibt besonders klare und saubere Farbflächen, in denen die nach dem Verfahren des Stamm-Patentes P 21 41 030 durch kreuzweises Maskieren klar
einzufügenden Strichelemente der Landkarte deutlich abzeichnen.
Es erweist sich als zweckmäßig, jedes Farbfeld auf dem Original vor dem Färben von der Außenseite seiner
Konturen her mit einer 3%igen Lösung von Zelluloid in Aceton zu behandeln, die mit einer fettlöslichen Farbe
angefärbt ist.
werden erfindungsgem&ß mit einer Lösung durchgeführt, die aus Chlorkalk, Natriumkarbonat und Wasser
im Verhältnis 2; 1:100 hergestellt wird.
Die auf diese Weise gewonnenen Farbflächen-Originale für mehrfarbige Landkarten werden sodann unter
Benutzung von Farbfiltern photographiert, wobei man nach Farbe» getrennte vollständige Negative bzw.
Diapositive erhält
Die Erfindung wird nunmehr durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Herstellung von Farbflächen-Originalen für mehrfarbige Landkarten erläutert
Es wird ein schwarz-weißes Strichoriginal hergestellt, das alle Strichbezeichnungen und Beschriftungen
enthält, die auf dem Papier farbig sein müssen.
Die Vorlage wird auf Papier, das auf einer Unterlage aufgeklebt ist, oder auf einem mattierten transparenten
Kunststoff- oder Plastbogen bezeichnet Auf demselben Material wird auch die schwarz-weiße Vorlage hergestellt, die nur jene Bezeichnungen und Beschriftungen
enthält, die auf der Karte schwarz gedruckt werden müssen.
Man photographiert die Strichvorlage und erhält vier
Negative. Auf einem der Negative sondert man die Konturen der Farbfelder für die nachfolgende Herstellung des Farbflächen-Originals aus. Von dem Negativ
mit den Konturen der Farbfelder fertigt man eine blaßblaue Kopie auf dem Papier mit der Barytschicht
und Gelatineüberzug an. Es kann z. B. fixiertes Photopapier verwendet werden, das auf einer harten
Unterlage aufgeklebt ist Die Schwärzung der Kopie beträgt dabei 0,4 bis 0,5 Einheiten. Die Konturen der
Farbfelder sind also blaßblau, sie werden anschließend durch die Färbung dieser Felder abgedeckt
Jedes Farbfeld des Originals wird zweckmäßigerweise vor dem Einfärben von der Außenseite der Konturen
mit einer 3% igen Lösung von Zelluloid in Aceton, die mit einem fettlöslichen Farbstoff gefärbt ist, abgewaschen.
Das Einfärben geschieht auf der horizontal liegenden Vorlage durch Auftragen bzw. Aufgießen der Farblösung auf den herausgewaschenen Abschnitt des Papiers.
Mit Hilfe eines Pinsels trägt man die Farblösung, die aus organischem Säurefarbstoff, Glycerin, 8%igem Polyvinylklebstoff und Wasser in einem Verhältnis von
0,04 :4 :1 :5 zusammengesetzt ist, auf und entfernt den
Überschuß der Farblösung.
Die Gleichmäßigkeit des Einfärbens wird mit Hilfe von Brillen-Farbfiltern kontrolliert, deren Spektralcharakteristik der der Aufnahmefilter nahekommt Zur
Korrektur der auf dem Original festgestellten Mängel wendet man an: Bei der Abschwächung des Farbtons
einen 4%igen Polyvinylleim oder eine 0,5%ige Wasserlösung von Ammoniak; bei der Entfernung der Farbe
eine bleichende Lösung, die aus Bleichkalk, kristallinem Natriumkarbonat und Wasser in einem Verhältnis von
2:1:100 zusammengesetzt ist
Von dem nach dem oben beschriebenen Verfahren erhalten Farbflächen-Original werden auf dem Wege
der photomechanischen Farbtrennung drei farbengetrennte Rasterdiapositive der Farbflächen mit jeweils
gelber, rosa und blauer Farbe mit »kalten« Farbtönen erhalten.
Diese farbgefilterten Diapositive der Farbflächen können entweder unter Benutzung einer Reproduktionskamera oder unter Anwendung von elektronischen
Farbkorrekturen mit flächenmäßiger optisch mechanischer Lichtabtastung erhalten werden.
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die farbengetrennten Halbtonnegative unter Verwen- Bei der Arbeit mit den elektronischen Farbkorrektu-
dung von verschiedenfarbigen Aussugsfüterr. for gelbe, ren mit der flächenmftßigen optisch-mechanischen
rosa und blmie Farbe 4er kalten Farbtönung hergestellt. Abtastung schneidet man die farbgetrennten Rasterdia-
Dann werden die farbkorrigierenden Masken angefer- positive ab. Dabei kommen die Lichtfilter zur
tigt, und nach ihrer Montage mit den Negativen in den
> Anwendung, deren Spektralcharakteristiken der Spek-
Rahmen für das Kontaktkopieren mit Hilfe des tralcharakteristik der Druckfarben ähnlich sind, und die
Kontaktrasters erhält man korrigierte Rasterdiapositi- Programmierung der Farbkorrektur führt man nach der
ve für drei Druckfarben der kalten Farbtönung, Die Wiedergabekurve durch, die durch Berechnung oder
Negative und Masken werden unter Berücksichtigung experimentell gewonnen wurde,
der Gradationscharakteristiken des Farbflächen-Origi- ι ο Die weitere Verarbeitung dieser farbgetrennten
nals und des Kontaktrasters angefertigt Die Halbtonne- Rasterdiapositive der Farbflächen und ihre Vereinigung
gative fertigt man auf normalem Isopanchromfilm, die mit Negativen und Diapositiven der Strichelemente
farbkorrigierenden Masken auf weichem Isoortho- zum Erhalten kompletter Druckformen für die drei
chromfüm, die Rasterdiapositive auf superkontrastrei- Druckfarben der kalten Tönung ist in der Stamm-Patent-
chem Isoorthochromfilm an. 15 anmeldung P 21 41 030.0-51 ausführlich beschrieben.
Claims (3)
- Patentansprüche;I.Verfahren zum Herstellen von Farbflächen-Originalen für mehrfarbige Landkarten, die zur Gewinnung von nach Farben getrennten vojlständigen Negativen bzw. Diapositiven verwendbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß man die Konturen der Farbfelder eines schwarz-weißen Strichoriginales auf Papier mit einer Barytschicht und einem Gelatineüberzug überträgt und die Farbfelder mit Farblösungen, bestehend aus organischem Säurefarbstoff, Glycerin, 8%igem Polyvinylklebstoff und Wasser im Verhältnis 0,04:4:1 :5 einfärbt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Farbfeld auf dem Original vor dem Färben von der Außenseite der Konturen her mit einer 3%igen Lösung von Zelluloid in Aceton behandelt wird, die mit einer fettlöslichen Farbe angefärbt ist
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Korrekturen auf dem Original mit einer Lösung durchgeführt werden, die aus Chlorkalk, Natriumkarbonat und Wasser im Verhältnis 2:1 :100 hergestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712167175 DE2167175C2 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Abzüge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712167175 DE2167175C2 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Abzüge |
| DE19712141030 DE2141030C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Verfahren zur Herstellung eines Farbsatzes, bestehend aus drei Druckformen für Dreifarbendruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2167175C2 true DE2167175C2 (de) | 1983-07-07 |
Family
ID=25761609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712167175 Expired DE2167175C2 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Abzüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2167175C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758571C (de) * | 1942-06-18 | 1952-04-21 | Hans Wieneke | Verfahren zum Herstellen kartographischer Zeichnungen als Reproduktions- und Kopiervorlage |
-
1971
- 1971-08-16 DE DE19712167175 patent/DE2167175C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758571C (de) * | 1942-06-18 | 1952-04-21 | Hans Wieneke | Verfahren zum Herstellen kartographischer Zeichnungen als Reproduktions- und Kopiervorlage |
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