DE562572C - Verfahren, Teilrasternegative fuer den Mehrfarbendruck herzustellen - Google Patents

Verfahren, Teilrasternegative fuer den Mehrfarbendruck herzustellen

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DE562572C DED56656D DED0056656D DE562572C DE 562572 C DE562572 C DE 562572C DE D56656 D DED56656 D DE D56656D DE D0056656 D DED0056656 D DE D0056656D DE 562572 C DE562572 C DE 562572C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F3/00Colour separation; Correction of tonal value
    • G03F3/04Colour separation; Correction of tonal value by photographic means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren, Teilrasternegative für den Mehrfarbendruck herzustellen In dem Patent 559 685 wird ein Verfahren beschrieben, nach welchem abgetönte und abgetönte und gerasterte Teilplatten für den Ein-und Mehrfarbendruck nach schwarzweißen Bildvorlagen im Kopierrahmen mittels Masken, d. h. durchsichtigen Folien, auf denen Bildanteile mehr oder minder durchscheinend abgedeckt sind, abgetönt und mittels Skalenrastern gerastert werden; und es wird auf die Herstellung von solchen abgetönten und gerasterten Teilplatten nach farbigen Naturaufnahmen und deren Übertragungen Bezug genommen.
  • Gemäß dieser Erfindung wird die Herstellung von abgetönten und von abgetönten und gerasterten Teilplatten außer im Kopierrahmen auch in der Kamera und außer mit Skalenrastern auch mit gewöhnlichen Rastern mittels Aufnahme und Übertragung (Kopierung) vorgenommen, und außer nur einer Maske werden für eine Teilplatte mehrere Masken verwendet, und als Bildvorlage können schwarzweiße und farbige durchscheinende Bilder (z. B. entwickelte photographische Platten und deren Übertragungen) und irgendwelche einfarbige und mehrfarbige Bilder dienen. Die Masken können durchscheinend oder undurchscheinend gedeckt werden. Mittels der Maßnahmen gemäß dieser Erfindung kann die Eigendeckung der Bildvorlagen verstärkt und abgeschwächt werden; es kann mittels ungleichzeitiger Belichtungen von Bildvorlage und von Masken und ihrer verschiedenen Zusammenstellungen und verschiedener Belichtungsstärke und verschiedener Belichtungsdauer und der wählbaren Dekkung der Masken das Deckungsverhältnis der herzustellenden Teilplatten in weitgehendem Maße wählbar beeinflußt werden. Bei dem Verfahren gemäß dieser Erfindung brauchen die Deckungen der Masken nicht unmittelbar den Farben der Bildvorlage, nicht der Zeichnung der Bildvorlage und nicht unmittelbar ihren Deckungen und auch nicht den Grundfarbenanteilen, den Tonwerten der Deckungen der jeweiligen Teilplatten angepaßt sein, da das Deckungsverhältnis der Teilplatten durch die Deckung (mehr oder weniger starke Lichtundurchlässigkeit) der Masken und durch die Belichtungsdauer und die Belichtungsstärke der einzelnen Belichtungen von Bildvorlage, Masken und Skalenraster, in deren verschiedenen Zusammenstellungen wählbar beeinflußt wird.
  • Die Wirkungen der Eigendeckung der Bildvorlagen können stellenweise durch die Summe der Deckungen von Bildvorlage und Masken verstärkt werden; andererseits können die Wirkungen der Eigendeckung der Bildvorlage stellenweise abgeschwächt, die Teilplatten stellenweise dunkler abgetönt werden, wenn Bildvorlage und Masken gemäß dieser Erfindung je allein für sich auf ein und dieselbe lichtempfindliche Teilplatte kopiert werden und die Masken stellenweise geringere Dekkung als die Bildvorlage oder gar keine Dekkung besitzen; denn eine stellenweise geringere Deckung einer für sich allein kopierten Maske bewirkt stellenweise eine dunklere Tönung auf der Teilplatte. 'Natürlich ist der Einfuß der Belichtungsdauer und der Belichtungsstärke bei Anwendung dieses Verfahrens zu berücksichtigen. Da eine absolute Verstärkung der Deckung bestimmter Bildstellen an anderen Bildstellen eine verhältnismäßige Abschwächung und eine absolute Abschwächung bestimmter Bildstellen an anderen Bildstellen eine verhältnismäßige Verstärkung der Dekkung bewirkt, so kann jedes beliebige, gewünschte Deckungsverhältnis, jede beliebige Tonwertung nach dem Verfahren gemäß dieser Erfindung auf abgetönten Teilplatten hervorgerufen werden mittels wiederholter Belichtungen verschiedener Zusammenstellungen von Bildvorlage, gegebenenfalls Farbenfiltern, Masken und Rastern.
  • Mittels Anwendung mehrerer verschieden gedeckter Masken für eine Bildübertragung kann die Tonwertung von Teilplatten gemäß dieser Erfindung in jedem gewünschten Maße verfeinert werden. Die Verwendung mehrerer verschiedener Masken für eine einzige Teilplatte, nach welcher eine Buchdruckform hergestellt werden soll, kann beispielsweise bei den Fleischtönen eines Porträts zweckmäßig sein: denn die Lippen, Wangen und Ohren zeigen ein kräftigeres Rot als die anderen Fleischtöne, und die Stirn ist im allgemeinen weißer als das übrige Gesicht, andererseits sind die Partien unter dem Kinn gelber. Man wird also zweckmäßig, um die richtigen roten Töne hervorzurufen, drei Masken für die rote Teilplatte herstellen, von denen bei der ersten der gesamte Fleischton gedeckt wird, bei der zweiten nur die Lippen, Wangen und Ohren Deckung erhalten und bei der dritten die Stirn aasgespart wird. Diese Masken werden dann nacheinander zur Herstellung der einen Teilplatte benutzt. Die Anwendung nur einer Maske genügt unter Umständen für die Rotplatte für farbigen Buchdruck; es zeigt die Rotplatte in der Regel an den grünen Bildstellen eine zu geringe Deckung, so daß auf dem unretuschierten Druck die grüne Farbe durch das Rot unterdrückt wird. An diesen Bildstellen darf die Maske also zweckmäßig keine Deckung besitzen, damit mittels ihrer Belichtung allein für sich die zu starke Eigendeckung der Bildvorlage auf der Rotplatte abgeschwächt wird.
  • Das Verfahren gemäß dieser Erfindung ermöglicht Tonwertungen nach mehrfarbigen, nach einfarbigen, nach schwarzweißen und nach reinen, unschattierten Strichbildvorlagen, denn die Tonwertung abgetönter Teilplatten, ihre mehr oder weniger hellen oder dunklen Tönungen können nach den Grundfarben der Bildvorlagen und nach den wählbaren Grundfarben mehrfarbig zu druckender Bilder ausgebildet werden, indem die Deckungen der jeweiligen Masken und die Belichtungen von Bildvorlagen, gegebenenfalls Farbenfiltern, Masken und Rastern auf die lichtempfindliche Teilplatte den Grundfarbenanteilen der Teildruckformen angepaßt werden. Aber auch Platten zu farbigen und zu schwarzen Einfarbendrucken können in sinngemäß gleicher Weise mittels des Verfahrens gemäß dieser Erfindung abgetönt, schattiert werden.
  • Die Herstellung z. B. von abgetönten diapositiven Teilplatten nach einem Schwarzweißnegativ kann erfolgen, indem vorerst eine oder mehrere Masken für jede Teilplatte, z. B. für die drei Teilplatten zu der gelben, roten und blauen Druckfarbe (Grundfarbe) angefertigt werden. Die aus durchscheinendem Stoff (Celluloid, Glas o. dgl.) bestehenden Maskenblätter erhalten z. B. an den grundfarbenfremden Bildstellen keine Deckung, während sie an den anderen Bildstellen, welche die Grundfarben enthalten, mehr oder weniger gedeckt werden, so daß ihre Deckung zusammen mit der Eigendeckung der Bildvorlage und mittels ihrer jeweiligen Belichtungen die verlangte Tonwertung auf den herzustellenden Teilplatten hervorrufen. Die nach Rot abgetönte diapositive Teilplatte wird in unserem Beispiel hergestellt, indem die Bildvorlage (das Schwarzweißnegativ) und die eine oder mehrere Masken zugleich und je allein oder in anderen ihrer möglichen Vorschaltungen auf die lichtempfindliche Teilplatte belichtet werden; die Weiterbehandlung der Teilplatte ist bekannt. Ist z. B. eine Maske, welche an den nicht Rot enthaltenden Bildstellen keine Dekkung besitzt, genügend lange auf die Teilplatte belichtet worden, so ist die- Deckung der entwickelten Teilplatte an diesen nicht Rot enthaltenden Bildstellen eine vollständige, während ihre Deckung an den anderen Bildstellen, hervorgerufen mittels Belichtungen von Bildvorlage und Masken, den Tonwerten der roten Druckfarbe (Grundfarbe) entsprechen soll. In sinngemäß gleicher Weise können abgetönte Teilplatten (negative und positive) nach anderen Bildvorlagen (negative und positive) hergestellt werden, indem Bildvorlage, gegebenenfalls Farbenfilter bei farbigen Bildvorlagen, und Masken zugleich und je für sich allein oder in verschiedenen ihrer möglichen Zusammenstellungen auf die lichtempfindliche Teilplatte belichtet werden.
  • Die Rasterung der Teilplatten kann gleichzeitig mit ihrer Tonwertung oder sie kann nach schon abgetönten Bildvorlagen (Teilplatten) vorgenommen werden. Wenn die Punktzerlegung, die Rasterung der Teilplatten nach einer bereits abgetönten Bildvorlage vorgenommen werden soll, dann ist Bildv orlage und Raster zugleich auf die lichtempfindliche Teilplatte zu belichten; gegebenenfalls können dann Bildvorlage und Raster je für sich allein belichtet werden; die Reihenfolge der Belichtungen ist- wählbar. Wenn die Rasterung der Teilplatte mit ihrer Tonwertung vorgenommen werden soll, dann ist Bildvorlage, gegebenenfalls Farbenfilter bei farbigen Bildvorlagen, Maske oder Masken und Raster zugleich und in verschiedenen ihrer möglichen Vorschaltungen auf die lichtempfindliche Teilplatte zu belichten.
  • Ein Teilrasternegativ wird z. B. nach einer Negativplatte hergestellt, indem in bekannter `'eise ein Diapositiv oder ein sonstiges positives Bild angefertigt wird. Dann werden für jede Teilplatte eine oder mehrere mehr oder weniger gedeckte Masken in der in Patent 559 685 beschriebenen Weise bereitet, indem auf den :Masken für die gelbe Platte die gelben Bildstellen gedeckt und die komplementären Farbenstellen ungedeckt werden; in gleicher Weise werden die Masken für die rote und blaue Platte behandelt. Die Rasteraufnahme wird in üblicher Weise gemacht, indem bald das Diapositiv oder das positive Bild allein, bald zusammen mit der Maske, bald die Maske allein und beide mit oder ohne Raster belichtet werden. Bildvorlage, gegebenenfalls mit Farbenfilter bei farbigen Bildvorlagen, Masken sind in verschiedenen ihrer möglichen Zusammenstellungen zugleich oder getrennt mit einem Raster zu belichten.
  • Die Verwendung einer Kamera gemäß dieser Erfindung bietet u. a. den Vorteil der Verwendungsmöglichkeit gewöhnlicher Raster. Mittels der Verwendung mehrerer Masken für eine Teilplatte, abwechselnder Belichtungen von Bildvorlage, Masken und Raster kann jede beliebige Feinheit in der Tonwertung der Teilplatten erzeugt werden. Bei der Übertragung von farbigen Diapositiven (z. B. Lumiereaufnahmen) können die sonst erforderlichen Effektätzungen vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren gemäß Patent 559 685, Teilrasternegative für den Mehrfarbendruck herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß Schwarzweißdiapositive oder sonstige positive Bilder und durchsichtige Folien, auf denen die Grundfarbenanteile durchscheinend und/oder undurchscheinend abgedeckt sind (Masken), mittels mehrerer Teilaufnahmen bei verschiedenen ihrer möglichen Zusammenstellungen (z. B. entweder Bildvorlage und Maske je für sich allein oder einzeln und zusammen) in beliebiger Reihenfolge mittels einer Kamera auf eine lichtempfindliche Platte übertragen und mittels eines gewöhnlichen Rasters oder Skalenrasters gerastert werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Schwarzdiapositive farbige Bildvorlagen und Masken mittels mehrerer Teilaufnahmen bei verschiedenen ihrer möglichen Zusammenstellungen mittels einer Kamera auf eine lichtempfindliche Platte übertragen und gerastert werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung einer Teilplatte mehrere Masken verwendet werden. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, a, 3 oder 4., dadurch gekennzeichnet, daß mittels Bildvorlage und einer oder mehreren Masken und einem Raster ein Einfarbenrasternegativ hergestellt wird.
DED56656D 1928-07-05 1928-09-26 Verfahren, Teilrasternegative fuer den Mehrfarbendruck herzustellen Expired DE562572C (de)

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