DE216124C - - Google Patents

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DE216124C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1908 ab.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Lochen der Registerstreifen, die dazu bestimmt sind, Maschinen zum Gießen und Setzen von Buchdrucklettern zu steuern. . Bei diesen Maschinen wird in der Regel für jedes Schriftzeichen und am Ende jeder Zeile ein bestimmtes Zeichen gelocht. Das Zeilenschlußzeichen ist dazu bestimmt, die Gießmaschine derart zu steuern, daß sämtliche in der betreffenden
ίο Zeile vorkommenden Spatien um diejenige Zahl von Einheiten größer gegossen werden, die sich ergibt, wenn der Längenunterschied zwischen der mit normalen Spatien gesetzten Zeile und der ausgeschlossenen Zeile durch die Anzahl der Spatien dividiert wird. Zu diesem Zweck sind die Lochmaschinen mit einem Zählwerk versehen, das bei jeder Lochung um diejenige Zahl von Einheiten vorwärts geschaltet wird, die dem gelochten Schriftzeichen zukommt. Dieses Zählwerk ist beispielsweise bei den Maschinen nach System Lanston in der Weise ausgeführt, daß ein Zahnrad (Einheitenzahnrad) bei jeder Lochung , mit einer Zahnstange (Einheitenzahnstange) zum Eingriff gebracht und freigegeben wird, worauf es sich unter dem Einfluß einer Feder oder eines anderen Triebwerkes so weit herumdreht, wie dies die Zahnstange gestattet, deren Hub durch Anschläge begrenzt wird, die durch den Tastenanschlag in ihre Bahn eingerückt werden.
Bei der bekannten Maschine waren diese Anschläge in Form einer Anzahl von Meßstäbchen ausgeführt, die durch Vermittlung geeigneter Zwischenglieder mit den Stanzen-' stangen gekuppelt waren, so daß stets, das ■· dem betreffenden Stanzenpaar entsprechende Meßstäbchen eingerückt wurde, wenn die Stanze benutzt wurde.
Diese Zwischenglieder sind auch schon so ausgeführt worden, daß sie als zusammengehöriger Satz in einem auswechselbaren Rahmen vereinigt waren, so daß man dieselbe Maschine auch für eine andere Schriftart einrichten konnte, indem man den Rahmen herausnahm und durch einen solchen ersetzte, dessen Zwischenglieder andere Meßstäbe mit jeder Stanze kuppeln.
Die Erfindung besteht darin, daß statt dessen zwischen die unveränderlich mit jeder Stanze gekuppelten Meßstäbe und die Einheitenzahnstange, welche die Fortschaltung des Meßwerks nach der verlangten Letternweite begrenzt, eine Vorrichtung eingeschaltet wird, welche die Hubbegrenzung von der Stellung und Reihenfolge der Meßstäbe unabhängig macht.
Die Mittel zur Lösung der Aufgabe, eine gegebene derartige Lochmaschine einer anderen Schriftart anzupassen, werden dadurch wesentlicht vereinfacht, weil die Enden der Meßstäbe auf einen kleinen Raum zusammengedrängt sind und sich in unmittelbarer Nähe der Einheitenzahnstange befinden, so daß die Übertragungsvorrichtung sehr viel kleiner ausfällt als bisher und wesentlich leichter in einen im ganzen auswechselbaren Rahmen zusammengefaßt werden kann.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch die wesentlichen Teile der bekannten Lochmaschine, an der die Einrichtung nach der Erfindung angebracht ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht und
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung,
ίο Fig. 5 und 6 Seitenansichten der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Teile,
Fig. 7 und 8 Ansichten einer abgeänderten Ausführungsform der Einrichtung,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht eines Meßhebeis der in.Fig. 7 dargestellten Ausführungsform und
Fig. 10 eine Oberansicht der Einrichtung .nach Fig. 8.
Die allgemeine Einrichtung der Lochmaschine wird als bekannt vorausgesetzt. Deren wesentliche hier dargestellten Teile sind die folgenden: Die Tasten E, durch deren Anschlag Druckluft aus dem Behälter F1 den Zylindern F zugeführt wird, die Stanzenhebel E1, die durch die Zylinder F aufwärts geschwenkt werden und den Stanzenstangen E% den zum Lochen erforderlichen Vorschub erteilen, der Kipprahmen G, der sämtliche Stanzenhebel überspannt und sie durch die Wirkung seiner Feder G1 in ihre Ruhelage zurückführt, das Einheitenrad H mit der Einheitenzahnstange D, die durch Vermittlung des . Kipprahmens Z)2 ein- und ausgerückt wird.
In ihrer Nullstellung wird die Einheitenzahnstange D gegen einen festen Anschlag / (Fig. 3, 5 und 8) zurückgezogen. An die Stan-
■ zenhebel ZT1 ist eine Anzahl von aufrechtstehenden Stäben C angelenkt, und nach der bisherigen Einrichtung der Maschine wurde, je einer von diesen Stäben aufwärts gerückt, wenn die zugehörige Taste angeschlagen wurde und trat in die Bahn der Einheitenzahnstange D vor, so daß sie ihr unmittelbar als Anschlag diente und ihren Hub entsprechend der verlangten Weite des zugehörigen Schriftzeichens begrenzte. Der Hub des Einheitenrades, der sich danach ergab, wurde auf eine Trommel übertragen, auf der eine Tabelle befestigt war, die die Ablesung des verbrauchten Zeilenraumes ermöglichte.
Nach der Erfindung sollen die Köpfe der Meßstäbe C nicht mehr unmittelbar dazu benutzt werden, der Einheitenzahnstange D als Anschläge zu dienen. Statt dessen sind nach einer Ausführungsform der Erfindung Hebel A1A1 (Fig. 5) vorgesehen, die durch den Vorschub der Meßstäbe C in die Bahn der Einheitenzahnstange geschwenkt werden. Hebel A ist auf seiner Oberseite und Hebel A1 auf seiner Unterseite mit Stufen versehen, und zwar derart, daß die Begrenzung des Hubes der Einheitenzahnstange je nach der Anordnung der Stufen beliebig gewählt werden kann und je einem Drehungshub des betreffenden Hebels aus seiner Nullstellung der Zahnstange D verschiedene Hübe vorgeschrieben werden.
Beide Hebel A und A1 sind mit Armen a2 ausgestattet, an welchen eine Feder A?' angreift, so daß die Hebel stets in die in Fig. 5 gezeichnete Nullstellung zurückkehren, wenn sie freigegeben werden.
Die Hebel sind in einem Bock K auf Wellen a und a1 gelagert, und der Bock K selbst ist lösbar am Rahmen der Maschine befestigt, so daß er leicht ausgewechselt werden kann. Auf den Wellen α und a1 sitzen außerdem zwei andere Hebel B und B1 (Fig. 6), die beide an ihrer Unterseite mit Stufen versehen sind.
Wird einer von den Meßstäben C um einen stets gleichbleibenden Hub aufwärts geschoben, so trifft er die ihm gegenüberstehende Stufe eines der Hebel B oder B1 und nimmt den Hebel auf dem verbleibenden Rest seines Hubes mit. Durch entsprechende Anordnung der Stufen kann also der Hub des Hebels für gleiche Hübe der Meßstäbe irgendeine gewünschte Größe erhalten. Der damit verbundene Hebel A oder A1 wird um denselben Hub geschwenkt. Die Hebel A und A1 liegen in der Ebene einer Anschlagnase D1, die an der Einheitenzahnstange D festsitzt, und je nachdem die Hebel um größere oder kleinere Winkel aufwärts geschwenkt worden sind, werden verschiedene Stufen in die Bahn der Anschlagnase D1 eingerückt und damit der Hub der Einheitenzahnstange verschieden begrenzt.
Die Anzahl der Stufen auf den Hebeln B, B1 wird in der Regel gleich der Anzahl der Meßstäbe gemacht. Sie können aber gewünschtenfalls so abgemessen sein, daß sich für zwei . oder mehr verschiedene Meßstäbe C derselbe Hub des Hebels B oder B1, ergibt und in dem Fall wird die Anzahl der Stufen auf den Hebeln A1A1 entsprechend kleiner sein müssen. Zwischen den Abmessungen der Stufen der Hebel B1B1 einerseits und der Hebel A1A1 andererseits besteht keine durch das Wesen der Einrichtung bestimmte Beziehung, und man ist daher frei, durch entsprechende Wahl der Abmessungen der Stufen für jedes beliebige Schriftzeichen jede beliebige Weite der entsprechenden Letter vorzuschreiben.
Wo die Schriftart nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Kegelweiten verlangt, können auch an Stelle der beschriebenen Hebelpaare zwei einzelne Hebel A und B verwendet werden.
In den Fig. 7 bis 10. ist eine andere Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung dargestellt. Im Bock K ist eine einzige Welle α vorgesehen, auf der die Hebel A3
nebeneinander gelagert sind. Durch Federn A2 werden sie in ihrer Nullstellung festgehalten. Sämtliche Hebel A3 sind mit abwärts ragenden Fortsätzen A* versehen, welche den oberen Enden der Meßstäbe C gegenüberstehen. An ihrem oberen Ende können die Hebel A3 beliebige Abmessungen erhalten, um entsprechend bemessene Hübe der Einheitenzahnstange zu liefern, und die richtige Anordnung der unteren,
ίο den Köpfen der Meßstäbe C gegenüberstehenden Enden wird alsdann dadurch erreicht, daß. sie in der in den Fig. 8 und g dargestellten Weise oder ähnlich gekröpft werden. Die Kröpfung bedingt, daß in manchen Fällen durch Anheben eines Meßstabes C mehrere Hebel A3 angehoben werden. Dadurch wird aber die Wirkung nicht beeinträchtigt, weil immer nur derjenige Hebel von der Anschlagnase D1 getroffen wird, welcher dem angehobenen Meßstab entspricht, und es wird dadurch der Vorteil' gewonnen, daß der Anschlag größere Starrheit erhält, da die angehobenen Hebel A3 sich gegen die Wange des Bockes K stützen.
Dadurch, daß der Bock K lösbar befestigt ist, kann auch bei dieser Ausführungsform der Hebelsatz A 3 als Ganzes auswechselbar gemacht werden.
An der Unterseite der Hebel A3 ist eine Nase A5 angebracht (Fig. 7 und 9), welche die Unterkante des nach Fig. 8 rechts von jedem Hebel liegenden Nachbarhebels umfaßt. Wird also irgendeiner der Hebel angehoben, so müssen sämtliche rechts davon gelegenen Hebel die Aufwärtsschwenkung mitmachen, und der Stoß der Zahnstange D wird daher nicht von dem angehobenen -Hebel allein aufgenommen, sondern überträgt sich durch die mitangehobenen Hebel auf die feste Wange des Rahmens K.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ausschließmeß werk für Maschinen zum Lochen der Registerstreifen für Maschinen zum Gießen und Setzen von Buchdrucklettern, bei welchen die dem gelochten Schriftzeichen entsprechende Letternweite durch den Hub einer Einheitenzahnstange gemessen wird, der durch 'Vorschub eines mit der entsprechenden Stanze gekuppelten Meßstabes begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Meßstäbe (C) und die Einheitenzahnstange (D) Übertragungsglieder eingeschaltet sind, "die gestatten, jedem Meßstab eine beliebige Hubbegrenzung der Zahnstange zuzuordnen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstäbe (C) auf einen oder mehrere Hebel (B, B1) wirken, die so abgestuft sind, daß verschiedene Meßstäbe (C) bei ihrem Arbeitshub verschiedene Stufen treffen, und die Hebel (B, B1) um verschiedene von der Abmessung der Stufen abhängige Winkel schwenken, und daß mit jedem Hebel (B, B1) je ein zweiter Hebel (A, A1) gekuppelt ist, die so abgestuft und gelagert sind, daß für jeden Winkelhub der Hebel (A, A1) eine Stufe einer Nase (D1) an der Einheitenzahnstange (D) gegenüber steht und der Zahnstange als Hubbegrenzung dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Meßstäbe (C) und die Einheitenzahnstange (D) Hebel (A3) verschiedener Stärke eingeschaltet sind, deren mit den Meßstäben (C) zusammenwirkende Teile durch Kröpfungen über die entsprechenden Meßstäbe (C) gebracht sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite eines jeden Hebels (A3) eine Nase (Ah) angebracht ist, welche die Unterseite des Nachbarhebels derart umfaßt, daß beim Anheben eines jeden Hebels (A3) sämtliche in der Bewegungsrichtung der Einheitenzahnstange (D) hinter dem angehobenen Hebel (A3) liegende Hebel (A3) mitgenommen werden und dem angehobenen 90· Hebel als Widerlager gegen den Stoß der Zahnstange (D) dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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