DE471668C - Registerstreifenlochmaschine, die von einer Tastatur aus bedient wird - Google Patents

Registerstreifenlochmaschine, die von einer Tastatur aus bedient wird

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DE471668C
DE471668C DEU10091D DEU0010091D DE471668C DE 471668 C DE471668 C DE 471668C DE U10091 D DEU10091 D DE U10091D DE U0010091 D DEU0010091 D DE U0010091D DE 471668 C DE471668 C DE 471668C
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rods
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DEU10091D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

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  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Registerstreifenlochmaschine, die von einer Tastatur aus bedient wird Die Erfindung bezieht sich auf eine durch eine Tastatur bediente Registentreifenlochmaschine für Einzelletterngieß- und -setzmaschinen.
  • Bei diesen -Maschinen. wirken die verschiedenen Tasten über Permutationsgetriebe oder ähnliche Einrichtungen auf die Vorrichtungen ein, welche die Zeichen in dem Registerstreifen oder in der Steuervorrichtung hervorbringen. Diese bestehen gewöhnlich aus Stempeln, welche in dem .Registerstreifen einzelne Lochungen oder Gruppen von Lochungen erzeugen. Diese Lochungen stellen die einzelnen Lettern oder sonstigen Setzzeichen oder die Zeichen zum Ausschluß einer gesetzten Zeile dar. Sie dienen aber auch zur Steuerung einiger Teile der Gießmaschine.
  • Unter den üblichen Zeichentasten befinden sich dabei einige Tasten, welche Spatien oder Leertypen von bestimmten Abmessungen darstellen. Eine Taste ist gewöhnlich als Doppeltaste ausgebildet und dient zur Herstellung eines Zeichens für eine Leertype, die in der Gießmaschine verschiedene Werte annehmen kann, obwohl sie auf der Setzmaschine auf einen bestimmten Mindestwert festgelegt ist. Dies wird durch eine Kombination von Stempeln erreicht- welche von dieser Taste bedient werden, welche den Ausschluß einer gegossenen Zeile bewirken. Diese Sondertaste liegt gewöhnlich an der Stelle des Tastenbrettes, die der bedienenden Person am nächsten ist. Bei den bekannten Maschinen wirken die Tasten auf Ventile von Druckluftkolben ein. Sie verschieben zunächst eine Reihe von längsgerichteten Stangen, die durch Schwingstangen mit einer zweiten Reihe derartiger Längsstangen in Verbindung stehen. Zweck der Erfindung ist nun, die Sondertaste so auszugestalten, daß sie zur Herstellung von Zeichen verschiedenen Wertes Verwendung finden kann. Dadurch soll die Verwendung der Setzmaschine vergrößert werden, indem z. B. auch Schriftstücke größerer Weite gesetzt werden können, als es sonst auf den üblichen Maschinen möglich ist.
  • Nach der Erfindung ist die Sondertaste mit einstellbaren Vorrichtungen ausgestattet, durch deren Verstellen es möglich wird, Spatien oder Leertypen von verschiedenen kleinsten Abmessungen oder Punktwerten herzustellen.
  • Bisher hatte die Sondertaste, wie oben bereits ausgeführt, gewöhnlich nur zwei feststehende Anschläge, die auf zwei längsbe*egliche Stangen eines Permutationsgetriebes einwirkten, welches die Druckluftkolben für die Stempel zu steuern hatte. Nach der Erfindung soll dagegen eine Anzahl einstellbarer Anschläge zur Anwendung kommen, die einzeln zum Arbeiten gebracht werden können, um nur die eine oder die andere Steuerstange oder eine Kombination dieser Stangen in Bewegung zu setzen. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, die Ansätze an den oberen Stangen des Permutationsgetriebes verstellbar zu machen, wodurch sich ähnliches erreichen lä.ßt, jedoch ist die Umstellungsmöglichkeit hier zwar vielseitiger, jedoch nicht in so einfacher Weise auszuführen, wie durch die besonderen den Gegenstand der Erfindung bildenden Mittel.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch ein Tastenbrett mit darunterliegendem Permutationsgetriebe, Abb. a in schaubildlicher Ansicht das Arbeiten des Permutationsgetriebes, Abb.3 eine Vorderansicht der Sondertaste und Abb. ¢ eine Seitenansicht zu Abb. 3.
  • Die Sondertaste A und die übrigen. Tasten B wirken auf die längsverschiebbaren oberen Stangen C unmittelbar ein. Die unteren Stan-gen D wirken auf die Steuerventile E für die die Stempel bedienenden Druckluftkolben ein und stehen mit den Stangen C über die Schwingstangen 17; in Verbindung. Bei den handelsüblichen Maschinen sind die üblichen Zeichentasten B in Längsrichtung drehbar an zapfenartigen Stangen b angeordnet. Die Tastenknöpfe sitzen. an Hebeln. b1, während sich die nach unten erstreckenden Arme b2 gegen die oberen Ansätze c der oberen Stangen C legen. Diese Stangen C tragen an der Unterseite noch Ansätze cl, die sich gegen. die Schwingstangen F legen, welche beiderseits drehbar in Zapfen F1 gelagert sind.
  • Die Sondertaste A wirkt ebenfalls auf bestimmte obere Stangen C ein und durch diese sowie durch eine Anzahl von Schwingstangen F auf die unteren Stang en D, welche die Ventile E einer Anzahl von Druckluftkolben steuern.
  • Die- Sondertaste A besteht aus .einem kurzen Anschlagstück a, welches schwenkbar um die als Zapfen dienende Stangeal angeordnet ist. Mit dieser Stange a1 steht das Anschlagstücka durch Annea2 in Verbindung. Nach unten erstreckt sich von dieser Taste A ein stangenartig ausgebildeter Armas, an den bisher zwei feste Anschläge angesetzt waren, die sich gegen die hochstebjenden Ansätze c an bestimmten oberen Stangen C legtest. Beispielsweise legte sich der eine Anschlag gegen eine Stange Cl (Abt, z) der Stangenreihe C und der andere Anschlag gegen eine Stange C2. Diese beiden Stangen Cl und C2 wirkten über das Permutationsgetriebe C, D, F auf Stempel ein, welche eine Spatie von bestimmten Mindestwert darstellten. Nach der Erfindung treten an die Stelle der festen Anschläge an dem Arm aß .eine Anzahl von einstellbaren. Anschlägen Ah, A', A3 usw., die je nach Belieben in den Weg der Oberstangen C eingestellt werden können. Diese Anschläge Ail, A2, As usw. lassen sich an dem Arm a3 in mannigfacher Weise befestigen. Die Befestigung muß aber-derart sein, da.ß sie einzeln einstellbar sind. Zu dem Zweck sind bei der dargestellten Ausführungsform in Abb. 3 die Anschläge auf Zapfen. A4, A5, Ais usw. gesetzt, die Köpfe tragen, unter die Federn A7 greifen (Abt. q.), welche sich mit dem anderen Ende gegen die- Anschläge legen.
  • Die einstellbaren Anschläge A@ und A2 wirken wie üblich auf das gleiche Paar Stangen C1 und C2 ein und rufen dieselben Zeichen hervor wie bisher. Wird jedoch der AnschlagAP aus seiner Art itslage herausgedreht und der Anschlag AP in die Arbeitslage ,gebracht, so wirkt dieser auf die obere Stange C3 ein. Bei dem Anschlagen der Taste A werden also die oberen Stangen Cl und Cs bewegt und rufen ein anderes Zeichen hervor, beispielsweise eine Spatie von anderem Mindestwert als diejenige, die durch Bewegung der oberen Stangen Cl und C2 erzeugt wird. - -Mit der Sondertaste A können natürlich auch andere Zeichen hergestellt werden, die andere Funktionen auszulösen haben. Beispielsweise sind die üblichen Maschinen mit ihrer ZeilenmeBvörrichtung und Ausgleichseinrichtung auf Registerstreifen eingestellt, die für Typendrucke bis zu 1a Punkt berechnet sind. Sollen dagegen Drucke mit Lettern über i a Punkt hergestellt werden, so muß, der die Spatie überragende Keil, der durch Zeichen in Registerstreifen. eingestellt wird, in eine andere Lage gebracht werden als bisher. Dies ist mit der Einrichtung nach der Erfindung ohne weiteres durchzuführen, ohne daß eine Änderung an der Gießmaschine vorzunehmen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registerstreif enlochmaschine, die von einer Tastatur aus bedient wird, dadurch gekennzeichnet, daßeine Taste (A) mit einer Anzahl von umlegbaren Anschlägen (Al, A;2, .E1,3 usw.) ausgerüstet ist, die auf verschiedene Stangen (C) -des Permutationsgetriebes (C, D, F) zur Einwirkung kommen.
DEU10091D 1928-02-26 1928-02-26 Registerstreifenlochmaschine, die von einer Tastatur aus bedient wird Expired DE471668C (de)

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DE471668C true DE471668C (de) 1929-02-16

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DE (1) DE471668C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246762B (de) * 1960-11-29 1967-08-10 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Veraendern der minimalen und maximalen Spatienbreite in einer Vorrichtung zum Steuern einer Anzeige- und Zaehleinrichtung in einem tastengesteuerten Setzlocher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246762B (de) * 1960-11-29 1967-08-10 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Veraendern der minimalen und maximalen Spatienbreite in einer Vorrichtung zum Steuern einer Anzeige- und Zaehleinrichtung in einem tastengesteuerten Setzlocher

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