DE176382C - - Google Patents
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- DE176382C DE176382C DENDAT176382D DE176382DA DE176382C DE 176382 C DE176382 C DE 176382C DE NDAT176382 D DENDAT176382 D DE NDAT176382D DE 176382D A DE176382D A DE 176382DA DE 176382 C DE176382 C DE 176382C
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- Germany
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- lever
- type
- axis
- rotation
- leg
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
- B41J7/02—Type-lever actuating mechanisms
Landscapes
- Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 176382 —
KLASSE 15g\ GRUPPE
OCTAVE CORD in MONTELIMAR, Frankr.
Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von Schreibmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von
Schreibmaschinen, bei denen ein Schenkel der Hebel die Typen trägt, während der andere Schenkel die Drehachse bildet. Die
neue Anordnung besteht im wesentlichen darin, daß die Achsen der Typenhebel an einem
entsprechenden Teile schraubenförmig verdreht und derart geführt sind, daß sie, wenn
sie angehoben werden, sich zugleich in ihren Führungen drehen, um eine Type auf das
in bekannter Weise gegen das auf der Papierwalze befindliche Papier zu drücken.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 die Ansicht des Rahmens für die Achsenlagerung der Typenhebel,
Fig. 3 die der Fig. 2 entsprechende Draufsieht,
Fig. 4 einen Steg des Rahmens zur Führung der Typenhebelachsen in der Ansicht,
Fig. 5 den Tastenhebel,
Fig. 6 den Typenhebel in Vorderansicht.
Die Schreibmaschine hat 26 U-förmig gebogene Typenhebel mit je zwei Schenkeln 7, 9 und dem Steg 8. Der kürzere Schenkel 9 trägt die Typen, während der längere Schenkel 7 die Drehachse bildet und in einem auf der Platte der Schreibmaschine befestigten rechteckigen Rahmen 10 stehend gelagert ist.
Die Schreibmaschine hat 26 U-förmig gebogene Typenhebel mit je zwei Schenkeln 7, 9 und dem Steg 8. Der kürzere Schenkel 9 trägt die Typen, während der längere Schenkel 7 die Drehachse bildet und in einem auf der Platte der Schreibmaschine befestigten rechteckigen Rahmen 10 stehend gelagert ist.
Die Drehachse 7 ist mit einer vertieften
Ringnut 13 versehen, an die sich ein in Schraubenform um 900 verdrehter, abgeflachter
Teil 14 anschließt. Dieser schraubenförmig gewundene Teil kann einen beliebigen Quer45
schnitt erhalten, z. B. dreieckigen oder quadratischen, wenn es auf eine größere Festigkeit
ankommt.
Die im übrigen gleich gestalteten 26 Typenhebel unterscheiden sich nur in der Länge
ihres Teiles 8, der stets gleich sein muß dem Abstande zwischen der Drehachse 7 und dem
Aufschlagspunkte der Type. Die Teile 7 und 9 bleiben sich stets gleich.
Der Rahmen 10 (Fig. 2 und 3) ist aus einem rechtwinklig gebogenen Flacheisen gebildet.
Ein wagerechter Zwischensteg 16 (Fig. 2 und 4) ist in entsprechender Höhe
mit den aufrecht stehenden Teilen des Rahmens 10 fest verbunden. In dem oberen
wagerechten Teil des Rahmens sind in entsprechender Anzahl Durchbohrungen 17 mit
seitlichen Schlitzöfxnungen vorhanden, während im Steg 16 in denselben Abständen
Schlitze 18 eingeschnitten sind. Die Bohrungen 17 dienen als Lager für die Drehachse
7 der Typenhebel und in dem jeweils entsprechenden Schlitz 18 erhält der schraubenförmige
Teil 14 der Achse 7 seine Führung.
Es ist klar, daß der Schlitz 18 genau zu der Querschnittsform des schraubenförmigen
Achsenteiles 14 passen muß. Jeder Typenhebel kann also im Rahmen 10 gehoben werden
und wird dabei gleichzeitig zufolge der eigenartigen Führung des Schraubenteiles 14
im Schlitz 18 um 900 um die Achse des Stabteils 7 gedreht.
Die Tastenhebel 11 sollen das Anheben der
Drehachsen 7 und somit der Typenhebel bewirken, weshalb sie alle gleichmäßig aus
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Flacheisen gestaltet sind, an einem ihrer Enden die Taste 19 tragen und an ihrem
anderen Ende zu einer Gabel 20 ausgebildet sind (Fig. I und 5). Jeder Tastenhebel 11
ist ferner in seiner Mitte mit einer Bohrung versehen, mit welcher er auf der Welle 12
schwingt. Die Gabel 20 umfaßt die Ringnut 13 der zugehörigen Typenhebelachse 7.
Wenn man also auf die Taste 19 drückt, wird der entsprechende Typenhebel angehoben,
um 900 gedreht, und gegen die Papierwalze 21 geschlagen. Beim Loslassen der
angeschlagenen Taste erfolgt deren Rückgang in die Ruhelage in bekannter Weise durch eine auf den Tastenhebel wirkende
Feder.
Die Vorteile der Maschine beruhen in erster Linie auf der eigenartigen Ausbildung
und Wirkungsweise der Druckhammer, die eine sofortige Sichtbarkeit der geschriebenen
Typen ermöglichen unter Vermeidung von Farbbändern, wobei die Bauart eine verhältnismäßig
einfache, dabei dauerhafte ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von Schreibmaschinen, bei denen ein Schenkel der Hebel die Typen trägt, während der andere Schenkel die Drehachse bildet, dadurch gekennzeichnet, daß jede Drehachse (7) mit einem in Schraubenform verschränkten Teil (14) in einem Schlitz (18) geführt ist und eine Ringnut (13) besitzt, in - die eine Gabel (20) des zugehörigen Tastenhebels (ii) eingreift, so daß beim Anheben der Achse durch Tastendruck der Hebel mit seinem typentragenden Ende gegen die Papierwalze geschleudert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176382C true DE176382C (de) |
Family
ID=440953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176382D Active DE176382C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176382C (de) |
-
0
- DE DENDAT176382D patent/DE176382C/de active Active
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