DE176382C - - Google Patents

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DE176382C
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lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 176382 — KLASSE 15g\ GRUPPE
OCTAVE CORD in MONTELIMAR, Frankr.
Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von Schreibmaschinen, bei denen ein Schenkel der Hebel die Typen trägt, während der andere Schenkel die Drehachse bildet. Die neue Anordnung besteht im wesentlichen darin, daß die Achsen der Typenhebel an einem entsprechenden Teile schraubenförmig verdreht und derart geführt sind, daß sie, wenn sie angehoben werden, sich zugleich in ihren Führungen drehen, um eine Type auf das in bekannter Weise gegen das auf der Papierwalze befindliche Papier zu drücken.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 die Ansicht des Rahmens für die Achsenlagerung der Typenhebel,
Fig. 3 die der Fig. 2 entsprechende Draufsieht,
Fig. 4 einen Steg des Rahmens zur Führung der Typenhebelachsen in der Ansicht,
Fig. 5 den Tastenhebel,
Fig. 6 den Typenhebel in Vorderansicht.
Die Schreibmaschine hat 26 U-förmig gebogene Typenhebel mit je zwei Schenkeln 7, 9 und dem Steg 8. Der kürzere Schenkel 9 trägt die Typen, während der längere Schenkel 7 die Drehachse bildet und in einem auf der Platte der Schreibmaschine befestigten rechteckigen Rahmen 10 stehend gelagert ist.
Die Drehachse 7 ist mit einer vertieften
Ringnut 13 versehen, an die sich ein in Schraubenform um 900 verdrehter, abgeflachter Teil 14 anschließt. Dieser schraubenförmig gewundene Teil kann einen beliebigen Quer45
schnitt erhalten, z. B. dreieckigen oder quadratischen, wenn es auf eine größere Festigkeit ankommt.
Die im übrigen gleich gestalteten 26 Typenhebel unterscheiden sich nur in der Länge ihres Teiles 8, der stets gleich sein muß dem Abstande zwischen der Drehachse 7 und dem Aufschlagspunkte der Type. Die Teile 7 und 9 bleiben sich stets gleich.
Der Rahmen 10 (Fig. 2 und 3) ist aus einem rechtwinklig gebogenen Flacheisen gebildet. Ein wagerechter Zwischensteg 16 (Fig. 2 und 4) ist in entsprechender Höhe mit den aufrecht stehenden Teilen des Rahmens 10 fest verbunden. In dem oberen wagerechten Teil des Rahmens sind in entsprechender Anzahl Durchbohrungen 17 mit seitlichen Schlitzöfxnungen vorhanden, während im Steg 16 in denselben Abständen Schlitze 18 eingeschnitten sind. Die Bohrungen 17 dienen als Lager für die Drehachse 7 der Typenhebel und in dem jeweils entsprechenden Schlitz 18 erhält der schraubenförmige Teil 14 der Achse 7 seine Führung.
Es ist klar, daß der Schlitz 18 genau zu der Querschnittsform des schraubenförmigen Achsenteiles 14 passen muß. Jeder Typenhebel kann also im Rahmen 10 gehoben werden und wird dabei gleichzeitig zufolge der eigenartigen Führung des Schraubenteiles 14 im Schlitz 18 um 900 um die Achse des Stabteils 7 gedreht.
Die Tastenhebel 11 sollen das Anheben der Drehachsen 7 und somit der Typenhebel bewirken, weshalb sie alle gleichmäßig aus
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Flacheisen gestaltet sind, an einem ihrer Enden die Taste 19 tragen und an ihrem anderen Ende zu einer Gabel 20 ausgebildet sind (Fig. I und 5). Jeder Tastenhebel 11 ist ferner in seiner Mitte mit einer Bohrung versehen, mit welcher er auf der Welle 12 schwingt. Die Gabel 20 umfaßt die Ringnut 13 der zugehörigen Typenhebelachse 7. Wenn man also auf die Taste 19 drückt, wird der entsprechende Typenhebel angehoben, um 900 gedreht, und gegen die Papierwalze 21 geschlagen. Beim Loslassen der angeschlagenen Taste erfolgt deren Rückgang in die Ruhelage in bekannter Weise durch eine auf den Tastenhebel wirkende Feder.
Die Vorteile der Maschine beruhen in erster Linie auf der eigenartigen Ausbildung und Wirkungsweise der Druckhammer, die eine sofortige Sichtbarkeit der geschriebenen Typen ermöglichen unter Vermeidung von Farbbändern, wobei die Bauart eine verhältnismäßig einfache, dabei dauerhafte ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Antriebe der Typenhebel von Schreibmaschinen, bei denen ein Schenkel der Hebel die Typen trägt, während der andere Schenkel die Drehachse bildet, dadurch gekennzeichnet, daß jede Drehachse (7) mit einem in Schraubenform verschränkten Teil (14) in einem Schlitz (18) geführt ist und eine Ringnut (13) besitzt, in - die eine Gabel (20) des zugehörigen Tastenhebels (ii) eingreift, so daß beim Anheben der Achse durch Tastendruck der Hebel mit seinem typentragenden Ende gegen die Papierwalze geschleudert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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