DE289845C - - Google Patents

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DE289845C
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friction
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J23/00Power drives for actions or mechanisms
    • B41J23/02Mechanical power drives
    • B41J23/12Mechanism driven by cams engaging rotating roller

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 289845 KLASSE \5g. GRUPPE
in BRANDENBURG a. H.
Schreibmaschine mit mechanischem Reibscheibenantrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schreibmaschine mit mechanischem Antrieb, bei welcher der Antrieb durch mit mechanisch angetriebenen Reibscheiben in Eingriff zu bringende Reibsegmente erfolgt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Reibsegmente derart keilförmig gestaltet sind, daß die Reibwirkung und damit die Kraftübertragung mit fortschreitendem Antrieb gesteigert wird. Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da gegen Schluß der Typenhebelbewegung noch die Schaltung des Papierwagens und des Farbbandes als Zusatzarbeit zu leisten ist.
Durch Verstellung der Reibsegmente kann die Eingriffslänge der letzteren und der Beginn des Eingriffes beliebig geändert werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι den unteren Teil einer Schreibmaschine mit eingebautem, mechanischem Antrieb,
Fig. 2 den unteren Teil einer Schreibmaschine mit in einem besonderen Untersetzkasten befindlichem, mechanischem Antrieb,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-IIl der Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht, und
Fig. 5 eine Seitenansicht auf ein Reibsegment in Richtung des Pfeiles α gemäß Fig. 2 gesehen.
In den beiden Ausführungsformen sind 1 die in üblicher Weise an einer Lagerstütze 2 im Grundrahmen 3 der Schreibmaschine federnd drehbar gelagerten Tastenhebel und 4 die um ihre Drehzapfen 5 schwingbaren Übertragungshebe], welche die nicht gezeichnete Universalschiene der Schreibmaschine antreiben und mittels der Verbindungslaschen 6 die Typenhebel 7 zum Anschlag bringen. Die Bewegung der Tastenhebel 1, die in einem Kamm 8 geführt werden können, wird durch einen oberen und unteren Anschlag 9, 10 begrenzt.
Der Antrieb der mechanisch angetriebenen Welle 12 kann durch einen Motor oder durch eine andere Kraftquelle erfolgen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist die mechanisch angetriebene Welle 12 im Grundrahmen 3 der Schreibmaschine gelagert. Auf ihr sitzen . Reibscheiben 13, mit denen die Reibsegmente 14 in Eingriff gebracht werden können, die in an den Tastenhebeln 1 befestigten Hängelagern 15 drehbar aufgehängt sind. An den Reibsegmenten 14 sind Stangen 16 angelenkt, die mit den Übertragungshebeln 4 verbunden sind.
Gemäß der Erfindung sind die Reibsegmente 14 keilförmig ausgebildet, und zwar in der gezeichneten Ausführung sowohl längs des äußeren Randes als auch seitlich in der Abwicklungsrichtung. Die auf der getriebenen Welle 12 sitzenden Reibscheiben 13 werden aus je zwei durch Zwischenlagen 17 voneinander getrennten federnden Blechscheiben gebildet und durch Zwischenstücke 18 in der Tastenhebelent feinung entsprechendem Abstand gehalten. Der Rand der die Reib-
scheiben 13 bildenden federnden Bleche ist etwas nach außen umgebördelt (Fig. 3), so daß die Reibsegmente 14, wenn sie beim Anschlagen der Tastenhebel den Reibscheiben genähert werden, leicht in diese eingreifen. Infolge der im Durchmesser zunehmenden Größe der Reibsegmente greifen diese immer tiefer in die Reibscheiben ein, so daß die Kraftübertragung gegen Ende der Bewegung immer mehr gesteigert wird, zumal die Reibsegmente auch noch seitlich .keilartig stärker werden.
Die Einstellung der Reibsegmente 14 erfolgt so, daß sie vor oder mit dem Auftreffen des Typenhebels auf die Papierwalze die Reibscheiben 13 verlassen und nun der Typenhebel beim Loslassen der Taste 1 von selbst zurückfällt, weil keine Reibwirkung mehr vorhanden ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die mechanische Antriebsvorrichtung in einem besonderen, unter die Schreibmaschine setzbaren Rahmen 19 angeordnet, der mit Hilfstastenhebel 20 versehen ist. Die an den inneren Enden der Hilfstastenhebel drehbar angebrachten Reibsegmente 14 sind durch Stangen 21 mit den Tastenhebeln 1 der Schreibmaschine verbunden. Die Stangen 21 können hierbei, je nach Anordnung der Reibsegmente, unmittelbar an letzteren oder an mit den Segmenten starr verbundenen Hebelansätzen 22 angreifen. Beim Anschlagen einer Hilfstaste 20 wird das entsprechende Reibsegment 14 mit der zugehörigen Reibscheibe 13 in Eingriff gebracht und im Sinne der Pfeilrichturig gedreht. Durch die Stange 21 wird der entsprechende Tastenhebel 1 und durch das übliche Übertragungsgestänge der zugehörige Typenhebel angeschlagen.
Ein wiederholtes Anschlagen des Typenhebels bei zu lange anhaltendem Niederdrücken der Taste ist in beiden Ausführungsformen ohne Anwendung besonderer Hilfsmittel ausgeschlossen, während andereiseits, je nachdem die Tastenhebel stärker oder schwächer angeschlagen werden, eine stärkere oder schwächere Mitnahme der den mechanischen Antrieb ver- ; mittelnden Reibsegmente 14 erfolgt. Ferner j hat man es durch Einstellung der Reibsegmente 14, die ζ B. durch Verlängerung oder Verkürzung der in diesem Falle verstellbaren Zugstangen 16, 21 erfolgen kann, in der Hand, die Eingriffslänge der Scheiben 13, 14 und den Beginn des Reibungseingriffes nach Belieben zu regeln. Es kann auf diese Weise je nach Wunsch eine schwächere oder verstärkte Schrift erzielt werden.
In den beiden gezeichneten Ausführungsformen sind die Reibsegmente 14 längs des äußeren Umfanges und seitlich keilförmig zunehmend ausgebildet; es genügt aber auch schon die keilförmige Ausbildung in einer Dimension. Schließlich ist es auch möglich, anstatt die Reibsegmente 14 seitlich keilförmig zu verstärken, die zwischen den beiden Blechen der Reibscheiben 13 verbleibende Eingriffsbreite in bekannter Weise nach innen keilförmig zu verjüngen, so daß bei allmählich wachsender Vergrößerung des Durchmessers der Reibsegmente 14 der gegenseitige Eingriff und damit die Kraftübertragung gegen Ende der Bewegung gleichfalls verstärkt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schreibmaschine mit mechanischem Reibscheibenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die mit mechanisch angetriebenen Reibscheiben (13) in Eingriff zu bringenden Reibsegmente (14) derart keilförmig ausgebildet sind, daß die Kraftübertragung mit fortschreitendem Antrieb gesteigert wird.
2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibsegmente (14) in Richtung des Halbmessers keilförmig größer werden oder entgegengesetzt zu ihrer Drehrichtung sich keilförmig verbreitern, oder daß jedes Reibsegment beide keilförmige Ausbildungen aufweist.
3. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffslänge der Reibsegmente (14) mit den Reib-
. scheiben (13) und der Beginn des Eingriffes durch Verstellung der Segmente ge- ändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969022C (de) * 1951-12-17 1958-05-08 Ibm Deutschland Vorrichtung an einer tastengesteuerten Nockeneinrichtung fuer den Kraftantrieb eines Schreibmaschinentypenhebels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969022C (de) * 1951-12-17 1958-05-08 Ibm Deutschland Vorrichtung an einer tastengesteuerten Nockeneinrichtung fuer den Kraftantrieb eines Schreibmaschinentypenhebels

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