DE223412C - - Google Patents

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DE223412C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 223412 -KLASSE \5g. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Anhaltevorrichtung für den Wagen von Schreibmaschinen. Bei den bisher bekannten Schreibmaschinen sitzen die zum Anhalten des Wagens bestimmten Anschläge auf einer Stange, welche starr mit dem Wagen verbunden ist. Bei dieser Anordnung ist die Verstellung der Anschläge umständlich, und es kann auch eine Einstellung der Anschläge zu gewünschten Stellen des eingeführten Papiers nicht ohne weiteres vorgenommen werden. Um diesen Übelstand zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung die Anschläge auf einer Anschlagstange angebracht, welche nach der Vorderseite der Schreibmaschine geschwungen werden kann, so daß eine Einstellung der Anschläge in dieser zugänglichen Lage und auch zu gewünschten Stellen des eingeführten Papiers ohne weiteres möglich ist.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 5 dargestellt.
Der Erfindungsgegenstand ist für Schreibmaschinen beliebiger Bauart anwendbar, jedoch vorzugsweise für solche mit Vorderanschlag.
Als Ausführungsbeispiel ist eine Schreibmaschine mit Vorderanschlag gewählt, wobei in den Zeichnungen nur die zum. Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile dargestellt sind. Das Hauptgestell der Schreibmaschine besteht in üblicher Weise aus den-Seitenplatten 1, welche an ihrem hinteren Ende durch eine Platte 2 verbunden sind. Pfosten 3 verlaufen von den Seitenplatten 1 nach oben und unterstützen eine Kopfplatte 4. An dem hinteren Teile dieser Kopfplatte sind rechts- und linksseitige Träger15 und 6 vorgesehen, welche die feststehende Wagenschiene 7 in üblicher Weise unterstützen. Die Schiene 7 dient in bekannter Weise mittels der Kugeln 8 den Wagenschienen 9 als Führung. Die Schienen 9 sind an ihren Enden mit den Wangen 10 verbunden, von denen jede an ihrem vorderen Ende ein offenes Lager besitzt, in welchem die Achse 11 der Papierwalze 12 ruht. Die Randanschläge sitzen auf einer Stange 75, welche einen Teil eines schwingbaren Rahmens bildet, der Arme 76, 76 aufweist, welche von dem Wagen an der Hinterseite der Maschine herabhängen. Jeder Arm 76 ist an seinem oberen Ende mit einer Schwingwelle 77 verbunden, welche durch Bohrungen der Wangen 10 des Wagens hindurchgeht. Die Arme 76 liegen an der Innenseite der Wagenwangen 10. In die Endflächen der Schwingwelle yj sind Schrauben 36 als Drehzapfen eines Gestelles, zur Freigabe des Wagens eingeschraubt. Ein oder beide Arme 76 sind an ihrem N abenteile mit einem Ansatz 78 versehen, welcher mit einer Blattfeder 80 in Eingriff steht. Diese Feder 80 ist an der oberen Wagenschiene 9 mittels Schrauben 81 befestigt. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Spannung der Feder 80 für gewöhnlich die Arme 76 in ihrer herabhängenden Stellung hält, in welcher sie
mittels der Ansätze 82 gehalten werden, die sich an die Hinterfläche der oberen Wagenschiene 9 anlegen. Die Anordnung des Rahmens für die Anschläge ist derart getroffen, daß er aus der hängenden Stellung gemäß Fig. 5 in eine obere, fast wagerechte Stellung, die in Fig. 5 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist, geschwungen werden kann. Dieser Bewegung wird zuerst von der Feder 80 ein Widerstand entgegengesetzt. Nachdem aber der Ansatz 78 über den toten Punkt hinweggegangen ist, setzt die Feder 80 der Schwingbewegung des Rahmens außer der Reibung keinen besonderen Widerstand entgegen.
Wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, verlaufen die Arme 76 über die Anschlagstange 75 hinaus, und an den unteren Enden ist eine Anschlagstange 83 vorgesehen, auf welcher die Kolonnenanschläge 85 (Fig. 4) angeordnet sind.
ao Letztere wirken mit einer Tabellenanschlagvorrichtung zusammen, die jedoch im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht dargestellt ist. Die Anschlagstange 75 besteht aus einem flachen Blechstreifen mit einer längs verlaufenden Veras steifungsrippe. Die Stange 75 ist an den Armen 76 angenietet.
Für gewöhnlich werden zwei Randanschläge 86 und 87 verwendet, einer zum Anhalten des Wagens, wenn dieser bei seiner Bewegung in der Schreibrichtung nach links das Zeilenende erreicht hat, und der andere, um den Wagen anzuhalten, wenn er zwecks Anfangens einer neuen Zeile nach rechts geführt wird.
Der die Anschläge tragende Rahmen nimmt für gewöhnlich die herabhängende Lage ein, in welcher die beiden Zeilenbegrenzungs- oder Randanschläge und die Kolonnenanschläge in wirksamer Stellung sich befinden. Wenn es jedoch gewünscht wird, die Anschläge nachzusehen oder einzustellen, oder aus einem anderen Grunde einen Zutritt zu ihnen zu erhalten, wird der Rahmen nach der Vorderseite der Maschine geschwungen, wie dies durch die gestrichelten Linien in Fig. 5 angedeutet ist, wo die Teile leichter zugänglich sind als in der gewohnlichen Lage. Der Anschlagarm 101 liegt im wesentlichen in der Mitte der Maschine, so daß die Maßeinteilungen der Anschlagstange 75 denen der gewöhnlichen Wagenskala (in der Zeichnung nicht dargestellt) entsprechen. Es können daher die Anschläge durch Verschiebung längs der Anschlagstange zu den gewünschten Stellen des eingeführten Papiers selbst eingestellt werden, ohne daß irgendeine Skala zu Hilfe genommen zu werden braucht. Hierbei besitzen die Randanschläge einen Ansatz, welcher als Index zum Einstellen dient. An der Rückseite der Anschlagstange 75 werden vorzugsweise Maßeinteilungen angebracht. Die Zahlen für diese Einteilungen erscheinen umgekehrt, wenn der Anschlagrahmen sich in gewöhnlicher oder hängender Lage befindet. Die Zahlen werden erst lesbar, wenn der Anschlagrahmen nach seiner zur Einstellung der Anschläge geeigneten Stellung nach vorn ge-Schwüngen ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι Wagenanhaltevorrichtung für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Hinterseite des Wagens vorgesehenen Anschläge (Zeilenbegrenzungsanschläge, Kolonnenanschläge) an einem nach der Vorderseite der Maschine schwingbaren Rahmen angebracht sind.
  2. 2. Wagenanhalte Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge in eine Lage bewegt werden können, wo sie zu den gewünschten Stellen auf dem eingeführten Papier eingestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223412D Active DE223412C (de)

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DE (1) DE223412C (de)
FR (1) FR388196A (de)

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FR388196A (fr) 1908-08-04

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