DE183455C - - Google Patents

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DE183455C
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levers
lever
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arms
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich-auf ein Tasten- und Typenhebelanschlagwerk . für Schreibmaschinen, bei dem aufrechtstehende Zwi-, schenhebel, die mit den Typenhebeln verbunden sind, mit ihren oberen Enden in einem Bogen liegen. Dieser Bogen verläuft von der Mitte der Maschine nach den Seiten zu und ist. oben, offen. Bei dem neuen Anschlagwerk liegen auch die über die Drehachse nach unten
ίο verlängerten Arme der Zwischenhebel mit ihren unteren Enden in einem dem ersteren entsprechenden Bogen, der nach unten offen ist. Die in letzterem liegenden Enden der Zwischenhebel sind mit den Tastenhebeln derart durch Zugstangen verbunden, daß eine
■ Beanspruchung der Teile auf Verdrehung möglichst vermieden wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 6 veranschaulicht.
Das Maschinengestell 1 trägt in üblicher Weise die Eckpfosten 2, auf denen die Kopfplatte 3 ruht. An den Seiten des Maschinengestells ι sind die Führungen 4 vorgesehen (Fig. 3 und 5). Diese Führungen befinden sich ungefähr vor der senkrechten Ebene, welche die Vorderseite der Papierwalze 5 berührt. Zwischen den Führungen ist das Typenhebelsegment 6 mit seinen Enden 7 auf Kugeln 8 geführt (Fig. 3 und 5). Auf diese Weise kann das Segment leicht auf- und abwärts, aber nicht nach der Seite gehen. Auf dem Segment 6 sind eine Reihe Schlitze 9 vorgesehen, deren Zahl der der Typenhebel entspricht. Von einem Ende des Segmentes zum anderen geht ein gekrümmter Lagerstab 10; auf diesem sind die Typenhebel 11 gelagert, und zwar tritt jeder Hebel in je einen , Schlitz 9 ein. 7In der Nähe des gelagerten Teiles des. Typenhebels befindet sich ein kurzer Arm 12, der eine Bohrung 13 aufweist. Mit ihren vorderen Enden ruhen die Typenhebel 11 auf einem Segment 14, das durch die Stangen 15 mit dem'Segment 6 verbunden ist und ein Kissen 16 aus Filz oder anderem weichen Material· aufweist. Hinter dem Segment 6 sind Arme oder Hängelager 17 vorgesehen, die -an ihrem oberen Ende an der Kopfplatte der Maschine befestigt und an ihrem unteren Ende durch eine Leiste 18 verbunden sind. Diese Leiste zeigt eine Reihe senkrechter Schlitze 19, die von oben nach unten gehen und an der hinteren Fläche in geeigneter Entfernung sich befinden (Fig. 1). Auf einem wagerechten Stab 20, welcher die Schlitze 19 durchquert, sitzen die Zwischenhebel 21, die von einem Ende der Stange nach dem anderen auf die Schlitze 19 sich derart verteilen, daß auf jeden Schlitz ein Hebel kommt. Diese Zwischenhebel sind vorzugsweise gerade. In diesem Falle ist die Entfernung zwischen den Hängelagern 17 geringer als die Weite des Segmentes 6. Die Schlitze 19 in der Stange 18 sind derart angeordnet, daß die durch die Mitte dieser Schlitze parallel zu ihren Flächen gehenden Ebenen die Bohrungen 13 in den Armen 12 der Typenhebel schneiden. Die geraden Zwischenhebel 21 erstrecken sich von dem Lagerstab 20 -
hinter den Armen 12 der Typenhebel nach aufwärts und sind mit diesen durch die Gelenkstangen 22 verbunden. Die oberen Enden 'der Zwischenhebel bilden einen Bogen, dessen Radius ein wenig kürzer ist als der des Segmentes 6. Die Länge des unteren Armes eines jeden der Zwischenhebel ist, gleich der des oberen Armes. Die unteren Enden der Hebel liegen daher in einem Bogen, der dem
ίο der oberen Enden entspricht. Beide Bogen verlaufen von der Mitte nach den Seiten der Maschine zu und sind nach entgegengesetzten Seiten, d. h. oben und unten offen.
Am vorderen Teil der Grundplatte ι befindet sich das Tastenhebelwerk, das aus den doppelarmigen Hebeln 30,31, den Tastenstielen" 32 und den Firigertasten 33 besteht. Die Arme 31 sind mit den Federn 34 verbunden. '
Die Zugstangen 39 verbinden die Arme 31 mit den unteren. Enden der Zwischenhebel 21. Da das System der Tastenhebel breiter ist als das System der geraden Zwischenhebel 21, so ist auch das System der -Zugstangen 39 vorn breiter als hinten. Die Zugstangen 39 nähern sich also allmählich von der Vorderseite der Maschine nach hinten zu' (Fig. 4). Beim
·■; Druck auf eine Fingertaste 33 wird der mit dieser verbundene Tastenhebel bewegt und der untere Arm 31 wird nach der. Vorderseite der Maschine zu geschwungen. Die Zugstange 39, die den Tastenhebel mit dem zugehörigen Zwischenhebel 21 verbindet, wird nach vorwärts gezogen und der untere Arm des Zwischenhebels durch die Gelenkstange ebenfalls nach vorn bewegt. Der obere Arm des Zwischenhebels zieht die Gelenkstange 22 nach rückwärts und der Typenhebel wird dann in üblicher Weise in- die Anschlagstellung gebracht.
Eine Feder 40, die am Typenhebel und an einem vom Segment 14 herabhängenden Arm 41 befestigt ist, beschleunigt in bekannter Weise die Rückkehr des Typenhebels in die Ruhelage. Bei der Wirkung des ganzen Typenan Schlagwerkes werden mehrere der mittleren Hebel des Systems keinen oder nur sehr geringen, seitlichen Kräften, oder Verdrehungsbeanspruchungen unterworfen. Selbst die anderen Typenhebel werden nur in geringem Maße auf Verdrehung beansprucht, obwohl die Stangen 39 von vorn nach hinten zu sichr nähern. Die Neigung einer jeden Zugstange 39 zu einer senkrechten Ebene, die die Achse des Lagerstabes 20 und der die Tastenhebel tragenden Stangen 23 im rechten Winkel schneidet, ist so klein, und jede Stange 39 ist ferner so lang, daß die geringen seitlichen Kräfte, die auf den Tastenhebel· und den mit ihm verbundenen Zwischenhebel durch das Verbindungsglied ausgeübt werden, nur einen sehr kleinen Teil der auf die .Fingertaste aufgewendeten Kraft verzehren.
In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform der Zwischenhebel veranschaulicht. Das System der letzteren besteht aus den Hebeln 42, deren Enden in Bogen liegen, die von der Mitte nach hinten der Seite zu auseinandergehen. Die Breite dieses Systems am unteren Ende und an der Drehachse der Hebel ist gleich der des Systems der Tastenhebel. Die Zwischenhebel - sind derart angeordnet, daß die unteren Enden derselben mit den zugehörigen ·Tastenhebeln in parallelen, senkrechten Ebenen sich befinden. Der untere Teil eines jeden Zwischenhebels liegt daher in derselben senkrechten Ebene wie der Arm 31 des zugehörigen Tastenhebels. Es wird also von dem letzteren Arm ein Zug auf den zugehörigen Zwischenhebel in der Bewegungsebene derselben ausgeübt. Diese Zwischenhebel sind mit den Tastenhebeln durch Zugstangen 43 verbunden, welche ähnlich den Stangen 39 sind. Die Zugstangen 43 sind jedoch anstatt geneigt parallel zu einer senkrechten Ebene, die in rechtem Winkel den Lagerstab 20 und die Achse 23 der Tastenhebel schneidet. Das letztere Zwischenhebelsystem wird von Armen oder Lagern 44, einem mit Schlitzen versehenen Querstück 45 go und einem Lagerstab getragen, der sich von einem Ende des erwähnten Querstückes nach dem anderen durch die Schlitze hindurch erstreckt. Der letztere Lagerstab gleicht dem Lagerstab 20, nur ist er etwas länger. Die Lager 44 sind ähnlich den Lagern 17, aber etwas weiter entfernt, sie werden an der Kopfplatte 3 befestigt und gehen hinter den Füh- ; ; rungsplatten 4 und den Armen 7 nach abwärts. Das Querstück 45 gleicht dem Querstück 18, nur sind die Schlitze weiter entfernt. Die Zwischenhebel sind mit Ausnahme der beiden mittelsten über dem Querstück 45 am oberen Teil einwärts gebogen. Die oberen Enden der Zwischenhebel liegen in derselben Lage in bezug auf die Typenhebel wie die oberen Enden der geraden Hebel· 21 der ersten Äusführungsform. Der Radius des Bogens, in dem die oberen Enden der Hebel 42 liegen, ist kleiner als der des Bogens für die unteren Enden. Die oberen und unteren Enden eines jeden Zwischenhebels 42 sind gleich weit von einer wagerechten Ebene entfernt, die die Drehachse der Hebel enthält. Letztere sind mit den Typenhebeln durch die Gelenkstangen 22 verbunden, die an ihren hinteren Enden mit den oberen Armen der Zwischenhebel 42 und mit den vorderen Enden mit den ■■ Armen 12 der Typenhebel in Verbindung stehen. Die Wirkung der Zwischenhebel ist aus der Beschreibung der Zwischenhebel 21 verständlich. Da die unteren Enden der Zwi-
schenhebel durch je eine Zugstange 43 nach
' vorn gezogen werden, werden die oberen Enden nach rückwärts geschwungen, so daß jeder der zugehörigen Typenhebel in üblicher Weise in die Anschlagstellung gebracht werden kann. Auch hier treten nur geringe Verdrehungsbeanspruchungen auf, obwohl mit Ausnahme der mittleren geraden Zwischen- ' hebel des Systems alle Hebel solchen Beanspruchungen infolge der Biegungen an ihren oberen Teilen unterworfen sind.
Die Zwischenhebel eines jeden Systems sind derart angeordnet, daß ihre Enden von einer Seite nach der anderen der senkrechten Ebene schwingen, die ihre Drehachse enthält; sie sind mit ihren Enden gleich weit von dieser Ebene entfernt, wenn die Typenhebel in der Ruhelage und in der Anschlagstellting sich befinden. Die Bewegungen der längsten Hebei, d. h. derjenigen an den Seiten des Systems, werden infolgedessen durch die kleinsten Winkel gemessen. Die Bewegungen der anderen Hebel von den' Seitenhebeln nach der Mitte zu werden durch allmählich wachsende Winkel gemessen. Da die unteren Enden aller Zwischenhebel bei der Bewegung gleiche Wege zurücklegen und die winkel- ■ förmigen Tastenhebel einander gleich ge- ί staltet und die entsprechenden Arme der letzteren parallel angeordnet sind, so muß der Niedergang sämtlicher Tasten ebenfalls gleich sein.
Das vorliegend beschriebene Anschlagwerk erfordert eine entsprechende Anordnung eines die Schaltvorrichtung des Papierwagens beeinflussenden Gliedes, die nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Tasten- und Typenhebelanschlagwerk für Schreibmaschinen mit Vorderanschlag, bei welchen die aufrechtstehenden, durch Gelenkstangen mit den Typenhebeln verbundenen Zwischenhebel mit ihren oberen Enden in einem von der Mitte der Maschine nach den Seiten verlaufenden, oben offenen Bogen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Drehachse verlängerten Arme der Zvdschenhebel (21) mit ihren unteren Enden in einem dem ersteren entsprechenden, unten offenen Bogen liegen und durch Zugstangen mit den Tastenhebeln derart verbunden sind, daß eine Beanspruchung auf Verdrehung möglichst vermieden wird. .
2. Tasten- und Typenhebelanschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse (20) der Zwischenhebel durch deren Mitte hindurchgeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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