DE595482C - Auswertungsvorrichtung fuer statistische Maschinen - Google Patents
Auswertungsvorrichtung fuer statistische MaschinenInfo
- Publication number
- DE595482C DE595482C DEA66192D DEA0066192D DE595482C DE 595482 C DE595482 C DE 595482C DE A66192 D DEA66192 D DE A66192D DE A0066192 D DEA0066192 D DE A0066192D DE 595482 C DE595482 C DE 595482C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pin
- pins
- sensing
- hooks
- hook
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 title claims description 7
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 9
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Conveying Record Carriers (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Auswertungsvorrichtung für statistische Maschinen, die
mit Abfühlstiften für die üblichen Zählpunktr .stellen und mit Abfühlstiften zum Abfühlen
von Lochstellen für Überlöcher ausgestattet ist. Diese machen es möglich, nicht nur die
den Zählpunktstellen zugeordneten Werte zu übertragen, sondern auch weitere Werte,
welche Kombinationen von Löchern an den Zählpunktstellen mit einem Überloch zugeordnet
sind. An sich ist es auch bei Verwendung von"Abfühlstifte aufweisenden Ab-.
fühlvorrichtungen bekannt, sowohl Einzellochungen als auch Lochkombinationen abzufühlen.
Im letzteren Falle lagen die Auswertungseinrichtungen außerhalb des Abfühlstiftkastens,
wenn man von dem Fall absieht,
daß die Abfühlstifte zum Schalten elektrischer Stromkreise benutzt wurden.
Die Verwendung von Lochkombinationen der oben angegebenen Art ist bisher vorzugsweise
für das Drucken von Buchstaben er-. folgt. Demzufolge wirkten die Abfühlstifte
für die Überlochsteilen auf Einrichtungen an den Typenträgern, durch welche die von der
normalen Einstellung (beim Fehlen eines Überlochs) abweidhende Einstellung bestimmt
wurde. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine erweiterte Anwendungsmöglichkeit der
Lochkombinationen obengenannter Art bei rein mechanisch arbeitenden Maschinen zu
schaffen, bei denen die Verbindung zwischen den Abfühlstiften und den Einstellorganen
durch Überlöcher abfühlende Kontrollstifte für jede Abfühlstiftreihe geändert werden
kann, indem erfindungsgemäß die mit einem Abfühlstift in Verbindung zu bringenden
Übertragungsorgane in schwenkbare Haken o. dgl. endigen und die Kontrollstifte durch
Gestänge. diese Haken in ihrer Lage zu an
den Abfühlstiften angebrachten Vorsprüngen so verstellen, daß, wenn lediglich ein Abfühlstift
auf ein Kartenloch trifft, die Haken o. dgl. so eingestellt werden, daß ein bestimmter
Haken von dem Abfühlstift erfaßt und dadurch das an den Haken angeschlossene Übertragungsorgan wirksam wird, während, wenn
' gleichzeitig ein Abfühlstift und ein Kontrollstift je auf ein Kartenloch treffen, die Haken
o. dgl. durch das Gestänge des Kontrollstifts so verstellt werden, daß ein anderer Haken
von dem Abfühlstift erfaßt und dadurch das an diesen Haken angeschlossene Übertragungsorgan wirksam wird. Diese Anordnung wirkt
besonders vorteilhaft, wenn die Lochkarten für rein statistische Zwecke benutzt werden,
in welchem Falle Einzelmerkmale durch ein Kartenloch ader durch eine Lochkombination
dargestellt werden. Dann können die Übertragungsorgane zu den verschiedenen Zähl-
werken oder Sortierorganen unmittelbar geführt werden, da ja bereits im Abfühlstiftkasten die Auswahl derselben entsprechend
der jeweils abgefühlten Lochung der Karte erfolgt.
In den Zeichungen ist beispielsweise eine
Ausführungsform der Auswertungsvorrichtung für statistische Maschinen dargestellt,
und zwar veranschaulicht Abb. ι einen Abfühlstiftkasten
in Endansicht, Abb-2 einen der gebräuchlichen Abfühlstifte, Abb, 3 die
Verbindung zwischen den gebräuchlichen Abfühlstiften und den Kontrollabfühlstiften
und Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht des Stiftkastens.
Der Stiftkasten besteht aus dem Rahmen 1, in dem mehrere Reihen Abfühlstifte senkrecht
geführt sind. In jeder .Reihe sind zehn Abfühlstifte 2 für die normalen Zählpunktstellen
und zwei Kontrollstifte 3, 4 für die Überlochstellen angeordnet. Der Stiftkasten ist
beispielsweise in einer Maschine zum Zählen statistischer Merkmale angeordnet, die durch
Einzellöcher oder durch Lochkombinationen dargestellt werden. Der Stiftkasten wird
durch Exzenter bei jedem Abfühl Vorgang senkrecht auf und ab bewegt. Die Abfühlstifte
2, die ebenso wie die Kontrollstifte 3, 4 einen Schaft 7 besitzen, unterscheiden sich
von den Kontrollstifteri dadurch, daß sie mit einem Querhaupt 8 am Oberende ausgestattet
sind. An den Schaftteilen 7 sind je zwei Nasen 9, 10 vorgesehen, mit denen eine
schwingbare Riegelplatte 11 zusammenarbeitet. Zu jeder Stiftreihe gehört eine
Riegelplatte 11. Die Stifte sind durch Federn 12 mit einer Querschiene 13 des Kastenrahmens
verbunden, so daß bei der Abwärtsbewegung des Kastens diejenigen Stifte, die
nicht in ein Kartenloch eintreten, durch das Kartenmaterial entgegen dem. Züge der Federn
12 an der Weiterbewegung gehindert werden.
Geht der Abfühlstiftkasten weiter nach unten, so kommt eine Abbiegung 14 der Riegelplatte
11 mit den Nasen 9 derjenigen Abfühlstifte in Eingriff, die nicht durch Kartenlocher
hindurchgetreten sind, und dadurch schwingt die Riegelplatte 11 um ihren
Zapfen 15. Hierdurch legt sich die untere Kante 16 der Riegelplatte unmittelbar über
die Nasen 10 derjenigen Abfühlstifte, die
durch Löcher der Karte hindurchgetreten sind. Infolgedessen wird beim weiteren
Senken des Stiftkastens die Riegelplatte zwangsweise diese Abfühlstifte nach unten
drücken. Sobald der Abfühlstiftkasten wieder in die Höhe geht, werden die Stifte durch die
Schiene 13 mit in die Höhe genommen, da sich diese Schiene gegen eine dritte Nase 17
eines jeden Abfühlstiftes anlegen kann.
Wie schon erwähnt, besitzt jeder Abfühlstif12
ein Querhaupt 8 (Abb. 2), das drei vorstehende Stifte 18, 19, 20 besitzt, mit
denen drei Haken 21, 22, 23 zusammenarbeiten können. Die Haken sind an drei
Stangen 24, 25, 26 angelenkt, die senkrecht gleitbar in einer Führung 27 angeordnet
sind. Diese ist am Rahmen der Maschine angebracht. An den oberen Kanten der Stangen
24, 25, 26 sind Winkel 28, 29, 30 abgebogen,
in die Enden 31, 32, 33 von Bowdenkabeln 34,
35, 36 befestigt sind. Jedes Kabel führt zu einem Zählwerk. Die Kabel könnten auch mit
der Steuerstange eines Leitorgans einer Sortierniasehkie
verbunden sein. Sind die Stifte in der höchsten Stellung, so liegen die Haken
31, 32, 33 nicht fest an den Abbiegungen 28, 29, 30 an; jedoch kommen sie mit diesen Abbiegungen
in Berührung, sobald die Stifte abwärts bewegt werden.
Der Haken 21 ist gemäß Abb. 2 nach rechts gekrümmt. Er steht für gewöhnlich in einer
solchen Lage, daß an ihm der Zapfen 18 nicht angreifen kann, während die Haken 22 und 23
nach links gekrümmt sind und für gewöhnlich direkt unterhalb der Zapfen 19, 20 liegen,
so daß die Zapfen an den Haken 22, 23 angreifen können, wenn die Stifte abwärts bewegt
werden. -
Die beiden Kontrollstifte 3,4 fühlen die Überlochsteilen ab, die auf den Lochkarten
die Zahlen 11 und 12 tragen. Dicht bei dem
Kontrollstift 3 ist eine Schiene 37 angeordnet, die von den Stangen 38 in den Schlitzen 39 getragen
wird. Die Stangen 38 sind im Rahmen des Abfühlstiftkastens gelagert. Die
Schiene 37 besitzt eine senkrecht stehende Gabel 41 und einen ebenfalls senkrecht stehenden
Finger'42. Außerdem ist an der Schiene 37 ein Zapfen 43 angebracht, der mit einer
Schrägfläche 44 am Oberende des Kontrollstiftes 3 zusamenarbeiten kann.
Der Abfühlstiftreihe entlang sind drei Stangen 45,46, 47 an Schwenkarmen 48, 49,
50 angeordnet, die bei 51, 52, 53 an der Führung
27 angelenkt sind. Von den Armen 48, 49, 50 werden auch noch drei Stangen 54, 55,
56 getragen. Alle Haken 21 sind zwischen den Stangen 54 und 45 geführt, während die
Haken 22 zwischen die Stangen 55 und 46 und alle Haken 23 zwischen die Stangen 56
und 47 ragen. Neben dem Kontrollstift 4 ist eine Schiene 57 (Abb. 4) durch Schlitze 59
auf den Stangen 38 gelagert. Diese Schiene besitzt ebenfalls eine senkrechte Gabel 61
und einen Finger 62 und ist außerdem mit einem nicht dargestellten Zapfen versehen,
der mit der Schrägfläche am Oberende des Kontrollstiftes 4 in derselben Weise zusammenarbeitet,
wie der Zapfen 43 mit der Fläche 44 des Köntrollstiftes 3.
Der Schwingarm 48 wird nach "Abb. 4 nach rechts durch eine Feder 65 gezogen, so daß
die Stange 45 für gewöhnlich an den beiden Fingern 42 und 62 anliegt, während die
Schienen 37 und 57 durch eine Feder 66 nach links gezogen werden, wodurch die Stangen
46, 47 die Gabeln 41 und 61 nach links drücken. Die Federn 66 sind stärker als die
Feder 65.
Wird eine Karte mit einem Loch in der Fünferstelle einer Spalte abgefühlt, so tritt
der dieser Fünferstelle entsprechende Abfühlstift 2 durch dieses Loch, während die
übrigen Stifte, einschließlich der Kontrollstifte 3, 4, von der Karte in gehobener Stellung
gehalten werden. Hierdurch entsteht eine Relativbewegung zwischen den Stiften
3, 4 und dem Rahmen 1 des Abfühlstiftkastens, und dadurch werden die Schrägflächen
44 durch ihr Zusammenspiel mit den Zapfen 43 die Schienen 37 und 57 nach rechts
in Abb. 2 der Wirkung ihrer Feder 66 entgegen
bewegen. Diese Bewegung der Schienen bewirkt vermöge der Gabeln 41 und 61
eine Rechtsverstellung der Stangen 46 und 47, und demgemäß werden die Haken 22, 23 aus
dem Bewegungsbereich der Zapfen 19, 20 der Querhäupter 8 von allen Stiften 2, einschließ-
" lieh des Stiftes der Lochstelle S, bewegt.
Gleichzeitig werden auch die Finger 42,62
nach rechts verschoben, wobei sie die Stange 45 unter dem Einfluß der Feder 65 mitnehmen.
Hierdurch gelangen die Haken 21 unter die Zapfen 18 der Querhäupter 8 der
Stiftreihe. Da alle Abfühlstifte, mit Ausnahme des Fünferstiftes, von der Karte in gehobener
Stellung gehalten werden, befindet sich also nur der Fünferstift in Arbeitsstellung,
und demgemäß wird dieser während des weiteren Niederganges des Abfühlstiftkastens
vermöge seiner Verriegelung durch die Riegelplatte 11 nach unten bewegt.^ Der Zapfen
seines Querhauptes 8 wird dann mit dem Haken 21 in Eingriff kommen und dadurch
das Bowdenkabel 34 anziehen. Infolgedessen wird das Zählwerk, das mit dem Bowdenkabel
verbunden ist, in Tätigkeit gesetzt. Bei dem erwähnten Beispiel würde also das Zählwerk
5 betätigt.
Wenn aber eine Karte in der Fünferstelle und in der Elferstelle je ein Loch besitzt, wodurch
die Zahl 15 gekennzeichnet wird, so werden beim Durchgang der Karte durch den
Abfühlstiftkasten alle Stifte, mit Ausnahme des Fünf er Stiftes und des Kontrollstiftes 3, in
der Höhe gehalten. Das Festhalten des Kontrollstiftes 4 bewirkt, daß seine Schiene 57 in
der angegebenen Weise nach rechts verschoben wird, während dadurch, daß der Kontrollstift
3 sich nach unten bewegen kann, seine Schiene 37 nicht verschoben wird. Infolgedessen
wird der Finger 42 die Stange 45 in ihrer Anfangstellung halten, und ferner
kann dann der Haken 21 nicht am Zapfen 18 - angreifen. Obgleich der Fünferstift 2 mit
dem Abfühlstiftkasten abwärts bewegt wird, hat seine Bewegung keinen Einfluß auf das
Bowdenkabel 34, und demgemäß wird auch nicht das Zählwerk 5 in Tätigkeit gesetzt.
Da die Schiene 37 stillstehen bleibt, wird die Stange 47, die zwischen der Gabel 41
liegt, auch stillstehen bleiben, und demgemäß verbleiben die Haken 23 in einer solchen
Lage, daß die Zapfen 20 der Querhäupter 8 aller Abfühlstifte 2 die Haken erfassen
können. Da aber alle Abfühlstifte 2, mit Ausnahme des Stiftes 5, von der Karte angehalten werden, kann nur der Zapfen 20
vom Stift 5 mit seinem Haken 23 in Eingriff kommen, und demgemäß wird während der
Abwärtsbewegung des Stiftes nach seiner Verriegelung durch die Riegelplatte 11 das
Bowdenkabel 36 angezogen und das Zählwerk 15 in Tätigkeit gesetzt.
Besitzt eine .Karte ein Loch in der Fünferstelle und ferner ein Loch in der Zwölf erstelle,
wodurch die Zahl 25 gekennzeichnet wird, so werden beim Durchgang der Karte
durch den Abfühlstiftkasten alle Stifte, mit Ausnahme des Fünferstiftes und des Zwölfer-Stiftes
4, von der Karte angehalten. In diesem Falle bewirkt das Anhalten des Elf er Stiftes 3,
daß seine Schiene 37 nach rechts verschoben wird; jedoch wird die Schiene 57 nicht verschoben,
weil der Zwölferstift 4 nach unten bewegt wird. Demgemäß hält der Finger 62
der Schiene 57 die Stange 45 in der ursprünglichen Lage, und folglich kann auch der Haken 21
nicht an den Zapfen 18 angreifen, und ferner kann dann auch nicht das Zählwerk 5
in Tätigkeit kommen. Die Stange 46, die zwischen der Gabel 61 und der Schiene 57
liegt, bleibt dann auch stillstehen, und demzufolge verbleiben die Haken 22 in einer
solchen Lage, daß die Zapfen 19 der Querhäupter 8 von allen Abfühlstiften 2 an den
Haken angreifen können. Nur der Stift S kann sich nach unten bewegen und wird
hierbei durch den Zapfen 19 den Haken 22 so mitnehmen, daß das Bowdenkabel 35 das
Zählwerk 25 in Tätigkeit setzt.
Es wurde erwähnt, daß die mittlere Stange in die Gabel 61 eingreift, die mit dem
Zwölferstift zusammenarbeitet, und daß die rechts liegende Stange 47 mit der zum
Elferstift gehörenden Gabel 41 in Eingriff steht. Diese Anordnung kann auch umgekehrt
vorgenommen werden, so daß die Haken 21 die Einerzählwerke, die Haken 22 Zählwerke
für die Zahlen 10 bis 19 und die Haken 23 Zählwerke für- die Zahlen 20 bis 29 in Tätigkeit
setzen. Es wurde angenommen, daß der.
Abfühlstiftkasten zehn gewöhnliche Abfühlstifte
und zwei Kontrollstifte in jeder Reihe besäße. Dieses Verhältnis könnte natürlich
auch geändert werden, und zwar könnte man beispielsweise acht gewöhnliche Abfühlstifte
und vier Kontrollstifte anbringen. In diesem Fall wären fünf Reihen Haken 21,22, 23 erforderlich;
ferner müßte dann jedes Querhaupt fünf Zapfen i8, 19, 20 besitzen. Die
Haken in der Reihe 1 wurden dann mit den
Zählwerken ο bis 7, die Haken der Reihe 2 mit den Zählwerken 8 bis 15, die Haken der
Reihe 3 mit den Zählwerken 16 bis 23, die Haken der Reihe 4 mit den Zählwerken 24
bis 31 und die Haken der Reihe 5 mit den
Zählwerken 32 bis 39 verbunden werden. Das 8-Locb. kontrolliert dann die Reihe 2, das
9-Loch dann die Reihe 3, das ίο-Loch dann die Reihe 4 und das 12-Loch die Reihe 5.
Die Einrichtung nach der Erfindung könnte auch bei einer Sortiermaschine Anwendung
rinden, die nach dem Alphabet gelochte Karten oder auch solche Karten zu 'sortieren bestimmt
ist, bei denen die in einer Kartenspalte angegebenen Zahlen größer sind'als die
Anzahl der Lochstelkn in dieser Spalte.
Claims (3)
- Patentansprüche:M- Auswertungsvorrichtung für statistische Maschinen mit einem Abfühlstiftkasten, bei dem die Verbindung zwischen den Abfühl stiften und den Einstellorganen durch Überlöcher abfühlende Kontrollstifte für jede Abfühlstiftreihe geändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Abfülilstift in Verbindung zu bringenden Übertragungsorgane (24, 25, 26) in schwenkbare Haken (21, 22, 23) o. dgl. endigen und die Kontrollstifte (3, 4) durch Gestänge (37. 38, 54; 55> 56) diese Haken in ihrer t Lage zu an den Abfühlstiften angebrachten Vorsprüngen (Stifte 18 bis 20) so verstellen, daß, wenn lediglich ein Abfühlstift (2) auf ein Kartenloch trifft, die Haken (21, 22, 23) o. dgl. so eingestellt werden, daß ein bestimmter Haken von dem Abfühlstift erfaßt und dadurch das an den Haken angeschlossene Übertragungsorgan wirksam wird, während, wenn gleichzeitig ein Abfühlstift (2) und ein Kontrollstift (3, 4) je auf ein Kartenloch treffen, die Haken o. dgl·, durch das Gestänge des Kontrollstiftes so verstellt werden, daß ein anderer Haken von dem Abfühlstift (2) erfaßt und dadurch das an diesen Haken angeschlossene Übertragungsorgan wirksam wird.
- 2. Auswertungsvorrichtung für statiistische Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der abgeschrägten Oberenden (44) der Kontrollstifte (3, 4) an im Abfühlstiftkasten geführte Gleitschienen (37, 57) sitzende Anschläge (43) angebracht sind, gegen die beim Niedergang des Abfühlstift-•kastens die Oberenden der Kontrollstifte, falls sie vom Kartenmaterial" angehoben werden, anstoßen und dadurch die Gleitschienen (37, 57) und durch diese an Schwingarmen, (48, 49, 50) gelagerte Stangen (45," 46, 47, 54, 55, 56) und durch diese die Haken (21 bis 23) der Übertragungsorgane (24 bis 26) in unterschiedlicher Weise verstellen.
- 3. Auswertungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Abfühlstifte (2) mit einem Querhaupt (.8) versehen ist, welches die Vorsprünge (18, 19, 20) trägt, an denen die Haken (21, 22, 23) der Übertragungsorgane (24, 25, 26) angreifen können.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERUN". GEDRUCKT IN bER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1787031A GB380162A (en) | 1931-06-19 | 1931-06-19 | Improvements in or relating to analysing mechanism for statistical cards |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595482C true DE595482C (de) | 1934-04-13 |
Family
ID=10102654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA66192D Expired DE595482C (de) | 1931-06-19 | 1932-06-10 | Auswertungsvorrichtung fuer statistische Maschinen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE403968A (de) |
| DE (1) | DE595482C (de) |
| FR (1) | FR738770A (de) |
| GB (1) | GB380162A (de) |
-
0
- BE BE403968D patent/BE403968A/xx unknown
-
1931
- 1931-06-19 GB GB1787031A patent/GB380162A/en not_active Expired
-
1932
- 1932-06-10 DE DEA66192D patent/DE595482C/de not_active Expired
- 1932-06-17 FR FR738770D patent/FR738770A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB380162A (en) | 1932-09-15 |
| BE403968A (de) | |
| FR738770A (fr) | 1932-12-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE925201C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine | |
| CH655145A5 (de) | Vorrichtung zum steuern der bewegung der fadenfuehrer einer flachstrickmaschine mit mehreren fadenfuehrern. | |
| DE947029C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Buchungsmaschine | |
| DE686322C (de) | Maschine zum Auswerten von Lochkarten, die nach verschiedenen Schluesselsystemen gelocht sind | |
| DE595482C (de) | Auswertungsvorrichtung fuer statistische Maschinen | |
| DE3130193A1 (de) | Hebevorrichtung mit rollen | |
| DE2401688B1 (de) | Kettenwirkmaschine mit Jacquard-Einrichtung | |
| DE3045211C2 (de) | ||
| DE961700C (de) | Maschine zum Lochen von Muster-Papierbaendern und -karten | |
| DE739190C (de) | Druckende Geschaeftsmaschine mit einer Anzahl von je fuer sich einstellbaren Typentraegern | |
| DE440060C (de) | Vorrichtung zur Erzielung eines Daueranschlages bei Schreibmaschinen | |
| DE522757C (de) | Einlesevorrichtung fuer Kartenschlagmaschinen | |
| DE925322C (de) | Lochwerkzeug, insbesondere Lochzange, zur Herstellung von gelochten Belegen | |
| DE275520C (de) | ||
| DE564470C (de) | Sortiermaschine zum Aussuchen von Lochkarten | |
| DE565357C (de) | Gruppenkontrollvorrichtung fuer Lochkartentabelliermaschinen | |
| DE139952C (de) | ||
| DE501988C (de) | Einstellvorrichtung an Rechenwerken, insbesondere fuer statistische Tabelliermaschinen | |
| DE746707C (de) | Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Begrenzung der Bewegung von Fadenfuehrerstaeben mit kurzem Hub | |
| DE3011190C2 (de) | Doppelhub-Offenfach-Jacquardmaschine | |
| DE631035C (de) | Flachwirkmaschine mit aus einzeln bewegbaren Hilfsnadeln bestehender Mustervorrichtung | |
| DE739191C (de) | Druckende Lochkartentabelliermaschine | |
| DE211932C (de) | ||
| DE2333160C3 (de) | Tastaturbetätigte Wagensteuerung für Buchungs- oder ähnliche Büromaschinen | |
| DE971994C (de) | Registrierkartengesteuerte Tabelliermaschine |